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Preise für Arbeitsleistungen Tontechnik Lichttechnik Roadie

  • Manuel S.
  • 4. Oktober 2007 um 15:49
  • marcsfree
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    • 13. Oktober 2007 um 15:43
    • #21
    Zitat von "mringhoff"

    Wer diese Liste studiert, sollte auch das Vorwort dazu lesen, was die Intention dahinter ist...

    ...deswegen geht der link auch NICHT zum download...damit man auch den Text liest,...
    Und ich finde diese Studio voll O.K.,...muss halt jeder selbst sehen, wie er diese Informationen verwertet.
    ...

  • djobi
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    • 13. Oktober 2007 um 17:06
    • #22

    IT-Fachkräfte, Administratoren, Netzwerktechniker - 1000 EUR Tagessatz
    :shock:
    juchu, nur noch 4 Tage arbeiten im Monat und ich bin reich ...

    welcher Kunde zahlt denn bitte solche Sätze ???

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • simonstpauli
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    • 13. Oktober 2007 um 18:11
    • #23

    telefonat mit einem rechtsanwalt:

    ich hab 2000 euro gespart, kann ich ihnen dafür 2 fragen stellen?

    antwort: ja, natürlich, wie ist ihre zweite frage?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • mringhoff
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    • 13. Oktober 2007 um 20:31
    • #24
    Zitat von "djobi"

    IT-Fachkräfte, Administratoren, Netzwerktechniker - 1000 EUR Tagessatz
    welcher Kunde zahlt denn bitte solche Sätze ???

    Der Kunde zahlt ja das nicht dem Techniker, sondern der Firma...

    Will nicht sagen, daß das Gang und Gäbe ist, aber es gibt einige Software-Servicefirmen, die setzen Ihren Kunden für einen Tag 800-1000,- EUR für einen Servicejob in Rechnung, wo da ein Mann vor Ort aus einem IT-Schlamassel wieder alles ins Lot gebracht hat.
    Daß das nur für sagen wir mal "gesetzte" Firmen mit gutem, lukrativen Kundenstamm und wirklich fähigen Techniker gilt und nicht für eine Garagenfirma, versteht sich von selbst.
    Ob der Techniker dort ein festes Monatsgehalt bekommt oder ein Freelancer, der am Tag 500,- EUR erhält, spielt auch keine Rolle...

    Und die Produktionen, wo ein eigener IT-Techniker gebucht wird, dürften auch etwas gehobener sein als ein Zeltfest, wo man als VT-Firma froh ist, wenn man 300,- EUR pro Techniker in Rechnung stellen darf...

    Zitat von "djobi"

    juchu, nur noch 4 Tage arbeiten im Monat und ich bin reich ...


    gehen wir mal davon aus, daß ein freier Techniker von den 1000,- EUR dann 600,- EUR erhält, was ja sicher ein ganz guter Tagessatz ist, dann geht davon runter:
    ca. 30% an durchschnittlichen Jahresausgaben (Kfz, Betriebsmittel, Telefon, Büro, Versicherungen etc.) heruntergebrochen
    macht also ca. 420,- Gewinn
    Davon muss er ca. 40% versteuern, bleibt also rund 250,-
    hier kommen dann Ausgaben für Krankenversicherung und Altersvorsorge von sagen wir mal 30 EUR
    macht also 220,- EUR, was als sog. "Nettogehalt" übrigbleibt
    Bei 15 Jobs im Monat sind das 3.300,- EUR
    Und das verdient ein IT-Techniker fest angestellt in guter Position ebenso, hat aber kein unternehmerisches Risiko, sondern Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungsschutz, bezahlter Urlaub etc.

    Gut - arm ist unser obiger Techniker nicht, aber reich zu werden, gelingt da wohl auch nicht.
    Ein so gut bezahlter Mann ist sicher schon etwas erfahrener, sprich älter, hat also sicher auch Familie zu ernähren, Häuschen abzubezahlen u.a. Da brauchts auch ein paar Euros mehr, als wenn man in einer 1-Zimmer-Wohnung oder bei den Eltern im Haus wohnt....

