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Unterschied bei der SK 212 und der LMT212 Bassreflex unters

  • fever fever
  • 28. Februar 2009 um 23:58
  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 28. Februar 2009 um 23:58
    • #1

    hi
    wie ihr schon lesen konntet frage ich mich wo der unterschied zwischen der SK 212 und
    LMT 212 die hochtöner lasssen wir mal aussen vor es geht um die beiden 12" kappa´s die darin arbeiten.

    SK ist ja weit bekannt aber weiss nicht was ich von den handgemalten plan der SK-212 halten soll.

    bei SK ist praktisch nur die gehäusestärke als portlänge
    bei LMT sind es ca 6cm bei selben lautsprecher und fast dem gleichen gehäusevolumen

    frage mich nun was richitg ist und was nicht ,vielleicht könnt ihr mir ja weiter helfen

    MFG Andre

    Einmal editiert, zuletzt von fever fever (1. März 2009 um 19:48)

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 1. März 2009 um 06:08
    • #2

    Moin,

    bei diesem Lautsprechrechertyp (2*12"/x") sollten eigentlich garkeine Ports drinsein. Denn ein wirklich sinnvoller Einsatz zur Ausschöpfung der Leistung erfordert Subs. Mit Subs stört der Port nur. Im Betrieb ohne Subs gibt es egal mit welcher Abstimmung ohnehin keinen tollen Bass. Das bisschen BumBum klingt je nach Auslegung verschieden lächerlich und nie gut.

    Grüße

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 1. März 2009 um 10:13
    • #3

    .... und trotzdem funktioniert's in der Praxis, wenn die Löcher drin sind

    unter anderem hier
    http://www.acoustic-line.de/F22_Datenbl_dt.pdf

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • pachl manuel
    Beiträge
    159
    • 1. März 2009 um 11:02
    • #4

    die ports dienen dazu dass die kappas nicht zu weit auslenken

    Homepage
    http://www.veranstaltungstechnik-pachl.de/

    Facebook
    http://www.facebook.com/Veranstaltungs…ngstechnikPachl

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 1. März 2009 um 11:50
    • #5
    Zitat von "Reini"

    .... und trotzdem funktioniert's in der Praxis, wenn die Löcher drin sind

    unter anderem hier
    http://www.acoustic-line.de/F22_Datenbl_dt.pdf

    Lt. Beschreibung mit Systemcontroller...
    Damit kriegt man natürlich beinahe alles hingebogen, was nicht völlig vermurkst ist.

    Und wenn ich das Teil < 66 Hz radikal bremse, geht das sicher auch fullrange. Nur das das dann kein fullrange mehr ist... :wink:

  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 1. März 2009 um 14:24
    • #6
    Zitat von &quot;Hörnli&quot;

    Moin,

    bei diesem Lautsprechrechertyp (2*12"/x") sollten eigentlich garkeine Ports drinsein. Denn ein wirklich sinnvoller Einsatz zur Ausschöpfung der Leistung erfordert Subs. Mit Subs stört der Port nur. Im Betrieb ohne Subs gibt es egal mit welcher Abstimmung ohnehin keinen tollen Bass. Das bisschen BumBum klingt je nach Auslegung verschieden lächerlich und nie gut.

    naja ich finde die ports schon nicht verkehrt auch wenn die kappas in sachen tiefen bass nicht viel liefern aber bedenke man die hitzeentwicklung (power compression) der beiden lautsprecher und die des hochtöners zudem dann noch ganz gehäuse von innen fast komplett gedämmt ist.

    wenn man beispielsweise 3dB gewinnt bzw nicht verliert wenn man etwas frisch luft rein bekommt ist das ne menge:-)

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 1. März 2009 um 17:40
    • #7
    Zitat von &quot;Pachl Manuel&quot;

    die ports dienen dazu dass die kappas nicht zu weit auslenken

    Für den "Fullrangebetrieb" mag das ja stimmen, aber das klingt nie gut, nicht nur weil es nicht wirklich full range ist. Im Topteilbetrieb machen die Ports nichts weiter, als den Krach der besser in der Box bliebe rauszulassen, und dem DC-Displacement freie Entfaltung zu verschaffen.


