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Einpaar Mikrofon Fragen... :)

  • krzysztof schwierz
  • 6. November 2007 um 23:56
  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 6. November 2007 um 23:56
    • #1

    Hallo,
    bevor ich zu meinen eigentlichen Fragen komme, wuerde ich gerne folgendes erfahren:

    1. werden im Profibereich, bei Studioaufnahmen nur KOndensermikros verwendet oder dynamische auch??

    2. benutzen die so genannten Stars bei Liveauftritten vor allem Kondenser- oder dynamische Mikros??

    3. Ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mikro kaputt geht etwa gleich bei kondenser und dynamischen Mikros??

    4. Ist ein dynamischer immer Rueckkoplungssicherer??

    5. was ist eigentlich das groesste Unterschied zwischen kondenser und dynamisch - klingt kondenser besser? nimmt es die Stimme besser ab? Haengt es davon ab, wie teuren Kondenser und wie teuren Dynamischen wir vergleichen??

    Danke schoen - mfg - Christoph

  • wora
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    • 7. November 2007 um 00:43
    • #2

    1.
    sowohl als auch, aber im studio überwiegen die kondensatortypen eindeutig

    2.
    auch hier scheinen die kondensatormikros mittlerweile zu überwiegen, aber es kommen auch noch dynamische zum einsatz.

    3.
    dynamische sind in der regel zuverlässiger, aber auch hier holen die kondensatoren auf.

    4.
    in der regel: ja

    5.
    mir scheint, du solltest erst mal ein paar bücher lesen ;)
    natürlich können kondensatormikrofone feinfühliger aufnehmen, das liegt in der natur der konstruktion.
    das sollte aber zum absoluten grundwissen eines tontechnikers gehören!

    das budget spielt sicher eine grosse rolle, wenn man mikrofone vergleichen will.
    der vergleich eines 100,- dynamischen mit einem 500,- kondesator hinkt natürlich ein wenig.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • karel noon
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    • 7. November 2007 um 04:01
    • #3

    nicht alle fragen lassen sich so allgemein beantworten, und gerade bei einem gesangsmikro ist auch viel persönlicher geschmack im spiel, bei instrumenten-mikros aber auch.

    also hie rmal mein versuch:

    1: sowohl als auch, wobei kondensator überwiegen, da meist universeller einsetzbar. mein tip: mal die letzte CD von den Cardigans als extra DVD ansehen (super extra gravitiy) da wird viel gezeigt bezüglich mikros

    2: immer mehr kondensator

    3: bei normaler "sachgerechter" handhabung nein, bei regen rock'n'roll und anderen umständen sind evtl. dynamische doch robuster

    4: ich tue es nicht gerne, aber ich behaupte mal frech das gegenteil von wora: und zwar: da kondensator mikros häufig einen ausgeglicheneren frequenzgang haben (zumindest on axis) finde ich für mich das ich weniger feedback probleme mit kondensatoren habe :wink:

    5: Äh, die antwort füllt in der tat bücher, und kann jetzt hier nich so schnell erklärt werden.
    ein anstatz: es sind verschiedene techniken, wie bei einem auto diesel und benziner, beides hat seine spezifischen vor und nachteile!

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 8. November 2007 um 21:46
    • #4