    Soweit mal zum Reichwerden... :)

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  • Steffen
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    • 14. Oktober 2007 um 12:21
    • #25

    Die Liste des VPLT ist selbst im Umgang mit dem Kunden in 90% aller deutschen Regionen weltfremd. Wenn ich erlebe, was hier im Saarland und Umgebung abgeht (gerade auch bei Industriejobs) wäre ich froh, man könnte auch nur nen Teil davon an den Kunden berechnen. Und von Bandjobs fang ich gar nicht an zu reden, und Leute, fasst Euch alle mal an die eigene Nase: Viel Quatschen kann jeder, solche Gagen werden selbst in Regionen wie Rhein/Main Wiesbaden, München etc. nicht bezahlt. Geschweige denn in den eher ländlich geprägten Gegenden, jedenfalls nicht von kleineren und mittleren Verleihern. Und was nutzt es mir, wenn mir so ne Firma mit P...n im Namen zwar 300EUR / Tag anbietet ich aber dann 200 Tage mind. auf mein Geld warten muß, wenn es überhaupt kommt.

    Und zum Thema Handagenturen: Eine große Agentur aus dem Ruhrgebiet gibt an die VERMITTLER 10,25 / Stunde weiter, die Hands selbst erhalten dann nochmal 1-2 EUR weniger (irgendwie will sich der Typ ja sein Telefon bezahlen lassen). An den Kunden werden von dieser Agentur (für Industriejobs) 15,85 berechnet.

    ABER: Gutheißen tue ich diese Preispolitik überhaupt nicht. Fachleute (und das sind wir VA-Techniker) sollten auch als FACHLeute bezahlt werden und nicht wie, man verzeihe mir den Vergleich, ne Putzfrau wenn überhaupt. Es liegt hier aber an der ganzen Branche, etwas zu ändern. Und so lange der Preiskampf der Firmen untereinander so extrem ist wie derzeit, wird sich da nichts machen lassen.

    Ich plädiere von daher ehrlich gesagt für Folgendes (und ich bin Inhaber eines sagen wir mittleren Betriebes, muß also auch meine Leute, meine Familie und meine Freelancer ernähren können, von Materialpflege, Miete etc. mal abgesehen).

    1. ) einheitlicher MINDEST-STUNDENSATZ für Techniker (mit Fachausbildung)
    2. ) vernünftige Arbeitszeitregelung (die gibts ja im Gesetz, warum nicht in der Branche?)

    Wenn einer sein Material für Lau auf die Straße bringt, ist das sein Problem. Aber Arbeitskraft und -Wille muß nunmal bezahlt werden.

    Hier gilt es für uns ALLE tätig zu werden. Aber: Solange sich jeder DEPP 6 Boxen und 10 Lampen in den Keller stellen kann und dann neben seinem lukrativen Bürojob zum Ausgleich der Zeiten hinter dem Schreibtisch am Wochenende noch n paar Veranstaltungen macht aus Hobby oder um die Urlaubskasse aufzupeppeln werden wir nicht viel ändern können.

    Von daher hier mal ne These, die vielleicht einige vor den Kopf schlagen wird: Ich selbst bin gelernter Radio- und Fernsehtechniker, in diesem HANDWERK gibts nen Meisterzwang, ebenso bei den Elektrikern etc.

    Erstens: Warum sind wir eigentlich kein HANDWERK? Von der Arbeit her gehören wir def. eher ins HAndwerk als in die Industrie

    Zweitens: Warum gibts bei uns nicht MINDESTENS nen Fachkräftezwang?

    Für die Leute, die lange genug in der Branche sind OHNE entsprechende Fachausbildung (die Fachkraft gibts ja erst seit knapp 10 Jahren) sollte das Ablegen der Prüfung doch kein Problem darstellen, oder?

