Suche Senkkopfschrauben M6 zur Befestigung meiner Flugschienen. Gibt es da bestimmte Vorschriften oder kann man Baumarktschrauben nehmen?
Wenn nicht, woher bekomme ich solche Schrauben?
Suche Senkkopfschrauben M6 zur Befestigung meiner Flugschienen. Gibt es da bestimmte Vorschriften oder kann man Baumarktschrauben nehmen?
Wenn nicht, woher bekomme ich solche Schrauben?
Die Zugfestigkeit sollte schon stimmen, ich denke mal min. 8.8, wir selbst benutzen sogar 10.9 bei manchen Schrauben DIN 7991
Sorry, wenn Dir diese mechanischen Grundkenntnisse fehlen, würde ich auf jeden Fall empfehlen, die Finger ganz von der Sache zu lassen...
hi sp 123
eigendlich sind schwebende lasten ein sehr heilkes thema wo eigenkonstruktionen schnell zur gefährdung werden können (aber das brauche ich hier bestimmt keinen zu erzählen )
wenn man sich dann doch so etwas im eigenbau zu realisiren traut solte man mal ein tabellenbuch zu ratfragen gerade was die anliegen kräfte ( hebel etc.) an der jeweiligen schraube angeht
es ist ja auch letzlich nicht die schraube die die box tragen soll
die gesamte gehäuse konstuktion mus ja flug fähig sein
bei der ps 15 ist beispielsweise innen ein kompletes metal skellet
welches mann wenn man sicher arbeiten will dann auch nachrüsten sollte
einfacher wäre da die konstuktion eines flugrahmens in den die box quasi"eingespannt" wird
alternativ kann man auch auf risiko gehen und den kram echt mal fliegen lassen .
gruß olly
hm wo gehört der thread jetzt hin
egal min 70 % der user hier schein zu wissen was faq ist
mfg OT
Es ist immer wieder toll das man Antworten auf Fragen bekommt die man gar nicht gestellt hat. Wenn ich hätte wissen wollen, ob der Eigenbau zulässig ist, wären die Antworten vielleicht O.K. gewesen.
Danke wenigstens an Kracky!
Zitat von "sp123"Es ist immer wieder toll das man Antworten auf Fragen bekommt die man gar nicht gestellt hat. Wenn ich hätte wissen wollen, ob der Eigenbau zulässig ist, wären die Antworten vielleicht O.K. gewesen.
Die Antworten sind IMHO schon OK, da deine Fragestellung die Befürchtung zulässt, dass du nicht unbedingt genügend Basiswissen besitzt, die Verschraubungen/Umbauten/Flugkonstruktionen sicher vorzunehmen.
Manche Antworten geben zugegebenermassen Tips, die auch nicht besser sind...
Schrauben kauft man natürlich nicht im Baumarkt (Zugfestigkeit i.d.R. 4.6), sondern im Fachhandel.
Aber ich hätte noch eine Aussage zu dem angesprochenen Thema Metallskelett. Ein guter Bekannter von mir ist im Holzhandwerk tätig und hat dort in seiner Firma die Aufgabe Statiken für Leimbinderhallen zu erstellen. Mit diesem habe ich über das Thema Metallskelett in Lautsprechern aus eigeninteresse geredet und der hat mich bald ausgelacht. Als praktisches Beispiel hat er mir dann erklärt, ich solle doch mal eine 18mm Multiplexplatte und einen 6-8mm starken Metallstreifen in der Breite meiner Flugschienen in einem Zugtest vergleichen und er gibt mir die Hand drauf ich würde nie wieder daran denken in einen Lautsprecher noch zusätzlich Gewicht ein zu bauen. Auch HK hat zur Zeit der Entwicklung der R-Serie Zugtests mit untereinanderhängenden Lautsprechern ohne zusätzliche Übertragung im inneren und zusätzlicher Belastung gemacht. Der Aufbau war ein oberes Fluggeschirr, daran ein R-Serie Topteil an der oberen Flugschiene befestigt, darunter ein weiteres Topteil an der unteren Flugschine das ersten Topteils befestigt. Das ganze wurde nun auch mit entsprechend Gewicht belastet und das Ergebnis war, nicht die übertragende Multiplexplatte oder die eigentliche Befestigung mit Rückplatte im Lautsprecher hat nach einer Tonne Zusatzbelastung aufgegeben sondern es hat ganz schlicht und einfach die Schiffchen aus der Schiene gebogen.
