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Funkfrequenzen

  • der_crack
  • 18. Juni 2007 um 19:57
  • der_crack
    Beiträge
    49
    • 18. Juni 2007 um 19:57
    • #1

    Hallo,

    ich habe folgendes Problem:
    Ich besitze 4 Sennheiser EW100, 2 Sennheiser IEM300 und 2 Shure-UHF-Mikros mit fester Frequenz.

    Wie kann ich bei dieser Konstallation die Frequenzen richtig einstellen???

    Habe schon einiges hier im Forum gelesen. Ich komme aber weder mit der Software von Sennheiser, nocht mit den von Shure klar.

    Vielleicht kann mir ja jemand helfen.


    Danke

  • simonstpauli
    Profi
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    767
    Beiträge
    6.590
    • 18. Juni 2007 um 20:58
    • #2

    gib mir die beiden festen Frequenzen und die Frequenzbereiche der eW100 und IEM300 - Strecken und ich rechne es Dir eben aus :)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • der_crack
    Beiträge
    49
    • 18. Juni 2007 um 21:39
    • #3

    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Leider habe ich die Frequenzen nicht griffbereit. Die Funkstrecken sind im Lager.

    Vielleicht kannst Du mir ja die Vorgehensweise beschreiben, damit ich es selber machen kann.

    Danke!!!

  • simonstpauli
    Profi
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    • 19. Juni 2007 um 00:15
    • #4

    1. Sennheiser SIFM Software:

    http://www.sennheiser.com/sennheiser/icm…s_sifm_software

    2. da die Software Shure-Strecken (verständlicherweise) nicht kennt, nehmen wir den "worst case" Evolution an.

    3. Im ersten System - Evolution wählen und die Shure-Festfrequenzen eingeben

    4. Diese Frequenzen auf Kompatibilität prüfen "check" Diese sollten kompatibel sein, damit der Rest sinnvoll ist...

    5. Im ersten System "Search Spectrum" = Frequenzbereich der eW100-Strecken angeben und bei "add channels" 4 (oder mehr) wählen

    6. Als zweites System - IEM300 wählen, Frequenzbereich angeben und 2 (oder mehr) bei "add channels"

    7. Frequenzen generieren lassen

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 19. Juni 2007 um 00:50
    • #5

    Kleiner Hinweis: Die IEM300 Empfänger können auch nach freien Kanälen scannen. Nicht so schick wie die Simulationssoftware, kann einem auf der VA aber schon mal den Arsch retten.

  • elektrikus
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    12
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    234
    • 19. Juni 2007 um 10:01
    • #6

    Hubert Barth schrieb:

    >Die IEM300 Empfänger können auch nach freien Kanälen scannen

    Scannen die nach freien Frequenzen oder nach interferenzfreien Frequenzen?

    Beispiel:
    Sender 1: 800 MHz
    Sender 2: 801 MHz
    Die Frequenz 802 MHz ist eine freie Frequenz, aber eben nicht interferenzfrei!

    Gruß

    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

  • shure
    Profi
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    342
    • 19. Juni 2007 um 14:03
    • #7

    Hallo "der_crack",

    Auf unserer homepage findest Du eine Kurzanleitung für die wirelessworkbench:
    http://www.shure.de/ProAudio/Downl…o_wwb_pdf_short

    Ich kann Dir auch gerne de Parameter für die Sennheiser Funkstrecken zur Verfügung stellen.

    Ansonsten kannst Du mir gerne ne mail schreien mit der genauen Auflistung uns erhälst eine Berechnung.

    beste Grüße

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
    75031 Eppingen
    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 19. Juni 2007 um 16:21
    • #8

    Also grundsätzlich kann jeder G2-Empfänger die sogenannte "Auto Tune" Funktion, mit einem NT1 und Laptop natürlich noch viel schicker

    und dann zu Elektrikus:

    Zitat

    Scannen die nach freien Frequenzen oder nach interferenzfreien Frequenzen?

    Beispiel:
    Sender 1: 800 MHz
    Sender 2: 801 MHz
    Die Frequenz 802 MHz ist eine freie Frequenz, aber eben nicht interferenzfrei!

    Man spricht nicht von Interferenz, sondern von Intermodulation,
    zwei Sender erzeugen durch Intermodulation so etwas wie mehrere neue Phantomsender, deren Frequenzen dann auch tatsächlich vorhanden sind, deswegen kann man sie empfangen und ab einem gewissen Pegel dann zu einer schon besetzten Frequenz erklären,

    also werden tatsächlich freie Frequenzen gescannt

    wie immer ist es in Echt noch komplizierter


    Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • tufkaklto
    Profi
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    7.116
    • 19. Juni 2007 um 17:43
    • #9

    Aber eine gescannte freie Frequenz erzeugt Dir Intermodulationen mit den anderen.

    Was man erst NACH dem Einschalten ( und dem Scannen ) merkt.

    Und im Schlechten Fall drückt Dir das die vorher super funktionierenden Sender weg.

    Eine Scanfunktion ist nicht der Weisheit letzter Schluß.
    gerade die kann eben keine Intermodulationen feststellen.

    elektrikus:
    Ich weiß, wo Du das gelernt hast :D

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • derautor
    Profi
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    Beiträge
    1.089
    • 19. Juni 2007 um 18:23
    • #10
    Zitat

    elektrikus:
    Ich weiß, wo Du das gelernt hast

    Ich auch.... :D

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • elektrikus
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    Beiträge
    234
    • 19. Juni 2007 um 19:13
    • #11

    klauston schrieb:

    elektrikus:
    Ich weiß, wo Du das gelernt hast


    Wieso kann ich micht erinnern, wo ich das gelernt habe? Ist mein Alzheimer schon so weit fortgeschritten? :oops:
    Kannst Du mir auf die Sprünge helfen? Ich stehe auf dem Schlauch. Muß das Wetter sein...

    Gruß

    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
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  • elektrikus
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    234
    • 20. Juni 2007 um 20:19
    • #12

    Für alle Mitleser:

    die Beispielfrequenzen wurden in einem Seminar eines Mikrofonherstellers verwendet. Witzigerweise habe ich nicht an einem solchen Seminar teilgenommen, nur zufälligerweise diese Frequenzen in meinem Beispiel angegeben. Kann mal jemand die Wahrscheinlichkeit ausrechnen, bei einer Schaltbandbreite von z.B. 36 MHz und einem Kanalraster von 25 kHz zwei gleiche Frequenzpaare zu nennen?

    Nochmal zurück zum Thema:
    Wie der_crack richtig erkannt hat, ist es wichtig, die Frequenzen so zu wählen, daß keine Störungen durch Intermodulationen auftreten.

    Mindestens genauso wichtig ist die Aufstellung der Funkmikrofonempfänger und der IEM-Sender.
    Stehen die IEM-Sender (bzw. die Sendeantennen) zu nahe an den Empfängern bzw. den Empfangsantennen, besteht die Gefahr des "Zustopfens" der Empfänger. Hier ist Vorsicht angebracht!

    Gruß

    Elektrikus

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