Das Ausrichten ist durch die Schienen trotzdem möglich.
Du hast ja je nach dem wo in der Schiene du die Öse befestigt einen anderen Neigungswinkel.
getüVte Flyware für Selbstbau
-
-
Die Box tariert sich durch Ihr Eigengewicht in Kombination mit dem Schwerpunkt dann in jeder Stellung der Schiene anders aus.
-
Zitat von "Mechwerkandi"
Bei allem Respekt, ich nenne so etwas immer: "Oma-Fall".
Weil: Meiner Oma ist mal passiert...
Nein, so was heißt begünstigende Bedingungen und wird beim Grundlagenteil jeder Fachkraft für Arbeitssicherheitsausbildung vermittelt.Wie man dann das Grenzrisiko definiert, bleibt aber jedem Verantwortlichen selbst überlassen...
Gruß
Stefan
-
Ja, das ist ja alles schön und grün, und das Kinder anderswo auch andere Namen haben, ändert nichts daran, das es Kinder sind. :wink:
Ich habe immer noch den Eindruck, das etliche Leutz erhebliche Probleme mit der Differenzierung zwischen Ursache und Wirkung haben.
Es wird seitenweise über die vermeindliche Sicherheit pseudo-amtlicher Aufhängevorrichtungen diskutiert, aber die Erkenntnis, das der dauer-bekiffte Schmalspur-Intellektuelle mit der schwarzen 100-Taschen-Weste ein zig-fach grösseres Sicherheitsrisiko darstellt, wird irgendwie hartnäckig ignoriert.
Wie soll jemand so was wie einen Sicherheitsbegriff definieren, wenn er nicht mal die Risiken abschätzen kann?
Das Risiko ist doch nicht das Produkt, sondern die mangelhafte Handhabung desselben.
"The bullet doesn't kill you, it's the hole, that makes it!" sagen die Amis und kommen damit dem Zusammenhang recht nahe.Der Teufel ist halt manchmal ein Eichhörnchen, ihn trotzdem zu erkennen, braucht es neben der fachlichen auch eine angemessene persönliche Kompetenz.
Und die kriegt man auf keinem Lehrgang vermittelt. -
Das sollte es ja auch nicht heißen. Sondern eigntlich nur, dass man gar nciht alles berücksichtigen kann (weder äußere Umstände noch den blödesten User).
Wenn man für sich entscheidet, dass man aber eine sehr hohe Sicherheit haben möchte, kann man natürlich alles 1000%ig machen! Trotzdem wird es Fälle geben, an die man nicht mal im Traum gedacht hätte...
Gruß
Stefan
-
Zitat von "zegi"
Ich habe vor einiger Zeit ACL TKE212 gekauft. Die ältere Version mit dem holzigen HT-Horn. Diese hat seitlich je eine Flugschiene, aber nirgens auf der Rückseite einen dritten Flugpunkt. Ist das so? Funktioniert das auch? Oder fehlt da was?Das mit der Sicherheit ist bei den "alten" TKE212 so eine Sache...
Ich hab im November 2 TKE´s mit Holzhorn aufgearbeitet und muss sagen, dass die Verarbeitungsqualität alles andere als gut ist!- Das Gehäuse ist komplett geklammert -> Schrauben nicht vorhanden
- Holzmix im Aufbau -> Teilweise minerwertiges Multiplex
- Stahlwinkel oder Stahl-Innenrahmen -> FehlanzeigeIn Anbetracht des recht hohen Gewichtes der Box und den nicht vorhandenden zusätzlichen Safety-Punkten würde ich die Teile auf keinen Fall fliegen !
Und Info an zegi:
Bitte nicht auf die Idee kommen auf der Rückseite einen zusätzlichen Flugpunkt einzubauen.
Der rückseitige Deckel ist lediglich mit Spax an 25x25mm Kanthölzern befestigt die von innen ans Gehäuse geklammert sind.
Auch die M8-Schrauben der Rollen sind NUR an diesen Kanthölzern befestigt.
