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Schlafstöhrung zwecks Magnetfeld ???

  • [_beelzebub_]
  • 6. Mai 2008 um 21:30
  • Jürgen Klingel
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    • 19. Juni 2008 um 01:13
    • #21
    Zitat von "Nils Kristiansen"

    Apropos Voodoo: Habe bis vor kurzem ein halbes Jahr auf der anderen Seite meines Zimmers geschlafen ( ca. 5-6m Abstand zu jetzt ), habe es wieder geändert weil ich schlechter schlafen konnte. Könnte das an der (nur ein paar Meter entfernten) Hochspannungsleitung die über unser Haus geht liegen, oder war das nur Einbildung?

    Gruß,
    Nils


    Selbst wenns nur Einbildung war, hats Dir immerhin zu ruhigerem Schlaf verholfen :grin:
    Tatsache ist, die elektrischen Felder (E-Felder werden durch hohe Spannung verursacht) einer zig kV-Leitung werden innerhalb von Gebäuden stark geschwächt, Magnetfelder (H-Felder werden duch hohen Strom verursacht z.B.: hohe Wirbelströme in billigen Netztrafos, die dann auch gerne mal dadurch wärmer werden) sind da schwerer abzuschirmen.

    Eine gute Erklärung der physikalischen Zusammenhänge:
    http://www.udo-leuschner.de/basiswissen/SB121-07.htm

    Interessant übrigens, was da der amtliche Strippenhersteller im Programm hat:
    http://www.sommercable.com/1__produkte/1_…dmessgeraet.htm

    Die psychologische Wirkung von elektromagnetischen Feldern ist ein komplexeres Thema, dieser Tage erzählt uns gerade Siegmar Gabriel, wie ungefährlich doch Handy-Emissionen usw. blabla...
    Wie schon gesagt, Hirn einschalten, kritisch prüfen, was erzählt wird.
    Was ohne Aufwand und Komfortverlust machbar ist, wie das Umstellen eines Bettes, und dafür mehr Wohlbefinden bringt, würde ich sofort umsetzen.
    Die Abzocker mit ihren Magnetmatratzen und derlei Mist können sich meinetwegen ihre Ferritperlen um den Hals hängen :twisted: und auf´m Dach neben dem Blitzableiter nächtigen :lol:
    So, jetzt: Handy aus, Wandwarze entfernen, Steckerleiste vom PC aus, WLAN nachts deaktivieren (macht der Router automatisch), Powerline Netzwerk am Printserver aus - hängt an ner Zeitschaltuhr, DECT-Telefon auf den Schreibtisch verbannt, Netzfreischaltung hab ich keine (Radiowecker braucht halt 230V :? )
    Gute Nacht!

    :D Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • heinzerl2000
    Verifiziert
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    733
    • 19. Juni 2008 um 09:14
    • #22

    Also, die Verrückten von Mythbusters haben mal versucht, mit einer Spule, die Sie mit einer isolierten Stange bis auf einen Meter einer 300kV Leitung genähert haben, eine Induktionsspannung zu erhalten.

    Ergebnis: die gemessene Spannung lag zwischen 0 und 5 Volt, beim Versuch der Nutzung mit einer Glühlampe jedoch sofort auf Null.

    Soviel zum Thema Hochspannungsleitung, und 300KV Leitungen gehen meines Wissens nicht über Wohngebiete.

    Nichts ist so schlecht, dass es nicht noch als abschreckendes Beispiel dienen kann!

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 19. Juni 2008 um 15:14
    • #23
    Zitat von "Heinzerl200"

    Also, die Verrückten von Mythbusters haben mal versucht, mit einer Spule, die Sie mit einer isolierten Stange bis auf einen Meter einer 300kV Leitung genähert haben, eine Induktionsspannung zu erhalten.

    Ergebnis: die gemessene Spannung lag zwischen 0 und 5 Volt, beim Versuch der Nutzung mit einer Glühlampe jedoch sofort auf Null.

    Soviel zum Thema Hochspannungsleitung, und 300KV Leitungen gehen meines Wissens nicht über Wohngebiete.

