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  4. Lichttechnik & Effekte

Aufbau einer Lichtshow (nicht technisch gesehen)

  • MartinH
  • 17. Juli 2007 um 16:14
  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 12. August 2007 um 14:00
    • #21
    Zitat von "sls-bonn"

    Auserdem sollten wir nicht vergessen das wir hier im PARTY-PA Forum sind :D

    hallo sls :lol:

    Wie Recht du doch hast. btw. es macht wenig Unterschied ob man 4 MH hat oder 14, das ist alles das Gleiche, entweder siehts chic aus oder eben nicht.... also muß man auch das gleiche Können dafür aufbringen, R2D2 hacken usw.

    Es gibt aber auch die Do it yourself-Betriebsart für Nichtcoder :grin: :lol: :P ich möchte garnicht wissen auf wievielen Partys die Standart ist....

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • sls-bonn
    Beiträge
    28
    • 12. August 2007 um 14:08
    • #22

    @ Manuela:

    woher weisst du das wir mit nem R2 arbeiten :grin:

    mfg
    Sven

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 12. August 2007 um 15:14
    • #23

    jetzt weiß ich wenigstens wo ich einen zumieten kann wenn meiner einen Plattenkoller bekommt :grin:

    willkommen im Club.

    Alt, genial, und immer unterwegs wenn das Geld für ein Schwein nicht ausreicht. Ich bin eben Fan von dieser Kiste, auch wenn es vielleicht schon besseres gibt, wen juckts... unserer wird jedenfalls gegen Austausch verteidigt 8)

    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • sls-bonn
    Beiträge
    28
    • 12. August 2007 um 15:40
    • #24

    Dito :grin: ,

    wir haben uns die kiste erst vor nem jahr gebraucht gekauft, es dauert was bist man das teil unter kontrolle hat :twisted: , aber wenn, kann man schon einiges damit machen :D . Jetzt müssen wir aber aufpassen, das das hier nicht auch noch ein R2 thread wird, vom eigentlichem thema is ja nicht viel übrig geblieben.

    PS: R2D2 Exclusiv 1024 :roll:

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 12. August 2007 um 15:47
    • #25
    Zitat von "sls-bonn"

    Jetzt müssen wir aber aufpassen, das das hier nicht auch noch ein R2 thread wird, vom eigentlichem thema is ja nicht viel übrig geblieben.

    Wieso, man sollte eben immer etwas Starwars im Hause haben wenn die Stars antreten :P R2D2 rulz, basta. Im übrigen hat hier vor kurzem jemand geschrieben:

    Zitat

    Auserdem sollten wir nicht vergessen das wir hier im PARTY-PA Forum sind

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Everell
    Beiträge
    325
    • 12. August 2007 um 16:03
    • #26

    manuela: 2-3 Tage sind in der Regel nur machbar, wenn man ein Projekt betreut, das entweder 3-4 Vorstellungen hat und/oder öffentlich subventioniert wird. An dem Theater, an dem ich gearbeitet habe, wurde bis Ende der 90iger dem Mieter der Saal nur pauschal berechnet, egal wieviel Beleuchterstunden oder eingesetzte Scheinwerfer.

    sls-bonn: Es ging nicht um schlampig oder nicht schlampig programmierte MHs. Gott bewahre,dass ich jemanden Sachen vorwerfe, die ich nicht erkennen kann. Es geht einfach darum, einem Neuling zu signalisieren, dass im Normalfall ein derartige Anzahl an MHs eher nicht sinnvoll ist.
    Zum Einsatz von Frontlicht: Es gibt verschiedenste Möglichkeiten bei niedrigen Rigghöhen; die einfachste: Dimm it! Wenn ich eure Bilder auf der Hp anschaue, dann erkenne ich in meinen Augen auch hier ein Missverhältnis von PARs/Grundlicht zu Effektlicht.
    Aber suum cuique.

    Veni, vidi, desperavi

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 12. August 2007 um 21:22
    • #27

    interessante Diskussion.