Wir hatten mal einen kleinen Absturz - Von der Laderampe auf die Rollen gefallen (ca.70cm), schon das hat die Kanthölzer abgerissen !Nur mal so zur Info,
ich hab meine "alten" TKE´s wie folgt optimiert:
- Filz runter
- Gehäuse komplett verschraubt, auch die Kanthölzer für den hinteren Deckel
- Bei Seeburg M10-Flugpunkte (Gewindebuchse mit angeschweißtem Innenflansch) besorgt und für Safety je 2 Stück in den Deckel eingesetzt.
- Box komplett mit Verstärkungs-Stahlwinkeln ausgerüstet - Diese durch das Gehäuse von aussen mit M6-Senkkopf verschraubt
- Allex komplett verspachtelt
- Box mit Polyurea beschichtetGeflogen wird jetzt an den Serien-Flugschienen mit Rundschlinge, zusätzlich 2 unabhängige Safety´s an jeder Box mit M10-Ringschrauben.
Auch nicht so ganz zulässig, aber SICHER !Gruss Wolfgang
-
Zitat von "Wolfgang Koch"
In Anbetracht des recht hohen Gewichtes der Box ... würde ich die Teile auf keinen Fall fliegen !Hallo Wolfgang,
dieser Ablauf ist so ein typisches Beispiel. Du bist Dir in der Gewichtsfrage nicht sicher, ob das "sicher" ist. :wink:
Das ist ja erstmal nichts negatives, das ist einfach so, ein subjektiver Eindruck.
Es gibt keine Betrachtungen über die zum Ausreissen der Flugschienen notwendigen Kräfte, dazu kommt noch eine negative Erfahrung.Zitat von "Wolfgang Koch"
Geflogen wird jetzt an den Serien-Flugschienen mit Rundschlinge, zusätzlich 2 unabhängige Safety´s an jeder Box mit M10-Ringschrauben.
Auch nicht so ganz zulässig, aber SICHER !Leider verkehrt.
Dieser Umbau ist kein bisschen sicherer. Du bist zwar der Meinung, das mit der Multiplikation der Aufhängepunkte eine Verbesserung der Situation eintritt, vergisst aber dabei, das Du selber in diesem System der massgebliche Fakor bist.Ich versuche das mal andersrum, etwas übertrieben:
Eine Person, die aufgrund ihrer fachlichen und persönlichen Kompetenz in der Lage ist, solche Lastfälle zu überblicken, kann eine Box an ein paar Wäschleinenhaken und etwas Draht vom Zaun riggen, ohne das die Konstruktion auch nur näherungsweise "unsicher" wird.Wenn Du hier mal eine Weile querliest, wirst Du feststellen, das bei vielen Usern die Meinung vorherrscht, die Verwendung hochwertigeren (meistenz teureren...) Materials würde im Umkehrschluss das Ergebnis verbessern.
Das ist leider ein Irrtum, auch das hat was mit Professionalität zu tun, so abgedroschen der Ausdruck auch sein mag.Eine PSA macht noch keinen Rigger, und eine Zulässigkeit führt nicht zwingend zu einer Sicherheit.
-
Hallo Mechwerkandi,
es geht mir nicht um die verwendeten Flugschienen und ob diese in der Lage sind die TKE´s "sicher" zu halten, sondern vielmehr um die Flugtauglichkeit der TKE´s allgemein.
Die Boxen (BJ Anfang der 90ér) sind bezogen auf heutige Standards in meinen Augen absolut nicht für den Flugbetrieb ausgelegt, da können auch die vom Hersteller verbauten Schienen nichts daran ändern.Ich geb dir aber recht, viele Flugpunkte = viel Sicherheit ist absoluter Unsinn.
Die zusätzlichen Punkte dienen in meinem Fall nicht zum eigentlichen Fliegen sondern sind Bestandteil der neu eingebrachten Stahlverstrebung und sollen die Box lediglich im Fall der Fälle sicher auffangen.
Leider haben sich die Serien-Flugschienen aufgrund der Position hinter den Hörnern nicht einbinden lassen, daher die zusätzlichen Haltepunkte. -
So hab' ich das auch verstanden.
In Deiner Situation in diesem Umfeld ist Deine Lösung absolut schlüssig und nachvollziehbar.
Eine wacklige 9-Sprossen Holz-Bockleiter ist für den Maler-Altgesellen eine völlig normale, alltägliche Arbeitsplattform.
Er ist "sicher". :wink:Und dem Lehrling wird schlecht...

-