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  5. Boxen und Amps

Gebrückter Parallelanschluss?

  • ingo lübken
  • 23. Januar 2007 um 18:59
  • ingo lübken
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    • 23. Januar 2007 um 18:59
    • #1

    Moin, kurze Frage über eine Anschlussart, die mir bisher noch nicht bekannt war.


    Was mir die normale Brückenschaltung bringt (Also Plus Kanal 1 und Minus Kanal 2 zB) weiß ich, allerdings kann ich mit dem "parallel wiring" wies da auf dem Bild der T.Amp zu sehen ist, nix anfangen.

    Wäre für Erklärung dankbar.

  • skyper
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    • 23. Januar 2007 um 19:58
    • #2

    wenn Du den Amp mono anfährst schafft er in der parallelen Verdrahtung die halbe minimale Lastimpedanz des Stereobetriebes zu treiben.

    Rechenbeispiel: Stereo 2 x 400W @ 4 Ohm

    Bridge Mono: 800W @ 8 Ohm (also doppelter Lastimpedanz -> die Endstufen werden in Serie geschalten)

    Serial Mono: 800W @ 2 Ohm (also halbe Lastimpedanz -> die Endstufenhälften werden parallel geschalten)

    Macht u.U. Sinn, wenn mehrere Boxen parallel angeschlossen sind, und der Amp nicht so wenig Lastimpedanz treiben kann. Nachteil ist der erhöhte Strom im Kabel, da werden die "das Gras wachsen hörenden" sofort Alarm schlagen, und sich um den Dämpfungsfaktor des Amps sorgen...

    (ganz primitiv ausgedrückt verhält es sich wie mit zwei Batterien - beide parallel - hoher maximaler Strom, geringe Spannung, beide in Serie: hohe Spannung, geringer maximaler Strom, beide einzeln: geringer maximaler Strom bei geringer Spannung, dafür zwei mal)

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  • ingo lübken
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    2
    • 23. Januar 2007 um 20:37
    • #3

    Danke dir. Auch wenn ich mich mehr oder weniger häufig mit sowas beschäftige und auch was technisches studiere, kannte ich das so bisher nicht. Gibts das im PA Bereich häufiger?

  • skyper
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    • 23. Januar 2007 um 22:46
    • #4

    jein.

    Der Serial-Mono-Mode (also gemeinhin als Bridge bekannt) ist inzwischen bei fast allen Amps Standard.

    Beispielsweise bei den Crown Endstufen der MA-Serie war die Parallel-Mono- Option schon immer mit drin. Wer das sonst noch so alles standardmäßig verbaut hat, und wo der "Mono"-Schalter nur einen Eingang auf die zwei Endstufenhälften schickt ohne die Ausgänge durchzubrücken - sorry, dazu schlägt mein Herz zu sehr für die ruhigen Gewerke...

    Prinzipiell kann man den Parallel-Mono ja immer mit einem Y am Eingang und Y am Ausgang selber machen. Muss eben jede Endstufenhälfte gleich verstärken, und man sollte keinen Phasendreher irgendwo verbasteln :)

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  • Schalldruck
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    • 24. Januar 2007 um 14:16
    • #5

    Parallel Mono mit einem Y wuerde ich auf keine Fall machen. Da kann es zu haesslichen Ausgleichstroemen zwischen den beiden Endstufenhaelften kommen, z.B. wenn die Verstaerkungsfaktoren nicht absolut identisch sind.
    Also nur machen wenn die Endstufe das auch kann, i.d.R. ist da auch ein Schalter fuer da (wie bei den MAs auch)

    Gruss,
    Oliver

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

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