    Zitat von &quot;Andre Klier&quot;

    naja ich finde die ports schon nicht verkehrt auch wenn die kappas in sachen tiefen bass nicht viel liefern aber bedenke man die hitzeentwicklung (power compression) der beiden lautsprecher und die des hochtöners zudem dann noch ganz gehäuse von innen fast komplett gedämmt ist.

    wenn man beispielsweise 3dB gewinnt bzw nicht verliert wenn man etwas frisch luft rein bekommt ist das ne menge:-)

    Wenn keine Löcher drin sind brauch man nicht so extrem zu dämpfen, siehe Krach in der Box.
    Die maximal technisch mögliche Powercompression (Schwingspulentemperatur) liegt bei etwa 4 dB im Laborbetrieb. Der praktische Versuch verbietet sich, denn mit realem Musikprogramm endet der Versuch mit kaputten Lautsprechern. Wer bei den Doppelkappas kühlen muß, dessen Beschallung möchte ich nicht erleben. Um den Magneten, der maßgeblich die Wärme aufnimmt, soweit zu erhitzten, daß eine permanente Powercompression von 1dB auftritt muß man die Box über lange Zeit fürchterlich prügeln. Rechnet es aus: Wie heiß muß der Magnet werden, daß eine permanente Powercompression von 1dB auftritt? Dann messt Magnettemperaturen in der Praxis und überlegt ob da eine relevante Powercompression auftritt. Und dann macht endlich die Löcher zu und benutzt echte Subs - oder echte Fullranges ;-).

    Grüße

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 1. März 2009 um 20:04
    • #8

    [/quote]
    Wenn keine Löcher drin sind brauch man nicht so extrem zu dämpfen, siehe Krach in der Box.
    Die maximal technisch mögliche Powercompression (Schwingspulentemperatur) liegt bei etwa 4 dB im Laborbetrieb. Der praktische Versuch verbietet sich, denn mit realem Musikprogramm endet der Versuch mit kaputten Lautsprechern. Wer bei den Doppelkappas kühlen muß, dessen Beschallung möchte ich nicht erleben. Um den Magneten, der maßgeblich die Wärme aufnimmt, soweit zu erhitzten, daß eine permanente Powercompression von 1dB auftritt muß man die Box über lange Zeit fürchterlich prügeln. Rechnet es aus: Wie heiß muß der Magnet werden, daß eine permanente Powercompression von 1dB auftritt? Dann messt Magnettemperaturen in der Praxis und überlegt ob da eine relevante Powercompression auftritt. Und dann macht endlich die Löcher zu und benutzt echte Subs - oder echte Fullranges ;-).

    Grüße[/quote]

    mhhh@ Hörnli

    wenn Power Compression (1dB) wirklich erst bei überbelastung auftritt frage ich dich warum dann unzählige Hersteller bei ihren Lautsprecher ehrlichweise angeben mit welchen einbüßen man bei welcher leistung zu rechen hat??

    P.s.: ich hatte mal 2 kleine tops 6"+ horn so fett geampt das selbst das holzgehäuse richtig warm wurde und die speaker leben immer noch schöne sache grins!!

  • Hagen Jaeger
    Beiträge
    486
    • 1. März 2009 um 23:11
    • #9

    Hi,

    Die Diskussion ist interessant, wobei ich (bei den Kappa's sei angemerkt) Fan von BR bin . Unter so eine 212 machen 18"er Spaß (denke BR, Hörner sind ja nicht so oft unter LB-Top's vertreten), diese werden in der Regel so bis 90/100 Hz eingesetzt . Wenn die LMT-212 / SK-212 aber erst ab c.a 100 Hz entlastet wird macht es im oberen Bassbereich einfach keinen Spaß . Die Kappa's gehen laut Theorie ab 170 Hz über xmax wenn man mal das ganze Potenzial ausschöpft, das heißt man muss da schon früher zumachen und dann fehlt was . Hier hilft BR meiner Meinung nach Abhilfe - deswegen finde ich das Tuning der SK-212, welches höher als das der LMT-212 liegt etwas "besser" gewählt weil es bei dem Tuning meiner Meinung nach darum geht die 12"er für den oberen Bassbereich fähiger zu gestalten .

