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Samson UHF Funkmikros stören ?????

  • 0815baer
  • 23. Januar 2008 um 13:05
  • 0815baer
    Beiträge
    287
    • 23. Januar 2008 um 13:05
    • #1

    Habe folgendes Phänomen:
    Samson UHF Funkmikro´s Kanal U1 und U2 - liefen immer wie eine eins, auch bei der letzten VA - jetzt aus dem Koffer gepackt, angeschlossen und nix mehr geht - auch kein Trägersignal vom Taschensender zum Empf - außer ein heftiges Rauschen und Anzeige des Trägersignals, wenn ich ganz nahe mit dem Taschensender an den Empfänger ran gehe. Ist doch komisch, oder ? Ich kann mir das nicht erklären - bin für jeden Vorschlag / Hilfe dankbar, da ich die Funkstrecken eigentlich über Karneval vermietet hatte (und eigentlich keine Mat-Reserven mehr frei sind, ich auf die Teile also angewiesen bin....)
    Hatte dasselbe Phänomen mal bei einem Samson Kanal U4 - der zeigte dieselben Symtome wie oben beschrieben über eine ganze Zeit hinweg - habe ihn dann mal rein interessenhalber rausgeholt und angeschlossen, und siehe da: er lief wieder (und läuft seit dem !)

    Was kann das sein ?????

  • shure
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    • 23. Januar 2008 um 16:30
    • #2

    Servus,

    auf welchen Frequenzen laufen denn die funken? Könnte DVB-T sein.

    grüße

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
    75031 Eppingen
    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • 0815baer
    Beiträge
    287
    • 23. Januar 2008 um 20:26
    • #3

    Samson U-1 801,375
    Samson U-2 801,875

    DVB-T ? Kann aber eigentlich bei mir auf dem Land (PLZ88367) nicht sein - bei uns bekommt man noch nicht mal in jedem Haushalt einen DSL-Anschluss.......*)!
    Dachte, ob evtl. die Antennen an den Lötstellen auf der Platine nicht ok sind - so ne Art kalte Lötstelle ? Werde mal nachlöten........schaden kann das ja nicht ! Da würde jedenfalls erklären, warum die Teile auf Distanz gar nicht mehr muksen, und wenn ich die Teile 10 cm neben den Empfänger halte ein riesen Rauschen durch den Saal geht......

  • DJheini
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    • 23. Januar 2008 um 20:36
    • #4
    Zitat von "0815baer"

    Samson U-1 801,375
    Samson U-2 801,875

    DVBT fängt erst bei 815 Mhz an, das passt schon. Kenne die Geräte nicht,
    aber das mit den Lötstellen der Antennen ist durchaus möglich.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • hermste
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    • 23. Januar 2008 um 22:14
    • #5
    Zitat von "DJheini"

    DVBT fängt erst bei 815 Mhz an, [...].

    Dem will ich vehement widersprechen.
    Fast alle Bundesländer Deutschlands nutzen die Digital Kanäle 21-60 (~470-782 MHz.). Lediglich in drei Bundesländern ist DVB-T ab TV Kanal 64 (815,25 MHz.) zu empfangen!

    In Deiner PLZ Umgebung (Umkreis 50km) sind folgende TV-Kanäle in Verwendung:
    Analog:
    21-60 (alle Kanäle außer Kanal 43 (analog) in Verwendung)
    und digital Kanal 34.

    D.h. der höchste Kanal in Verwendung ist 60 -> 783,25 MHz.

    So sieht Deine geregelte Funkumgebung aus (von anderen Funkern abgesehen... ;) ).
    Du hast jedenfalls einen guten Mindestabstand zu den TV Kanälen, das ist schonmal gut.
    Die beiden Frequenzen zueinander, also 801,375 und 801,875 stören sich gegenseitig in höherer Ordnung. Probiere mal, ob ein Sender alleine problemlos funktioniert und schalte erst dann den zweiten ein.

    Grüße,
    Hermann

  • lisa f.
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    • 23. Januar 2008 um 22:27
    • #6
    Zitat von "hermste"


    Die beiden Frequenzen zueinander, also 801,375 und 801,875 stören sich gegenseitig in höherer Ordnung.


    Zitat von "SIFM"

    ------------------ System Proposal #1 ---------------------------------------
    Compatible Channels: 2

    System: Diverse
    Checked For:
    Spectrum : On 0.000
    Spacing : On 0.400
    2Tx IM(3) : On 0.200
    2Tx IM(5) : Off 0.200
    3Tx IM(3) : On 0.150

    Channel configuration: 2
    801.375 MHz
    801.875 MHz

    ------------------ Check results ---------------------------------------
    Check results

    Channel configuration is compatible.

