ich hab hier ein par Sachen aus dem Land der aufgehenden Sonne stehen, die essen alle 200V@60Hz.
wie "tolerant" seht ihr das, die einfach an 230v 50Hz dranzumachen,
geht das oder ist es schon bedenklich?
thank u.
Manuela
ich hab hier ein par Sachen aus dem Land der aufgehenden Sonne stehen, die essen alle 200V@60Hz.
wie "tolerant" seht ihr das, die einfach an 230v 50Hz dranzumachen,
geht das oder ist es schon bedenklich?
thank u.
Manuela
200V könnten trotz der 60Hz zu wenig Saft sein.... hab aber gerade nicht die passenden Förmelchen zur Hand
überlegen wir mal schnell,
vorrausgesetzt, es ist was konventionelles 0-8-15-b trafo.
der blindwiderstand ist X = 2*pie*f*L -> also bei gleicher induktivität etwa 6/5 des Xdeutsches netz .
spannung um 30 V höher ergibt (GANZ) grob die selbe leistung, sprich eingebrachte induktivität.
was ist es den, ggf bräucht ich den ohmschen widerstand der primärwicklung und rechne es dir aus.
Also bei 50Hz fließt beim Trafo schonmal ein grösserer Strom also bei 60 Hz und jetzt noch 30V mehr Spannung drauf... Hab mal gehört, dass selbst bei gleicher Spannung der Frequenzunterschied schon das ein oder andere Gerät zerlegt hat weil bei 50Hz X_L einfach schon zu klein wird. Wenn die Teile was Wert sind, lass es besser. Wenn ne SNT drin is solltes vermutlich kein Problem sein.
moment Michael! Das japanische Netz liefert 200V bei 60Hz. In einem 230V/50Hz Gerät werden dann die 200V bei 60Hz auf etwa 225-230V hochgeschraubt....von daher müsste das möglich sein. Würde das japanische Netz allerdings 230V bei 60Hz liefern (wie zum Beispiel in Indien und auch in einigen afrikanischen Staaten) wäre das eher ein Problem, denn das äquivalent bei 50Hz liegt dann zwischen 245 und 250V und das ist schon eher ein Problem. Viele ältere Geräte, die auf eine Spannung von zwischen 210 bis 230V ausgelegt sind werden da abrauchen. Geräte, die heute gebaut werden, werden da aber weniger Probleme haben...viele kommen auch mit 250V klar...
Zitat von "Markus Gerards"moment Michael! Das japanische Netz liefert 200V bei 60Hz. In einem 230V/50Hz Gerät werden dann die 200V bei 60Hz auf etwa 225-230V hochgeschraubt...
hallo Markus,
es geht um das umgekehrte,
eine 200v 60Hz Anlage an normales deutsches Netz anklemmen.
(enthält sowohl SNT als auch viel Elektro, Motoren und auch Netztrafos, somit frag ich allgemein, aufgrund der Toleranzen, ist das noch vertretbar oder nicht ?)
Grund meiner Frage:
Diese Anlage ist ausdrücklich beschildert: wired for 200 Volt.
Jetzt gibts da als "Zubehör" einen Trafo zu. Der kostet ein übles Geld.
Und ich hab von einem Monteuer erfahren, daß genau dieser Trafo des öfteren "abbrennt", damit meinte er ausdrücklich einen Fall für den Feuerlöscher... Mehrere tausend euro wohlgemerkt .... :oops:
Und ich stell mir die Frage ob ich diesen Kummertrafo umgehen kann.
danke :wink:
Hallo Zusammen!
Besorge dir einen Trafo 400 / 230 V.
Die sind auch bezahlbar, ist quasi Industriestandart.
Die meisten haben Primärseitig anzapfungen fur +/- 10%.
Dann klemmst Du die 400V auf die +10%.
Das sollten dann sekundär ca. 207V geben. :idea:
Und +/- 10 % Sind für sämtliche verbraucher akzeptabel.
(Hätten wir noch die "alten" 220V, würde es wohl auch so gehen.)
Gruß
Timo
Ich habe nicht von der Ausgangsspannung gesprochen sonden bezog mich auf den Trafo selbst, der durch die geringere Freq. und damit geringeren ind. Impedanz zu warm werden könnte. Ob das passiert kann man natürlich auch einfach mal beobachten.
mhpf...lesen müsste man können...dann stimmt natürlich das, was michael erzählt ![]()
Zitat von "Unimog-HeizeR"Alles anzeigenHallo Zusammen!
