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Von 01V weg u. zu analog Mixer+Siderack zurück (Live-Gigs)

  • jrrichman
  • 14. Januar 2007 um 20:18
  • jrrichman
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    2
    • 14. Januar 2007 um 20:18
    • #1

    Liebe PA-Forumler,

    vor ca. 1 Jahr haben wir uns für unsere 5-Mann-Live-Hochzeitsband eine PA gesucht, uns lange informiert und inzwischen eine gekauft. Wir haben uns die Fohhn Xperience IV angelegt. Die Anlage ist wirklich bombig, aber...

    ...gleichzeitig haben wir uns damals auch noch eine gebrauchte Yamaha 01V gekauft und inzwischen muß ich sagen, daß solch ein digitales Mischpult für einen Live-Einsatz nicht geeignet ist. Wir haben keinen Tontechniker, spielen jedes Wochenende und immer in einem anderen Saal. Mal großen Festhallen, mal in Hotels. Diese sind meist so unterschiedlich, daß man nicht in der Lage ist gespeicherte Einstellungen aus vorherigen Veranstaltungen zu übernehmen. Wer das Yamaha 01V kennt, weiß, daß es tausende von Parametern gibt und genau das ist das Problem. Meist hat man gar keine Zeit aufgrund der Komplexität des Yamaha um sich so schnell einzustellen, wie man sich das wünschen würde. Mit unserem alten analogen Mackie-Mixer ging das ruckizucki und deswegen wollen wir wieder auf analoges Mischpult umsteigen.

    Jetzt wollen wir uns für max. 2000.- EUR ein analoges Mischpult und Effekte kaufen. Wichtig ist uns, daß die Geräte einfach und intuitiv bedienbar sind, aber dennoch gut klingen, insbesondere Gesang. Jetzt meine Frage in die Runde. Was würdet Ihr empfehlen ?? Kann man für dieses Budget überhaupt was geignetes (auch gebrauchtes) bekommen ?

    Ich habe mich ein bißchen informiert und bin auf folgendes gestoßen

    Mischpult: Dynacord CMS 1600
    Effekt: TC Electronic M350

    Was haltet Ihr davon ? Wäre noch ein Kompressor sinnvoll ? Etwas anderes ? Brauchen wir überhaupt einen, da wir einen Kompressor in der Fohhn-PA haben. Wie gesagt, wichtig ist, daß slles so schnell und intuitiv wie möglich einstellbar ist.

    Vielen Dank für Eure wertvollen Hinweise

  • mringhoff
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    • 14. Januar 2007 um 22:30
    • #2

    Sehr schade, daß Ihr mit dem 01V nicht zurechtkommt, vielleicht fehlt Euch lediglich etwas die Übung. Also nicht das Pult erst auf dem Job kennenlernen, wo dann alles wieder hektisch und schnell aufgebaut werden soll. Vielleicht mal ohne Band ausführlich testen und ausprobieren, die Bedienungsanleitung in Ruhe auch mal ganz durchlesen etc.

    Im Prinzip kannst Du für Deine Truppe eine einfache Grundeinstellung speichern (z.B. Effekte und Kompressoren setzen, evtl. leichte EQ-Einstellungen), die sowohl bei kleinen als auch bei großen Locations gleich bleiben oder notfalls nur gering angepasst werden muss.
    Beim nächsten Job dann wieder von dieser Grundeinstellung ausgehen und nicht die Daten vom letzten Job übernehmen.

    Kompressoren würde ich auf alle Fälle einsetzen für den Gesang. Hier genügt es nicht, wenn ein Summenkompressor das Signal glattbügelt. Wenn also ein Sänger von Euch mal freudig-exzessiv ins Mikro schreit, dann regelt der Summenkompressor das ganze (!) Signal runter und nicht nur den Schreihals. Also für jeden Sänger ein eigener Kompressorweg. Hier bietet sich natürlich das 01V förmlich an.

    Daneben daß die analogen Komponenten, die dazu besorgt werden müssen, weitaus teurer sind als ein 01V, benötigt Ihr noch weitere Aufbauzeit mit dem Verkabeln des Sideracks...

    Also keine Angst vorm 01V, wenn man sich mal auskennt, dann will man gar nicht mehr zurück auf ein analoges Pult. Dann gehts nämlich auch viel schneller und genauso intuitiv. Gib ihm doch noch mal eine Chance...

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  • karel noon
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    • 15. Januar 2007 um 06:28
    • #3

    Kurz, und doch schmerzhaft: ein gutes effektgerät kostet 400€, ein satz kompressoren 400€, was bleibt fürs pult? zuwenig!

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • tufkaklto
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    • 15. Januar 2007 um 08:56
    • #4

    Klingt so, als habt ihr noch das alte 01V, oder ?

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • jrrichman
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    • 15. Januar 2007 um 11:54
    • #5

    Ja, wir haben das Yamaha 01V noch und werden es auch einsetzen (müssen), solange wir nichts anderes haben, bzw. wir uns entscheiden beim 01V zu bleiben oder doch ein bißchen Geld in die Hand zu nehmen und zu investieren.

