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Preise für Arbeitsleistungen Tontechnik Lichttechnik Roadie

  • Manuel S.
  • 4. Oktober 2007 um 15:49
  • Manuel S.
    Verifiziert
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    153
    • 4. Oktober 2007 um 15:49
    • #1

    Liebe Kollegen,

    wollte mal nachfragen was man so seinen freien Mitarbeitern auf die Hand gibt. Bin selbst ein 1 Mann Betrieb Licht u. Ton Verleih Tontechnik und hol mir bei Veranstaltungen wo ich nicht mehr alles alleine bzw. mit Freundin schleppen und aufbauen kann/will dann ein paar Helfer......

    Als Richtung Zeltveranstaltung im schönen Niederbayern. 2000 Personen
    Aufzubauen ist eine ausreichende PA, FOH 32 Pult Siderack Muco, Licht mit Traversenkäfig 4 Lifte, 6x6Bars Par64 6 Scanner, Strobo mit Endstufen und Kabel. Backline muss die Band selber aufbauen :)
    Aufbau ab ca. 12.00 Beginn 19.00 Uhr Ende 01.00 Uhr dann Abbau und heim!

    Was verlangt Ihr für euer Personal bzw. bezahlt Ihr euren Mitarbeitern???
    (Ich geb das eingenommene idr. 1zu1 weiter).

    So und hier geb ich euch mal meine Preise

    Tontechnik 170 (und natürlich a bissal dazuhelfen, mit klugen sprüchen :)
    Lichttechnik 100 (macht meist ein Roadie der die Knöpfe kennt)
    Roadie 100 (bei der Größe hab ich dann 2 dabei ...)
    Der nüchtern bleibt und den LKW oder Hänger oder was auch immer
    mit dem Rest der Mannschaft sicher heim bringt kriegt so 20-30 extra.

    So wie schauts bei euch aus. Die Größe bzw. Arbeitsaufwand sollte dann
    schon etwa gleich sein sonst kann man schlecht vergleichen.

  • Christian Engel
    Moderator
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    4
    • 4. Oktober 2007 um 16:26
    • #2

    Hm, schon recht große VAs in Eigenverantwortung fahren wollen, sich aber bei der Bezahlung der freien (!) Mitarbeiter nicht schlüssig sein? Wie passt das denn?
    In erster Linie sollten - wenn überhaupt - Relationen zu Kollegen und Firmen aus der Umgebung gezogen werden. Mehr ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll machbar, da die Unterschiede in der Preisgestaltung vor allem regional, aber auch von von Firma zu Firma krass differieren. Der nächste Punkt ist dann, in welcher "Klasse" man sich einordnen möchte...
    Imho ist so ein Vergleich recht sinnfrei und wäre wenig aussagekräftig.
    In erster Linie musst du wirtschaftlich arbeiten und deine Mitarbeiter zufriedenstellen - sowohl finanziell als auch in puncto Motivation.
    Eine überschlägige Beispielplanung einer VA sollte recht schnell Klarheit darüber verschaffen, was machbar ist und was nicht.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • bemi
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    1.755
    • 4. Oktober 2007 um 19:09
    • #3
    Zitat von "Manuel Stiglmeier"


    Tontechnik 170 (und natürlich a bissal dazuhelfen, mit klugen sprüchen :)
    Lichttechnik 100 (macht meist ein Roadie der die Knöpfe kennt)
    Roadie 100 (bei der Größe hab ich dann 2 dabei ...)

    Hier bekommt jeder Tech gleich, fuer Spezialaufgaben (Blasmusik) vielleicht auch mal mehr.

    Zitat

    Der nüchtern bleibt und den LKW oder Hänger oder was auch immer
    mit dem Rest der Mannschaft sicher heim bringt kriegt so 20-30 extra.

    Defuer bekommt keiner was extra, wer saeuft bekommt gar nix.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • niggles
    Profi
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    • 4. Oktober 2007 um 20:30
    • #4
    Zitat von "bemi"


    Hier bekommt jeder Tech gleich, fuer Spezialaufgaben (Blasmusik) vielleicht auch mal mehr.

    ciao
    bemi

    Wieso das denn? Schmerzensgeld? Zusatzvergütung für das organisatorische Unterstützen logistisch überforderter Kapellmeister...?

