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In Ear Monitoring System für Band

  • drummer_domi
  • 4. Mai 2006 um 18:01
  • drummer_domi
    Beiträge
    182
    • 4. Mai 2006 um 18:01
    • #1

    Hi, ich hab keinen richitgen Platz gefunden, also schreib ich einfach mal hier.
    Wir wollen uns nun In Ear Monitoring zulegen, für 5 Personen. Dabei muss 1-2x aufjedenfall per Funk sein, die anderen 3 reichen ohne.
    Als Aufsätze für die Elacin Gehörschütze, werden wir die Hearsafe HS15-4 nehmen.
    Nun stellt sich folgendes Problem, wir werden vorerst noch Monitor vom Frontpult mischen, da noch kein Moni-Pult vorhanden ist.
    Wir haben 4 getrennte Monitorwege. Angenommen man nimmt einmal Funkinear, braucht man dann trotzdem 3 bzw. 4 einzelne Kopfhörerverstärker? Weil auf einem 4fach kommt ja auch nur ein Signal rein, oder gibts da welche mit 4 Eingängen. Es ist ja auch so, das sich unsere 2 Gitarristen einen Weg teilen müssen, das Drums, Keys, Bass/Voc nen eigenen Monitorweg hat. Wie würdet ihr sowas praktisch lösen, im Rahmen sagen wir mal so 2000€ (wenns mehr wird auch kein thema...)
    Würdet ihr jeden einen eigenen 1 Kanalkopfhörerverstärker empfehlen, wegen der kürzeren Kopfhörerkabelstrecken??? Bei größeren Bühnen ab 10m breite Aufwärts, wär ein zentraler punkt eh nix mehr....

    lg domi

    ps: bitte um schnelle antworten, wir brauchen das zeug bis spätestens in einer Woche... kam alles recht spontan...

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  • Seven
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    • 4. Mai 2006 um 20:03
    • #2

    Da wir vor 2-3 Jahren ähnlich dastanden möchte ich mal äußern.
    Bei konventionellem Monitoring kann man sich noch einen Weg teilen, aber bei IEM sollte jeder seinen Weg bekommen. (Aus meiner Sicht als Musiker)
    Geht einfach bei IEM nicht.

    Außerdem würde ich für den Anfang erstmal leihen. Wir haben 3 komplette Gigs alle mit IEM gespielt und trotz aller Soundchecks etc konnten sich Keyboarder, Bassist und Lead Gitarrist damit nicht anfreunden. Bevor also große Investitionen getätigt werden, bitte erstmal ausgiebig unter Livebedingungen testen. Im Proberaum spielen wir übrigens alle mit IEM. Wer also im P-Raum damit klar kommt, muss live damit noch lange nicht klarkommen.
    Für den Anfang haben wir es so gemacht:
    Ein Pult auf die Bühne gestellt (zugemietet) und per Y-Split einige Signale gesplittet (Vocals, Gitarren, Keys, Bass). Dann haben wir uns von FoH eine Stereosumme schicken lassen und die Drumssubgruppe. Das sollte alles auf n 16er Pult passen. Da kann sich dann jeder sein eigenens gesplittetes Signal zum Summenmix dazumixen. Der Drummer kann sich über das komplette Set lauter machen. Ich würde dazu einen Headphonepreamp nehmen und ab diesem verkabeln und die Funkstrecken auch.
    Kommt nun drauf an, was ihr fürne Besetzung habt und wieviele Auxe benötigt werden. Mit nem A&H Wizard lassen sich ja 6 Auxwege fahren. Wenns mehr werden sollen, muss ein DDX her oder eben was teureres.

    Das ist vom heutigen Standpunkt aus eine sehr suboptimale Lösung. Beim IEM muss man eben schon Geld ausgeben und das lohnt sich leider auch richtig.
    Also erstmal MUSS jeder seinen eigenen Weg haben.
    Wenn jedes Signal gesplittet anliegt wird der Mix um Klassen besser.
    Stereo geht die Sonne erst wirklich auf.
    Atmo Mikros machen das ganze noch schöner.
    Ordentliche Effekte dabei lassen die zweite Sonne aufgehen.
    Und schlussendlich sind ordentliche Hörer auch was feines.

    Soviel dazu:
    Budget sind erstmal 2000 €?
    Ich würde zu einem Behringer DDX raten. (Bitte nicht schlagen)
    Wenn ihr nicht mehr als 5 Musiker seid, reicht das Pult nackig eventuell schon aus. (4 Multiouts plus Masterouts sind 5 Wege)
    Ansonsten noch ein ADT 1616 und ein ADA 8000.
    Macht nach T Preisen einen runden 1000er.

    Bei dem Budget wird das mit Superhörern erstmal nix. Ich würde da auch andere Prioritäten legen, also erstmal dafür sorgen, dass jeder seinen Mix erhält.

    Also Sony MDX-71 Hörer für 39 € das Stück mal angenommen 6 Musiker sind 240 €.

    Dazu einen Satz Kopfhörerverlängerungen (die vom T sind echt ok) sagen wir 10 Stück a 11 € macht 110 €.

    Dann einen Headphonepreamp vom Ulli (den 8fach) für 160 €.

    Stehen wir grade bei: 1510 €

    Dann kommt die Frage nach dem Split. Wir lassen von unserem Verleiher einfach immer ein Splitsystem mitbringen und brauchen uns da um nix zu kümmern. Geht dem nicht würde ich mal 10 Y-Splits besorgen: 150 €

    Zum Pult gehört ein Case: 200 €

    Stehen wir bei 1860 €.

