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Mehr Luft fürs DDX?

  • thc
  • 29. April 2008 um 16:04
  • thc
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    • 29. April 2008 um 16:04
    • #1

    Hallo zusammen,

    die warme Jahreszeit steht - hoffentlich - vor der Tür und ich habe da ein paar Forenbeiträge im Gedächtnis, in denen behauptet worden ist, betreffendes Pult bräuchte viel Frischluft.
    Da eines unserer DDXe einen neuen Lüfter benötigt, möchte ich mich einmal etwas intensiver mit diesem Thema beschäftigen.

    1. Die These mit der Frischluft ist für mich bisher nicht belegt - oder ich habe nur noch nichts gefunden.
    Wer von den sicher auch in diesem Forum vorhandenen DDX-Nutzern hat schon mal einen nachweislich temperaturbedingten Ausfall gehabt und mag hier von diesem berichten?

    2. Mehr Luft - ich bin ja ein Fan von vielen großen und langsam drehenden Lüftern statt so eines 2-4cm-Quirls.
    Hat jemand bereits einem DDX zu anderen Lüftern verholfen und wenn ja, wie?

    Ich tendiere im Augenblick dazu, die Seitenwände einem Metallbearbeitungsbetrieb anzuvertrauen, um auf der einen Seite den vorhandenen Ausschnitt vergrößern und auf der anderen einen identischen anbringen zu lassen, um temperaturgeregelte 8- oder 12cm-Lüfter einbauen zu können.

    Gruß
    Claus

  • Volker Holtmeyer
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    • 29. April 2008 um 17:09
    • #2

    Solltest den Titel ändern/ergänzen, sonst meckert der Kracky gleich ...

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • illuminati235
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    • 2. Mai 2008 um 16:51
    • #3

    Vergrößern der Lüfteröffnungen wird leider nicht so gehen, wie du es Dir vorstellst.

    Unter der orginalen Lüfteröffnung ist gleich das Netzteil (nochmal im extra Gehäuse) und oben drüber gleich die Frontplatte (mit Display etc.)

    Vielleicht lässt sich ein größerer Radiallüfter, z.B. http://www.wgonsior.de/preisliste/cooler/G320146.jpg liegend einbauen. Nach links ist eigentlich genügend Platz.

    Ausfälle hatte ich nicht direkt, allerdings ließ sich das Pult direkt nach dem Ausschalten schonmal nicht hochfahren, erst nach ca. 2 min Abkühlung.

    Gruß
    Noel
    ------------------------------------------------
    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
    Ab sofort neu in der Vermietung: 24x MLA Mini

  • thc
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    • 5. Mai 2008 um 21:21
    • #4
    Zitat

    Vergrößern der Lüfteröffnungen wird leider nicht so gehen, wie du es Dir vorstellst.


    Das ist aber schade - habe ich beim Lesen gedacht.
    Heute habe ich das Pult mit dem brummenden Lüfter dann aufgemacht.
    Und siehe da: Da ist ja doch Platz genug, zumindest für einen 60er Lüfter - und das sogar auf beiden Seiten.
    Nur: Die Seitenteile sind leider Bestandteil der Wanne, also müsste man das Pult für eine Vergrößerung vollständig zerpflücken.
    Leider hat Behringer an den Verbindungskabeln zwischen den Platinen einerseits nicht gespart, sprich es gibt eine ganze Menge davon - und andererseits doch wieder gespart, nämlich an der Länge.
    Deshalb lassen sich Ober- und Unterhälfte nur wenig auseinanderziehen, bis das erste Kabel schon auf Spannung gezogen ist.
    Das vollständige Trennen sieht nach mehr Arbeit aus, als ich derzeit investieren möchte.
    Der verwendete Lüfter ist ein 40x40x10 mm grosser Bisonic SP401012M mit 24,5 dB bei 5000 Umdrehungen und 11 cbm/h Förderleistung - mithin eigentlich was Anständiges.
    Den ersetze ich jetzt durch einen leiseren 40x40x20 mit ähnlicher Förderleistung und warte den Sommer ab.
    Gruß
    Claus