    Oder bringt der Kollege viel zusätzliches eigenes Material an den Start (Kondensatorclips, MD441/RE20, Notenpulte, Chorstative...) dessen Erwerb sich für eine kleine R'n'R-Bude nicht lohnt?

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • marcsfree
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    69
    • 4. Oktober 2007 um 21:59
    • #5

    Schon übel...

    ...mit Auf-/Abbau sowie Anfahrt sind´s dann auch 17-20 Std.

    Vom Rechtlichen mal ganz zu schweigen...170€ bzw. 100€... :shock:

    Und dieses PREISDUMPING setzt sich dann wohl auch so fort...beim Kunden etc.

    Bei entsprechend vielen Aufträgen im Monat/Jahr für ein und den selben Kunden/Aufttraggeber kann man schon den Preis verhandeln,...aber selbst dann !!!
    Ich will das gar nicht zu sehr vertiefen, ich habe kein Personal,...ab und zu mal nen Hand,...aber die bekommen i.d.R. das, was dein Techi für 15 Std. bekommt in 8 Std., oder so...

    Hier im Forum gibt es zahlreiche Threads über Preise, Preisgestaltung, Tagessätze usw.
    Und hier gibt es jede Menge erfahrene Unternehmer, die sicherlich auch nch was dazu sagen können!

    Aus unternehmerischer Sicht finde ich diesen Satz super:

    Zitat von "Manuel Stiglmeier"

    Ich geb das eingenommene idr. 1zu1 weiter

    Viele wären so wohl längst Pleite :D

    Im Endeffekt hast Du ja nur gefragt! Ich nehme mal an dass Du selbst schon gemerkt hast, dass diese Kalkulationen nicht so recht aufgehen!

    Somit bin ich wieder bei cen-music´s Worten:

    Zitat von "cen-music"

    Hm, schon recht große VAs in Eigenverantwortung fahren wollen, sich aber bei der Bezahlung der freien (!) Mitarbeiter nicht schlüssig sein? Wie passt das denn?
    ...

    Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Existenzgründungszentren, eigenständige, oder unterstützt vom A-Amt.
    Manche davon taugen auch was und geben auch gerne ihr Wissen weiter; das wird sogar u.U. vom A-Amt gefödert!


    Des weiteren werden dir die Verbände (VPLT, DTHG,...) ebenfalls weiterhelfen! Einfach mal anrufen ;)

    Und noch ein Link:

    http://www.vplt.org/recht_regeln/Verguetungsstudie.php


    mfg

    marcsfree

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 4. Oktober 2007 um 22:06
    • #6

    Bidde?

    Also für entspanntes Arbeiten hinterm Pult mit Auf- & Abbauen und einem > 14 Std. Job geh ich bestimmt nicht mit 170,- heim.

    ...und wenn ich dann nach'm Gig nix trinken darf und für die Nachhausekutscherei auch nix bezahlt kriege:
    Sollen doch andere den Job machen...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • unknown
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    • 5. Oktober 2007 um 14:33
    • #7

    Nur mal so am Rande ein paar Bemerkungen.

    1. Diese Personalpreise sind allerbestes DUMPING !

    2. Wenn ich mir überlege das so ein Job in der Summe ( inkl. Anfahrt, Aufbau, Job, Abbau, Rückfahrt, wobei jetzt noch ungeklärt ist wer den ganzen Kram in den Laster lädt und auslädt... ) doch so ca. bei 18 Stunden im Mittel liegt läuft das ja bei einem Stagehands ( Roadie ) und Lichttechniker auf einen Stundensatz von 5,56 Euro, beim Tontechniker auf 9,44 € hinaus. Schon mal was von Mindestlöhnen gehört ? Von der Arbeitszeitordnung mal ganz zu schweigen.

