die Frequenzen löschen sich nicht komplett aus, es entstehen aber unschöne "Löcher" auf der Tanzfläche, das möchte doch niemand abstreiten, oder?
Problem mit nicht custerbaren Lautsprecher
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Ja "Löcher" enstehen, aber nicht was du vorher gepostet hast wegen komplette Auslöschungen. :wink:
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Zitat von "Jonnytrance"
Na dann betreibe mal einen normal und anderen verpolt... Und gibts 100% Auslöschung???????????????????????????????Das gibt beachtlichen Verlust im Bass/Lowmids, das Anschlagen der Schwingspule hört man dann aber plötzlich in voller Lautstärke. Von 100% schrieb ich nichts (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)
Lediglich ein weiterer Punkt den man beim clustern (vor allem bei billigmatierial) beachten sollte.
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Als "erstaunlich wenig" würde ich es auch nicht beschreiben.
Um die 6dB weniger gegenüber von einem einzelnen. Logisch 2 schiben und anstatt 6dB zu gewinnen, verlieren die sogar. -
Zitat von "Jonnytrance"
Um die 6dB weniger gegenüber von einem einzelnen. Logisch 2 schiben und anstatt 6dB zu gewinnen, verlieren die sogar.Ähm, leider nicht logisch.
Kohärente Addition ergibt theoretisch 6dB, keine frage. Davon ist man in der Praxis aber ein gutes Stück weg, man landet irgendwo zwischen den 3dB bei unkohärenter Summierung und den theoretischen 6dB, idR abhängig von der Wellenlänge. Der Verlust bei um 180° verschobener Phase, oder eben entgegengesetzter Polarität ist aber theoretisch eine komplette Auslöschung. Wenn der eine Lautsprecher 1 Pa Überdruck, der andere 1 Pa Unterdruck erzeugt bleibt nix übrig, ausser wärmerer Luft. In der Praxis funktioniert dass natürlich nur in begrenzten Frequenzbereichen, da wir ja keine idealen Punktquellen verwenden.Auch bei den typischenen Interefernzmustern, sowohl bei der Verteilung von Minima und Maxima im Raum als auch der allseits bekannte Kammfilter sind die Löcher Theoretisch unendlich tief. Da wir uns aber selten in Schalltoten Räumen aufhalten und unsere 2 Ohren auch noch an 2 verscheidenen Stellen sitzen und auch nicht punktförmig sind ist es in der Praxis nie so schlimm wie in der Theorie.
Das ganze führt langsam aber sicher vom Thema weg,
zusammenfassend kann man sagen:
Clustern geht immer und nie.
Man muss wissen was man tut, und sich natürlich vorher Gedanken machen, was man erreichen möchte. -
Zitat von "hias.h"
Ähm, leider nicht logisch.
Warum nicht?
Nicht lineare Verzerrungen vergessen?
Denn theoretisch bei Umpolung darf überhaupt nix rauskommen.
Und warum über Pa rechnen. Das gleiche passiert auch im Signalweg, wo überhaupt nix geschoben wird.Einfach mal messen bei 1 Sub... 2 Subs... 1 Sub normal + 1 Sub umgepolt. :wink:
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ich fürchte, Ihr spaltet nur Haare -- und ich bin mir sicher, dass Ihr euch dessen bewusst seid.
Es stimmt von beiden jeder einzelne Beitrag... man muss nur jeweils eine andere Sichtweise annehmen.
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Schon klar, dass in der Praxis keine kompletten Auslöschungen vorkommen, hab ich ja nie behauptet, das kam aus einer anderen Dimension.
Es streitet keiner ab, dass, vor allem bei hubstarken Subwoofern, konstruktionsbedingte Unsymmetrien und andere Verzerrungen die theoretisch komplette Auslöschung verhindern.Die Gewichtung dieses "Problems" unterliegt natürlich persönlichen Schwankungen.
Wahrscheinlich hab ich in dem Zusammenhang missverständlich Zitiert, aber deswegen werde ich nicht zurücktreten

Primär ging es mir darum, dem Threadstarter verschiedene mögliche Interaktionen zwischen den Lautsprechern seines Clusters aufzuzeigen und ein paar wenige Hintergründe zu vermitteln, damit es nicht zu einem Kochrezept kommt.
Ich denke, dorthin sollten wir zurückkehren.
Meine bewussten Verpolungsversuche beschränkten sich bisher auf kleinere Breitbänder mit wenig Hub in einer offenen Schallwand.
Hast du verscheidene Gehäusetypen untersucht (Horn, BR, CB)?
Gerne auch per PN -
Zitat von "hias.h"
Ich denke, dorthin sollten wir zurückkehren.
Gerne.@Threadstarter
wenn du durch Clustern breiter strehlen willst dann 2 nebeneinander und richtig anwinkeln.
Wenns lauter sein soll, dann solltes du grosse Kompromisse in Kauf nehmen. Man kann untere Top umdrehen, so bekommst du die TT`s möglichst nah zu einander (inferentieren wird trotzdem in gewissen Bereichen). HT von unterem Top abklemmen und ab Übernahmefrequenz des HT´s ein Shelving mit +6dB einsetzen (vorausgesetzt HT macht das mit). Ganze sieht zusätzlich noch ziemlich hässlich aus. Aber nur so, hab ich bestmöglichen Kompromiss für ein Kunde gefunden. (Danach hat er die Weichen umstricken lassen und per Schalter im oberen Top den HT um 6dB weniger gedämpft und im unteren HT aus/ein eingebaut und ohne EQing gefahren.)
In beiden Fällen kommt was raus, mehr oder weniger schön.P.S. inzwischen hat selber Kunde SK212 gebaut, aber ärgert sich immer noch, dass er damals Geld und Zeit investiert hat für sozusagen nix.
P.P.S. hias.h
BR (Director Bass) und BP (BPH118) so wie ich schon oben geschildert hab.
Aber bei W-Bins`s hörte man wirklich "gewaltige" Unterschiede. -
Danke für die Zahlreichen Antworten bis jetzt.
Also das mit den Clustern der DAP hat sich erledigt. Da ich eine höhere Lautstärke erzielen möchte und nicht eine breitere Abstrahlung.
Und ein Topteil umdrehen und auf das andere stellen will ich nicht.Jetzt habe ich mir die LMT 212 mal ins Auge gefasst, da Selbstbau für mich kein Problem ist.
Anwendungsbereich:
Indoor und Outdoorveranstaltungen (Zelte...)
Konservenmusik (quer durch die Bank)
max 500 PAXIst die LMT für diese Zwecke ausreichend?
Könnte man die DAP zur Not auch als Infill verwenden? -
Solange es keine tanzende 500PAX sind, wird ausreichend sein.
DAP Teile kannst du als Filler, Delay oder 4-Punkt zur Not einsetzen. -