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Opernproduktion mit JBL VRX / Sennheiser EW100 G2 / Symphote

  • markus götze
  • 7. Juni 2007 um 11:46
  • markus götze
    Beiträge
    7
    • 7. Juni 2007 um 11:46
    • #1

    Servus.

    Ich habe im Juli eine Opernproduktion in Frankreich. Kurz ein paar Facts das ihr auch wisst worum es geht:

    -Open Air (Gelände steigt auf 30m etwa 2m)
    -800 Zuschauer bestuhlt
    -Kein Rigging, weil so wenig Technik wie möglich zu sehen sein soll wegen der "tollen Lanfschaft" (...Klassiker halt!). Licht kommt also aus Beleuchtungstürmen.
    -Orchester (30 Mann, 17. Jhd.)
    -10 Soli
    -Chor (20 Mann)

    Ich habe bisher noch keine Oper Open-Air verstärkt. Lediglich Orchester, dass aber auch nie aus dem 17. Jhd...

    Ich soll dafür Ton machen und bin mit meiner Planung jetzt so weit:

    3x JBL VRX 932 LA pro Seite, geflogen an einem Fantek Geballift dazu jeweils 1x JBL VRX 918S. Amping mit 2x Crown I-Tech 4000 und Vertec IQ Controller. Soviel zur PA. Auf der Bühne stehen zwei kleine Dynachord AM12, dienen aber nur zur Talkbackfunktion, evtl. auch als dezentes Monitoring, brauchen die Klassiker aber eh nich.

    Zu der Mikrofonierung: Für die Solis kommen 10 Sennheiser EW100 G2 Taschensender mit MKE2 Kapseln zum Einsatz. Das Orchester wird komplett mit dem Symphotec-System mikrofoniert. Den Chor nehme ich von der Bühnenkante mit 4 Neumann KM184 ab.

    Alles in Allem sind es dann knapp 32 Kanäle. Am FOH hab ich aus Gründen der Mobilität (jeden Tag muss das Zeug Nachts weg und Morgens wieder hin) zu einem Yamaha 01V 96V2 gegriffen mit ADAT Erweiterung. Damit komme ich auf 32 Kanäle und hab alles an Bearbeitung in einem. Muss nur an die 10 Ports ständig Zugriff haben, das Orchester muss man nach dem Soundcheck meist nur noch dezent bewegen. Dafür langen mir also die 16 Fader. Als EQ kommt ein DBX 231 für die Front zum Einsatz. AD Wandler sind welche von MoTu.

    Was haltet Ihr von dem Setup? Hat einer viel Erfahrung mit Opern Open-Airs? Habt ihr Tipps, Verbesserungsvorschläge, etc.?

    Danke schonmal für die Antworten!

    Gruß Maggus

    -Schöne Musik für schöne Menschen-

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 7. Juni 2007 um 12:01
    • #2
    Zitat von "Markus Götze"

    evtl. auch als dezentes Monitoring, brauchen die Klassiker aber eh nich.

    .... wenn sie ohne PA spielen.

    An deiner Stelle würd ich noch ein Rudel kleine 8"1" Wedges einpacken, die können u. Umständen die Welt retten bei sowas :wink:

    Und IEM für die Solisten.

    Herzlich willkommen im Forum.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • markus götze
    Beiträge
    7
    • 7. Juni 2007 um 12:08
    • #3

    JA Danke. Das is wohl war. Ich werd mich auf jeden Fall umschauen was ich für mein Budget noch so bekommen kann...

    -Schöne Musik für schöne Menschen-

  • schallereignissortierer
    Profi
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    1
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    1.578
    • 7. Juni 2007 um 12:26
    • #4

    Mit Sicherheit wirst Du das Orchester auf die Bühne übertragen müssen, und das höchstwahrscheinlich nicht allzu leise. Ein 17. Jahrhundert Orchester ist zudem selber nicht sehr laut, historische Instrumente tendieren eher dazu sehr leise zu sein.

    Dazu wird -je nach Standort- der Chor das Orchester + Solisten per Monitoring hören wollen.

    Nicht zu vergessen und ganz ganz wichtig, Videomonitore, um den Dirigenten an alle möglichen Stellen übertragen zu können.

    Für die vorderen Besucher Reihen würde ich dann noch kleine Center Fills einplanen, um die Sänger über das Orchester "rüberzuheben", sonst beschweren sich mit einiger Sicherheit die "teuren Plätze" darüber, das sie eben die Sänger kaum gehört haben, bzw. wenn dann nur von rechts oder links aus der Anlage.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 7. Juni 2007 um 15:17
    • #5
    Zitat

    ... evtl. auch als dezentes Monitoring, brauchen die Klassiker aber eh nich.


    Das sehe ich auch anders. Haben die schon mal open-air - also wirklich ganz ohne Bühnendach - gespielt?! Falls nicht, sollten die unbedingt mal eine Probe draußen machen. Dann werden die ganz schnell merken, dass es auch auf der Bühne ohne elektroakustische Verstärkung nicht geht.

    Ich würde noch unbedingt ein gutes externes Effektgerät mitnehmen. Du brauchst zwar nur einen Effekt - der muss aber richtig gut sein.

    Den Master würde ich delayen, damit man die PA nicht zu sehr hört.

    Die Tops so hoch wie möglich und das oberste etwas "über's Ziel hinausschießen" lassen. Eine Reihe Near-Fills würde ich auch unbedingt auf die Bühnenkvorderkante legen.

    Den 231 kannst Du Dir schenken. Falls da was zu machen ist, reicht auf jeden Fall der Pult-EQ. Ansonsten sind die I-Techs ja auch noch da.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • cookie
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    122
    • 7. Juni 2007 um 15:59
    • #6

    ... und über die Verwendung von freistehenden Gabelliften Open Air nochmal nachdenken. Ohne Ankerseile würde ich das nicht auf meine Kappe nehmen wollen...

  • markus götze
    Beiträge
    7
    • 8. Juni 2007 um 10:56
    • #7

    Erstmal Danke für alle Antworten.

    Ja, Near-Fills sind in der Planung mit inbegriffen, hatte ich vergessen zu erwähnen. Monitortechnisch werd ich dann doch so einiges mitnehmen. Sicher ist sicher. Wobei die Open-Air Orchester die ich bisher gemacht habe nie ein Monitoring brauchten. Aber ihr habt recht, mit Soli und Chor ist das nochmal was anderes, darum hab ich hier ja gepostet :wink:

    Die Gabellifte werden natürlich abgespannt. Dafür hatte ich zweieinhalb Jahre Berufsschule in der wir jeden Tag nix anderes als von Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit gehört haben. Trotzdem vielen Dank für den Hinweis.

    -Schöne Musik für schöne Menschen-

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