  • wilhelm
    Beiträge
    61
    • 8. Mai 2008 um 13:26
    • #5

    Ich hatte schon thermische probleme - und deswegen ist das Pult zur Zeit beim B. zum reparieren. Wenn das Pult warm wird, kannst du es nach dem Abschalten erst wieder nach 20 minuten einschalten. Dies Problem scheint bei einer ganzen Serie von DDxen vorzukommen - und laut DDX Forum hat Behringer eine "Upgrade" für dieses netzeilbedingte Problem. In mein Case habe ich eine seitliche Rundöffung geschnitten und ein freies Modul - Einschubblech ausgebaut, davor einfach einen zusätzlichen Lüfter von aussen pusten lassen. Hat aber letzlich das Wiedereinschaltproblem nicht gelöst.

    Letzlich hab ich mir jetzt ein Analogpult gekauft und werden den B. nachdem er repariert ist verticken.

    Band: http://www.mho-band.de

  • Lamia
    Beiträge
    348
    • 9. Mai 2008 um 16:02
    • #6

    Ich kann keine thermischen Probleme bei meinem DDX erkennen, ich weiß zwar nicht mehr wann genau ich es gekauft habe aber es hat damals noch 1600 Euro gekostet - ist also schon eine Zeit her.
    Meines steht allerdings immer frei, ist also nicht in einem Case eingebaut - vielleicht liegt's daran.

    - Alex -

  • thc
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    2
    • 28. Juni 2008 um 22:49
    • #7


    Ich wärm den Thread noch mal auf.
    Ich habe mir nämlich mal unser Spare-Pult genommen und ein wenig gebastelt.
    Herausgekommen ist die Lösung auf dem Bild - zu der es alle Teile bei Reichelt gibt.
    Von dem Original-Lüfter bleibt nur der Stecker übrig - und der wird auf zwei Wege aufgeteilt.
    Der Original-Lüfter wird durch einen 40x40x20 mit Temperatursteuerung ersetzt.
    Die Schrauben sind M3 oder M4 in 30mm Länge, die Regelung sitzt auf einem 10mm langen Abstandsbolzen.
    Der zweite Lüfter - auch 40x40x20 mit Steuerung - kommt auf das Blech für den äußeren Einschub.
    In das Blech habe ich von einem Metallbearbeitungsbetrieb einen passenden Ausschnitt machen lassen.
    Durch die Rundstecker kann ich den zweiten Lüfter jederzeit ausser Betrieb nehmen, wenn ich den zweiten Einschub auch mal benötige - was ich aber für eher unwahrscheinlich halte.
    Die Kosten haben etwa 30 Euro betragen, wovon die Hälfte auf die Fräsarbeiten entfallen sind.
    Durch die Temperaturregelung entfällt ein Vorwiderstand zur Drehzahlreduzierung und der Lüfter ist zumindest bei Zimmertemperatur flüsterleise.
    Und wenn es mal richtig warm wird, habe ich gegenüber dem Originalzustand etwa die vierfache Fördermenge.
    Das sollte auch auf Dauer reichen.

    Gruß
    Claus

    P.S. für potentielle Nachbauer:
    1. Statt der Rundstecker für den Lüfter im Slotblech habe ich jetzt auch dort Flachstecker verwendet und diese mit Schrumpfschlauch isoliert, da sich das Kabel trotz Verwendung einer Kniehebelzange aus der Flachsteckerkupplung herausziehen ließ -> Kurzschlussgefahr
    2. Ich empfehle bei der Demontage des Original-Lüfters sowie bei der Montage des Austausch-Lüfters dringend, das Netzteil mit einem Blatt Papier abzudecken - es sei denn, man möchte gerne auch mal das Netzteil ausbauen und auseinander nehmen, um die dort verwendete Technik zu begutachten und nebenbei die hineingefallene Unterlegscheibe wieder zu entfernen...
    3. Es ist eine gute Idee, den Ausschnitt in der Slotblende nicht perfekt mittig machen zu lassen, da der Lüfter sonst oben mit dem Käfigrahmen kollidiert - bei mir passt er nur noch knapp in den mittleren Slot, in den äußeren gar nicht mehr.

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