    Dann kommen die Funkstrecken. Ich würde EW-300 vorschlagen. Das Bundle für 2 Mono Strecken liegt bei 1299 €. Macht 3160 € insgesamt.

    Ist euch das zuviel, leiht ihr eben erstmal ein Pult zu und ihr kommt mit den 2000 € in etwa hin. Eventuell gibts EW 300 Bundles der ersten Generation noch bei Ebay oder so gebraucht. Noch mehr Einsparpotential.
    Eventuell braucht ihr die Splits auch nicht. Noch mehr Potential.

    Aber bitte erst testen und dann kaufen!!!

    Bei Fragen meld dich halt

    gruß
    Jan

  • oops
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    • 4. Mai 2006 um 20:34
    • #3

    mal davon abgesehen, dass IEM für die bühnenperformance "gratwanderig" sein kann. viele bemängeln das cocon-feeling, also die abschirmung vom publikum, selbst mit atmos. ihr solltet euch darüber klarwerden, ob ihr auf der bühne "arbeiten" oder "spass haben" wollt. ich fahre für meine aspiranten inzwischen einen IEM- wedge mix. da kommt eins zum anderen. kosten & aufwandstechnisch...

    desweiteren kann ich nur die bestmögliche hörervariante empfehlen und die heisst bei mir hs2 mit ambientbohrung. alles andere sind kostspielige provisorien, die auf dauer anstrengend werden können.

    ich versteh auch nicht warum alle mit IEM spieln müssen. die neuralgischen punkte zu versorgen reicht erstmal (voc`s, key`s, evtl. drummer bei metronomspielereien)...

  • oton
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    • 5. Mai 2006 um 09:14
    • #4
    Zitat von "oops"

    ich versteh auch nicht warum alle mit IEM spieln müssen

    weil es den FOH Mann und das Publikum freut ... :D

    Das mit den Wegen sehe ich übrigens auch so, bei IEM ist ZWINGEND ein Weg für jeden Musiker nötig.

    Und noch etwas, aus meiner Erfahrung heraus dauert es durchaus ei paar Monate, bis man sich daran gewöhnt hat, dann will aber auch seltenst einer zurück.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • Seven
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    • 5. Mai 2006 um 09:40
    • #5

    Problematisch wirds aus Erfahrung bei Gitarristen vom Sound und bei Bassisten, weil das mit IEM ein komplett anderes Spielgefühl ist. Isses natürlich bei anderen auch, aber bei den beiden Gruppen ist es am heftigsten

  • Boerx
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    • 5. Mai 2006 um 11:57
    • #6

    Ich würde nicht zum DDX3216 raten. Alles ab 4 Auxwege wird da arg doof zum bedienen. Insbesondere dann wenn man noch EQ und Dynamics auf zumindest 4 dieser Wege will.

  • Martin, live-team
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    • 5. Mai 2006 um 13:40
    • #7

    Hi Domi,
    wenn der Gig nächste Woche Samstag ist, hätt ich
    mein In-Ear Rack frei.
    Wären 7x Funktrecke IEM 300 und 1 Hardwired Bodypack.
    Wir sind am Freitag in Siegelsdorf, da könntet ihr das Rack
    nach der Show gleich abholen.
    Dann habt ihr mal was zum Probieren.

    Gruss,

    Martin

  • Seven
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    • 5. Mai 2006 um 14:27
    • #8

    Das Ding ist, such mal ein Pult, was dir 8 Monitorwege liefert und nicht die Welt kostet. DDX, 01V96 und dann wirds richtig teuer wenn man zu nem fairen Vergleich bei analogen Kameraden ein wenig Siderack hinzu kalkuliert.
    Da wir vor einem ähnlichen Problem standen war das DDX für eine Anschaffung einer halbschlechten Coverband einfach von der Wirtschaftlichkeit die sinnvollste Lösung.
    Ich sehe, dass ihr nur 4 Jungs seid. Dann tuts auch ein Wizard, aber ich sehe beim Wizard keine Vorteile gegenüber dem DDX, außer das eben A&H draufsteht. Besser klingen tuts sicherlich nicht.

  • drummer_domi
    Beiträge
    182
    • 7. Mai 2006 um 11:59
    • #9
    Zitat von "Drummer_Domi"

    Hi, ich hab keinen richitgen Platz gefunden, also schreib ich einfach mal hier.
    Wir wollen uns nun In Ear Monitoring zulegen, für 5 Personen. Dabei muss 1-2x aufjedenfall per Funk sein, die anderen 3 reichen ohne.
    Als Aufsätze für die Elacin Gehörschütze, werden wir die Hearsafe HS15-4 nehmen.
    Nun stellt sich folgendes Problem, wir werden vorerst noch Monitor vom Frontpult mischen, da noch kein Moni-Pult vorhanden ist.
    Wir haben 4 getrennte Monitorwege. Es ist ja auch so, das sich unsere 2 Gitarristen einen Weg teilen müssten(wenn sowas geht), das Drums, Keys, Bass/Voc nen eigenen Monitorweg hat. Wie würdet ihr sowas praktisch lösen, im Rahmen sagen wir mal so 2000€ (wenns mehr wird auch kein thema...)
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    lg domi

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