Wenn also eine gute Schiene incl. der Rückplatte und incl. exakt passender Einfräßung im Lautsprecher zur Anwendung kommt denke ich man kann auf zwei Schienen verteilt, die ja unabhänig von einander den Lautsprecher tragen, problemlos einen 30 Kg Lautsprecher fliegen. Den Kopf dafür muß man natürlich selber hin halten, das ist klar. Aber auch hier gilt wieder, wenn man nicht gerade hirnlos an manche Sachen ran geht, hier das beliebte Beispiel mit den 2x15"/1" Topteilen an Kunststoffgriffen geflogen, ist es mir allemal lieber man nimmt wenigstens vernünftiges Anschlagmittel zum fliegen der Topteile was ein Gefahrenpotenzial schonmal bei weitem kürzt.
Zur praktischen Überlegung, ich habe sowohl in der linken als auch in der rechten Seitenwand des Lautsprechers eine Schiene die den Lautsprecher tragen soll, meißt habe ich dann noch in der Rückwand auch noch eine Schiene zum zurren, das sind drei tragende Bestandteile des Lautsprechers die jeder für sich sozusagen safe sind. Nun könnte mir rein Theoretisch eigentlich nur die Bodenplatte abfallen, aber warum sollte sie das tun? Es könnte die Deckplatte herrunterfallen, und das halte ich für noch unwahrscheinlicher, in dem Fall ist es wohl am wahrscheinlichsten es fällt die Front samt Lautsprechern einfach runter und auch das möchte ich bezweifeln wenn der Lautsprecher nicht gerade durch eine Beschädigung schon vorbelastet ist. Sollte es doch so sein, sollte mir das schon auffallen wenn ich den Lautsprecher an seinen Griffen anhebe und er mir dabei schon ohne erdenklichen Grund von ganz alleine auseinander fällt.
Nun mögen noch die verfechter der Feuertheorie kommen und den Brandfall ansprechen und auch hier sagt der Statik erfahrene Kollege, man sollte sich mal die Materialeigenschften in diesem Fall anschauen. Eine Matallträgerhalle steht ungefähr so lange bis das Metall durch die Hitze weich wird und das ganze schlichtweg zusammenfällt. Eine Halle aus Leimgebundenen Holz dagegen brennt nicht wie ein Streichholz ab sondern die Träger glosten sehr langsam durch und das dauert meißt länger wie die Feuerwehr zum löschen braucht. Es ist also auch beim Lautsprecher wahrscheinlicher das die Metallbauteile der Flughardware, insbesondere Aluminium beim fliegen an Truss, nachgeben als die Multiplaxplatten.
Wichtiger Hinweis! Es ist hier eindeutig die Rede von gebundenen Mehrschichtplatten und alles das was hier gesagt wurde gilt nicht für OSB, MDF oder Spannplatte da diese Plattensorten weit weniger belastbar sind!
Baumarktschrauben haben in der Veranstaltungstechnisk nicht zu suchen- sie sind eine Gefährdung für Leib und Leben. Kaufe die Schrauben bei Würth oder ähnlichen "richtigen" Anbietern.
Habe schonmal versucht mit Baumarktschrauben eine Flugöse festzuschrauben. Schrauben sind schon beim relativ schwachen Festziehen gerissen.
Was dennnun: "Würg" oder richtige Anbieter?
also ich arbeite in meiner Firma nur mit würth schrauben. sind sehr gut!
schrauben-groß.de hat ebenfalls gute auswahl an normteilen
mfg
Habe gestern ein Schraubenfachhandel in meiner Region gefunden. Habe nun Schrauben nach DIN 7991 mit einer Güte von 8,8.
