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JBL MPro 418s >> Aufrüstung mit besserem Chassis?

  • georgenomex
  • 22. Oktober 2006 um 14:07
  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 22. Oktober 2006 um 14:07
    • #1

    Hi Leutz!

    Ich hab hier noch ein paar JBL 418s und stehe vor der Frage ob es sich auszahlt das Originalchassis auf Ebay zu verkaufen und durch ein besseres zu ersetzen. Gefragt wäre höherer Schalldruck, präziserer Bass, Subsonic setze ich meistens bei ca. 45Hz.

    Gibt es euer Meinung nach ein Chassis (Oberton, 18Sound whatever...) welches in dem Gehäuse brillieren würde?

    greetz
    /\/0/\/\3><

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 24. Oktober 2006 um 15:18
    • #2

    Gibts keine Vorschläge dazu?

    Mir wäre ja auch mit einem begründeten "verkauf besser die ganze Kiste" geholfgen..

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 24. Oktober 2006 um 18:20
    • #3

    kiste aufmachen. exakte portgeometrie und abmessungen rausfinden.
    (nettoinnenvolumen der box nach abzug von allem)

    danach kann man in etwa die jetzige tuningfrequenz errechnen.
    und dann kann man sagen welches chassis da sinn machen würde.

  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 27. Oktober 2006 um 15:28
    • #4

    Hier die Daten der Kiste:

    Innenmaße: Breite = 50, Höhe = 56,2 , Tiefe = 51,6
    Ergibt Bruttovolumen von 145lt

    Abzüglich: 2 Griffschalen 1,2 lt, Flansch 0,4 lt , Port 10,4 lt
    = 12 lt

    Nettovolumen: 133 lt


    Mir ist aufgefallen das der Port sehr klein ist: BxHxT 50x6,5x5

    Außerdem ist mir aufgefallen, dass der Port durch die Leisten zur Gitterbefestigung gestört wird, die Leisten sind seitlich und unten mit 18mm Stärke.

    Wäre für Ratschläge dankbar, sollte der Port schlecht sein, vielleicht gibts da die Möglichkeit zur Modifikation?

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 27. Oktober 2006 um 16:05
    • #5

    ok also das volumen wäre für den oberton 18xb700 nahezu ideal, aber der port ist für so ein chassis arg klein.
    könnte schon zu strömungsgeräuschen kommen und zu einbrüchen im max spl, da der port kompremiert.
    die tuningfrequenz dürfte auch nicht passen. ich schätze mal etwa 48 hz.
    (lässt sich schwierig sagen, da port an der wand)
    schön wäre nun ne impedanzmessung oder spl messung direkt an der membran (2-3 mm vor der dustcap). dadurch könnte man dann die exakte tuningfrequenz bestimmen.

  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 27. Oktober 2006 um 18:14
    • #6

    Leider hab ich kein SPL Messgerät.

    Wie wäre es mit einer Veränderung des Ports bzw. wie hoch und tief muss der Port sein bei gegebener Breite von 50cm?

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • F.A.Bi.A.N.
    Verifiziert
    Reaktionen
    130
    Beiträge
    5.286
    • 28. Oktober 2006 um 00:27
    • #7
    Zitat von &quot;georgenomex&quot;

    Leider hab ich kein SPL Messgerät.


    du könntest aber eine "impedanzmessung für arme", indem du nur den spannungsverlauf über der last misst, vornehmen, um die lage und ausdehnung des tuningfrequenz-bestimmenden impedanzminimums zu erkennen.
    die schaltung des messaufbaus hatte ich auch mal irgendwo gepostet.....

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 28. Oktober 2006 um 00:47
    • #8

    Den R kannst Du höher wählen (20 -40 Ohm)

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 28. Oktober 2006 um 14:49
    • #9

    Thomas schrieb

    Zitat

    aber der port ist für so ein chassis arg klein.

    sehe ich nicht so, ein drittel Membranfläche ist kein schlechter Wert, die grossen Ports haben auch Nachteile.
    Aber Tuning ist schon sehr hoch mit 5cm Länge, zumal man beim Nettovolumen noch die Verdrängung vom Speaker selbst berücksichtigen sollte.

    Grüsse

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 28. Oktober 2006 um 14:55
    • #10

    öhh das ist nen 18ner.
    da kommt 1/3 aber nicht hin.

    eher nen viertel...
    ich kann aus eigener erfahrung sagen, dass für nen 18 xb 700 350quadratcm zu wenig sind. der kleine port kostet bei richtig pegel wirkungsgrad. nen 500 port hat dieses verhalten nicht bzw deutlich geringer ausgeprägt.
    der unterschied ist sowohl hör als auch messbar.