    Es gibt elektrische Felder und magnetische Felder. Welches der beiden Felder werden die wohl benutzt haben, um in einer Spule eine Spannung zu induzieren?
    Um eine Hochspannungsleitung kommt aufgrund ihrer vergleichsweise kleinen Stromstärke auch kein nennenswertes Magnetfeld zusammen, das hätten sich diese geistigen Flachwasserschwimmer auch vorher überlegen können.

    Viel interessanter wäre mal eine Erhebung über Gesundheitsschäden bei Menschen, die in unmittelbarer Umgebung von Großsendern wohnten (damit meine ich wirkliche Großsender und nicht diesen Mobilfunkumsetzer-Pipikram).

    MfG

    DirkB

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
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    • 21. Juni 2008 um 21:09
    • #24
    Zitat von "Heinzerl200"

    Also, die Verrückten von Mythbusters haben mal versucht, mit einer Spule, die Sie mit einer isolierten Stange bis auf einen Meter einer 300kV Leitung genähert haben, eine Induktionsspannung zu erhalten.

    Ergebnis: die gemessene Spannung lag zwischen 0 und 5 Volt, beim Versuch der Nutzung mit einer Glühlampe jedoch sofort auf Null.

    LOL! Da hätten die "Mythbusters-Chaoten" lieber mal zwei Stück längeren Draht an ne Leuchtstofflampe gefriemelt und wären damit mal in die Nähe der Hochspannung, wäre IMHO effektiver wie nen Spulenwickel der das Magnetfeld um EINEN Draht einfangen soll - der von einem rel. kleinen Strom durchflossen wird.
    Könnte mir vorstellen, dass das elektrische Feld schon ein Leuchten hervorbringt.

    Für die Freunde von diesen Lichterketten mit in Reihe geschalteten Lämpchen: Wer in der Nachbarschaft eines kräftigen Mittel- oder Kurzwellensenders wohnt, braucht sich um Verlängerungsleitungen zum Anschluss im Freien eh keine Gedanken zu machen :lol:

    Greetz, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 6. Juli 2008 um 12:07
    • #25
    Zitat von "Jürgen Klingel"


    Für die Freunde von diesen Lichterketten mit in Reihe geschalteten Lämpchen: Wer in der Nachbarschaft eines kräftigen Mittel- oder Kurzwellensenders wohnt, braucht sich um Verlängerungsleitungen zum Anschluss im Freien eh keine Gedanken zu machen :lol:

    Immer wieder eine gern erzählte Geschichte meines früheren Physiklehrers :D Die Schrebergartengemeinde die direkt neben dem Sender "wohnt" und ihre Buden mit Leuchtstoffröhren und langen Drähten beleuchtet :grin:

    Letztens kam in den Medien: Mobilfunkstrahlung ist absolut ungefährlich, nur bei Kleinkindern ist man sich da noch nicht sicher.

    Dann wurde mal in einer Reportage auch son Zeugs behandelt. Ganz interessant: Es gibt "Abschirmtaschen" für Handys? Wenn die denn wirklich abschirmen dreht das Handy einfach weiter auf, die Strahlung ist die selbe. Wenn das Handy bereits an der Leistungsgrenze arbeitet, ist eben der Empfang miserabel. In der Sendung zeigte man auch eine ältere Dame, die sich in den Keller verschanzt hatte und sämtliche Wände mit HF-Schutzfarbe streichen ließ, als Schutz gegen den Mobilfunkumsetzter in der Nachbarschaft.

    PS: ca. 1m neben mir strahlt gerade eine durchaus effektive Wlan-Antenne um die ca. 5km Entfernung zu einem Kollegen zu überbrücken, in meiner Schublade liegt noch son Teil was in der Mikrowelle die Strahlen erzeugt und in der Garage wartet ein 200 Watt CB-Funk Brenner auf Einsatz. Habe ich in früheren Zeiten damit mal auf AM gesendet, hörte ich mich selbst in diversen Hifi-Anlagen, die im Haus rumstehn. Fröhliches Schaffen!

    Gruß
    Noel
    ------------------------------------------------
    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
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