    Alles anzeigen

    Nur mal so

  • Jim
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    • 23. Januar 2008 um 23:05
    • #7

    Wo im Netz finde ich eine dvb t Liste, die mir zu dem jeweiligen Kanal auch die Frequenz anzeigt und wie finde ich am sichersten heraus, ob es dvb t ist, was stört ? Ohne Spektumanalyzer oder Scanner.

    so long Jim

  • hermste
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    • 24. Januar 2008 um 10:06
    • #8

    Hallo Jim,
    eine aktuelle Liste findest Du auf der Shure Homepage - auch mit ein wenig Hintergrundtext:
    http://www.shure.de/ProAudio/Produ…ticle_digitales

    Der Link direkt zur Liste:
    http://www.shure.de/idcplg?IdcService=GET_FILE&RevisionSelectionMethod=LatestReleased&Rendition=Web&dDocName=de_pro_article_dvbt&allowInterrupt=1
    Grüße,
    Hermann

    P.s. an Lisa F.: Shure Workbench 5 meint, die beiden würden sich stören, vielleicht auch, weil ich die analogen TV-Kanäle miteinbezogen habe (bis Kanal 60)... - kurios ist es allemal.

  • shure
    Profi
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    342
    • 24. Januar 2008 um 11:46
    • #9

    Zur Kompatibilität: zwei Frequenzen sind eigentlich immer "kompatibel". Es muss lediglich der Mindestabstand eingehalten werden.

    Was der bei den Kisten ist kann ich so erst mal nicht sagen ... Wenn die Frequenzen aber lange funktioniert haben und nun plötzlich nicht mehr würde ich sagen: defekt.

    grüße

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
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    75031 Eppingen
    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • Jim
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    883
    • 25. Januar 2008 um 00:00
    • #10

    Danke Herman,

    genau das habe ich gesucht.

    so long Jim

  • manuela
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    9.103
    • 25. Januar 2008 um 08:07
    • #11

    Probier doch bitte mal an einem anderen Ort obs dann immernochnicht geht. Daraus bekommst du ohne jede Messung und Vermutung schon das Info, ob die Verbindung extern gestört ist, zB durch einen sehr starken Träger auf einer benachbarten Frequenz, oder ob wirklich was defekt ist.

    Die Fehlerbeschreibung, "kein Träger, erst dann wenn man sehr dicht rangeht" deutet auf eine externe Störung hin.
    Stell dir einen Empfänger bitte vor wie einen Amp, auch der hat so eine Art "Gegenkopplung". Diese benötigt er, um bei sehr starkem Eingangssignal die Vorstufe und ZF Stufe runterregeln zu können und so eine Übersteuerung zu vermeiden. Leider sind heute viele Empfänger und auch ihre Antennen viel zu breitbandig ausgelegt, was nichts anderes bedeutet als: Kommt nun ein starker Träger rein, zB auf 700MHz, dann wird der zwar nicht "empfangen", er taucht aber sehr wohl als "HF Müll" im Bereich der Vorstufe auf. Diese erkennt eine hohe Signalstärke, schon kommt die Regelspannung daher und regelt vorn zu, was zum Schaden des eigentlichen Trägers deines Mikrofons die Empfindlichkeit drastisch reduziert.
    Abhilfe kann man hier nur mit starker Vorselektion finden. Genau wie in der Musik auch, gibts in der HF Technik Filter. Das erste und wichtigste Filter überhaupt ist die Antenne selber ! Sie ist ein echter Bandpass.
    Hast du da eine simple Stabantenne, oder eine Helix (von der viele schwärmen weil sie sendeseitig gute Leistungen bietet), dann ist das eine Geschichte mit einer recht hohen Eingangsbandbreite, sprich Störträger benachbarter Frequenzen haben ziemlich ungehinderten Zutritt zum System. Ist hingegen eine scharf selektierende Antenne vorhand, also ein Dipol daß möglichst noch mit einem Lecherbogen genau auf Bandmitte abgestimmt ist, dann fällt der Signalanteil des Fremdträgers extrem ab im Verhältnis zum Träger des Handsenders, der das Filter ungehemmt passieren kann weil Bandmitte.
    Bei nicht so anspruchsvollen Empfangsantennen genügt häufig als Kompromiss, eine "aktive Antenne" oder einen Verstärker einzusetzen, da der verbaute Verstärker wenn er gut gemacht wurde wiederum schmalbandige Filter enthält die den Störabstand deutlich vergrößern können.
    Kurzum Empfangsantennen sind nicht gut wenn ein bestimmter Herstellername draufsteht oder ein mehrstelliger Preis, sie sind dann gut wenn sie sehr schmalbandig selektieren. Als ultrakrasses Gegenbeispiel nehme man eine Breitbandantenne für Funkscanner, die läßt garantiert jeden Müll durch bis in die Vorstufe.
    Problematisch sind Empfänger, IEM, da die aus Platzgründen nur schlechte Möglichkeiten bieten, gut selektierende Antennen einzusetzen.
    Auf dem Sektor gibts noch einiges zu basteln 8)

    Ich empfehle aber hier erstmal den vorgenannten Test, dann schaun wir mal weiter 8)

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