    Hallo,
    Danke Schoen erstmal für Eure Antworten.
    Habe eigentlich keine Lust solche Bücher zu lesen, da frag ich lieber beim Forum nach… 
    Ich bin kein Tontechniker, da brauch ich es nicht so genau zu wissen… bin ein so genannter Alleinunterhalter, Musik ist mein Hobby – d.h. ich mache es gern – und das weiter heißt, dass ich immer besser zu klingen versuche……
    Frag ich mal einfach so:
    Ich hatte einen Shure BG 2.1 – dann bin ich zum Beyerdynamic M88TG. War echt zufrieden mit diesem Mic, Rueckkoplungssicherheit, Frequenzgand, Sound, alles super… War mir dann aber irgendwie zuviel Bass für meine Stimme, obwohl ich es beim Mischpult viel weggenommen hatte… Und habe mir dann letztendlich einen Opus89 zugelegt. (den M88TG benutze ich jetzt fürs Akkordeon – mit guten Ergebnissen…)
    Mit dem Opus89 bin ich eigentlich recht zufrieden… Der ist aber kaputt gegangen – warte bis der von Reparatur zurück kommt…
    Und jetzt die genaue Frage – welche Vor- und Nachteile gebe es, wenn ich mir ein Kondensatormikro zulegen würde?? Hätte es Sinn??
    Würde ich gleich die Soundverbesserung spüren, wenn ich z.B. zu einem TG-X 930 greifen würde?? Oder ist der Opus89 so weit gut, dass es Geldverschwendung wäre??
    Hatte leider noch nie eine Möglichkeit zu einem guten Kondenser zu singen, versuche also einiges von Euch zu erfahren… - danke schön –Mit freundlichen Grüßen - Christoph

  • mringhoff
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    • 8. November 2007 um 21:59
    • #5

    Hallo Christoph,
    die ein oder andere Mikroentscheidung von Sängern kommt auch aus dem Bauch heraus. Und es hängt natürlich auch von der eigenen Stimme ab, welches Mikrofon es dann zu den eigenen Favouriten schafft. Wer weiß, daß er ein gutes Mikro hat, der fühlt sich sicherer und das merkt man wiederum.
    Gibt es bei Dir in der Nähe einen VT-Verleiher, der einige der Mikros auf Lager hat und die Du mal testen kannst?
    Wenn es das eigene Mikro werden soll, finde ich das immer noch den besten Weg, wenn man mal ein paar Vergleiche gemacht und die Mikros selber ausprobiert hat...

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  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 8. November 2007 um 22:43
    • #6

    Ja, ich verstehe schon ganz gut, dass was dem einem super passt, muss dem anderen nicht so gut passen...
    "in der Nähe einen VT-Verleiher" - nein, gibt es nicht - wohne nun mal in Polen :/ da gibt es meistens nur: shure und sennheiser bis ca. 100E und viel billige Chinamarken bei Shops auf Lager - das ist was Du testen kannst.
    Wenn Du was besseres willst - kein Problem - auch ein 5000 Euro Mic kein Problem - aber nur per Vorkasse... :/
    So habe ich den Opus89 gekauft... - habe aber gute Berichte von diesem gelesen und habe es gewagt zu kaufen...
    Bevor ich jetzt eventuell einen ca. 500Euro Mic kaufe, wuerde ich erstmal lieber erfahren, wie weit ich mich eigentlich vom einem Opus89 verbessern kann...??
    danke - mfg aus Schlesien - Christoph

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 8. November 2007 um 22:51
    • #7

    PS. mein Opus89 ist in der Reparatur - ca. 10 Monate alt - also Garantie... :)
    Sollte es sich herausstellen, dass da was grosses kaputt ist, kann es wohl vorkommen, dass die ihn nicht reparieren, sondern schicken mir einen neuen, oder?? Sollte das der Fall sein - gaebe es so eine Moeglichkeit: ich nehme nicht den neuen Opus89 - suche mir einen teureren beyedynamic aus - und den Preisunterschied bezahle ich natuerlich - weisst einer, ob soetwas machbar waere??
    danke - mfg - Christoph :)

  • mringhoff
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    • 8. November 2007 um 22:54
    • #8

    Das ist eher ungewöhnlich, aber im Zweifelsfall einfach mit den Leuten reden...

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  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 8. November 2007 um 22:55
    • #9

    Expressantwort :D danke :)

  • knopfy
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    • 8. November 2007 um 23:12
    • #10

    Hi Krzysztof

    Das Opus 89 hat die gleiche Kapsel wie das TG-X 60 und ist schon sehr robust. Wenn was kaputt geht ist es reparabel, auf jeden Fall, sollte kein Thema sein.
    Im Zweifelsfall einfach mal melden.

