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Siderack verkabeln

  • klecks
  • 21. Juni 2002 um 16:42
  • klecks
    Beiträge
    341
    • 21. Juni 2002 um 16:42
    • #1

    Hallo!

    Unser jetziges kleines Siderack ist mit verschiedenen Multicores ohne Hartings verkabelt, was mir ziemlich auf den Geist geht, denn andauernd Inserts neu zu stecken macht keinen Spass, ist fehler und- störanfällig.

    Bei dem nächsten Rack will ich nun von vornerein ein bisschen durchdachter vorgehen und wollt deswegen mal fragen, wie ich folgendes Rack am besten mit Hartings verkabeln soll:

    1 Front-EQ (stereo, symetrisch) --> 12 adern
    2 param. equalizer (unsymetrisch) --> 8 adern
    7 doppel Dynamics (unsymetrisch) --> 42 (?) adern
    dazu werden dann langfristig bis zu 3
    FX-Geräte kommen (das ist erstmal nebensächlich, sollte aber dann sofort mit verkabelt werden können) was sollte ich für die freilassen?

    Damit wären dann 15 HE voll, dazu kommt noch ein Racklicht und unten sind noch 2HE frei für die Verkabelung.


    Was brauch ich nun alles und wie teuer würde das ungefähr werden (sammt peitsche fürs pult)?

    Wie soll ich die Pins belegen, wie aufteilen?
    Sollte ich um Kosten einzusparen vielleicht ein paar Sachen, die schnell zu stecken sind (front EQ) doch mit nem stinknormalen Multicore anschließen?

    Da ich damit überhaupt keine Erfahrung hab, bin ich für jeden Tipp dankbar.
    Irgendwo im Forum wurde mal was von Hartings erzählt, die man nicht lötet, sondern klemmt, hört sich verlockend an.

    Vielen Dank schonmal
    Peer

  • Anonymous
    Gast
    • 21. Juni 2002 um 17:10
    • #2

    soll das wirklich alles in ein siderack?? Wäre es nicht angenehmer, 2 8HE-Racks zu haben? die lassen sich erheblich angenehmer schleppen und sind nicht so sperrig. und je nachdem, wie die konfiguriert sind, kann man bei kleinen Jobs auch mal ein Case zuhause lassen... Die Hartings würde ich etwas großzügiger dimensionieren, nichts ist ärgerlicher, als wenn du die Verkabelung in 3 Jahren neu machen mußt, weil dir
    4 Wege fehlen...

    Wichtige Anschlüsse (EQ, 1x Effekt, 2x dynamics) würde ich -passiv gesplittet- zusätzlich auf eine Klinken-Patchbay an der Caserückseite auflegen, dann kannst du im Notfall immer noch mit ner Klinke ran. Gleiches gilt für Anschlüsse, die nicht auf dem Multicore liegen (Sidechain, Digital I/O bei den FX etc.) Ab und an brauch man die schonmal... (wobei es bei uns so ist, das die Caserückseite mit Blenden komplett zugebaut ist. Man kommt also an KEINEN Anschluß mehr ran, der nicht auf Patchbay oder Multicore aufliegt)

    Wenn du dein Zeugs auf 2 Racks aufsplittest, würdest du mit einem 64er Harting pro Rack auskommen. Aber das geht ganz schön ins Geld...

  • klecks
    Beiträge
    341
    • 21. Juni 2002 um 17:20
    • #3

    An das Aufsplitten hab ich auch schon gedacht, mich dann aber für ein einzelnes entschieden (das alte 10HE hat dann noch Funkstrecken CD + DAT drin). Da das Rack sowieso (fast) immer gleichen Ort benutzt wird, aber bei jeder Veranstaltung wieder aufgebaut werden muss, fallen die 20m Transport nicht wirklich ins Gewicht :wink:. Außerdem wird die Verkabelung schon bei einem Rack teuer genug.

    Die Patchbay hinten ist eine gute Idee, würde ich aber erst machen, wenn der Rest steht und noch ein bisschen Geld über ist.
    Peer

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: klecks am 2002-06-21 17:21 ]</font>

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 21. Juni 2002 um 17:24
    • #4

    Hallo Klecks,

    habe Dir ne Mail geschrieben

    Peter

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 21. Juni 2002 um 22:14
    • #5

    ich würde auf ein 12er core system ausweichen.


    immer 12 er cores in 5m und länger.


    plus auf lösung auf Stereo klinke bzw. XLr

    bzw.eine art patch Box mit xlr steckern und patch kabeln, die die verbindung zwischen box und Gerät herstellt.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Anonymous
    Gast
    • 22. Juni 2002 um 01:16
    • #6

    Am sinnvollsten ist es, das Siderack auf ein Patchbay neben dem Pult aber im Case zu legen uznd sämtlich Inserts auch da rauf!!! So kannst du mit kurzen Patchkabel alles ztusammenstricken was du wilsst!!!! Ist eine super Sache!!!!!

