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LowCut In XLR-Stecker

  • SebastianJaeger
  • 2. September 2007 um 13:18
  • SebastianJaeger
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    156
    Beiträge
    1.194
    • 2. September 2007 um 13:18
    • #1

    Hallo!

    Wollte mal fragen ob es XLR-Stecker mit eingebautem Lowcut gibt, oder ob man sich so etwas selbst bauen kann.
    Der Grund ist folgender, da das 01V96 ja keinen extra Lowcut hat, war mein Gedanke ob es nicht vielleicht günstiger sei, z.B. bei Gesangkanälen einen Lowcut mit z.B. 100 Hz vorzuschalten um den Bassbereich dann mit einem Lowshelf und eben nicht einem LowCut am EQ bearbeiten zu können.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • tufkaklto
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    • 2. September 2007 um 13:40
    • #2

    theoretisch könnt man sowas schon machen, aber erfahrungsgemäß würd ich sagen, es reichen die 4 Bänder .
    Selbst mit Lowcut bleiben noch 3 parametr. Bänder über, das ist immer noch mehr, als bei vielen einfachen Pulten.

    Und ich schätze den regelbaren Low Cut schon sehr im Unterschied zu einem fixen

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • SebastianJaeger
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    • 2. September 2007 um 13:43
    • #3

    Die Frage wäre halt ob es nicht angenehmer ist mit dem steilen Lowcut das Signal schonmal grund zu reinigen und von da an halt mit dem Lowshelv weiter zu arbeiten.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 2. September 2007 um 14:16
    • #4

    Es beugt zumindest dem Fehler vor, den einstellbaren Lowcut zu tief stehen zu haben und so die Bässe durchzuwabbeln.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • derautor
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    Beiträge
    1.089
    • 2. September 2007 um 14:22
    • #5

    Technisch machbar ist das schon, aber wohl recht aufwändig. Ein für diesen Zweck brauchbares Low Cut Filter muss aktiv arbeiten, benötigt also OP-Amps und Stromversorgung via Phantompower. Um das alles in einen XLR-Stecker zu quetschen, ist Miniaturbauweise in SMD-Technik angesagt. Ein Job für Tüftler und Mikrobiologen :D

    Oder man verwendet längere XLRs (z.B. wie bei den AKG Mini-Clipmics).

    Mit dem entsprechenden elektronischen und fertigungtechnischen Know-How sicherlich machbar.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • soundworx
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    748
    • 2. September 2007 um 15:22
    • #6

    So eine HP Filter gibt es fertig als Adapter zu kaufen.

    z.B. von Shure:
    http://www.shure.de/ProAudio/Produ…o_A15HP_content

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 2. September 2007 um 16:00
    • #7

    So verkehrt ist die Überlegung eigentlich gar nicht,

    selbst wenn man ein EQ-Band für den Low-Cut opfert... Wirklich gelungen finde ich den Low-Cut Filter sowohl im 01V als auch im 02R nicht. Da das Ganze nicht allzu steil designt wurde muss ich eigentlich immer zusätzlich einen Low-Shelving Filter hinzunehmen, um den Low-Cut nicht zu hoch ansetzen zu müssen. Wenn man dann noch im Kanal einen Notch-Filter setzen möchte, weil der Sänger gern mal vor der Bühne und somit PA rumturnt... Da sind 4 Filter schnell zu wenig.
    Aber der Klaus hat schon recht: ein Low-Cut mit fester Einsatzfreqenz ist eigentlich nicht wirklich wünschenswert...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 2. September 2007 um 16:08
    • #8

    Nurmal eine Überlegung (ich hab kein Digitalpult):
    wenn man 2 Kanäle hintereinanderroutet kann man das auch ohne extra Sachen machen oder ?
    Kanal1: Low Cut --> ab zu Kanal 2
    Kanal2: arbeiten.

    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 2. September 2007 um 16:11
    • #9

    Sicher kann man das machen... Wenn man mit der halben Anzahl effektiv nutzbarer Kanäle leben kann.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • simonstpauli
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    • 2. September 2007 um 17:17
    • #10

    man kann auch alle relevanten kanäle über eine gruppe fahren und dort basics wie lo cut anwenden. oder per toslink über insert einen eq einschleifen. wenn die grupen denn noch frei sind...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • SebastianJaeger
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    • 2. September 2007 um 19:50
    • #11

    Naja, wenn man sich so ein Teil selbst baut hat man das mit der Frequenz ja noch in der Hand. Ich denke mal das man mit nem 100 Hz Lowcut bei Sachen wie Gesang und Snare schonmal nicht schlecht liegt. Dann ist auf jeden Fall schonmal alles an Körperschallrumpeln rausgefiltert und von da an kann man dann entspannt mit dem Lowshelf weiterwerkeln.
    Für Kanäle wo man den LowCut noch höher setzt, wie meinetwegen ne HiHat nimmt man dann halt doch den vom Pult.
    Aber ich denke halt gerade beim Gesang wäre man so flexibler.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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  • tufkaklto
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    • 2. September 2007 um 19:54
    • #12

    Ich wär da vorsichtig, je nach Anwendung und Aufgabe, kommt ein Low cut schon mal deutlich höher als 100hz zum Einsatz.

    Speziell für Monitore zb hab ich nix davon, wenn die Stimme schön voll ist, sich aber nicht durchsetzt.

    Ich persönlich bin bis jetzt eigentlich immer gut ausgekommen, bin auch eher ein Freund von wenig EQen, ich versuch vorher eher Mics tauschen oder so

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  • audiobo
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    • 2. September 2007 um 20:25
    • #13

    Interessant wird sowas jedoch beim Einsatz von Lavaliers/Headsets, wo doch man doch schon mal ein paar EQ-Bänder mehr braucht. Da hat mich dieses entweder/oder beim 01V(96) doch schon häufiger gestört und zu einem Umweg über `ne Subgruppe gezwungen.

  • manuela
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    • 2. September 2007 um 21:00
    • #14

    nurmal als Basteltip: "schlechte" Übertrager erkennt man am Low Cut. 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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