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 9. November 2007 um 17:57
    • #11

    D.h. eigentlich keine Chance auf ein neues??
    Danke - mfg - Christoph :)

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 4. Januar 2008 um 23:15
    • #12

    Habe jetzt ein kleines Problem.. :D

    Habe ein Beyerdynamic TGX-930 und A&H WZ3 - also kein Problem fuer dieses Kondensermikro, da der Pult bei jedem Kanal Phantom hat.
    Das Problem ist - isch will den Vocaliser in meinem Korg Pa800 benutzen... muss ich da einen externen Preamp mit Phantom kaufen - und das Signal dann so laufen lassen:
    Micro -> Preamp mit Phantom -> input in korg -> output korg (R+L) -> 2 Kanaele in Pult.
    Oder kann mas es eventuell anders kombinieren, ohne dass man den externen Preamp braucht?? Also mikro ins Pult und das Signal ins Korg schicken unddann von korg zurueck ins Pult - wuerde es gehn? wie? welche anschliesse benutzen??
    Danke - mfg - Christoph :)

  • simonstpauli
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    • 5. Januar 2008 um 00:19
    • #13

    Hat das Pult Insert-Buchsen?

    wenn ja:

    Mic -> Pult >Kanal 1 -> Insert out -> Korg -> Pult Kanal 2,3 (line)

    Kostet einen Kanal, spart extra Preamp.

    Falls keine Inserts zur Hand: Direct out, Aux, Bus, mono out, was frei ist...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 5. Januar 2008 um 15:24
    • #14

    Hallo, es hat 6x Aux - Insert aber auch.
    Genauer: jeder Kanal hat folgendes (von oben nach unten):
    1. INSERT
    2. LINE
    3. MIC - also XLR mit +48V
    4. DIRECT OUT

    Hmm... also vielleicht so:
    Mic -> Pult z.B. Kanal 1. -> DIRECT OUT -> korg input -> korg output 1+2 zu Pult Kanal z.B. 2 und 3.

    Geht es?? Oder besser mit de Insert, wie Du vorgeschlagen hast?

    So kann ich per Pult Volume der Harmoniestimmen aendern??
    Hmm... die Hauptstimme (also meine) wuerde dann nicht ueber den compressor, limiter und gate in korg gehen, oder?? :/ d.h. die wuerde schon gehen, mann sollte die aber in korg ausschalten - Lead auf 0 einstellen, damit sich die Stimme nicht dubbelt...? Sehe isch es richtig??
    Danke - mfg - Christoph :)

  • simonstpauli
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    • 5. Januar 2008 um 15:28
    • #15

    Direct Out ist noch besser.

    Also Ja: so geht es.

    Auf Kanal 1 hast Du die Stimme dann komplett unbearbeitet, auf 2 und 3 den Korg.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 5. Januar 2008 um 16:59
    • #16

    Super, danke und schoenes Wochenende noch :)

  • erik
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    • 5. Januar 2008 um 18:13
    • #17

    nimm den Insert Ausgang, der Direct Out ist beim Wizard post fader. Bzw welchen Wizard hast du, bei denen mit Subgruppen gehts, wenn du den Kanal nicht auf den Master routest.

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 6. Januar 2008 um 11:37
    • #18

    Hallo,
    heisst post fader, dass sich die Signalstaerke aendert indem ich den Fader bewege??
    Es ist ein WZ3 12:2.
    Danke, mfg - Christoph

  • wora
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    • 7. Januar 2008 um 18:08
    • #19
    Zitat von "Krzysztof Schwierz"

    ...
    heisst post fader, dass sich die Signalstaerke aendert indem ich den Fader bewege??...


    ja.

    POST fader = NACH dem fader

    PRE fader = VOR dem fader

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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