Danke für die Hilfe
Zitat von "Kracky"Aber ich hätte noch eine Aussage zu dem angesprochenen Thema Metallskelett. Ein guter Bekannter von mir ist im Holzhandwerk tätig und hat dort in seiner Firma die Aufgabe Statiken für Leimbinderhallen zu erstellen. Mit diesem habe ich über das Thema Metallskelett in Lautsprechern aus eigeninteresse geredet und der hat mich bald ausgelacht. Als praktisches Beispiel hat er mir dann erklärt, ich solle doch mal eine 18mm Multiplexplatte und einen 6-8mm starken Metallstreifen in der Breite meiner Flugschienen in einem Zugtest vergleichen und er gibt mir die Hand drauf ich würde nie wieder daran denken in einen Lautsprecher noch zusätzlich Gewicht ein zu bauen. Auch HK hat zur Zeit der Entwicklung der R-Serie Zugtests mit untereinanderhängenden Lautsprechern ohne zusätzliche Übertragung im inneren und zusätzlicher Belastung gemacht. Der Aufbau war ein oberes Fluggeschirr, daran ein R-Serie Topteil an der oberen Flugschiene befestigt, darunter ein weiteres Topteil an der unteren Flugschine das ersten Topteils befestigt. Das ganze wurde nun auch mit entsprechend Gewicht belastet und das Ergebnis war, nicht die übertragende Multiplexplatte oder die eigentliche Befestigung mit Rückplatte im Lautsprecher hat nach einer Tonne Zusatzbelastung aufgegeben sondern es hat ganz schlicht und einfach die Schiffchen aus der Schiene gebogen.
Wenn also eine gute Schiene incl. der Rückplatte und incl. exakt passender Einfräßung im Lautsprecher zur Anwendung kommt denke ich man kann auf zwei Schienen verteilt, die ja unabhänig von einander den Lautsprecher tragen, problemlos einen 30 Kg Lautsprecher fliegen. Den Kopf dafür muß man natürlich selber hin halten, das ist klar. Aber auch hier gilt wieder, wenn man nicht gerade hirnlos an manche Sachen ran geht, hier das beliebte Beispiel mit den 2x15"/1" Topteilen an Kunststoffgriffen geflogen, ist es mir allemal lieber man nimmt wenigstens vernünftiges Anschlagmittel zum fliegen der Topteile was ein Gefahrenpotenzial schonmal bei weitem kürzt.
Zur praktischen Überlegung, ich habe sowohl in der linken als auch in der rechten Seitenwand des Lautsprechers eine Schiene die den Lautsprecher tragen soll, meißt habe ich dann noch in der Rückwand auch noch eine Schiene zum zurren, das sind drei tragende Bestandteile des Lautsprechers die jeder für sich sozusagen safe sind. Nun könnte mir rein Theoretisch eigentlich nur die Bodenplatte abfallen, aber warum sollte sie das tun? Es könnte die Deckplatte herrunterfallen, und das halte ich für noch unwahrscheinlicher, in dem Fall ist es wohl am wahrscheinlichsten es fällt die Front samt Lautsprechern einfach runter und auch das möchte ich bezweifeln wenn der Lautsprecher nicht gerade durch eine Beschädigung schon vorbelastet ist. Sollte es doch so sein, sollte mir das schon auffallen wenn ich den Lautsprecher an seinen Griffen anhebe und er mir dabei schon ohne erdenklichen Grund von ganz alleine auseinander fällt.
Nun mögen noch die verfechter der Feuertheorie kommen und den Brandfall ansprechen und auch hier sagt der Statik erfahrene Kollege, man sollte sich mal die Materialeigenschften in diesem Fall anschauen. Eine Matallträgerhalle steht ungefähr so lange bis das Metall durch die Hitze weich wird und das ganze schlichtweg zusammenfällt. Eine Halle aus Leimgebundenen Holz dagegen brennt nicht wie ein Streichholz ab sondern die Träger glosten sehr langsam durch und das dauert meißt länger wie die Feuerwehr zum löschen braucht. Es ist also auch beim Lautsprecher wahrscheinlicher das die Metallbauteile der Flughardware, insbesondere Aluminium beim fliegen an Truss, nachgeben als die Multiplaxplatten.Wichtiger Hinweis! Es ist hier eindeutig die Rede von gebundenen Mehrschichtplatten und alles das was hier gesagt wurde gilt nicht für OSB, MDF oder Spannplatte da diese Plattensorten weit weniger belastbar sind!
DANKE, für diesen Beitrag