    3. Ordentliche Bezahlung ist:

    Stagehand zwischen 15 - 20 Euro / Stunde
    Lichttechniker ab 250 Euro / 10 Stunden
    Tontechniker ab 250 Euro / 10 Stunden
    Rigger ab 350 Euro / 10 Stunden
    VA-Meister ab 450 Euro / 10 Stunden

    Zuzüglich der Überstunden ab der 11. Stunde mit den normalen gesetzlichen Zuschlägen von 25/50/75 %.

  • smitty
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    476
    • 5. Oktober 2007 um 14:35
    • #8
    Zitat von "unknown"


    Stagehand zwischen 15 - 20 Euro / Stunde

    Das kannste maximal dem Kunden berechnen, aber nicht auszahlen.
    Ist zwar nen ehrenwertes Vorhaben, aber nicht in der Regel durchsetzbar.

    Simon@fye-service.de

    http://www.fye-service.de

  • djobi
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    • 5. Oktober 2007 um 14:39
    • #9
    Zitat von "unknown"

    3. Ordentliche Bezahlung ist:
    Stagehand zwischen 15 - 20 Euro / Stunde

    dann sag DAS mal den Hand-Agenturen ... :?

    Aber ist die oben beschriebene Personalpolitik nicht in vielen Firmen so üblich? Da kriegt der Praktikant* nen 5er die Stunde, freut sich nen Ast und der Kunde kriegt die Rechnung über den regulären Techniker-Tagessatz ... nennt sich dann Gewinnmaximierung :roll:

    Natürlich kann ich so billiger sein als die "ordentlichen" Mitbewerber ...

    (*wahlweise auch Azubis, Schüler, Studenten, Arbeitslose, Asylbewerber ohne Versicherung oder Arbeitserlaubnis. Kurz: alles was billig, aber arbeitswillig ist. Leider alles schon erlebt ...)

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • unknown
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    • 5. Oktober 2007 um 15:20
    • #10

    "dann sag DAS mal den Hand-Agenturen ...

    Aber ist die oben beschriebene Personalpolitik nicht in vielen Firmen so üblich? Da kriegt der Praktikant* nen 5er die Stunde, freut sich nen Ast und der Kunde kriegt die Rechnung über den regulären Techniker-Tagessatz ... nennt sich dann Gewinnmaximierung

    Natürlich kann ich so billiger sein als die "ordentlichen" Mitbewerber ... "


    Da gibt es nicht viel zu sagen.

    Wenn Du / Ihr mal hochrechnet was alles in den Stundensätzen einer Handagentur drin ist sind zwischen 15-20 Euro die Stunde geradezu günstig.
    Die Stundenlöhne setzen sich sich ja aus Nettolohn, Sozialabgaben ( Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung ) Arbeitnehmeranteil, Sozialabgaben Arbeitgeberanteil, Beitrage zur gesetzlichen Unfallversicherung ( Berufsgenossenschaft ), Unternehmerhaftpflicht, Zusatz- und Ausgleichsabgaben U1/U2 an die AOK. Nicht zu vergessen so Kleinigkeiten wie Kommunikationskosten, Raummieten, Fahrzeugkosten, Fahrtkosten, Urlaubsgelder, Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall etc. und dem geradezu gigantischen Unternehmergewinn.

    Bei der ganzen Thematik wird ganz einfach vergessen das ein Stagehand ein "weisungsgebunder Erfüllungsgehilfe" ist, somit nicht selbstständig ( sprich mit Gewerbeschein auf Rechnung ) arbeiten kann und die Agentur somit Arbeitnehmerüberlassung ( AÜG ) mit einem festangestellten Personalstamm macht. Das zieht natürlich in der Konsequenz alle möglichen Zusatz- und Folgekosten nach sich wie sie auch in der normalen Industrie vorhanden sind.

    Wer Spass an so etwas hat kann sich ja mal ein Angebot über eine stinknormale Tippse bei einer Zeitarbeitsfirma machen lassen.

    Und:

    Natürlich stehen die Technikertagessätze bei einem solchen Vergleich ziemlich beschissen da. Allerdings, selbst schuld, da wir es ja jahrelang geschafft haben unsere Preise bei steigenden Kosten konstant zu halten.