    Mißverhältnis von Effektlicht zu Grundlicht, nun das muß man aber relativieren. Letztendlich mußt du als durchführende Firma alles bieten was nötig ist. Und es ist im mittleren Rahmen nur schwer möglich, für jeden Zweck genug spezielle Kannen im Lager zu haben. Deswegen fällt die Auswahl gern auf Universalsachen, also Systeme die ihr Handwerk für verschiedene Aufgaben beherschen.
    So zähl ich zB einen MH Wash nicht unbedingt zum Effektlicht, den setz ich ein um mit wenig Systemen mehrere verschiedene Ausleuchtungen zu ermöglichen wobei ich die Ausrichtung und die Mischung frei im Pult hacken kann, ist doch eine nette Sache so.
    Desweiteren haben die guten alten Kannen die Eigenheit, bezogen auf das was sie bieten ziemlich viel Strom zu ziehen...

    Ich benutze zB sehr gern für das Grundlicht die kleinen CP Colorwave300 Geräte. Die man wohl nicht so oft findet, was nicht zuletzt daran liegt daß sie nicht ganz billig sind bezogen auf das was sie können; nämlich Grundlicht mit freier Farbwahl und Intensität bei moderatem Stromverbrauch. Ich denke in der Zukunft wird sich diese Art mehr etablieren, eine wirklich feine Sache. Und voll ersetzbar durch so ziemlich jeden MH Wash 8)
    Der Trend geht überall hin zu möglichst kompakten Sachen, für 4 Farben bräuchtest du ja schon 4 PAR Kannen, wobei die 1kW in ihrer Lichtleistung einer 300W Entladungslampe gleichgestellt werden kann, eher ist die 300W sogar noch heller, und kann aufgrund der hohen Farbtemperatur auch die blauen Töne schöner darstellen als eine PAR. Dimmer entfällt hier ebenso weil sie das direkt kann.

    Weiter gehts mit der Art der Aufführung;
    Theater ist eher ein Fall für statisches Licht, dafür wird der Follow interessant, und Musik benötigt je nach Musikart schon einiges bis hin zu ziemlich viel dynamische Komponenten die mit schnellen Farb- und Positionswechseln richtig Leben in die Sache bringen können. Von Disco reden wir mal nicht, da wird nur rumgewedelt :grin:

    Die "gesunde Mischung" sieht somit von Fall zu Fall und dazu budgetbezogen, immer recht verschieden aus.
    Es gibt allerdings wirklich Fälle in denen auch ich nurnoch mit dem Kopf schüttel, das sind vor allem einschlägig bekannte TV Shows, wo die großen MH in Rudeln geflogen werden und auch auf dem Boden noch überall rumstehen, das muß wirklich nicht sein, wobei sich die durchführende Fa. natürlich drüber freut da sie ja eine ordentliche Gerätemiete für jedes der Teile überwiesen bekommt.

    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Everell
    Beiträge
    325
    • 12. August 2007 um 21:45
    • #28

    Vielleicht sollten wir die Abgrenzung klar machen:

    Mit Grundlicht schaffe ich es, die Fläche (gleichmäßig) hell zu bekommen. Grundlicht kann auch Effektlicht werden, wenn ich z.B. das komplette rote, blaue, gelbe Grundlicht in einen Chaser einbaue.
    Umgekehrt gibt es reines Effektlicht (MH-Spots, Flowereffekte usw.), das keinen/kaum einen Beitrag zum Grundlicht leisten kann.

    Bei allen Veranstaltungen, an denen man sehen muss, was auf der Bühne, Tanzfläche usw. abgeht, sollte ich zumindest in der Addition die Fläche etwa gleichmäßig hell bekommen.

    Ich benutze auch sehr gerne MH-Washes, kombiniert mit Stulis für die weiße Fläche und evtl. Profilern für Akzente, wenn ich mit begrenztem Material viel erreichen muss. Washes haben dazu für mich den Vorteil, dass ich sie jederzeit verändern kann. Bei statischem Licht kommt man nicht immer an die Geräte (Tische, Orchester, Probende, Kulisse usw. stehen gerne dann da, wo die Leiter hin sollte).

    Am allerliebsten ist mir natürlich ein klassisches Theater mit Z- und Portalbrücke, Proszenien usw. und jeder Menge Stulis, PCs und Profiler. Aber das führt jetzt wirklich weit vom Thema ab...

    Eins sieht man jedenfalls: Eine rein "künstlerische", nicht technische Betrachtung gibt es nicht. Auch ein Maler muss sich für Medium, Pinsel, Art der "Farbe" usw. entscheiden. Erst sollte m.E. mal das Technische beherrscht werden (dazu gehört auch zu wissen, wie und mit welchem Material ich eine bestimmte Fläche einfach einmal gleichmäßig ausgeleuchtet bekomme), bevor ich mit größeren Ambitionen starte.

