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Zusammenhang Spule und Leistung

  • tubetom
  • 11. Dezember 2006 um 20:17
  • PMZWO
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    • 10. Oktober 2019 um 22:33
    • #21

    Abhängig vom Querschnitt der Spulendrähte ändert sich ja auch der Ohmsche Widerstand und damit der Spannungs- und Leistungsabfall in der Spule und auch diverse weiter Kenndaten der Weiche. Das irgendwie zu simulieren scheint mir sinnvoll. Spule mit geringerem Querschnitt wäre also eher was für den Hochtonzweig, höherer Querschnitt und eventuell ein sättigungsarmer Kern um die Anzahl der Wicklungen weiter zu verringern was für den Tiefdröhner. Oft hat der Hochtöner neben der geringeren Belastbarkeit auch eine höhere Impedanz, so das am Ende da halt wirklich wenig Strom fließt.

    Ich fordere eine Kennzeichnungspflicht für Ironie im Internet!

    _____________________
    PM2 Veranstaltungstechnik
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    D-09113 Chemnitz

    Fon. 0371.5212820
    Fax. 0371.5612536

  • TobiasNolle
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    • 10. Oktober 2019 um 22:58
    • #22

    der Ohmsche Widerstand einer Spule in Reihe zum Chassi sollte immer so niedrig sein wie möglich.

    es sei denn man möchte gleich damit eine Dämpfung erzeugen.

    denn das ist auch das Problem bei zuhohem RE der Spule,

    es mindert den elektrischen Gütefaktor,

    also das elektrische Schwingungsdämpfungsverhalten der Gegeninduktion.

    tricky ist es eig erst bei Kernspulen,

    denn wenn die magnetische Sättigung des Metalls eintritt,

    verringert sich die Induktion,

    was bei höhergütigen Filteraufbauten ( 12, 18,24,... dB/Okt ) auch zu Beschädigung des angeschlossenen Amp führen kann,

    da nun vermehrt höhere Frequenzen durch das Parallelglied zum Potentialausgleich fließen.

    ( vom Klirrverhalten nichtmal zu sprechen)

    je tiefer dieser Filter im Frequensspecktrum wirkt,

    desto gefährlicher ist dies.

    drum gibts passive Weichen in Subs der Billigklasse auch seltens steiler als 6dB/Okt.

    bei Intertechnik gibts Seiten zu dem Thema im Netz zufinden.

    rech nützlich als Anhaltapunkt.

    Gruß an alle und an Big Määääc

  • AlphaC
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    • 11. Oktober 2019 um 15:26
    • #23

    Spulen mit besonders niedrigem ohmschen Widerstand sind nicht immer sinnvoll. Je nach Weichenplan ist deren Widerstand in der Filterfunktion berückstichtigt und beabsichticht.

    Der Querschnitt des Drahtes ist weniger von Belang, relevant ist einzig der ohmsche Widerstand. Spulen mit sehr kleinen Induktivitäten und/oder mit Kern können also recht geringe Drahtstärken haben, große Luftspulen hingegen brauchen dicke Drähte.

    Als Daumenregel kann man hernehmen: DC Widerstand der Spule sollte nicht größer sein, als 10% der angeschlossenen Lautsprecherimpedanz, bei sehr hoch belastbaren Lautsprechern nicht mehr als 5%. Bei einem 8-Ohm Chassis wäre man damit bei 0,4 ... 0,8 Ohm Spulenwiderstand maximal.

    Ist der Widerstand der Spule zu hoch fällt darüber zu viel Leistung ab, die Spulen erleiden thermische Schäden.

  • michael schuster
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    • 4. November 2022 um 13:08
    • #24

    Der Thread ist zwar alt, aber das Thema ja immer wieder aktuell:

    Zitat von patec

    Was du dazu brauchst, ist ein Weichensimulationsprogramm, das die die Spannungen an allen Einzelteilen der Weiche berechnen kann. Ich hatte da mal ein Programm namens Bassyst, das vorwiegend zur Simulation von Gehäusen diente, die Weichenberechnung aber auch gleich dabei hatte. Das kann man aber soweit ich weiß nicht mehr kaufen.

    VituixCAD kann das in seiner aktuellen Version ("View"->"Powerdissipation").

    Viele Grüße,

    Michael

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