1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Sonstiges

Tony andrews artikel in der Lighting and Sound International

  • karel noon
  • 27. September 2006 um 02:45
  • billbo
    Profi
    Reaktionen
    1.128
    Beiträge
    3.671
    • 4. Oktober 2006 um 02:01
    • #21
    Zitat

    Mal zum Nachdenken: Vor ca. 25 Jahren habe ich mit einer Tanzband in der Bremer Stadthalle (ca. 3000 Gäste) über eine Gesangsanlage von Dynacord (Eminent II, 80 Watt, Röhrenverstärker, mono, mit Bandecho "Super 76") gespielt.
    Die LS-Boxen (damals hieß das noch nicht "PA" ... ) hatten mehrere Breitband-LS (nur für Gesang, Akkordeon, Orgel), Schlagzeug lief noch ohne Mics, E-Bass und Git. hatten (größere, schwerere ...) Amps und Boxen.
    Über den Klang oder eine zu geringe Lautstärke hatte sich damals (komisch, oder ?) niemand beschwert ... und wir bekamen - ungekürzt ! - sogar die vereinbarte Gage und wurden dann trotz erbärmlicher Unterdimensionierung (nur 0,08 kW für Gesang) für weitere Jobs engagiert.

    So etwas kann auch heute noch sehr gut klingen - wenn die akustischen Proportionen stimmen und das Publikum die notwendige Disziplin aufbringt, nämlich hinhört und zuhört :)

    Der Mensch hat ZWEI Ohren; daher ist er auf schlüssige Laufzeitunterschiede angewiesen, um sich beim Hören wohl zu fühlen. Aus genau diesem Grund ist ein Symphonieorchester in der Philharmonie ein einmaliges akustisches Erlebnis, an das die Wiedergabe des gleichen Ereignisses über die beste High – End – Anlage der Welt trotz aller Bemühungen nicht im Entferntesten heranreicht.
    Die Linearray – Technologie reduziert Laufzeitunterschiede auf das technisch machbare Minimum – und wird gerade deshalb oft als zwar „klar“ und „sauber“, gleichzeitig aber auch als „klinisch“, „unnatürlich“, oder „unmusikalisch“ klingend empfunden. Wohlgemerkt von Menschen, die mit Beschallung überhaupt gar nichts zu tun haben, und die daher völlig unvoreingenommen ihre subjektive Wahrnehmung schildern.

    Daran, dass die Stereobanane das Ende der Entwicklungsgeschichte der Beschallungstechnik darstellt, mag ich – u.a. unter diesem Aspekt – deshalb längst nicht mehr glauben.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 4. Oktober 2006 um 11:38
    • #22
    Zitat von "BillBo"

    So etwas kann auch heute noch sehr gut klingen - wenn die akustischen Proportionen stimmen und das Publikum die notwendige Disziplin aufbringt, nämlich hinhört und zuhört :)


    ... und die Leute haben sogar dazu getanzt (und zwar nicht auf Pilzpantoffeln !) ... :D

    Zitat von "BillBo"

    Aus genau diesem Grund ist ein Symphonieorchester in der Philharmonie ein einmaliges akustisches Erlebnis, an das die Wiedergabe des gleichen Ereignisses über die beste High – End – Anlage der Welt trotz aller Bemühungen nicht im Entferntesten heranreicht.


    ... eine Stereoanlage ermöglicht auch keine wirklich räumliche Wiedergabe ... die Instrumente und Stimmen werden als Phantomschallquellen ("geortet" durch Intensitäts- und Laufzeitunterschiede) im Mix plaziert. Ein Orchester besteht dagegen aus sehr vielen Einzelschallquellen (die Musiker mit ihren Instrumenten, Solisten, Chor), die unser Gehör im Raum lokalisiseren kann (... wodurch wir einzelne Instrumente auch selektiver hören können - Stichwort: Cocktailparty-Effekt).

    Zitat von "BillBo"

    Daran, dass die Stereobanane das Ende der Entwicklungsgeschichte der Beschallungstechnik darstellt, mag ich – u.a. unter diesem Aspekt – deshalb längst nicht mehr glauben.


    ... zumal in der harten Praxis die Linienquarakteristik eine begrenzte Bandbreite ("unten" wg. begrenzter Länge ... "oben" wg. begrenzter vertikaler "Ebenheit" - denn: auch Wellenformer haben da so ihre Grenzen ... :wink: ) hat.

