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breakdown bei sogenannten "aftershowpartys"

  • oops
  • 11. November 2007 um 21:07
  • oops
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    • 19. November 2007 um 12:37
    • #21

    ja nee, is schon RnR gemeint, wenns auch spackiger hiphop krams is...

    zum glück spielen die inzwischen grössenordnungen (tendenz steigend), dass man ansagen machen kann. wenn die nur noch 2-3000er caps spielen, hat sich das problemchen eh erledigt, weil da gehts hinterher zackzack, was auch gut so ist...

  • billbo
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    • 20. November 2007 um 01:27
    • #22
    Zitat

    Aftershowparties bei R&R in selber Location? Kommt das so regelmässig vor?


    Na ja – so gut wie jeder Veranstalter ist in erster Linie Wirt. Sei es im wörtlichen Sinn, sei es als Konzessionsvergeber. Da können die „einige Bierchen“ nach der Show auf Dauer durchaus mitentscheidend für den geschäftlichen Gesamterfolg sein; während der Show ist das ja oft schwierig. Und irgendwie muss man auch für so was schon mal Verständnis aufbringen, selbst wenn’s schwer fällt.
    (Auch ich hasse es natürlich, wenn nach Showende nicht umgehend mit Hochdruck abgebaut wird, sondern sich die Sache stattdessen aus unerfindlichen Gründen hinzieht).
    Leben, und leben lassen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • oops
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    868
    • 20. November 2007 um 10:51
    • #23

    naja, seh ich anders... besonders bei `ner semiproduktion mit eigenem mat. da ists mir herzlichst egal, ob der wirt, oder wer auch immer hinterher geld verdienen will. insbesondere bei ein/ausbauten über oder im publikum...

  • mringhoff
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    • 20. November 2007 um 13:16
    • #24

    Kommt natürlich darauf an, wer hier der Auftraggeber ist. Sehe ich das richtig, daß oops für eine Künstlertruppe unterwegs ist? Also dann das Tourmanagement bzw. die Agentur?
    Dann interessiert sich doch hier keiner für den "wirtschaftlichen Erfolg" NACH der Show. Wenn nicht fixe Gagen vereinbart werden, ist das ja meist eine Anteilsvereinbarung auf den Eintrittspreis. Eine Umsatzbeteiligung bei der Gastronomie ist mir bei tourenden Künstlern noch nicht untergekommen.

    Und auch beim R´n´R gibts Künstlerverträge, die bishin zur Whiskeymarke alles genauestens regeln. Da dürfte doch dann auch ein weiterer Satz nicht stören, daß nach der Show abgebaut wird.

    Die Künstleragentur hat sätestens nach Showende das Geld kassiert, ob der Wirt anschliessend noch Umsatz macht, spielt für den wirtschaftlichen Gesamterfolg der Künstler+Dienstleister dann keine Rolle mehr.

    Meist strömen doch sowieso viele Gäste nach dem Konzert nach Hause. Eine Aftershowparty macht dann eher im einer kleineren Nachbarlocation Sinn.

    Ein Abbau über Publikum halte ich einfach für fahrlässig. Im Falle eines Unfalls fragt keiner mehr, wie das wirtschaftliche Gesamtkonzept ausgesehen hat. Als ausführende Fachfirma sollte man dieses Risko nicht tragen bzw. nicht durch längere, nicht vereinbarte/bezahlte Wartezeiten darunter leiden. Entweder wird sofort abgebaut und dann ohne Publikum oder später, zu einer festen Zeit, dann müssen aber dafür mehr Euros rausspringen. Auf alle Fälle müsste letztere Variante rechtzeitig vorher vereinbart werden, damit man notfalls je nach Uhrzeit eine ausgeschlafene Abbautruppe organisieren kann.
    Und spätestens wenns Geld kostet, fällt dem Wirt sicherlich eine andere Möglichkeit ein, die Aftershowparty zu gestalten...

    Mag sein, daß im R´n´R-Business vieles spontan und unkonventionell abläuft, aber es hat alles seine Grenzen. Und lieber ist es mir, daß eine Gastro-GmbH oder eine Agentur-GmbH Konkurs anmeldet, als meine Veranstaltungstechnik-GmbH (aufgrund hoher Schadensersatzforderungen, die keine Versicherung mehr übernimmt, weil fahrlässig gehandelt wurde...)

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • oops
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    868
    • 20. November 2007 um 17:53
    • #25

    exakt so verhält sich das ! als produktionsleiter bin ich der arsch und darauf hab ich keinen bock... :wink:

  • billbo
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    • 20. November 2007 um 21:44
    • #26

    Natürlich habt ihr Recht. Im Dunklen, über einer ahnungslos feiernden Menschenmenge, schraube ich kein Lichtrigg auseinander. Dazu braucht’s keine Verordnung, und darüber lohnt es sich eigentlich auch nicht zu diskutieren. Das weiß man auch auf R&R – Touren.

