Zitat von "Ich"Alles anzeigen15. Juli 2007
Absender: F.Reimann, ..................
Bundesministerium des Innern
z. Hd. Dr. Wolfgang Schäuble
Dienstsitz Berlin
Alt-Moabit 101 D
10559 Berlin
Sehr geehrter Herr Schäuble,
Ich bin Student der Politikwissenschaft/ Philosophie an der Martin-Luther-Universität in Halle/ Saale.
Nachdem die Terroristen des 11. September zu Teilen als Studenten technischer Studiengänge an einer deutschen Hochschule identifiziert wurden, plagt mich tiefes Unbehagen.
Wie konnten solche Personen überhaupt solange in Deutschland studieren, ohne dass sie von deutschen Organen bemerkt wurden? Daß hier ein Notstand herrscht, ist offensichtlich.
Umso glücklicher bin ich jetzt, auch persönlich etwas für die Sicherheit in Deutschland tun zu können. Ich kann Ihnen deswegen zunächst mitteilen, dass ich konfessionslos bin und auch nicht vorhabe, auf lange Sicht eine Glaubenszugehörigkeit anzunehmen. Bei einer Suche nach islamistischen Studenten brauchen Sie mich also nicht zu berücksichtigen. Auch plane ich keine Gewalttaten, Terroranschläge oder sonstige ungesetzlichen Aktionen mit wie auch immer zu interpretierender extremistischer Motivation. Ich denke nämlich nicht, daß Gewalt ein Mittel sein darf, um politische oder sonstige Ziele zu erreichen, selbst wenn dies laut Ihren zuletzt verlautbaren Äußerungen eine Option sein sollte, der man sich nicht verschließen dürfe - – deutsche Bundesorgane, die nicht verurteilte Verdächtige extralegal töten? Ich stimme mit Ihnen überein, daß in diesem Punkt ganz grundlegende „Überprüfungen“ nötig scheinen!Des Weiteren bin ich in der Lage, Ihnen mitteilen zu können, dass keiner der mir bekannten KommilitonInnen einer islamistischen oder extremistischen Vereinigung anzugehören scheint. Ich habe in meiner bisherigen Studiendauer auch keinerlei Bemerkungen von KommilitonInnen gehört, die auf das Planen eines terroristischen Anschlags oder auf eine einschlägig-verdächtige politische oder weltanschauliche Überzeugung hinweisen. Auch sind mir keine unkontrollierten Aggressionsausbrüche oder gewaltverherrlichenden T-Shirts aufgefallen. Des Weiteren kann ich ihnen versichern, dass die mir bekannten KommilitonInnen meine Einstellung zur Gewalt teilen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesem Brief helfen, eine Einschätzung des Terrorpotentials unter den Studenten in Halle/ Saale zu gewinnen – damit auch Sie ruhiger schlafen können.
...mit bestem Dank & Gruß,
wer es mir gleichtun möchte - ich denke, es wäre schwer nötig!
das universitätsumfeld ist nur beispielhaft, denkbar wären felder wie:
- arbeit
- öffentlicher nahverkehr
- passanten, vorzugsweise in flughafennähe
- internetforen ![]()
- ....
auch eine schöne aktion:
http://crashsource.de/56-helft-schae…esetz-zukommen/
fabian