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Zeck A905 Mosfet Endstufe (Maintronic) im Brückenbetrieb

  • ben gunn
  • 8. Januar 2008 um 23:33
  • ben gunn
    Beiträge
    112
    • 8. Januar 2008 um 23:33
    • #1

    Hallo Zusammen,

    habe hier eine alte gute Zeck A905 (2 x 500 W an 4 Ohm) und wollte diese einmal im Brückbetrieb an einer Syrincs MM-15B testweise betreiben.
    Der RCF L-15 P200 AK im Bandpass-SUB von Syrincs ist angegeben mit 500 W RMS /4Ohm und 2000 W Peak. Da ich nun zu der Endstufe keine Unterlagen parat habe, wollte ich auf eure Erfahrungen zurückgreifen. Ist die Stufe 2 Ohm stabil bzw. was kommt dann da im Brückenmodus an 4-Ohm Brücke raus ? Gibts beim Einstellen des Brückenmodus noch irgendwas zu beachten ? Im Stereobetrieb kommt da nicht allzuviel raus, will nur testen, obs an der zu geringen Endstufenleistung liegt.

    Meine mich zu erinnern, das der TP mit ner max Spannung von 89 V auf der Weiche angegeben ist. Auch weiß ich natürlich nicht, ob die Zeck schon nen Subsonic-Filter hat oder die Weiche.

    Würde mich freuen, wenn hierzu Erfahrungen vorliegen.

    Gruss Ben Gunn

  • KPC
    Beiträge
    222
    • 9. Januar 2008 um 18:00
    • #2

    Hallo! Hab selber noch die kleinere 605 im Einsatz. Die beiliegende Anleitung, die ich habe, bezieht sich auf die 605, die 905 und die 1205. Darin steht folgendes:" ...durch die Kombination mit bipolaren Hochleistungs-Endtransistoren sind weiterhin Impedanzen bis 2 Ohm anschließbar"
    Für die 905 ist eine Brückenleistung an 8! Ohm von 1100 Watt angegeben. Keine 4 Ohm Brückenleistung. Die steht nur bei der 1205 dabei und ist mit mageren 900 Watt angegeben. Bei 8 Ohm liegt die Leistung hier dann allerdings bei satten 1650 watt.
    Die 2 Kanal Leistung an 2 Ohm ist für die 905 mit 2 mal 680 watt angegeben.
    Mir wurde zu der Endstufe damals die information mitgegeben, dass sie zwar 4 Ohm Brücke macht, aber dies nicht zu empfehlen sei. Hab das dann auch abgesehen von einem Testaufbau auch nie weiter verfolgt. Dafür gibts Amps deren Auslegung extra für große Ströme gemacht ist.
    Ich denke sie wird dabei auch sehr heiß, was bei der Konvektionkühlung ohne Lüfter gerade bei rackeinbau ein Problem geben könnte.
    Interpretiert man die angegebene geringere Brückenleistung der 1205 an 4 Ohm gegenüber 8 Ohm auch auf die anderen beiden Modelle, so spricht dies sicherlich für eine bei 4 Ohm ansprechende Strombegrenzung wg. zu schwachem bzw. nicht ausreichend stromstabilen Netzteils.
    Bei 4 oder 8 Ohm im Stereo sind diese Endstufe so leicht nicht platt zu kriegen. Meine ist nun schon min 12 Jahre alt und funzt wie am ersten Tag! Gruß Peter

  • KPC
    Beiträge
    222
    • 9. Januar 2008 um 18:06
    • #3

    "Gibts beim Einstellen des Brückenmodus noch irgendwas zu beachten "

    Ach so: Der Bridge out funktioniert nur über die Schraubklemmen, wobei die beiden Plus Klemmen zu nutzen sind. Hierbei ist Kanal 1 Minus und Kanal 2 Plus. Eingang und Pegelsteller werden vom Kanal 2 benutzt.

    Hab hier gerade nochwas gefunden im Manual was auf die Auslegung der Endstufen für 8 Ohm Brücke hindeutet:"Die optimale Leistungsausbeute bei Brückenbetrieb erhält man bei Anschluß eines 8 Ohm Lautsprechersystems. Bei kleineren oder höheren Impedanzen sinkt die Brückenleistung."
    Hoffe etwas geholfen zu haben!

  • ben gunn
    Beiträge
    112
    • 9. Januar 2008 um 18:10
    • #4

    Hallo Peter,

    vielen Dank für Deine Ausführungen. Laut Maintronic ist sie auf alle Fälle 2-Ohm stabil und auch im Brückenmodus wurde mir bestätigt, da soll sie dann ca. 1000 Watt an 4 Ohm brücken leisten.
    Soweit so gut, alles andere kann man ja mal ausprobieren.
    Weiterhin habe ich nun festgestellt, dass die Eingangsempfindlichkeit ihrem Namen alle Ehr macht. Die soll ja auch so um 1.2 V liegen, muss aber die Zeck immer auf 12 Uhr zurückdrehen, sonst geht sie schnell ins Clipping, heisst, mit den Potis verringe ich vor der Verstärkung ja nur die Eingangsspannung, eine Art Spannungsteiler, somit habe ich bei konstantem Verstärkungsfaktor weniger Output. Als Mixer wird der Roland M16E verwendet, dessen Output von 1.2 V bis Nono Clip 7.3 V angegeben ist, also erden da wohl 3-4 V auf die Zeck gehen, also schon übersteuert.
    Wie machst Du das, oder hast Du diese Probleme nicht ?

    Gruss Ben Gunn

  • ben gunn
    Beiträge
    112
    • 10. Januar 2008 um 22:53
    • #5

    noch Jemand ne Meinung ?

  • jochen geiser
    Beiträge
    5
    • 18. Januar 2008 um 13:17
    • #6

    Hi,

    habe auch eine M16E und eine Zeck A1202, dürfte aber die gleich Empfindlichkeit haben wie die 900er. Ich hab aber noch nen EQ dazwischen, der ein Eingangspoti hat und noch einen digital attunator.
    Damit bin ich völlig flexibel
    Andere Möglichkeit wäre irgendein günstiger Signalaufbereiter
    von Behringer (z.B DSP1024..)
    Gruß
    Jochen

    Mein Motto: planieren statt sanieren

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