    Ich gebe zu, hier wurde es etwas OT, aber das mußte ich mal loslassen, sorry.

    Für den Kollegen: Deine Preise sind eigentlich zu billig, aber wir alle wissen, daß genug Kollegen (auch Fachkräfte) dafür arbeiten (ich red jetzt von den 170, die 100 sind INDISSKUTABEL) da sie ansonsten keine Jobs bekämen, weil keine Firma mehr zahlt (auch einige der Kollegen, die hier oft als Lauteste gegen die schlechte Bezahlung der Techniker schreien)

    Realistisch wäre IMHo für so nen Job 250/Tontechniker / Lichttechniker, Hand 12 EUR / Stunde. Wobei der ruhig Während der VA ausgebucht werden kann.

    Man KANN so nen Job auch so gestalten:

    12.00 Abfahrt Lager: 2 Hands für Aufbau, Ton- und Lichttechniker

    01.00 2 Hands und Abbautechniker kommen (wieder) und bauen ab, die Kollegen, die die VA betreut haben fahren heim.

  • Michel
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    • 14. Oktober 2007 um 13:13
    • #26
    Zitat

    Zweitens: Warum gibts bei uns nicht MINDESTENS nen Fachkräftezwang?

    Weil ohne die altgedienten "Nicht- Fachkräfte" kaum eine der größeren Baustellen funktionieren würde. Vom Grundtenor kann ich Steffen schon zustimmen, aber ein VT Abschlusszeugnis sagt meiner Erfahrung nach genau Nichts über reelle Qualifikationen aus.


    Gruß, Michel

  • tufkaklto
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    • 14. Oktober 2007 um 13:24
    • #27
    Zitat von "Michel"

    Weil ohne die altgedienten "Nicht- Fachkräfte" kaum eine der größeren Baustellen funktionieren würde. Vom Grundtenor kann ich Steffen schon zustimmen, aber ein VT Abschlusszeugnis sagt meiner Erfahrung nach genau Nichts über reelle Qualifikationen aus.


    Gruß, Michel

    Es gibt genügend "Nicht Fachkräfte ", die deutlich mehr als die genannten Zahlen verdienen.
    Und auch ausreichend gebucht werden.

    Ist wohl so eine Sache von Angebot und Nachfrage, gepaart mit Erfahrung und Können :D

    Und auch wenns schön wäre, "Fachkräfte " zu haben um die sogenannten "Pfuscher " etwas einzubremsen.

    In der Praxis dürfte das kaum funktionieren.
    Viele Techniker mit Halbwissen schauen sich nach einem Schein um, um eine Qualifikation zu haben ( ich nehm da Meister VT jetzt bewußt aus ), und die "altgedienten Fachkräfte " oder bekannte Techniker / Bandtechniker brauchen das kaum, da sie eh ausreichend gebucht sind

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  • simonstpauli
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    • 14. Oktober 2007 um 13:49
    • #28

    die fachkraft va-technik ist eine mindestqualifikation in verschiedenen bereichen der va-technik.

    viele "altgediente" sind in ihrem bereich deutlich darüber qualifiziert, wenn auch nicht nachweisbar.

    wie heißt es so schön: der schein trügt oft...

    bzw. sagt nichts über die qualifikation im gewünschten bereich über die fachkraft hinaus aus.

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  • Steffen
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    • 14. Oktober 2007 um 14:40
    • #29

    Im Grunde gebe ich Euch recht, natürlich sind wir "alten Hasen" ohne Schein zum großen Teil fähiger als viele junge Leutchens mit Schein.

    ABER

    Wo wollen wir die Grenze ziehen? Dann behauptet der HKS OHNE Schein ja von sich auch wie hoch qualifiziert er ist (dem Kunden gegenüber) und über die Realität schweigen wir mal.

    Das Problem ist: Wie kommuniziere ich DEM KUNDEN gegenüber eine entsprechende Qualifikation, das habe ich vorhin mit dem Thema "wir gehören ins Handwerk" gemeint.

