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Kennzeichnung Barcode an "alten" Kabeln

  • Magic
  • 29. Juli 2007 um 07:43
  • Magic
    Verifiziert
    Beiträge
    652
    • 29. Juli 2007 um 07:43
    • #1

    Hallo Kollegen,

    wir haben jetzt bei uns endlich einen Gerätetester Typ Fluke 6500 + Barcodescanner angeschafft. Soweit so gut.
    Ziel ist es erstmal alle Kabel zu kennzeichnen (sind einige, schätze so auf 500 und mehr).
    Bei Neukabeln kein Problem, habe ich auch schon gemacht, einfach transparenten Schrumpfschlauch mit drüber, per P-Touch einen Barcode ausgedruckt, darufgeklebt, geschrumpft, SUPER !
    Sieht so aus (sorry nur Handypic):

    P.S.: Das graue Isolierband gibt bei uns die Länge an :D

    Bei den "alten" Kabeln sieht das leider anders aus. Ich habe natürlich keine Lust jeden Stecker abzuschrauben + den Schrumpfschlauch drüber zu ziehen :(

    Was gibt es sonst noch an Alternativen ? Vorallem was haltbar ist im täglichen, rauen Einsatz ?

    Für Geräte hatte ich vor, diese selbstklebenden Silberettiketten zu verwenden, die ich mit dem Laser einfach ausdrucke. Ich denke diese Möglichkeit ist bei Kabeln nicht so dolle, der Toner löst sich sicher bei Gebrauch (Abrieb ect.)

    Um andere Vorschläge / Antworten würde ich mich sehr freuen !

    Gruß Dirk

    The Show must go on ...

  • PMZWO
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    5
    • 29. Juli 2007 um 12:07
    • #2

    Es gibt für Kabel recht einfach wie Kabelbinder zu befestigende Schildchen für Barcodes etc. Über die Halbwertszeit im Alltag bin ich mir allerdings nicht so sicher. Reicht vielleicht von Prüfung zu Prüfung.
    Glück Auf!
    Ralf

    Ich fordere eine Kennzeichnungspflicht für Ironie im Internet!

    _____________________
    PM2 Veranstaltungstechnik
    Blankenauer Straße 61
    D-09113 Chemnitz

    Fon. 0371.5212820
    Fax. 0371.5612536

  • buzz
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    1
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    1.248
    • 29. Juli 2007 um 12:57
    • #3

    Derjenige, derdaendlich mal eine haltbare Lösung erfindet, bekommt von mir einen Großauftrag!

    Das mit Schildchen und Kabbelbinder hält leidlich, beim Aufwickeln der Leitungen schaffst du Dir mit dieser Lösung aber unzählige Feinde, da man sich an den Schildern und den Kabelbindern höllisch die Finger aufreissen kann, selbst wenn die Kabelbinder gratfrei geschnitten sind. Solche Leitungsschilder gibt es von Phoenix-Kontakt auch schon fertig mit festem Kabelbinder - gleicher Effekt auf die Finger...

    Derzeit läuft bei mir ein "Feldversuch" mit etwas längeren P-Touch-Bändern, die einmal um die Leitung gelegt und dann zum Fähnchen zusammengeklebt werden. So richtig glücklich bin ich damit aber auch nicht. Hält zwar, knickt aber und ab und an geht so ein Fähnchen halt doch auch mal ab.
    Von selbstlaminierenden Leitungsmarkierern rate ich auch ab - die Dinger halten bei häufiger Biegebeanspruchung einfach nicht dauerhaft und wickeln sich dann teilweise ab. Folge sind klebrige Stellen, an denen der Dreck wunderbar haftet...

    Was ich auch schon gesehen habe, sind kleine Blechschildchen (so eine Art Schlüsselanhänger), die mittels Schlüsselring oder S-Haken lose an der Leitung befestigt sind. Nachteil: Die Schilchen wandern auf der Leitung hin und her und kommen immer dort zu liegen, wo man sie garantiert nicht haben will...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • Audiowerk
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    2.757
    • 29. Juli 2007 um 14:44
    • #4
    Zitat von "buzz"

    da man sich an den Schildern und den Kabelbindern höllisch die Finger aufreissen kann


    Das unterstreich' ich hiermit noch drei Mal! Wie oft habe ich nach dem Gig schon geflucht wie ein Rohrspatz, weil ich mir wieder mal biestig die Finger wehgetan habe an den Scheiß-Kabelbinder-Konstrukten an Kabeln... das geht bisweilen wirklich auch bis aufs Blut! Nein, ich würde inständigst davon abraten.

