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Erfahrungen mit Wireless Workbench von Shure

  • cheesy
  • 25. Mai 2007 um 08:57
  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 25. Mai 2007 um 08:57
    • #1

    Hallo,

    ich möchte mir ein Frequenz-Setup mit der Software "Wireless Workbench" erstellen lassen.
    Es sollent folgende Sender zum Einsatz kommen:
    14 U1 Beltpacks (UHF-Serie)
    4 ULX Beltpacks
    1 UT Handsender

    leider findet die Software nur ein geeignetes Setup, wenn ich die Einstellung "more Frequencies" anwähle. Mit "standard" werden nicht genügend Möglichkeiten gefunden.

    Wie sicher ist ein Setup mit der option "more frequencies" im Betrieb (open Air / Theater) ?

    Vielen Dank vorab,
    cheesy

  • K-Ulrich
    Profi
    Beiträge
    614
    • 25. Mai 2007 um 21:35
    • #2

    Muss man ausprobieren, bei größeren Mengen ist das Workbench schnell am Ende.
    Sonst wären ja Leute wie Marcus Müller arbeitslos und es gäbe viel weniger m&m's auf der Welt :D

    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 25. Mai 2007 um 22:15
    • #3

    wir haben immer 24 U1 Sender im Betrieb.
    Setup 8 MA 16 MB Sender.

    WIr hatten sogar für eine Produktion insgesamt 32 Sender am laufen.
    Alles ohne Probleme.

    Es grüßt der Stephan

  • K-Ulrich
    Profi
    Beiträge
    614
    • 25. Mai 2007 um 22:24
    • #4

    Ja, aber ist das ein workbench-setup?
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • m.reitz
    Profi
    Beiträge
    346
    • 25. Mai 2007 um 23:40
    • #5

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 23:31)

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 26. Mai 2007 um 14:08
    • #6
    Zitat von "K-Ulrich"

    Ja, aber ist das ein workbench-setup?
    mfg
    Kai

    die 24 Strecken ja. Die anderen 8 waren "frei-schnauze" dazwischen gequetscht. und dann gehofft das alles funktioniert.
    Ist schätzungsweise 40 x gut gegangen.

    Wie m.reitz aber sagt: bei uns war es ein System und nichts anderes dazwischen.

    Es grüßt der Stephan

  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 26. Mai 2007 um 15:04
    • #7

    Schon mal Danke für die vielen Antworten.

    Macht die UT Serie wirklich die Probleme zwischen den anderen Strecken ?
    Im Prinzip hat der Handsender ja auch nur eine Frequenz (bzw. Frequenzbereich). Workbench muss hat "nur" die anderen Sender im Frequenzspektrum so verteilen, dass es zu keinen Störungen kommt.
    So ist die UT die einzige feste Frequenz im System.

    Ich bekomme ja auch eine Frequenzliste für dieses Setup ausgegeben, nur eben mit der Funktion "More Frequenzies". Wie sicher ist die Funktion ?

    Dass ich live immer nochmal Probleme bekommen kann, ist klar (Hab leider keine Möglichkeit einen Frequenz-Scan zu machen).

    Werd mal versuchen ein Setup ohne UT zu erstellen. Mal schauen, was da passiert...

    Gruß
    <cheesy>

  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 26. Mai 2007 um 15:07
    • #8

    P.S.:
    Was ist eigentlich die Benutzergruppe "E" ?
    A bis D habe ich verstanden (Verleih, Theater, Installation etc.) aber was liegt auf der Gruppe "E" ?

    Evtl. alle 4 Gruppen A bis D zusammen ?

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 26. Mai 2007 um 20:04
    • #9

    Ich denke die sicherste Lösung ist du fragst

    Jürgen Schwörer
    Applications Engineer
    Shure Europe GmbH
    Wannenäckerstr. 28
    74078 Heilbronn
    ist hier angemeldet unter dem Namen (Achtung) shure 8)

    Normaler Weise meldet er sich von alleine auf Themen wo Shure im Titel steht.

    Sehr lobenswert

    Es grüßt der Stephan

  • m.reitz
    Profi
    Beiträge
    346
    • 26. Mai 2007 um 22:15
    • #10

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 23:30)

  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 26. Mai 2007 um 23:01
    • #11

    Hallo Michael,

    vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

    Die eigentliche Frage, die stellen wollte (ich habe es vielleicht nicht genau genug ausgedrückt / geschrieben) ist : Wie weit ist eine Frequenz-Setup im "more Frequencies" Modus unsichere als ein im "Standard" Modus erstelltes Setup.

    Dass mehrere Funkstrecken gegeneinander modulieren und dass je nach Örtlichkeit noch weitere Dinge eine Rolle spielen, versteht sich von selber.

    Wenn dir UT-Streck soviel Probleme macht, kann diese auch zur Not aus dem Setup raus gelassen werden. Die Berechnung von Workbench führt aber auch ohne die UT zu keinem Setup in "standard"-Einstellung.