    Es geht mir absolut NICHT darum, hier irgendwelche Leute zu disqualifizieren weil sie keine "Fachkräfte mit Schein" sind (bin ja selber wie oben geschrieben auch einer derer, die als Quereinsteiger in der Branche gelandet sind, wie die Meisten von uns), sondern darum, DEM KUNDEN gegenüber eine entsprechende Qualifikation nachweisbar zu machen. Es gibt da mit Sicherheit tausend andere (und bessere) Möglichkeiten als mit dem Fachkraftschein.

    Die Preisgestaltung unserer Branche wäre um ein Vieles einfacher, wenn es eben nicht mehr so einfach wäre, aufs Gewerbeamt zu gehen und sich als "DJ, Kistenschubser, Verleiher oder was auh immer Veranstaltungstechik" im Nebenerwerb einen Gewerbeschein zu holen und dann oftmals ohne fachliche und persönliche Qualifikation sein Hobby zum Nebenerwerb zu machen (oder Abschreibungsobjekt das Verlust machen MUSS? Anders kann ich mir manche Preisgestaltung nicht erklären). Nur, wie kommunizieren wir Pro's das nach draußen? Der VPLT hat nen im Kern vernünftigen Ansatz geliefert, ABER: So weit von jeder Realität entfernt daß er nicht umsetzbar ist. Hier ist IMHO durchaus auch die Politik gefragt, denn der Markt allein wird hier nichts mehr regeln, außer noch mehr Firmen (und Arbeitsplätze, egal ob feste oder Freelancer) kaputt zu machen.

    Oder wie mal ein Kollege (ich glaube, es war mringhoff) hier mal sehr treffend meinte: Wer hat schonmal einen gesehen, der als Hobby den Müll weggefahren hat?

  • djobi
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    • 14. Oktober 2007 um 23:55
    • #30
    Zitat von "mringhoff"


    gehen wir mal davon aus, daß ein freier Techniker von den 1000,- EUR dann 600,- EUR erhält, was ja sicher ein ganz guter Tagessatz ist, dann geht davon runter:
    ca. 30% an durchschnittlichen Jahresausgaben (Kfz, Betriebsmittel, Telefon, Büro, Versicherungen etc.) heruntergebrochen
    macht also ca. 420,- Gewinn
    Davon muss er ca. 40% versteuern, bleibt also rund 250,-
    hier kommen dann Ausgaben für Krankenversicherung und Altersvorsorge von sagen wir mal 30 EUR
    macht also 220,- EUR, was als sog. "Nettogehalt" übrigbleibt
    Bei 15 Jobs im Monat sind das 3.300,- EUR
    Und das verdient ein IT-Techniker fest angestellt in guter Position ebenso, hat aber kein unternehmerisches Risiko, sondern Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungsschutz, bezahlter Urlaub etc.

    Gut - arm ist unser obiger Techniker nicht, aber reich zu werden, gelingt da wohl auch nicht.
    Ein so gut bezahlter Mann ist sicher schon etwas erfahrener, sprich älter, hat also sicher auch Familie zu ernähren, Häuschen abzubezahlen u.a. Da brauchts auch ein paar Euros mehr, als wenn man in einer 1-Zimmer-Wohnung oder bei den Eltern im Haus wohnt....

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    Nichts für ungut, bei der obigen Rechnung müßte ein "normaler" Wald-und-Wiesen-Techniker mit 150-200 EUR Tages-Verdienst ja gerade mal die Flasche Pils abends zahlen können.

    Die obigen 3300 EUR netto (!) wären selbst brutto für einen IT-Techniker SEHR gut, ich kenne keinen der dieses Geld als Admin verdient!

    Ansonsten wohne ich auch nicht mehr zu Hause, hab 3,5 Räume zum Leben und denke auch ans Haus.

    Diese Liste ist realtitätsfremd!