    Veni, vidi, desperavi

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 12. August 2007 um 22:14
    • #29
    Zitat von "Everell"

    Eins sieht man jedenfalls: Eine rein "künstlerische", nicht technische Betrachtung gibt es nicht.

    Guter Ansatz zum feixen :lol:

    rein künstlerische Betrachtung:
    Ich studiere die Aufführung, unterteile sie in Lichtszenen und konstruiere selbige genau dazu passend im Pult, geht die Show dann über die Bühne hab ich ein bequemes Leben und fahr mein Programm syncron zum Geschehen, alles fein.

    rein technische Betrachtung:
    Man mietet sich einen Lichti, der kommt zur VA und macht alles aus dem Handgelenk. Was dabei herauskommt ist grundsätzlich eine Uraufführung :grin:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Sashx1
    Beiträge
    1.504
    • 13. August 2007 um 03:08
    • #30
    Zitat von "Everell"

    Den Tipp, mit zwei Farben könne man alles machen, halte ich auch für verwegen. Eine karibische Reggae-Party würde ich mit viel 105, 106 und vielleicht noch etwas 116/119 bestücken

    Da hast du aber nicht genau gelesen, ich sprach von 95% aller moderner POPMUSIK ala Bon Jovi, Jan Delay, Scooter usw.

    Auf Randgruppenmusik wie Raggae, Metal und was weis ich nicht noch trifft dies natürlich nicht oder nur bedingt zu.

    Allerdings hat man als Otto-normal-Lichtler die meiste zeit mit Popmusik oder dessen Ausläufern zutun, von daher ist an dieser Theorie schon etwas dran.
    Nebenbei sei bemerkt das nicht ich die "rot+blau Theorie" aufgestellt habe sondern der Kollege Andi Zöllner alias "Leuchtturm" hier ausm Forum.

    Aber ich finde es schon interessant das Theater Lichtler immer (rein subjektiv betrachtet) ein wenig theoretischer ans Licht machen heran gehn.
    Ich kann mich da an einen frisch von der Uni kommenden diplom Lichtler der im Theater gelernt hatte erinnern, der doch glatt der Überzeugung war das man den theoretisch besten Lichteinfallswinkel von 45° auch auf einer Rock'n'Roll Bühne anwenden kann...ich muss sagen der Backdrop der betreffenden Bühne war verdammt gut ausgeleuchtet :grin:

    MfG Sascha

    p.s.: Nein ich will nicht alle Theaterleuchten über einen Kamm scheren aber Rock'n'Roll und Theater liegen doch meist sehr weit auseinander...

  • Everell
    Beiträge
    325
    • 13. August 2007 um 16:29
    • #31
    Zitat von "Sashx1"

    Da hast du aber nicht genau gelesen, ich sprach von 95% aller moderner POPMUSIK ala Bon Jovi, Jan Delay, Scooter usw.
    Auf Randgruppenmusik wie Raggae, Metal und was weis ich nicht noch trifft dies natürlich nicht oder nur bedingt zu.


    Ich habe sehr wohl genau gelesen und bin von der gängigen Definition ausgegangen, Popmusik ist kommerzielle, also bei den Massen erfolgreiche Musik. Das ist heute ein bunter Stilmix. Und gerade für die genannten Gruppen würde mein Farbwahl sehr unterschiedlich aussehen!

    Zitat


    Aber ich finde es schon interessant das Theater Lichtler immer (rein subjektiv betrachtet) ein wenig theoretischer ans Licht machen heran gehn.
    Ich kann mich da an einen frisch von der Uni kommenden diplom Lichtler der im Theater gelernt hatte erinnern, der doch glatt der Überzeugung war das man den theoretisch besten Lichteinfallswinkel von 45° auch auf einer Rock'n'Roll Bühne anwenden kann...ich muss sagen der Backdrop der betreffenden Bühne war verdammt gut ausgeleuchtet :grin:

    a) Verwechsle theoretisch nicht mit reflektiert.
    b) Sobald ein guter Musical-/Rock'n'Rolllichtler usw. eine Tournee vorbereitet, wird er auch theoretisch an die Sache herangehen und nicht nur intuitiv durch die Gegend flashen. Man sollte aufpassen, Ressourcen- und Zeitmangel bei Kleinjobs und Festivals nicht mit einem Berufsbild gleichzusetzen!