  • smitty
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    • 5. Oktober 2007 um 15:43
    • #11
    Zitat von "unknown"

    Wenn Du / Ihr mal hochrechnet was alles in den Stundensätzen einer Handagentur drin ist sind zwischen 15-20 Euro die Stunde geradezu günstig.

    Du sprachst aber erst von der Bezahlung, dem entsprechend müsste all das von dir aufgezählte auf die 15-20€ draufkommen... nene, das zahlt dir keiner.


    Zitat von "unknown"


    Wer Spass an so etwas hat kann sich ja mal ein Angebot über eine stinknormale Tippse bei einer Zeitarbeitsfirma machen lassen.

    jo, kostet so in etwa zwischen 17 und 21€ die Stunde. und da ist schon alles drin!

    Simon@fye-service.de

    http://www.fye-service.de

  • djobi
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    • 5. Oktober 2007 um 16:10
    • #12

    unknown: deine Argumentation verstehe ich nicht!

    Es ging darum, daß
    a) Hand-Agenturen nie 20 EUR auszahlen und
    b) um die "Personalpolitik" einger/viele Beschaller

    Zitat von "unknown"

    Bei der ganzen Thematik wird ganz einfach vergessen das ein Stagehand ein "weisungsgebunder Erfüllungsgehilfe" ist, somit nicht selbstständig ( sprich mit Gewerbeschein auf Rechnung ) arbeiten kann und die Agentur somit Arbeitnehmerüberlassung ( AÜG ) mit einem festangestellten Personalstamm macht.

    Das ist mir neu - seit wann haben beispielsweise stagehands.de oder crewdispo (nur) festangestellte Hands ???

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • marcsfree
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    • 5. Oktober 2007 um 23:10
    • #13
    Zitat von "djobi"


    BeitragVerfasst am: Fr Okt 05, 2007 5:10 pm Titel:
    unknown: deine Argumentation verstehe ich nicht!

    Es ging darum, daß
    a) Hand-Agenturen nie 20 EUR auszahlen und
    b) um die "Personalpolitik" einger/viele Beschaller

    mööp...falsch!!!

    Es geht darum, dass der Kollege hier (Themenstarter) offensichtlich seine Preispolitik offenbart und gefragt hat, was denn die Kollegen so tun.(Zur Orientierung,..hoffe ich)

    ...auch wenn ich die Reihenfolge/Vorgehensweise, wie schon von cen-music erwähnt, nicht ganz nachvollziehen kann...

    Ich hoffe nur, er kann das hier geschriebene verwerten...und seinen Mitarbeitern vernünftige Bedingungen schaffen.

    Ich habe im Übrigen meine Ausbildung auch in ner kl. Firma gemacht,...da macht man, wie beschrieben, halt auch alles(was auch u.U. Positiv sein kann)
    Viele Firmen verheizen Ihre Azubis...aber der Azubi kann halt keinerlei Verantwortung übernehmen...somit benötigt man wieder Fachpersonal...usw...

    Im Großen und Ganzen teile ich die Meinungen hier;

    Zu den Tagessätzen kann ich nur auf die zahlreichen Threads im Forum verweisen,...und die Preise variieren schon ein wenig!!!
    Ich bezweifle jedoch, dass der von unknown genannter Tagessatz für Toni oder Lichti (ab 250...) wirklich so die Realität ist, ...kommt aber auch vor :)

    Fazit

    In keiner anderen Branche findet man solche Verantwortunglosigkeiten wie bei uns. Jeder darf ran, egal welche Kenntnisse..., so scheint mir (immernoch)???...

    Dabei gibt es doch schon Gesetze, Regeln und Vorschriften?! Wie kann das also sein,...

    Dem Themenautor rate ich deshalb, sich zu informieren, dringend!!!