  • Anonymous
    Gast
    • 22. Juni 2002 um 09:18
    • #7

    Bei uns ist das hier Standart:

    Dynamics: 16 x Insert auf einem HAN64 mit 32 Pins zur Hälfte belegt. Send und Return sind jeweils ein Pin pro Insert, Masse ist gemeinsam. Bei Symetrischer Verkabelung ist der HAN 64 voll beschaltet (eben +- Send und +- Return x 16 Inserts)

    Fx: HAN 64, aber mit 24pol Buchseneinsatz,
    die ersten 6 Kontakte sind die AUX Sends und ab dann die Returns in Stereo, damit können wir 6Fx fahren.

    EQ: (unbedingt eigene Racks nehmen) mit HAN64 und wieder 24Pol Einsatz aus der Konsole mit allen dafür nötigen AUX und Masterwegen zum Eqrack. Bei uns geht nix über Inserts - es ist außer im Monitorbereich eh blödsinn. Im Eq Rack sitzen 2 Eq für FOH, diese Ausgänge gehen zum Crossover im gleichen Rack. Weiterhin sitzen 4 Eq für Monitor von FOH drin. Alle 6 Wege vom Crossover und die 4 Monitorwege gehen aus dem Siderrack mit einer separaten Strippe zur Bühne/Amps (wieder HAN64 mit 24 Einsatz).
    Ruckzuck aufgebaut, Nix Brummen oder so, und in unserem Hause für alle Pulte/Racks ein Standart. Ob 24er oder 48er Tisch - alles untereinander kombinierbar!
    Stefan

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 22. Juni 2002 um 10:30
    • #8

    Da habe ich noch eine andere Frage in dir Runde:
    Ich muß momentan ein neues Multicoresysteb bauen.kann ich die Massen der sends zusammenführen?? wie macht ihr das? Brauche ich für den Monitorsplit unbedingt Splittrafos?

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Anonymous
    Gast
    • 22. Juni 2002 um 11:11
    • #9

    Den Schirm kannst Du für alles Fx, Dynamics usw. gemeinsam nutzen. Er kommt bei HAN64 ohnehin als Erdgebundenes Potential mit auf das Gehäuse.

    Wir haben auch Splitboxen mit FOH und Monitorabgängen ohne Trafos. Ist völlig Problemlos.
    Wir fahren sogar Produktionen mit dem WDR, die haben dann Trafos in den Ü-Wagen Stageboxen - somit können wir das Geld für etliche Trafospliter sparen. Wir haben aber dennoch eine Stagebox mit 3fach Abgang im Hire. Diese ist aktiv (48V Phantom), kostet aber irre viel und bringt keinerlei Vorteile!
    Stefan

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 22. Juni 2002 um 11:53
    • #10

    ...also wenn Du die Sache mit dem Core höchst-proffessionell machen willst, empfiehlt sich eine Einzelmasse (also 3 Adern pro Weg!).
    I.d.R. reicht jedoch die Gesamtmasse!

    Splitboxen würde ich modular aufbauen...
    Am besten ganz normale Stagebox (z.B. 32-12 mit 4 8er Subcore's), Ausgang/Eingang über 2 HAN64 (Der erste voll belegt für Send und der zweite nur für Returns, über Codierstifte ein Falschstecken verhindern!!!).
    Das Splitsystem in einem Extra-Case: 1 x HAN64 Eingang, 3 x HAN64 Ausgange (einmal durchgeschliffen, 2 x Split-Signal!

    So mache ich das auch immer (ich baue diese Systeme halt, habe dafür extra so ne Sch... teure Crimpzange gekauft!!! :sad: )

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • phil
    Beiträge
    912
    • 22. Juni 2002 um 12:43
    • #11
    Zitat


    Bei uns geht nix über Inserts - es ist außer im Monitorbereich eh blödsinn.

    ???

    -> Warum das?

    EQ's möglichst Insert nicht Inline...

    1. hörst du auf deinem Kopfhörer, was du mit dem EQ machst

    2. Betreibst du den EQ im Insert (fast) immer mit optimalen Pegel (=weniger Rauschen)

    ALSO EQ wenn möglich Inserten !!! Gute Pulte bieten dazu auch symmetrische Inserts!

    phil

  • phil
    Beiträge
    912
    • 22. Juni 2002 um 14:03
    • #12
    Zitat


    Brauche ich für den Monitorsplit unbedingt Splittrafos?

    nicht unbedingt... aber besser währe es. wenn du die übertrager einsparst und die pulte einfach paralell an die stagebox koppelst, werden die signalquellen von zwei parallelen eingangswiederständen abgeschlossen. das kann zu einer zu niedrigen gesamtimpendanz führen. Es kann sein, dass das signal mit weniger pegel am pult ankommt und es zu unschönen signalverfärbungen kommt (hohe freq. werden beschnitten)

    wichtig: nur bei einem pult die phantomspeisung anschalten. wenn beide pultze nicht exakt die gleiche phantomspeisespannung bereitsellen, kann es zu ausgleichströmen zwischen den pulten kommen, was sich mit schrecklichen störgeräuschen auf der leitung bemerkbar macht.

    Naja... es kann klappen, muß aber nicht. probier es erstmal mit beiden pulten und Y-adaptern aus. wenn es funktioniert, dann bau deinen übertragerlosen splitter. wenns nicht funzt, brauchst du übertrager.

    phil

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