    Dennoch habe ich Eines in all den Jahren gelernt: es gibt nicht nur meinen Part. Nach Möglichkeit versuche ich immer auch mal, mich in die Problemsicht meiner Vertragspartner/ Kunden/ mitarbeitenden Gewerke reinzudenken. Und stecke von Fall zu Fall auch mal zurück, wenn es mir nicht nennenswert weh tut. Und manchmal sogar dann. Auf die lange Sicht zahlt sich das aus. Andere wollen auch leben, und sooo wichtig, wie wir uns hier gerne nehmen, sind wir Tonler auch wieder nicht.
    Geht’s deinen Auftraggebern gut, geht’s dir auch gut. In unserem Fall sind das letztendlich immer die Veranstalter. Fühlen die sich in die Ecke gedrängt und haben irgendwann keine Lust mehr, sich für ein paar Kröten vorführen zu lassen, haben wir nichts mehr zu tun.

    In diesem Zusammenhang hatte ich mal ein ziemlich einprägsames ‚Aha’ – Erlebnis. Ist schon recht lange her; zu einer Zeit, in der all das, was heute (egal ob mit oder ohne Teilproduktion) so unter dem Namen ‚professionelle Clubtour’ abgehandelt wird – also der Bereich zwischen etwa 500er und 2000er Kapazität - in Deutschland grundsätzlich als ein oder zwei Trailer Vollproduktion unterwegs war. (Dabei fand man sich auch schon mal mit randvollen 100 Kubikmetern vor dem Bonner Jazzkeller wieder. Wäre beinahe daran gescheitert, dass der 120er Zero88 partout nicht die Wendeltreppe runter wollte. Aber da musste der Lichtler während der Show halt ein bisschen an seinen Dimmern rumklickern.)
    Dann gab es eine schöne Tour. ‚Seriöser’ Veranstalter, ordentliche Verträge, genaueste Bühnenanweisungen, Tourcatering, alles prima. Ein Trailer, zweieinhalb Nightliner (die waren damals noch etwas rustikaler als heute) voller wichtiger amerikanischer Rockmusikanten. Obendrauf natürlich trotzdem Dayrooms plus Shuttle für die Stars, Duschzimmer, Runner, und und und. Das volle Programm.
    Nur eine Kleinigkeit passte nicht ins Bild: man sprach nicht über die Vorverkaufszahlen. Immer ein schlechtes Zeichen. Die waren offenbar noch nicht mal ‚so lala’. Die waren miserabel; das merkten wir schnell. Dementsprechend gereizte Stimmung zwischen Tourpromoter und Örtlichen; viele freundliche Faxe der Sorte „aus gegebenem Anlass möchten wir nachdrücklich darauf hinweisen, dass Dies und Das und Jenes genau so auszusehen hat wie vereinbart.... keine Änderungen möglich.... Konventionalstrafe....“, bla bla blubb. „NO disco after show!“ war ebenfalls heißes Thema.
    Ein paar schwierige Tage später fanden wir uns zum vereinbarten Get-In vor den Toren eines angesehenen, schon damals ‚legendären’ deutschen Clubs wieder. Nach einem öden Reisetag, in sehnsüchtiger Vorfreude auf beheizte Garderoben, warme Duschen und lecker Frühstück. Am Eingang erwartete uns der Clubchef und Veranstalter, mit einem Umschlag in der Hand. Und mit folgender, ziemlich wortgetreu wiedergegebener Begrüßung:

    „Hi Jungs, Alles dufte bei Euch? Hier, bitteschön, Eure Garantie. Und bitte tut mir einen Gefallen: HAUT BLOSS AB! Macht Euch vom Acker! Unverzüglich! UND KOMMT NIE, NIE WIEDER!“

    Vertrag hin, Bühnenanweisung her: der hatte schlicht keine Lust, zusätzlich zur Garantie auch noch Stagehands, Gastro- und Garderobenpersonal, Cateringhilfe, Heizung, Reinigung, Security, Sanis, Feuerwehr, GEMA, Hotelzimmer, Shuttle, Telefonkosten, Strom, usw. usw. zu bezahlen, und sich obendrein noch von schlecht gelaunten, arroganten ‚Tourprofis’ anmaulen zu lassen – für ein paar lächerliche verkaufte Tickets. Lieber ließ er seinen Laden gleich zu.

    Den Club gibt es unter gleicher Führung immer noch – unter dem Strich hat der Mann augenscheinlich also ziemlich viel richtig gemacht.

    Die Tour hingegen war danach ganz schnell zu Ende. Dem Tourveranstalter – damals mein Hauptkunde – ging es anschließend für längere Zeit nicht so toll.
    Und mir in der Folge vorübergehend ebenfalls nicht :(.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • oops
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    • 20. November 2007 um 22:44
    • #27

    hach...

    ich kann alles was du da oben schreibst, voll verstehen und nachvollziehen...

    ich bin auch nicht derjenige, der wegen pillepalle mit irgendwas rumstresst...

    eigentlich gabs auch nur eine ungenannte location in eastern germania, wo der vogel von veranstalter irgendwie von anfang an komisch war und so eklig "auf dufte" gemacht hat... (obwohl +200 über kap. verkauft wurde)

    vielleicht hab ich einen hang zum dramatisieren... :oops:

    und bei `ner 300er kap. indiemucke feier ich natürlich mit, weil die mucker selbst für ihren scheiss sorgen müssen... :lol: :D

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