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 15. Oktober 2006 um 08:45
    • #23

    Moin,

    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... "oben" wg. begrenzter vertikaler "Ebenheit" - denn: auch Wellenformer haben da so ihre Grenzen ... :wink: ) hat.

    jeder Wellenformer erzeugt Schall außerhalb seiner vertikalen Nennabstrahlung, welcher dann verzögert eintrifft. Nur einer kann der erste sein... Bei LAs ist die Zahl der vertikalen Beugungskanten recht hoch. Die Energie an jeder Kante ist recht groß.
    Zu gewölbten Flächen konfigurierte Horncluster haben zum einen weniger Beugungskanten, zum anderen weniger Hochtonenergie an der Kante. Dafür überschneiden sie sich häufig bei tieferen Frequenzen. wo die Linie beim LA dank Kopplung schon sauber steht.

    Doch das ist angesichts banaler, aber tatsächlich bedeutungsvollererer Probleme vernachlässigbar.
    Klar, ein paar Elemente zusammenschnallen, und hoch damit, bissl einstellen und fertig. Und doch sehe ich immer wieder LAs, die die Rückwand beschallen. Ich habe mal eine Beschallung erlebt, in guten alten V- Dosc Zeiten, da war das Fesivalgelände hinten durch eine Halle abgeschlossen. Ich bin dann in das an der Halle stehende Baugerüst geklettert, um zu hören wo die Beschallung endet :shock: Da war mir klar warum nirgendwo ein Rückwandecho wahrnehmbar war. Der Klangeindruck dort im Gerüst zeigte aber auch die Schwächen der unvollkommenen Linie. :wink:
    Ist eine 90° Line auf dem Laster, dann hat die 90°. Das ändert sich auch nicht, wenn in einer schmalen Halle... breiten Halle...
    Doch was sind die Alternativen? LAs folgen immerhin dem kiss- Prinzip und der Anteil guter Beschallungen ist doch recht hoch heutzutage.

    Das Hauptproblem sitzt heute am MIschpult, intelligente (strukturierte, deutliche) Livemixes scheinen überflüssig zu sein...

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • karel noon
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.026
    Beiträge
    6.257
    Termine
    1
    Marktplatz Einträge
    1
    • 16. Oktober 2006 um 11:53
    • #24

    man man man, das geht ja wieder in zehn richtungen gleichzeitig,

    also stereo: ganz kurz: ist nicht das ende, für zuhause gibts ja schon (und live vereinzelt auch) surround, es gibt "layered sound" und in belgien im galaxy arbeitet man ja auch an einer neuen surround option (war auch mal im psne, und hier im forum auch mal besprochen, finds nur nicht)

    abstrahlung: 90 grad etc. auch da gibt es ja schon lösungen, noch selten, aber es gibt sie.

    was mich immernoch am meisten erstaunt, ist das auch hier wieder nur über die grundsätzlichen vor und nachteile von LAs lamentiert wird.
    ich versuche dann nochmal das ganze etwas in die richtung zu lenken, wo meines erachtens die kernaussage des textes liegt: die grundsätzliche bereitschaft ein signal so lange zu verbiegen bis es wieder gut (brauchbar) ist anstelle des versuches von beginn an ein möglichst unverfälschtes sauberes signal zu bekommen.

    Kalr, es ist heutzutage so leicht mit EQs in rauhen mengen, controlern und allem anderen spielzeug eine PA zum klingen zu bringen, aber würde es nicht mehr sinn machen lautsprecher so zu nutzen das sie von sich aus gut sind, und durch anpassung an den jeweiligen raum ein ergebniss zu erzielen das auch ohne starkes processing gut klingt?

    es würde zwar auf den ersten blick einen mehraufwand bedeuten, aber mit entsprechenden erfahrungswerten sollte das doch machbar sein oder?

    um es kurz zu machen: standart stereo PA-wand/banane mit viel "black box zauberei" gegen eine dem raum angepasste cluster-pa die möglichst den raum nutzt und ohne großes nachbearbeiten auskommt.

    welche option wäre unter idealen voraussetzungen die bessere?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 16. Oktober 2006 um 12:23
    • #25
    Zitat von "mediennutte"

    ... die grundsätzliche bereitschaft ein signal so lange zu verbiegen bis es wieder gut (brauchbar) ist ...

    ... leicht mit EQs in rauhen mengen, controlern und allem anderen spielzeug eine PA zum klingen zu bringen ...