Besorge dir einen Trafo 400 / 230 V.
Die sind auch bezahlbar, ist quasi Industriestandart.
Die meisten haben Primärseitig anzapfungen fur +/- 10%.
Dann klemmst Du die 400V auf die +10%.
Das sollten dann sekundär ca. 207V geben. :idea:
Und +/- 10 % Sind für sämtliche verbraucher akzeptabel.
(Hätten wir noch die "alten" 220V, würde es wohl auch so gehen.)Gruß
Timo
Bleiben dan nur noch die 60Hz - Wenn nur die Motoren ein bisschen langsamer laufen - muss man schauen.
die motoren laufen nicht nur langsamer mit weniger leistung, sondern auch mit niedrigerem wirkungsgrad und durch die langsamere drehung mit weniger zwangskühlung.
Zitat von "KiKi"die motoren laufen nicht nur langsamer mit weniger leistung, sondern auch mit niedrigerem wirkungsgrad und durch die langsamere drehung mit weniger zwangskühlung.
Das würde ich jetzt mal als "graue Theorie" bezeichnen
Bei mir in der firma laufen Motoren tagtäglich mit 5 Hz! :shock:
Ohne Fremdlüfter! Problemlos! :lol:
Gruß
Timo
hab da keine Bedenken, alles Linearantriebe, und der große nennt sich "AC Servo Drive", dürfte somit auch über Elektronik gefüttert sein.
Bedenklich ist aus meiner sicht lediglich der ganze Kram in den zugehörigen Schaltschränken, da sitzt u.a. viel SPS
Es handelt sich um eine supermoderne Blechbearbeitungsmaschine (CNC Stanznibbler/Prägewerk), wenn die lebt gibts vielleicht mal neue Gitter für die alten Boxen (und natürlich Geld zum bezahlen von dem Ding, die soll ja Kundensachen machen )
Das "Problem" ist wie schon erwähnt daß der dafür vorgesehene Trafo gem. der Auskunft öfters mal abbrennt, und der kostet einige teuro.
Übrigends mit 3x 80A abgesichert und bezogen auf diese Leistung viel zu klein gebaut ... asiatische Innovation oder so...
Hat die Firma in Deutschland ein Service Netz?
Innerhalb welcher Zeit können Betriebsstörungen behoben sein?
Da es bei der Investition um einige Euros geht, würde ich ein größeres Augenmerk auf den störungsfreien Betrieb setzen (sofern die Maschine dringend zur Produktion benötigt wird und nicht als "Hobby" in der Ecke steht...) .
ZitatDas würde ich jetzt mal als "graue Theorie" bezeichnen Ausrufezeichen
Bei mir in der firma laufen Motoren tagtäglich mit 5 Hz! Geschockt
Ohne Fremdlüfter! Problemlos! Lachen
Wenn der Motor dafür ausgelegt ist, hat der einen hohen Wirkungsgrad und es schadet ihm nix. Motoren für 60 Hz, die mit 50 Hz laufen finden das definitiv nicht so super toll. 1. zu langsam und weniger Kühlung (wie bereits gesagt) und 2. grösserer Strom wegen kleinerem X der Induktivitäten.
Zitat von "Unimog-HeizeR"Das würde ich jetzt mal als "graue Theorie" bezeichnen
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Bei mir in der firma laufen Motoren tagtäglich mit 5 Hz! :shock:
Ohne Fremdlüfter! Problemlos! :lol:Gruß
Timo
Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
5Hz am Umrichter!!!! - bei welcher Spannung????
Motor Isolation Class F - sicher doch.
Zitat von "Manuela"hab da keine Bedenken, alles Linearantriebe, und der große nennt sich "AC Servo Drive", dürfte somit auch über Elektronik gefüttert sein.
Bedenklich ist aus meiner sicht lediglich der ganze Kram in den zugehörigen Schaltschränken, da sitzt u.a. viel SPSEs handelt sich um eine supermoderne Blechbearbeitungsmaschine (CNC Stanznibbler/Prägewerk), wenn die lebt gibts vielleicht mal neue Gitter für die alten Boxen (und natürlich Geld zum bezahlen von dem Ding, die soll ja Kundensachen machen ) Cool
Das "Problem" ist wie schon erwähnt daß der dafür vorgesehene Trafo gem. der Auskunft öfters mal abbrennt, und der kostet einige teuro.