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  • mringhoff
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    • 15. Oktober 2007 um 09:07
    • #31
    Zitat von "djobi"


    Nichts für ungut, bei der obigen Rechnung müßte ein "normaler" Wald-und-Wiesen-Techniker mit 150-200 EUR Tages-Verdienst ja gerade mal die Flasche Pils abends zahlen können.


    Ein Wald-und.Wiesentechniker, der sich für 150,- EUR Tagesverdienst rumschlagen muss, wird es dafür zwangläufig dann das über die Masse ausgleichen, sprich mehr arbeiten. Und Jobs zu diesem Tagessatz sind ja wie Wald und Wiesen zu haben. Außerdem hat derjenige, der weniger verdient, auch weniger Steuern zu bezahlen, weshalb hier das Verhältnis netto-brutto wieder zugunsten des Geringerverdienders ausfällt.

    Und sein wir mal ehrlich, ein Techniker, der durchschnittlich 15 x 150,- EUR im Monat Umsatz macht, noch Steuern und Miete bezahlen muss, der kann sich wirlich nichts leisten, das Pils muss er schon im Catering gratis zu sich nehmen...
    Von Altersvorsorge reden solche Leute ja schon gar nicht mehr.

    Zitat von "djobi"


    Die obigen 3300 EUR netto (!) wären selbst brutto für einen IT-Techniker SEHR gut, ich kenne keinen der dieses Geld als Admin verdient!


    Ich kenne mehrere, die in diesem Bereich verdienen. Natürlich im IT-Business und nicht in der Veranstaltungstechnik. Nebenbei redeten wir ja über die Gutverdiener, nicht über den Normalverdiener.

    Und bei den ganzen Vergleichen zum festen Monatslohn darf man nie vergessen, daß der Freiberufler sein unternehmerisches Risiko trägt, daß er keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erhält, auch von Urlaubs/Weihnachtsgeld ist natürlich keine Rede, genauswenig wie ein bezahlter Urlaub, geschweige denn eine Arbeitslosenversicherung. Wenn er nicht arbeitet kommt kein Cent rein, an was das liegt spielt keine Rolle.
    Der Freiberufler muss sich selber fortbilden, Angestellte werden vom Arbeigeber geschult. Auch ist ein Freiberufler bei einem Konkurs eines Auftraggebers viel schlechter gestellt, als ein Festangestellter.

    Ein Freier muss also mehr netto verdienen als ein vergleichbarer Angestellter.


    Zitat von "djobi"


    Diese Liste ist realtitätsfremd!


    Die Liste erhebt ja auch nicht den Anspruch darauf, der Realität zu entsprechen.
    Diese genantnen Gagen sind wie sie sein sollten, nicht wie sie sind. Als eine Art "unverbindliche Preisempfehlung", sozusagen als erstrebenswertes, unternehmerisches Ziel.
    Wenn ein Ziel schon erreicht ist, ist es ja kein Ziel mehr.

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  • Manuel S.
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    • 15. Oktober 2007 um 12:25
    • #32

    Danke für die vielen Antworten.

    Schade das kein Kollege aus der Region "Niederbayern" dabei war
    und wenige Vergleichspreise in meinem Segment rausgekommen sind.

    """Und einige sollten vielleicht doch mal Ihr Profil ausfüllen (Ich finde es schon Interessant Anhand der Homepage
    zu guggen was Ihr den so macht.....)."""

    Hätte nicht gedacht, das so große Preisunterschiede rauskommen.
    Eine gute Bezahlung bekommt ein ausgebildeter Tonmeister wohl eher
    bei ganz großen Firmen in der Großstadt oder beim Staat als Betreuer der Stadt- bzw. Kulturhalle....., nicht aber bei uns in der Gegend, vom Zeltfestveranstalter XYZ!
    Da ist für Band/Anlage/Techniker idr. nur 2000-3000 Euro drin!