    Übrigens: Ein guter Theaterlichtler leuchtet NIE sinnlos einen Backdrop aus :roll: Ganz im Gegenteil wird hier genau beleuchtet, was zu sehen sein muss, Streulicht ist im Gegenteil zur Bandmugge überhaupt nicht drin. Mit Torblenden und Schiebern wird exakt gearbeitet, was schon durch die verwendeten Scheinwerfer bei Bandmuggen in aller Regel nie geht!

    Übrigens - und in diesem Bereich habe ich sehr viel gearbeitet - ist in meinen Augen die interessanteste Symbiose aus szenischem Licht und Effektlicht - wie bei Discos und Bands - das Musical.

    Veni, vidi, desperavi

  • Sashx1
    Beiträge
    1.504
    • 13. August 2007 um 17:52
    • #32
    Zitat von "Everell"

    Ich habe sehr wohl genau gelesen und bin von der gängigen Definition ausgegangen, Popmusik ist kommerzielle, also bei den Massen erfolgreiche Musik. Das ist heute ein bunter Stilmix. Und gerade für die genannten Gruppen würde mein Farbwahl sehr unterschiedlich aussehen!

    Also da wo ich herkomme sind Raggae und Heavy Mörtel alles andere als Massenkompatibele Musik und zählen für mich daher nicht zu Popmusik auch wenn sich das ein oder andere Stilelement diverser Musikrichtungen im laufe der Jahre in die Top 100 geschlichen hat.


    Zitat von "Everell"


    a) Verwechsle theoretisch nicht mit reflektiert.
    b) Sobald ein guter Musical-/Rock'n'Rolllichtler usw. eine Tournee vorbereitet, wird er auch theoretisch an die Sache herangehen und nicht nur intuitiv durch die Gegend flashen. Man sollte aufpassen, Ressourcen- und Zeitmangel bei Kleinjobs und Festivals nicht mit einem Berufsbild gleichzusetzen!

    Übrigens: Ein guter Theaterlichtler leuchtet NIE sinnlos einen Backdrop aus :roll: Ganz im Gegenteil wird hier genau beleuchtet, was zu sehen sein muss, Streulicht ist im Gegenteil zur Bandmugge überhaupt nicht drin. Mit Torblenden und Schiebern wird exakt gearbeitet, was schon durch die verwendeten Scheinwerfer bei Bandmuggen in aller Regel nie geht!

    Einen Backdrop zu beleuchten macht meiner Meinung nach nur dann Sinn wenn es da auch was zu sehn gibt. Bei Rock'n'Roll gibts da meistens nix zu sehn als riesige schwarze Stoff bzw Gaze Bahnen - ergo gehört da kein Licht hin.

    Besagter dipl. Lichtler hatte aber wie gesagt alle 6 Arri 2KW 45° Grad gewinkelt, auf Flood aufgezogen, die Torblenden auf Anschlag aufgeklappt und alle Lampen auf 100% aufgezogen - der Backdrop war damit sehr hell und das Effektlicht genauso wie die Musiker nicht mehr zu sehn.

    Das ein 45° Grad Winkel auf einer Open Air Bühne bei der die Fronttruss in 5m Höhe 1m Vor der Bühnenkante hängt nicht hin hauen kann sollte jedem bewusst sein der sich schon mal mit nem Geodreieck auseinander gesetzt hat...

    Natürlich ist das ein absolutes Negativbeispiel weshalb ich auch schrieb das ich nicht alle über einen Kamm scheren will aber meine Erfahrung sagt mir das Lichtler die irgendwann mal improvisiert haben und Baumarktfluter als Blinderersatz benutzt oder Scanner auf den Boden gelegt haben oftmals mehr auf der Pfanne haben als ihre Studierten Kollegen die mit der gesamten Herlichkeit des Lichts "aufgewachsen" sind.

    Aber unterm Strich ist es ja wieder egal wer was wie macht solange man zum gleichen oder wenigstens einem ähnlichem Ergebnis kommt und die Show erfolgreich war.

    Zitat von "Everell"

    Übrigens - und in diesem Bereich habe ich sehr viel gearbeitet - ist in meinen Augen die interessanteste Symbiose aus szenischem Licht und Effektlicht - wie bei Discos und Bands - das Musical.

    Nun das ist sicherlich Geschmackssache, ich persönlich ziehe eine möglichst abwechslungsreiche Varietee Show einem Musical vor ;)

    MfG Sascha

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