Übrigends mit 3x 80A abgesichert und bezogen auf diese Leistung viel zu klein gebaut ... asiatische Innovation oder so...
SPS - null Problem - neue Netzteile - fertig
AC Servodrive - 60 Hz machbar - im Grenzbereich darf ihm die Spannung nicht ausgehen. Ansonsten haben wir da was - http://www.abb.de/Product/seitp322/4bdad1857fe6004bc12572bc0039b843.aspx?productLanguage=ge&country=DE
EinTrafo brennt nicht dauernd ab - lass mal nen Spezialisten kommen.
Halllo HKL!
Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr :lol:
5Hz am Umrichter!!!! - bei welcher Spannung????
Müsste ich morgen mal messen.
Motor Isolation Class F - sicher doch.
Verstehe ich jetzt gerade nicht, was hat da jetzt das eine mit dem anderen zu tun ![]()
Gruß
Timo
Zitat von "Unimog-HeizeR"Halllo HKL!
Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr :lol:
5Hz am Umrichter!!!! - bei welcher Spannung????
Müsste ich morgen mal messen.
Motor Isolation Class F - sicher doch.
Verstehe ich jetzt gerade nicht, was hat da jetzt das eine mit dem anderen zu tunGruß
Timo
Beim Umrichter steigen Spannung und Frequenz ungefähr linear
stell dir mal vor - Nennspannung bei 5 Hz - der Motor verbrennt - da du Umrichter da hast kannst du ja mal mit der Spannungsanhebung im unteren F-Bereich spielen.
Class F - Motorisolation lässt doch erheblich höhereTemperaturen zu. Daher auch die 5 Hz bei Eigenkühlung aber mit wenig Spannung! folge P = const.
Gruß Holger
Hallo HKL!
Schaue ich morgen mal nach!
Gruß
Timo
Zwei Wochen sind vergangen, der "Trafo" ist (noch...) ganz.
Wenn die Maschine mehrere Stunden gearbeitet hat, was den Normalbetrieb darstellt, läßt sich mit dem IR Thermometer folgende Auskunft besorgen:
Temperatur am oberen Blechdeckel vom Gehäuse: 89°C , zeitweise noch darüber (was die Frage berechtigt: wie heiß ist dann der eigentliche Trafo?) . Ein derber Geruch nach gegrilltem Plastik und Pertinax entströmt dem Ding, anfassen ist nicht möglich :twisted:
Er konnte etwas entlastet werden, die Anlage zum abheben und reinfahren der Bleche, genannt Anleger, und die Anlage zum Rausfahren der Produkte und stapeln auf Palette, genannt Ableger, sowie das Förderband für den Stanzschrott, sind nun direkt mit normalem Netz gefüttert da sie eh von deutschen Zulieferern stammen.
Die Temperatur die ich angab bezieht sich auf den "Rest", weniger geht nicht. Ich rechne mittelfristig mit dem Tod durch Überhitzung, und dem durch die Monteure vorhergesagten Feuerchen :cry:
Ursache ist auch gefunden. Die Maschine holt sich eine Blechtafel und hält diese fest. Sie wird nun hin- und herbewegt in 2 Richtungen während das Stanz- bzw. Prägewerkzeug sie bearbeitet. Die Beschleunigung der Blechplatte ist derart immens daß der verfügbare Strom auf keinen Fall dafür ausreichen würde, das Abbremsen in den Stillstand geschieht ebenso in Sekundenbruchteilen und ohne mechanische Bremsen. Der Trafo bekommt somit "Peaks" in übelster Höhe serviert. Der Dauerverbrauch ist vertretbar.
AGB: Fehler, die durch externe Einwirkungen blabla, sind von der Gewährleistung ausgenommen. d.h. wenn er tot ist lags natürlich am Netz, zahle ich den Nachfolger auf jeden Fall selber. So sei es ... und es ist nun (hoffentlich) ausreichend Zeit um einen würdigen Nachfolger zu finden, einen der bei max. 3x80A primär Dauerlast kühl bleibt.