    Ich glaube nicht das der Bereich "Veranstaltungstechnik" geeignet ist
    um richtig Geld zu machen. Aber es macht mir Spass und ich muss nicht verhungern. :D

    MFG
    Manuel

  • djobi
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    • 15. Oktober 2007 um 16:28
    • #33

    mringhoff

    Du hast natürlich in vielen Punkten recht, nur das ist mein Knackpunkt:

    Zitat

    Ich kenne mehrere, die in diesem Bereich verdienen. Natürlich im IT-Business und nicht in der Veranstaltungstechnik. Nebenbei redeten wir ja über die Gutverdiener, nicht über den Normalverdiener.

    Natürlich werden im IT-Bereich dem Kunden von 60 EUR (Hotline) bis 120 EUR (Berater) und mehr pro Stunde berechnet. Aber wir sind im VA-Bereich. Als reguläre IT-Dienstleistung als Mediendienstleister stell ich dem Kunden PCs auf die Messe, richte dort nen Internet- oder VPN-Zugang ein; stelle Konferenz- und Tagungstechnik mit ein paar Laptops, Beamer, Internetzugang, ein paar TFTs/Plamas und gut.
    Mehr dürfte doch eher die Ausnahme sein. Diese Arbeiten sind nicht sehr anspruchsvoll, dafür brauche ich keinen Oracle-Entwickler, MCSA o.ä., sondern 'nur' einen Fachinformatiker oder auch it-technisch versierte VA-Fachkraft.

    Und dafür zahlt mir nunmal kein Kunde 1000 EUR Tagesatz!
    (auch wenn dies sehr schön wäre :wink: )

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  • mringhoff
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    • 16. Oktober 2007 um 09:02
    • #34
    Zitat von "djobi"

    Natürlich werden im IT-Bereich dem Kunden von 60 EUR (Hotline) bis 120 EUR (Berater) und mehr pro Stunde berechnet. Aber wir sind im VA-Bereich. Als reguläre IT-Dienstleistung als Mediendienstleister stell ich dem Kunden PCs auf die Messe, richte dort nen Internet- oder VPN-Zugang ein; stelle Konferenz- und Tagungstechnik mit ein paar Laptops, Beamer, Internetzugang, ein paar TFTs/Plamas und gut.
    Mehr dürfte doch eher die Ausnahme sein.


    Nun, es gibt die ein oder anderen Konferenztechnikfirmen, die gehobenes Kundenklientel haben, wo nicht nur mal ein PC auf einen Beamer gelegt oder ein Internetzugang geschaltet werden muss, sondern wesentlich mehr passiert.
    Und hier kommt dann nicht ein VT-Techniker, der ein bisserl PC-Ahnung hat, sondern eben ein guter und ausgebildeter IT-Techniker.
    Und diese Leute interessieren sich weniger um die Stunden/Tagessätze in unserer Branche, sie gehen von ihrer IT-Branche aus.

    Oder anders: bei manchen Veranstaltungen werden über die Agenturen neben der Veranstaltungstechnik auch IT-Fachfirmen engagiert, die größere Netzwerke und IT-Infrastrukturen aufbauen. Und ob die heute eine Hauptversammlung betreuen oder morgen dann wieder bei einem Autohersteller Server einrichten, ist denen eher egal...

    Wer als VT-Techniker so gute IT-Kenntnisse hat, der soll sich vielleicht überlegen, ob er nicht das Fach wechselt, wenn er vorhat, mehr zu verdienen... :)
    (Ob der Job dann so so interessant ist, soll jeder für sich entscheiden...)

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  • gezz-abba
    Gast
    • 18. Oktober 2007 um 14:24
    • #35

    Bischen sinnlose diksussion,oder ??

    jeder der sich techniker schimpft kennt doch das problem mit den unterschiedlichsten vorstellungen der auftraggeber und den gagen.