    ... auch an jeder praxisrelevanten Hörposition ? :wink:

    Zitat von "mediennutte"

    ... aber würde es nicht mehr sinn machen lautsprecher so zu nutzen das sie von sich aus gut sind, und durch anpassung an den jeweiligen raum ein ergebniss zu erzielen das auch ohne starkes processing gut klingt?


    ... ja.
    In diese "Richtung" gehen z.B. (noch immer) meine Bemühungen. 8)

    Zitat von "mediennutte"

    ... es würde zwar auf den ersten blick einen mehraufwand bedeuten, aber mit entsprechenden erfahrungswerten sollte das doch machbar sein ...


    Ist es bei vielen Systemen auch ... nur ist dies dann bei der Entwicklung eines LS-Systems (auch zeitlich) mit mehr Aufwand (= Mehrkosten) verbunden ... und das "Sagen" in den Entwicklungsabteilungen haben nunmal die Kaufleute. :?

    Oder: Seit es preisgünstige Controller gibt, wird der Schwerpunkt bei einer LS-Entwicklung zunehmend weniger auf die Abstimmung der LS-Kisten gelegt ... dafür aber mehr auf die Controllerprogrammierung. :wink:

  • linearray
    Gast
    • 16. Oktober 2006 um 13:38
    • #26
    Zitat von "mediennutte"

    banane mit viel "black box zauberei" gegen eine dem raum angepasste cluster-pa die möglichst den raum nutzt und ohne großes nachbearbeiten auskommt.

    welche option wäre unter idealen voraussetzungen die bessere?


    Deine Frage macht für mich keinen Sinn. Es ist ja nicht so dass gute Clustersysteme generell keinen Controller benötigen und Bananen immer einen.

    Die Notwendigkeit der Verwendung von Controller hat doch nicht mit dem PA- Typ (Line oder Cluster) zu tun.

    Es gibt von beiden Typen genügend PA's, die kaum Nachhilfe vom Controller benötigen und solche die ohne Controller fast gänzlich unbrauchbar sind.

    Gruss, Andi

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 16. Oktober 2006 um 14:09
    • #27
    Zitat von "linearray"

    Es ist ja nicht so dass gute Clustersysteme generell keinen Controller benötigen und Bananen immer einen.
    ...
    Die Notwendigkeit der Verwendung von Controller hat doch nicht mit dem PA- Typ (Line oder Cluster) zu tun.

    Es gibt von beiden Typen genügend PA's, die kaum Nachhilfe vom Controller benötigen ...


    ... wie gleich Line-Array-Module, die einmal in sehr geringer Anzahl (3 ... 4) und dann in sehr großer Anzahl eingesetzt werden, "ohne Nachhilfe" dann "klingen", ist sicher einige Überlegungen Wert (bzw. welche Voraussetzungen dann erfüllt sein müßten ...). :)

  • linearray
    Gast
    • 16. Oktober 2006 um 15:26
    • #28
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Line-Array-Module, die einmal in sehr geringer Anzahl (3 ... 4) und dann in sehr großer Anzahl eingesetzt werden, "ohne Nachhilfe"


    da reicht es dann doch auch aus, die Endstufen korrekt gegeneinander zu pegeln und den kleinen Rest am Grafik-Eq zu korrigieren.

    Das dürfte bei einem Cluster nicht anders sein. Viele geclusterte Boxen geben viel Lowmid da hier noch Kopplung vorhanden ist und trotzdem sollte auf jeden Zuhörer gerade nur ein Hochtöner gerichtet sein. Auch hier verschiebt sich das Klangbild mit der Menge.

    Wenn das System jedoch grundlegend nicht funktioniert hast Du in beiden Fällen schlechte Karten.

    Gruss, Andi

  • karel noon
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.026
    Beiträge
    6.257
    Termine
    1
    Marktplatz Einträge
    1
    • 16. Oktober 2006 um 18:12
    • #29

    ich schrieb ja am ende extra PA-wand/banane weil es eben die selbe überlegung bei anderen hornsystemen gibt, die frage beschränkt sich also nicht nur auf LAs.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • wtfits
    Beiträge
    641
    • 17. Oktober 2006 um 08:36
    • #30

    :D

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 21:00 – 23:00

Letzte Themen

  1. IHOS DSP 6.4 / Kingray GPA415 FIR Designer .txt Dateiformat?

    ThomasA
    5. Oktober 2026 um 19:16
  2. Neuer Mixer in Sicht: Behringer FLOWCASTER

    funkbrother
    5. Oktober 2026 um 16:21
  3. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  4. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  5. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  6. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  7. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  8. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  9. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  10. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™