    Schau mal auf den Seiten der BGV vorbei ;) (BGI 810_1 gibt einen kleinen Überblick,...die CD ist auch zu empfehlen ;)

    Die vstätt bzw. mvstätt gibt´s beim DTHG/VPLT, sowie weitere Info´s, Kursangebote etc...

    viel Glück ;)

  • manuela
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    9.103
    • 6. Oktober 2007 um 07:46
    • #14
    Zitat von "Manuel Stiglmeier"

    Aufzubauen ist eine ausreichende PA, FOH 32 Pult Siderack Muco, Licht mit Traversenkäfig 4 Lifte, 6x6Bars Par64 6 Scanner, Strobo mit Endstufen und Kabel. Backline muss die Band selber aufbauen :)
    Aufbau ab ca. 12.00 Beginn 19.00 Uhr Ende 01.00 Uhr dann Abbau und heim!

    6 Stunden für diesen Aufbau ?
    Bei mir gäb das Ärger. :wink:

    lG Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tufkaklto
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    • 6. Oktober 2007 um 09:29
    • #15
    Zitat

    Zu den Tagessätzen kann ich nur auf die zahlreichen Threads im Forum verweisen,...und die Preise variieren schon ein wenig!!!
    Ich bezweifle jedoch, dass der von unknown genannter Tagessatz für Toni oder Lichti (ab 250...) wirklich so die Realität ist, ...kommt aber auch vor

    Doch es ist die Realität.
    ist sicher auch etwas Ortsabhängig und auch von dem Level, in dem man arbeitet.

    Aber Gagen von 250 und aufwärts gibts bei vielen Firmen.

    und Stagehandgagen von 15 Euro sind auch nicht so abwegig.

    Wie gesagt, es kommt sehr stark auf darauf an, was man macht.

    Der Treadstarter 8 ich glaube mich erinnern zu können ) arbeitet mit sehr günstigen Boxensystemen und wird die dementsprechende Kundschaft haben, wo diese Preise normal sind um konkurrenzfähig zu bleiben.
    Das ist auch nicht abwertend gemeint.


    Andere Firmen sind mit Personalgagen von 300 Euronen und mehr auch konkurenzfähig.

    Es ist auch nicht richtig, das Firmen nur auf den Preis schauen.
    Selbst bei Ausschreibungen wird der Preis oft nur mit 40% Gewichtung einbezogen, da sind dann Zuverlässigkeit und sauberes arbeiten oft mit mehr Gewichtung vorhanden.

    So findet jeder seine Nischen und dann sind in dem Bereich die Gagen auch OK.
    passt sich auch oft an das Können und die Erfahrung der Leute an.
    welche wirklich erfahrene Techniker würde einen 16 Stunden Tag für 170 Euro machen ??
    Als Hauptberufler ?
    Was bleibt dann nach Steuer noch über :shock: ( ich hab keinen smiley mit Tränen gefunden )


    Für andere Techniker ( speziell auch der nachwuchs ) ist es wieder viel

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • mringhoff
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    • 6. Oktober 2007 um 22:11
    • #16
    Zitat von "unknown"

    "Bei der ganzen Thematik wird ganz einfach vergessen das ein Stagehand ein "weisungsgebunder Erfüllungsgehilfe" ist, somit nicht selbstständig ( sprich mit Gewerbeschein auf Rechnung ) arbeiten kann und die Agentur somit Arbeitnehmerüberlassung ( AÜG ) mit einem festangestellten Personalstamm macht. .

    Ja, aber nur so gesehen. "weisungsgebunden" im rechtlichen Sinne darf man nicht so interpretieren, daß der Hand seine Anweisungen vor Ort empfängt, sondern wer sich von seinem Auftraggeber (hier also die Handagentur) anweisen lässt, wo wer welche Jobs zu welchem Geld machen muss...

    Ein Stagehand kann also sehr wohl ein Selbständiger sein, das sind sogar sehr viele. Wichtig ist hierbei, daß er eine gewisse Unabhängigeit in bezug auf seine unternehmerische Tätigkeit glaubhaft machen kann.
    Wenn einer also für mehrere Agenturen arbeitet oder auch mal direkt von den VT-Firmen gebucht wird, ist das nicht mehr scheinselbständig.
    Ein gewisses Auftreten als Gewerbetreibender auf dem Markt (Werbung, Homepage, Briefkopf, Stempel etc.), das ein aktives Bemühen nach Aufträgen erkennen lässt, gibt dabei Pluspunkte bei der Einordnung als Selbständiger...

    aber das mal nur so am Rande...