  • Magic
    Verifiziert
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    652
    • 29. Juli 2007 um 16:11
    • #5
    Zitat von "buzz"


    Was ich auch schon gesehen habe, sind kleine Blechschildchen (so eine Art Schlüsselanhänger), die mittels Schlüsselring oder S-Haken lose an der Leitung befestigt sind. Nachteil: Die Schilchen wandern auf der Leitung hin und her und kommen immer dort zu liegen, wo man sie garantiert nicht haben will...
    Buzz

    Das kenne ich auch. Bei uns hier z.B. bei den Stadtwerken in Osnabück machen die das ähnlich, ich sage immer "so ne' Art Hundemarke" ;)
    Gefällt mir auch nicht so gut. Teilweise werden die Nr. auch mit einem weissen Edding draufgeschrieben, dann hätte ich mir den Barcodescanner für 300 Euro auch sparen können :roll:

    Dann suchen wir mal nach weiteren Lösungen .....

    Gruß Dirk

    The Show must go on ...

  • buzz
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    Beiträge
    1.248
    • 29. Juli 2007 um 16:17
    • #6

    Na, wenn du Zeit, eine ruhige Hand und ein gutes Auge hast, dann kannst du ja den Barcode mit verschieden dicken weissen Eddings aufmalen... :D
    Code 39 ist ja nun kein Hexenwerk...

    Hundemarke - das war das Wort, was mir partout nicht einfallen wollte...

    Wann wird eigentlich endlich der transparente Schrumpfschlauch mit Schrumpfrate 10:1 erfunden..?


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • lotty
    Beiträge
    39
    • 29. Juli 2007 um 17:23
    • #7

    evtl. Schildchen mit div. Klebern auf das Klettband drauf!

    Big Sound

  • karl-heinz fugger
    Beiträge
    3
    • 30. Juli 2007 um 08:52
    • #8

    Hat schon jemand mit RFID-Etiketten experimentiert??
    ähnlich wie oben beschrieben mit Schrumpfschlauch befestigt oder anders angebracht, könnte das automatisch bei der Ausgabe über den Tresen oder die Lagertür erfaßt werden.
    Ein toller Nebeneffekt wäre, daß bei einer "Materialausgabe außerhalb der Geschäftszeiten" (=Einbruch) automatisch Alarm ausgelöst wird.
    Grüße
    K-H

  • mringhoff
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.262
    • 30. Juli 2007 um 09:18
    • #9
    Zitat von "Magic"

    Was gibt es sonst noch an Alternativen ?

    Die Alternative wäre die BGV-A3-Prüfung als Sammelprüfung zu machen, also die Kabel nicht als einzelne Geräte, sondern gruppenweise (20x5m, 40x10m usw...) und das entsprechend dokumentieren. Ob das den Regeln der BGV standhält oder nicht, ist leider noch eine Streitfrage...

    Wenn man den Barcode für das Dispositonsprogramm benötigt, dann genügt auch eine Liste an der Wand, bei der alle Kabeltypen mit dem passenden Barcode abgedruckt sind und dann man also vom Blatt scannt und nicht vom Artikel.

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • buzz
    Profi
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    1
    Beiträge
    1.248
    • 30. Juli 2007 um 09:37
    • #10

    Eine "Gruppenprüfung" ist leider keinesfalls mit den Zielen der BGV A3 zu vereinbaren.

    Die Prüfergebnisse müssen eindeutig zu den geprüften Geräten zuzuordnen sein.

    Im Fall der Fälle wird man sich jedenfalls sehr schwer damit tun, nachzuweisen, dass das Schadenverursachende Gerät bei der geprüften Charge dabei war...

    Das mit den RFID habe ich mir auch schon mal überlegt, ist aber schwer ohne entsprechende Hardware (noch recht teuer) zu verwirklichen. Zudem musst Du erst jedes Gerät "scannen", bevor die Nummer sichtbar wird - manuelles (bzw. optisches) Suchen ist somit nicht möglich.
    Wenn diese RFID-Leser in tauglicher Qualität das Preisniveau eines Barcode-Scanners erreichen, dann ist das sicher die zu bevorzugende Technik - bisher möchte ich aber nicht in so ein System investieren, nur um Vorreiter spielen zu können. Dazu bin ich dann doch zu konservativ...

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • thoweiss
    Beiträge
    109
    • 30. Juli 2007 um 09:48
    • #11

    Es gibt auch Selbstklebende Etiketten mit einer "Fahne" aus transparentem Klebeband...

