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Sennheiser 3000er beliebter als 5000er beim Musical ?!

  • xlarge21
  • 17. Juni 2006 um 13:27
  • xlarge21
    Beiträge
    85
    • 17. Juni 2006 um 13:27
    • #1

    Hallo! Frage an alle, die schon Erfahrung mit größeren Musical-Produktionen haben : Ich komme als "Newcomer" gerade recht viel in neuen Musical-Produktionen als Musiker herum und stelle fest, das bei all dem Geld-Rumgeschmeisse dieser Produktionen fast immer die 3000 Serie der Sennheiser Wireless-Systeme mit MKE-2 oder halt DPA Lavaliers benützt wird. Allerdings ist ja die 5000er Serie da die Top-of-the-Line. Gibt´s nen bestimmten Grund warum die Techniker/ Sound-Designer die 3000er bevorzugen :?::!:

    :idea: 5000er etwa zu teuer ? Das wäre bei deren Kohle wohl recht übertrieben!!!

    gruß und dank, Stephen-John Turton jr.

    _____________________________________
    Selbstmord ist auch kein Aux-Weg!

  • goldendye
    Profi
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    24
    • 17. Juni 2006 um 18:37
    • #2

    das 5000er gibt es auch noch nicht sooo lange . . . wobei .. . die leute von sennheiser müssen sich warm anziehen. ich durfte neuöich mal das neue shure uhf-r ausporbieren. ist schon ziemlich klasse und viiieeelll günstiger als die sennheiser teile . . .

  • soundworx
    Profi
    Beiträge
    748
    • 18. Juni 2006 um 22:11
    • #3

    Die 5000er Serie gibt es mittlerweile seit ca. 8 oder 9(?) Jahren, es wurden lediglich immer mal wieder neue Sender zum Angebot ergänzt, vor einigen Jahren der Mini Bodypack SK5012 und vor kurzem SKM5200 und SK5212.

    Es ist sicher eine richtige High End Anlage aber eben auch sauteuer.
    Fakt ist allerdings, daß auch Musicals nicht mehr sinnlos mit Geld um sich schmeissen können, und mittelgrosse Drahtlos-Anlagen gehen auch mit der 3000er.

    Dazu kommt noch, daß die Sender der 5000er mit den Empfängern der 3000er kompatibel sind und so wird auch oft gearbeitet.

    Eigentlich ist es an der Zeit, daß Sennheiser einen neuen 5000er Empfänger rausbringt.

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • karel noon
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    • 19. Juni 2006 um 00:35
    • #4

    Hinzu kommt noch das das 3000er system das "modernere" und neuere von beiden ist, also warum das "alte" teurere" kaufen? solche überlegungen sind auch nicht selten.
    ob das 3000er wirklich technische vorteile hat kann ich leider nicht sagen, da ich mit beiden nur sehr sporadisch zu tun habe.

    aber die begründung habe ich eben schon ein paar mal gehört.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Multicore
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    • 21. Juni 2006 um 21:17
    • #5

    Jedes Teil hat seine Anwendungen... klar ist der EM1046 in die Jahre gekommen, aber die technischen Daten (gerade auf der HF Seite) und somit die Betriebssicherheit sind schlicht noch immer das Mass der Dinge. Man kann mit Prozessoren und Displays eine Menge für die Bedienbarkeit machen, aber bei der HF Technologie wird das Rad nicht mit jedem neu auf den Markt kommenden Gerät neu erfunden.
    Oder warum werden Produktionen wie Eurovison Songcontest oder Bregenz noch immer mit diesem Empfänger gemacht? Oder die legendären 140 Kanäle von Paris... jemand Vorschläge, mit welchen Sendern / Empfängern man die heute machen würde?

    Zum Thema "heute auch kleinere Systeme im Einsatz"... warum denn auch nicht? Musicalproduktionen sind betriebswirtschaftlich geführte Unternehmen und stehen im Wettbewerb, d.h. auch da muss einer (besser noch jeder) auf die Kohle aufpassen. Wenn der SK3063 nicht so rauscharm ist wie z.B. der (optisch baugleiche) SK50, bedeutet das doch nicht, daß der wie Sau rauscht. Wichtig ist doch, daß das gesamte System zum Schluss gut und zufriedenstellend läuft.

    Lämpchen glimmt - Schaltung stimmt!
    Techniker rot - Schaltung tot!

  • xlarge21
    Beiträge
    85
    • 23. Juni 2006 um 19:35
    • #6

    Na ja! Na Gut!

    Allerdings sind die Systeme, die ich bei meinen Produktionen gesehen habe eben auch nicht gerade klein. Da sind oft 24+ Kanäle Wireless am Start.
    Bei "42nd Street" zum Beispiel waren 64 Kanäle installiert. Billig ist das sowieso nich! Dazu kam noch ein Budget für "Ersatzteile und Verschleiß" sprich Mikrofone von knapp 4000 Euronen/ Jahr.
    Nich schlecht. Da würde ich als Technischer Leiter als allererstes dafür sorgen, dass ich das state-of-the-art System bekomme. Fällt nämlich bei der großen zentralen Ballade das Mikro des Stars aus, gibts Ärger!!!!!!!!

    Und zwar vom Star, vom Künstlerischen Leiter, vom Fanclub des Stars etc. etc.

    Danke für die Antworten.

    _____________________________________
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