    Diese Betrachtung wiederum beachtet nicht, dass so eine BR-Abstimmung mit eventuellem "Spaß-Peak" schlecht klingen kann, der Resonator klingt halt lang nach . Andere negative Aspekte wurden ja auch noch genannt . Doch warum drüber debattieren ? Einfach mal machen ! ;)

    Ich besitze die LMT-212, gebaut mit 2 Port's neben dem Horn . Interessehalber habe ich mir einfach mal 2 passende Platten und 2 Schraubzwingen geholt und eine BR gegen eine geschlossene Box (zugemachte Port's) gehört . Bei der BR-Box demontierte ich die Portbretter um mal eine kickige Abstimmung zu realisieren - liegt so bei 80 Hz laut Quick&Dirty Impendanzmessung .

    Ergebnis kann man sich lautstärkemäßig denken, die BR-Box kann viel mehr Oberbass und spielt dank diesem Fundament auch mit etwas mehr Feeling . Wenn man mal "aufdreht" und eventuell sogar noch etwas boostet macht das schon Spaß . Die geschlossene Box, die ich danach hörte, kann wesentlich weniger im bass . So beim Hin und Herschalten fiel mir auf, dass die Kick's aus der CB aber ein bisschen mehr nach "kick" klingen . Bei BR wird .. hm .. schwer zu sagen ... Also es wird nicht verwaschen oder zu Dröhn umgewandelt - aber es klingt anders . Mir gefällt die CB da etwas besser, wobei hier die 12"er wirklich schnell am Ende sind . Das hab ich sogar schon in meinem Keller geschafft ...

    Übrigens : Soundtechnisch, also vom Grundsound war keinne Veränderung zu hören, die Boxen klangen wirklich identisch . Ich habe aber auch gut gedämmt (5cm Noppenschaumstoff komplett an den Innenwänden), kann daran liegen - sollte aber eh jeder tun ...

    Mein Resumé zu der Sache ist : wer Hörner benutzt, die höher getrennt werden können (150 Hz sollte schon sein) kann ruhig die CB bauen . Der Tiefton klingt kontrollierter und wird nicht "angedickt" - manche mögen das ja nicht, ich find's nicht schlecht ;) . Außerdem ist sie leichter zu bauen und schnell zu variieren (Schallwand zählt, bei den Port's auch die Positionierung und Gehäuseinnenmaße) .

    Wer aus den Top's noch brauchbaren Kickbass will, der von der Qualität her auch in einem hoch abgestimmten BR-Gehäuse überzeugt, baut besser mit - weil man da bei der CB-Version schnell an's Limit kommt . Für Disco-Anwendungen, Party oder Live u.s.w. tut das nix dazu - in's Wohnzimmer sollte man sich die auf Pegel im Bass getrimmten Kisten natürlich nicht stellen ;) . Aber es hört sich weder schlecht, noch verwaschen an . Ist echt ok, aber auch nicht das Maximum was wiederrum keiner bei dem Preis erwartet . Alternativ halt CB + Kickfill, wobei das logistisch immer so ein Problemchen ist .

    Viele (Alle ?) Wege führen nach Rom .... Jedem das Seine, ich bleibe bei BR weil bei mir 21" druntersteht ;)

    Grüße - Yavem

    Achja Setting : HP 100 Hz, 24 dB/Oct Butterworth ; kurzzeitig eingesetzter Boost 4 dB, 120 Hz, Q 2,5

    Der Ton macht die Musik :)

  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 1. März 2009 um 23:33
    • #10

    also die SK 212 kickt bei den oberen bässen mehr an das ist doch in ordnung.

    gibs den ne Frequensdiagramm von SK 212??

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