    Zum Thema:
    hier ist wieder einmal der Cash&Co-Klassiker:
    einer nennt seine Preise, der nächste sagt zu billig, der andere zu teuer...

    Daß hier der Threadstarter nicht grad zu den hochpreisigen Anbietern gehört, scheint wohl deutlich zu sein. Aber was erwartet man denn, wenn man im tiefen Niederbayern Discoparties auststattet?

    Nun, es ist ganz normal, daß es Entlohnungen in unserer Branche von "Freigetränke" bis Luxusgage gibt, es kommt halt auf viele Faktoren an:
    Es gibt zahlreiche Einflussfaktoren auf den Tagessatz als auch des Vermietpreises an sich (der ja auch immer wieder diskutiert wird) wie z.B:
    - Region (Nord/Ostdeutschland oder Süden)?
    - Lage (ländlich oder Großstadt)?
    - Kundenklientel (klamme Partyleute oder Industrie)?
    - Mitbewerberdichte und deren Preise
    - Saison (Hauptsaison oder Ferienzeit)?
    - Etabliertheit der Firma im Markt
    - Qualität des Equipments (technisch und optisch)
    - Umsatzziel: Masse oder Klasse?
    - Kostenstruktur der Firma
    - Qualität der Mitarbeiter / Techniker
    - Auslastungsgrad der Firma
    - Ernsthaftigkeit und Nachhaltigkeit des Gewerbes (HKS oder hauptberuflich)

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  • bemi
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    • 7. Oktober 2007 um 21:55
    • #17

    Hi,


    Zitat von "niggles"

    Wieso das denn? Schmerzensgeld? Zusatzvergütung für das organisatorische Unterstützen logistisch überforderter Kapellmeister...?
    /quote]

    es geht nicht nur um Blasmusik, sondern auch Klassik, Jazz, Industrie. Aber speziell taugliche Blasmusikmischer sind schwer zu finden und dementsprechend teurer ...

    BTW: Ich kann gute Blasmusik schmerzfreier mischen als (schlechten) Coverrock.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • slayer
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    1.478
    • 12. Oktober 2007 um 22:28
    • #18
    Zitat von "marcsfree"


    Des weiteren werden dir die Verbände (VPLT, DTHG,...) ebenfalls weiterhelfen! Einfach mal anrufen ;)

    Und noch ein Link:

    http://www.vplt.org/recht_regeln/Verguetungsstudie.php


    mfg

    marcsfree

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    diese liste ist einfach nur realitätsfern. wer sich sowas ausdenkt hat einfach nix zu tun und sollte lieber nach brüssel oder berlin gehen und dort beim regulierungswahn mitzumachen...

    ...wenn diese welt von etwas noch mehr braucht, dann sind das verbände, vereine, innungen, kammern und andere interessenverdreher.

    hauptsarre gitarre !

  • mringhoff
    Profi
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    • 12. Oktober 2007 um 23:50
    • #19

    Wer diese Liste studiert, sollte auch das Vorwort dazu lesen, was die Intention dahinter ist.
    Nebenbei ist das nicht die Entlohnung, die die Techniker bekommen, sondern was Firmen den Kunden dafür in Rechnung stellen sollten.
    Da dahinter also die zwangsläufige Gewinnmarge steckt, kann man davon ja schon mal 20-40% abziehen, was dann für den Techniker selbst übrigbleibt.
    Und selbst dann ist das natürlich nur etwas für die gehobeneren Industriejobs und da find ich das ehrlich gesagt durchaus ein nicht zu praxisfernes Ziel...

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  • simonstpauli
    Profi
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    Beiträge
    6.590
    • 13. Oktober 2007 um 00:15
    • #20

    nicht auszudenken, wenn die studie zu geringe tagessätze enthalten würde...

    also ich finde das einen schönen leitfaden für eine branche, die geld verdienen möchte.

    und - ernsthaft: wer ernsthaft findet, veranstaltungstechniker sind überbezahlt - bitte melden ;)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

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