Hallo,
worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen einem geeichten RTA Mikrofon (wie es z.B. dbx für das Driverack u.a.) anbietet und einem "normalen" Kondensatormikrofon von AKG, Beyerdynamic, Sennheiser usw.?
Gruß
Christian
Hallo,
worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen einem geeichten RTA Mikrofon (wie es z.B. dbx für das Driverack u.a.) anbietet und einem "normalen" Kondensatormikrofon von AKG, Beyerdynamic, Sennheiser usw.?
Gruß
Christian
"Richtige" Messmikrofone sind zum einen ungerichtete Druckempfänger (im Gegensatz zu Niere, Superniere usw. bei Druckgradientenempfängern), zudem ist das Gehäuse so designed, das Schallreflexionen vermieden werden sollen (bei Wellenlänge = Gehäusedurchmesser) und natürlich sind die dinger auf linearen Frequnezgng getrimmt, geeicht und es gibt ein genaues Meßprotokoll.
... und dann gibt es noch freifeldentzerrte (messen das Schallfeld, als wenn sie nicht da wären - sind linear auf axialen Schalleinfall ...) und difussfeldentzerrte (sind linear in einem Hallraum) Messmikrofone.
Für LS-Messungen werden freifeldentzerrte Mikrofone eingesetzt.
Tip: Ein gutes, dabei noch preiswertes (vorpolarisiertes) Messmikrofon ist das MBC-550 (wirklich sehr linear für die Preisklasse).
Die Versorgungsspannung kann im Bereich von etwa 18 ... 50 Volt liegen (interne Stabilisierung), ohne daß sich die Empfindlichkeit verändert. Ich benutze es selbst auch als universelles "Wald-und-Wiesen"-Messmikro.
Richtig gute Messmikrofone dagegen gibt es ab etwa EUR 2.000,- (z.B. von Bruel & Kjaer, GRASS, Norsonic, etc.).
Die Linearität ist bei solchen Präzisionsmikros "um Klassen" besser - auch der Klirr ist weniger (d.h. auch geeignet für max. SPL-Messungen).
Für Präzisionsmessungen mit meinem MLSSA hab ich ein (extern polarisiertes) freifeldenzerrtes Messmikro (Klasse 0), welches von etwa 3 Hz bis 40 kHz "geht".
Viele Grüsse sendet