    Die Werden dann auf das kabel geklebt, und dann zum schutz mit der Fahne umwickelt...

    Die haben wir seinerzeit im Anlagenbau eingesetzt, leider weiss ich den Hersteller nicht mehr...

    ABer ich glaube http://www.industrieetiketten.net/d_KBL_Kabelmar…A4_Bogen482.htm

    das hier wars...

    wer rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 30. Juli 2007 um 09:53
    • #12

    Sowas hier:

    http://www.industrieetiketten.net/shop.htm?d_KBL…A4_Bogen482.htm

    Ausreichend lange Etiketten aussuchen, sobald der Ausdruck vom durchsichtigen Teil beim umwickeln überlappt ist, ist der Ausdruck geschützt.

  • buzz
    Profi
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    1.248
    • 30. Juli 2007 um 10:12
    • #13

    Das sind ja eben diese vermaledeiten "selbstlaminierenden Leitungsmarkierer".
    Kann ich nur davon abraten!
    Bei Festinstallation geht das Zeuch ja einigermassen, aber bei häufiger Biegebeanspruchung bilden sich erst Wellen und Falten in der Folie, später wickeln sich diese transparenten Schutzfolien Stück um Stück ab und bilden eine wunderbare Klebefläche für Dreck aller Art - einfach gruselig!


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • compy
    Beiträge
    68
    • 30. Juli 2007 um 13:53
    • #14

    Also ist doch ganz einfach... du steckst das schild auf einen Pin des
    Steckers und schrumpfst es fest...

    Nee, ernsthaft, ich glaube mich zu entsinnen dass es vor einiger
    Zeit mal Schrumpf-"Bänder" gab, die man ums Kabel gelegt hat und
    dann auf einer Seite mit einem Metallkragen zusammengepresst hat,
    man hat sich also quasi den Schrumpfschlauch ums Kabel gebaut.

    Sobald mir die Type wieder einfällt, sag ich Bescheid....

    EDIT
    Guck mal bei Tyco oder in der Hellerman-Tüte nach...

    Viele Grüße,
    Sven

    Einmal editiert, zuletzt von compy (30. Juli 2007 um 13:59)

  • buzz
    Profi
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    1.248
    • 30. Juli 2007 um 13:55
    • #15

    Ich fürchte, Du meinst Reparaturmanschetten, die haben so eine Art Metall-reissverschluss...

    Aber in transparent habe ich die Dinger noch nie gesehen, sondern nur in schwarz, dickwandig (steif) und mit Kleber gefüllt...

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • compy
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    68
    • 30. Juli 2007 um 14:02
    • #16

    Ja, so nennt man denn wohl diese großen dinger...

    Ich meinte diese in klein, die gibts es, denn immerhin kann man
    im Berufsumfeld der automatischen Prüftechnik nicht mal eben
    ein 400-Adriges Steuerkabel für eine Relaismatrix ablöten, nur
    um einen doofen Aufkleber anzubringen.

    Mein Vater ist in der Branche tätig, ich werd mal nachfragen, denn
    neuerdings muss auch da der ganze Mist gekennzeichnet werden *g*

    MfG Sven

  • Jan Brandt
    Verifiziert
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    960
    • 30. Juli 2007 um 14:51
    • #17

    Wir haben auch lange hin und her überlegt. Und im Endeffekt haben wir doch überall die Stecker ab- und wieder angeschraubt. :)


    Gruß,

    Jan

    040 audio GbR

    http://www.040audio.de | hallo@040audio.de

  • buzz
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    1.248
    • 30. Juli 2007 um 15:37
    • #18

    Hmmm, bin ja froh, nicht der einzige Mensch zu sein, der dieses Problem hat...

    Vielleicht sollte ich mir mal wieder einen Praktikanten gönnen... :D


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • Magic
    Verifiziert
    Beiträge
    652
    • 30. Juli 2007 um 19:21
    • #19

    Tja, im Moment sind hier auch Semensterferien, vielleicht bekomme ich einen Lagersklaven dazu ;)
    Einen ABB Akku-Stabschrauber kann ich gerne stellen ;)

    Gruß Dirk

    The Show must go on ...

  • buzz
    Profi
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    1.248
    • 30. Juli 2007 um 19:50
    • #20

    Akku-Stabschrauber - pah, neumodischer Kram! :wink:

    Dann sind danach wenigstens alle Schrauben gleichmässig überdreht...

    Solche Hilfsmittel gibt es erst, wenn Sachkunde nachgewiesen ist, sonst favorisiere ich den guten, alten Schraubendreher...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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