    Ich denke, ich werde mich tatsächlich nochmal an Shure wenden...

    Vorerst vielen Dank für eure Hilfe.
    cheesy

  • tufkaklto
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    • 27. Mai 2007 um 08:57
    • #12

    m.reizt hat das schon gut beschrieben.

    Die gefährlichsten Interferenzen für Dich sind die der 3. Ordnung.

    Die der 2. + 4. liegen irgendwo ganz weit weg, die der 5. in der Nähe aber schon wieder deutlich schwächer. werden nur gefährlich, wenn Dein Nutzsignal auf Grund falscher Antennenkabellängen oder Antennenaufstellungen etc sehr schwach ist.

    Wenn Du zb 12 Strecken haben willst, mußt Du 12 x 11 rechnen , um auch die Interferenzen zu sehen. Das wären 132 !!!!!
    Bei 20 Strecken zb muß man 20 x 19 rechnen
    Deswegen wird es mit "more Freqenzies" eben auch etwas gefährlicher.

    Und der Tip mit einem Funkerprobten Techniker ist Gold wert !!!

    Grüße

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • shure
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    • 29. Mai 2007 um 11:26
    • #13

    Hallo,

    zur allgemeinen Info, ich habe cheesy ein kompatibles Setup berechnet.

    kai: deine Aussagen klingen so, als ob Du meinst, dass die wireless workbench Software nicht die maximale Anzahl berechnet ... und so nach wie vor der "Fachmann" zu rate gezogen werden muss.

    Dies ist nicht so. Die Software berechnet immer die maximale Anzahl.

    grüße

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
    75031 Eppingen
    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • K-Ulrich
    Profi
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    614
    • 29. Mai 2007 um 12:59
    • #14
    Zitat von &quot;shure&quot;

    kai: deine Aussagen klingen so, als ob Du meinst, dass die wireless workbench Software nicht die maximale Anzahl berechnet ... und so nach wie vor der "Fachmann" zu rate gezogen werden muss.

    Dies ist nicht so. Die Software berechnet immer die maximale Anzahl.

    grüße

    Na ja, ich nehme an, dass workbench schon die maximale Anzahl der unbedenklich nutzbaren Frequenzen berechnet, aber ab einer bestimmten Anzahl wird es ja offebar etwas kritischer (nicht umsonst lässt man ja oft genug von Shure rechnen, anstatt es selber mit workbench zu machen) und ab da kommen eben Leute ins Spiel, die mit Erfahrung noch Frequenzen dazwischenschieben, wo "eigentlich" keine mehr hinpassen.
    Oder täusche ich mich?
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 30. Mai 2007 um 08:40
    • #15

    Wenn ich bei meiner Suche das alles richtig verstanden habe, kann man die Frequenzen nicht direkt errechnen. Was die Software macht, ist ein Setup erstellen und durch berechnen der Intermodulationen prüfen ob dieses Setup laufen könnte.
    Dann entsprechend die Konfiguration ändern und wieder neu prüfen... u.s.w.(deswegen kann man in der Workbench Software die Anzahl der Versuchen einstellen).

    Wenn eine Zusammenstellung ohne Überschneidungen gefunden wurde, wird diese als Setup ausgegeben.

    Daher wird ein "Fachmann" nicht einfach nach Gefühl noch ein paar Frequenzen dazu bringen können (mit jeder weiteren Frequenz steigt die Zahl der Störungen extrem an). Er kann daher auch nur eine entsprechende Software einsetzen (MoCa, Shure-WirelessWorkbench, Sennheiser-Software...)

    An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Jürgen "Shure" Schwörer :D

    Gruß
    cheesy

  • smitty
    Verifiziert
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    1
    Beiträge
    476
    • 30. Mai 2007 um 19:49
    • #16
    Zitat von &quot;cheesy&quot;

    P.S.:
    Was ist eigentlich die Benutzergruppe "E" ?
    A bis D habe ich verstanden (Verleih, Theater, Installation etc.) aber was liegt auf der Gruppe "E" ?

    Evtl. alle 4 Gruppen A bis D zusammen ?

    Nutzergruppe 5:
    Ausschließlich innerhalb geschlossener Räume.
    Schauspielhäuser, Theater, Produktionsstudios, Kongreßzentren, Messen, Mehrzweckhallen/Stadthallen der Kreise, Städte und Gemeinden. Kanal 61 (790-798 MHz) und Kanäle 67-69 (838-862 MHz)
    Aufteilung in Nutzergruppen entsprechend den Kanälen 62 und 63. Ausschließlich innerhalb geschlossener Räume mit Zustimmung des militärischen Hoheitsträgers.

    Quelle:
    http://www.bmsaudio.com/s96_funkmikrof…stimmungen.html

    Simon@fye-service.de

    http://www.fye-service.de

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