  • mringhoff
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    • 15. Januar 2007 um 12:30
    • #6
    Zitat von "mediennutte"

    Kurz, und doch schmerzhaft: ein gutes effektgerät kostet 400€, ein satz kompressoren 400€, was bleibt fürs pult? zuwenig!

    nicht zu vergessen:
    der Summen-EQ, falls nicht doch schon vorhanden
    das Case fürs Siderack
    diverse Kabel (Patch, Inserts etc.)
    und das Case für den neuen Mixer auch

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  • karel noon
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    • 15. Januar 2007 um 18:03
    • #7

    vielleicht reicht schon ein "update", also zum 01v96, das könnte mit verkauf des alten gut in euer budget passen. das ist doch etwas besser. und dann evtl. eine externe steuerung (faderbank) um einige dinge schnell im zugriff zu haben dazu kaufen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • frank@effatah
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    • 15. Januar 2007 um 18:30
    • #8

    Wo genau liegt das Probem mit dem Pult bei euch?
    Eigentlich ist das was ihr macht eigentlich die Domäne dieses Teils bei Live-Einsatz. Wenn ihr immer in gleicher Besetzung spielt und die Eingangsseite mal steht (Dafür sollte man sich einmal etwas Zeit nehmen), reicht es üblicherweise die Ausgangsseite an den Raum anzupassen und gut.
    Natürlich gibt es bei digital unzähliche Parameter und Funktionen, aber wer sagt denn, daß man die auch nutzen m u s s :?:

    Wir haben auch auf 01V umgestellt und ich will nicht mehr zurück. Wir, Gospelchor und Band, treten vorwiegend in Kirchen auf, und diese sind akustisch auch immer sehr unterschiedlich.

  • cheesy
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    579
    • 16. Januar 2007 um 08:08
    • #9

    Hallo,

    wenn ich deinen Beitrag am Begin richtig verstehe, hast du das Problem, dass das 01V zu vielen Parameter zum Einstellen hat und Ihr bei jedem Aufbau diese anpassen müsst (wollt).
    Klanglich scheint Ihr ja mit dem Teil zufrieden zu sein.

    Wenn Ihr auf die analge Technik zurücksteigen würdet, hättet Ihr ungefähr genausoviele Parameter, die man einstellen muss, nur halt auf einer Oberfläche und als analoge Drehregler. Wenn du bei einem Siterack mit Kompressoren und 4-Band EQ im Kanal und Summen EQ (evtl. Für Monitor) alles anpassen möchtest, wird es nicht wirklich schneller, als ein 01V.

    Mein Vorschlag : Bei einem Gig (wo viel Zeit für den Aufbau zur Verfügung steht) besorgt ihr euch einen Tontechniker, der eine brauchbare Grundeinstellung an dem Pult speichert.
    Alle Anpassungen an den Raum sollten dann nur noch über den Summen EQ und Summen Kompressor laufen, weil die Eingangssignale werden sich nicht so übermäßig durch den Raum ändern.

    Dann sollte der Soundcheck sich auf einen Eingriff in das Summen-Signal beschränken und möglicherweise nochmal die Pegel der Eingänge nachregeln. Fertig !

    Viel Erfolg,
    <cheesy>

  • timotimo
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    • 16. Januar 2007 um 08:12
    • #10
    Zitat von &quot;cheesy&quot;


    Dann sollte der Soundcheck sich auf einen Eingriff in das Summen-Signal beschränken und möglicherweise nochmal die Pegel der Eingänge nachregeln. Fertig !

    Wenn es so einfach ist, dann bin ich demnächst arbeitslos....

  • mringhoff
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    • 16. Januar 2007 um 09:08
    • #11
    Zitat von &quot;cheesy&quot;

    Mein Vorschlag : Bei einem Gig (wo viel Zeit für den Aufbau zur Verfügung steht) besorgt ihr euch einen Tontechniker, der eine brauchbare Grundeinstellung an dem Pult speichert.

    Ist zwar eine gute Idee, löst aber das Problem nicht an der Wurzel. Es bleibt ein Unsicherheitsgefühl des Benutzers, weil er sich selbst nicht auskennt.
    Also nicht machen lassen, sondern sich einmal Zeit nehmen und das Pult studieren. Wenn man sich dann auskennt, ist alles kein Problem mehr und die Zugriffszeiten zu den Parametern sind schneller als beim analogen Equiment. Natürlich kann man sich das auch von dem besagten Techniker auch mal zeigen lassen, aber lernen muss man schon selber...

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  • cheesy
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    579
    • 17. Januar 2007 um 11:26
    • #12

    timotimo : Es kommt immer drauf an was für eine Band das ist. Aber wenn sie sich selbst von der Bühne mischen, brauchen sie eh keinen Techniker. Arbeitslos bist du so oder so... :wink:

    mringhoff : Ich bin jetzt schon davon ausgegangen, dass der Techniker etwas dazu sagt, was er macht. Aber er eben mehr Übung und vielleicht das bessere Gehör hat. Wenn die Grundeinstellung steht, kann man ja nach belieben schrauben und ausprobieren, einmal Recal und schon ist alles wieder gut.

    Gruß
    <cheesy>

  • wtfits
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    • 17. Januar 2007 um 11:45
    • #13

    0

    Einmal editiert, zuletzt von wtfits (26. Februar 2009 um 18:40)

  • mringhoff
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    • 17. Januar 2007 um 11:53
    • #14
    Zitat von &quot;cheesy&quot;


    mringhoff : Ich bin jetzt schon davon ausgegangen, dass der Techniker etwas dazu sagt, was er macht. Aber er eben mehr Übung und vielleicht das bessere Gehör hat. Wenn die Grundeinstellung steht, kann man ja nach belieben schrauben und ausprobieren, einmal Recal und schon ist alles wieder gut.

    Wenn einem der Techniker das Selbermachen beibringt, ist das natürlich etwas anderes. Ich kenne aber auch den klassischen "Bandtechnikersupport" von den ein oder anderen Musikgruppen:
    Die haben ein eigenes Mischpult (üblicherweise analog), da hat irgendwann einmal ein Techniker mal etwas eingestellt. Seit dem darf da niemand mehr das Mischpult anlangen, geschweige denn etwas verstellen. Und so tourt die Gruppe dann durchs Land...

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