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 28. Oktober 2006 um 16:30
    • #11

    Moin,*


    Persönliches OT:
    Ihr unterhaltet Euch hier über erforderliche Portgrößen, und über Leisten zur Gitterbefestigung. Das sind ganz sicher wichtige Überlegungen. Doch dann schraubt Ihr direkt vor den Port ein Gitter mit dem Öffnungsverhältniss X, und klebt für die zugegebenermaßen schöne "ruhige" optische Anmutung Schaumstoff drauf.
    Mag sein, daß dieses "Variovent" (TM von Dynaudio) dann sogar den Klang positiv beeinflußt... aber:
    Erst Idealismus, und dann Pragmatismus, wie bekommt Ihr das zusammen?


    Persönliches:
    edit bei thomas:
    wir sind hier nicht im kindergarten. entweder so schreiben, dass man es lesen kann (keine schriftgröße 7 auf nem hochauflösenden tft), oder gar nichts schreiben. danke.
    EDIT bei Hörnli:
    Danke für den Tipp, das hatte ich als Nutzer eines solchen hochauflösenden TFTs nicht bedacht. Dennoch bin ich selbst in der Lage meine Beiträge zu editieren, PN genügt, danke.
    EDIT 2 bei Hörnli: Layout wiederhergestellt und (hoffentlich) wie gewünscht modifiziert.


    Gruß


    __________________________________________________________________
    * Auch dieser Beitrag kann Bassinformationen enthalten. Mißbräuchliche Nutzung dieser Bassinformationen maskiert häufig wichtige musikalische Inhalte, die wesentlicher Teil dieses Themas im PA- Forum sein sollen. Ich bitte daher alle Forenteilnehmer, Ihren Umgang mit Bassinformationen sorgfältig zu ermitteln, und eventuell Bassabsenkungen vorzunehmen. Sollte es zu einem unangenehmen Dröhnen kommen ist die Bass-Information mittels steilflankigem Hochpass zu entfernen, um den wesentlich wichtigeren musikalischen Gehalt zu schützen. Vom Einsatz von subharmonischen Synthesizern rate ich ab.

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

    2 Mal editiert, zuletzt von Hörnli (28. Oktober 2006 um 18:33)

  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 28. Oktober 2006 um 16:44
    • #12

    Thomas
    also gut, Bruchrechnen können wir beide nicht
    Ich behaupte trotzdem: der kleine Port ist breitbandiger, deswegen unkritischer bezüglich Fehlabstimmung
    und diese Amps mit mehr als 1200W/4 Ohm sind gar nicht so verbreitet, weil nämlich teuer

    Hörnli
    wo ist das Problem, kann man doch alles miteinbeziehen
    OT: ausserdem mochte ich meine Axis 5 immer gerne als die Sicken noch funktioniert haben.

    Grüsse

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 28. Oktober 2006 um 17:43
    • #13

    wirklich breitbandiger wird der nicht sein.
    mhh 1200 an 4 ohm sind für 2 obertöner zu wenig.
    1 kw je pappe sollten es sein. man kann auch noch größere amps benutzen, aber das geht dann sicherlich irgendwann auf kosten der lebensdauer. meine chassis kriegen 1,2 kw je pappe und das geht seit 2 jahren gut. auch im verleih.
    aber nun mal wieder zurück zum thema.
    ein umbau wäre möglich, würde aber einige konstruktive änderungen nötigmachen. ob das lohnt musst du selbst entscheiden.
    ein verkauf und neubau/kauf von anderen subs könnte da sinnvoller sein.

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 28. Oktober 2006 um 19:27
    • #14

    Moin,*

    @ Thomas & georgenomex: Ich finde auch, daß ein Verkauf der kompletten JBL- Bässe und ein folgender Neubau sich durchaus als wirtschaftliche Lösung entpuppen könnte. Wobei ein Schaumgitter natürlich das "Gebastel", aber leider auch das Logo zudeckt :wink: . Vielleicht wäre es auch spannend über die Betriebsweise der originalen JBLs nachzudenken. So zum Beispiel ob der Lowcut wirklich so hoch gesetzt werden sollte, und welche Flankensteilheit sinvoll ist. 45 Hz bei ~48 Hz Tuning sind sehr vorsichtig, wobei das auch von der Flankensteilheit abhängt.
    Sehr Neugierig wäre ich auf einen Vergleich der JBL-Bässe mit/ohne Schaumgitter.

    OT:

    Zitat von &quot;wasserkocher&quot;

    Hörnli
    wo ist das Problem, kann man doch alles miteinbeziehen

    DAS meine ich. Thomas hat gute Erfahrungen mit dem Oberdöner, und relativ großen Ports, hat aber anderes Gitter und zusätzlich Schaum vor den Ports. Georgenomex hat aber nun Gitter ohne Schaum, mit hübschem Logo dauf. Ich finde man könnte durchaus über eine simple Portverlängerung nachdenken, die handwerklich keinerlei Anforderungen hat und fast unsichtbar wäre?

    Gruß


    __________________________________________________
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    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

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