    Klassische Showtechnik und hochwertige Veranstaltungen werden in der regel immer gut bezahlt, regional unabhängig . Da sind genante Vorstellungen realistisch .Mache ich aber für reinen Club-Stromgitarrenkrach mal den Schrauber, werden mangels Budget, was ich auch nachvollziehen kann Kurse angeboten, die, man verzeihe, unter aller Sau sind. 50 euro sind da "normal".... Sonst müsste der Veranstalter 15 euro eintritt und mehr für ein paar lokale Schreddelcombos aufrufen . Das zahlt naturgemäss kein mensch. Die Bands schlagen sich ja auch den ganzen Abend rum, nur für ein bischen Spritgeld, wenn überhaupt.

    Dann bleibt es abzuwägen, ob man es trotzdem die paar Stündchen aushält und den Job aus reinem Idealismus erledigt, weil da die kollegen auf der Bühne rumstehen, oder man hat n freien tag und verplempert ihn vor dem computer ... Wenn nix anderes ansteht und ich frei und lust habe, habe ich damit kein problem. PA steht , oder wird mir aufgebaut. Mir ist das dann lieber, ich mache das, als dass der Zivi aus dem Jugendheim es vergurkt. Material wird natürlich nichts mitgebracht. Es gibt freibier, einen lustigen abend und n Taxi nach hause... Da ich nachher nichts mehr abbaue, habe ich da keine Sicherheitsbedenken. Die preise macht man damit auch nicht kaputt, da solche veranstaltungen für die vermietbuden völlig uninteressant sind.

    Für andere VAs rufe ich selbstverständlich ganz andere Kurse auf.

    Wenn ich die fast alleinige verantwortung für eine 500 Pax (und mehr) Show habe und zudem für das wohl und wehe der show entscheidend bin, dann will das auch honoriert werden,gell? 150,- sind ganz klar zu wenig, möchte man davon leben. Immerhin hat unser job oft nur eine zwei tage woche. Schlager kost' übrigens extra.

    gruss,
    arnt

  • simonstpauli
    Profi
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    767
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    6.590
    • 18. Oktober 2007 um 14:29
    • #36

    zwei tage die woche? dann ist es nur musik, oder? wochenende?

    ich könnte davon überhaupt nicht leben, eine gepflegte 40-stunden-schnitt-woche sollte es schon sein, wenn man als freier (über)leben will.

    schwankt dann halt je nach auftragslage entsprechend.

    sozialjobs sind so eine sache, man will ja auch beim voll-tagessatz glaubwürdig bleiben...

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  • gezz-abba
    Gast
    • 18. Oktober 2007 um 14:35
    • #37

    die 40 stunden vollzeitwoche strebe ich gar nicht an .. Ich mag den Job grade deswegen, damit ich Freizeit,Spass UND geld habe. Das klappt nun schon seit vielen Jahren. Ich mache mir eher sorgen, dass ich bald zuviel zu tun habe... :D

    arnt

  • Steffen
    Profi
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    1.817
    • 18. Oktober 2007 um 15:17
    • #38

    @ Gezz-abba: In Deiner Haut möcht ich stecken ;)

    Wenn ich sehe, was ich als Inhaber von ner mittleren Bude mir an Wochenstunden um die Ohren schlage (und dabei bin ich meist gar nicht mehr mit auf'm Job) für welches Geld, dann bekomm ich immer wieder Tränen in die Augen und bereue, daß es mit 35 zu spät ist, den Job zu wechseln ;)

    Ne, ernsthaft: REICH werden kann man in dem Job wenn man nicht gerade die richtigen Connections in die Industrie hat und keiner mehr nach dem Preis fragt nicht. Wir machen Einiges an Industrie- und Messejobs aber auch da wird im Moment unglaublich gefeilscht (siehe meine obige Aussage). Ich steh immer noch dazu: Wir VA-Technik-Dienstleister gehören ins Handwerk und wenigstens fürs Personal sollte es nen Mindeststandard an Geld geben.

    Die Sozialjobs kann dann der 17-jährige FOS-Praktikant machen ;)

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