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z.B. -10dB

  • hypomann
  • 9. März 2007 um 18:53
  • hypomann
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    • 9. März 2007 um 18:53
    • #1

    Was bedeutet im Datenblatt eines Lautsprechers oder einer Box die Angabe hinter dem Frequenzgang von z.B. -10dB oder -3dB usw. Habe hier mal ein Beispiel reinkopiert:

    - 12" Woofer + 1" Tweeter
    - 300/1.200W an 8Ohm
    - 55-25.000Hz (-10dB)

    Kann damit nichts anfangen. Hat jemand mal einen Erklärung.

  • matzepa
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    • 9. März 2007 um 19:22
    • #2

    das ist der übliche Frequenzganz eines Lautsprechers.

    Dadurch, dass kein einzelnes Chassis alle Frequenzbereiche in gleicher Lautstärke erzeugen kann, hat man in einem Frequenz-Lautstärke Diagramm immer so einen Buckel - je nach Lautsprecher in verschiedenen Höhen.

    Da kann man jetzt natürlich sagen: Mein Lausprecher kann Frequenzen von 5 Hz bis 25kHz wiedergeben - nur die Randbereiche extrem viel Leiser als den Bereich in der Mitte.

    Um da einen Vergleich zu ermöglichen, nimmt man den höchsten Punkt der Kurve und zeiht zB 3dB (der übliche Wert) darunter eine Linie - alle Frequenzbereiche, die "unter" dieser Linie liegen, sind also recht uninteressant, da sie nur verhältnismäßig leise wiedergegeben werden und fallen damit raus.

  • hypomann
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    • 11. März 2007 um 11:34
    • #3

    Ich hatte vermutet das es etwas mit der unteren Grenzfrequenz zu tun hat. Das die oben genannte Box ,es ist übrigens eine EV SX300, mit 300 Watt ,55Hz-25000Hz -10dB also bei 55 Hz nicht mehr voll ausgefahren werden sollte sondern nur bis etwa -10dB und dann bei z.B. 100 Hz mit 0dB also den vollen 300 Watt. Liege ich damit völlig verkehrt?

    Habe hier aus dem Forum auch nochmal aus einer Simu für eine Bassbox mit verschiedenen Speakern einige Daten die meine Frage etwas untermalen.

    18sound 18nd930 - 0dB ab 50 Hz, -3dB 41Hz - 96,2dB, max 123,2dB. 6,8mm @ 59Hz max

    RCF L18p300 - 0dB ab 49 Hz, -3dB 42Hz - 96,8dB, max 126,9dB. 9,3mm @ 58Hz max

    RCF L18s800 - 0dB ab 48 Hz, -3dB 38Hz - 96,4dB, max 125dB. 7,4mm @ 58Hz max

    Emi Omega 18 Pro - 0dB ab 63 Hz, -3dB 49Hz - 98,2dB, max 127,9dB. 11,9mm @ 62Hz max

    Oberton 18XB700 - 0dB ab 44 Hz, -3dB 37Hz - 96,2dB, max 124,8dB. 6,7mm @ 57Hz max

    Void 18 1000 - 0dB ab 39 Hz, -3dB 37Hz - 94,8dB, max 127,2dB (44Hz),max 124,6dB (70Hz). 4,6mm @ 52Hz max - Schöner Tiefbassbuckel von 40-55 Hz, Spitze bei 45Hz

    b&c 18PS76 - 0dB ab 46 Hz, -3dB 38Hz - 96dB, max 123,8dB. 5,7mm @ 57Hz max

    Vielleicht kann mir da jemand anhand eines Speakers mal die Messdaten erklären.

  • Kracky
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    • 11. März 2007 um 16:37
    • #4

    Diese Angabe zum Frequenzgang bedeutet einfach nur welchen Umfang dieser hat bis er an irgend einer Stelle, meinst natürlich im Tiefton unter eine bestimmte dB Schwelle geht.

    Beispiel: ASR PJ118BR 52Hz - 280 Hz bei -6dB

    Wie du z.B. am Cursor genau siehst, wir sind kurz vor dem Wert wo der Frequenzgang -6dB unter den gemittelten Sensitivity von 97,5 dB geht, dieses wäre also bei 52Hz, der Cursor steht ja bei 55,4865Hz und 92,9101dB. Dieser Wert soll eine Vergleichbarkeit von Systemen ergeben. Leider jedoch ist er nicht wirklich festgelegt so das die Hersteller im Marketing hiermit gerne das Produkt schönen. -6dB ist eigentlich der anerkannte Richtwert, -3dB wie erwähnt schon ehr kleinlich und -10dB ist wohl die Herstellerangabe um zu schönen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Volker Holtmeyer
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    • 14. März 2007 um 19:34
    • #5

    Die Angabe von -6 dB ist eher unüblich.

    In Datenblättern haben sich zwei Begrifflichkeiten etabliert (die meist beide angegeben werden):

    1. Frequenzbereich (Frequency Range) mit -10 dB
    2. Frequenzgang (Frequency Response) mit +/- 3dB

    Ein typisches Datenblatt: http://www.jblpro.com/srx700/PDF/JBL.SRX712M.pdf

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • timotimo
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    • 15. März 2007 um 07:22
    • #6
    Zitat von "Kracky"

    der Cursor steht ja bei 55,4865Hz und 92,9101dB.

    Die Angabe finde ich sehr geil. Mein Messtechnikprofessor hat immer gesagt: das täuscht eine falsche Genauigkeit der Messung vor... Oder misst MLSSA wirklich bis auf 4 Stellen nach dem Komma genau?

  • mathias k.
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    • 15. März 2007 um 08:16
    • #7
    Zitat von "timotimo"


    Die Angabe finde ich sehr geil. Mein Messtechnikprofessor hat immer gesagt: das täuscht eine falsche Genauigkeit der Messung vor... Oder misst MLSSA wirklich bis auf 4 Stellen nach dem Komma genau?

    Besonders bei den Dezibel sind die vier Nachkommastellen besonders toll, da der Mensch nur etwa Schritte von 1 dB unterscheiden kann...

    ... aber die vier Nachkommastellen bei der Frequenz machen natürlich genau so wenig Sinn...

    Mathias, der an der Uni gleich eine Prüfung in akustische Messtechnik hat (kein Witz)

  • hypomann
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    • 16. März 2007 um 13:07
    • #8

    Kracky

    Kracky hat geschrieben: " und -10dB ist wohl die Herstellerangabe um zu schönen".
    Kann dem noch nicht folgen. -10dB wäre doch dann eher ein schlechter Wert wieso schreibst du das der Hersteller damit schönt. Für mich wäre doch z.B. -3dB Abweichung vom Frequenzgang besser als -10dB.

  • mathias k.
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    • 16. März 2007 um 13:30
    • #9
    Zitat von "hypomann"

    Für mich wäre doch z.B. -3dB Abweichung vom Frequenzgang besser als -10dB.

    Es geht nicht um die Abweichungen, sondern um die obere und untere Grenzfrequenz. Also beispielsweise "55Hz bis 17kHz" bei -10dB, der gleiche Lautsprecher hat dann bei -3 dB vielleicht "nur" 80 Hz bis 16 kHz.
    Wenn der Pegel dann schon um 10 dB statt nur um 3 dB abfallen "darf", kann man natürlich einen größeren Frequenzbereich angeben.

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