Ok, alles klar!
Dann hab ich jetzt zwar 60m Kabel umsonst gekauft, aber es gibt schlimmeres ![]()
Ich danke euch!
Gruß, Christian
Ok, alles klar!
Dann hab ich jetzt zwar 60m Kabel umsonst gekauft, aber es gibt schlimmeres ![]()
Ich danke euch!
Gruß, Christian
Wenn das nicht überamtlich sein muss (und danach siehts aus) würde ich bevor du die Flinte ins Korn wirfst die 60m einfach mal dazwischenklemmen und das ganze ausprobieren, das könnte durchaus funktionieren.
Rainer hat da schon teilweise Recht, wobei ich da durchaus auch schon gegenteilige Erfahrungen gemacht habe (100m gutes Videokoaxkabel und darüber FBAS/Composite - ich wette den Unterschied zwischen Originalquelle und dem was nach den 100m rauskommt erkennen nur wenige, und Nichtvideotechniker sowieso gar nicht! Von "nicht zu gebrauchen" kann da jedenfalls keine Rede sein, selbst 200m sind da noch äußerst passabel).
Aber wenn man nur eine FUNKTIONIERENDE Lösung braucht und keine AMTLICHE (die ja meistens eh auch keiner zahlen will), dann geht das vermutlich schon...Composite-Aufholverstärker sind zur Not auch nicht soo teuer.
Grüße,
phlo
Hehe, nein, mit umsonst gekauft meinte ich jetzt nur, dass ich die 50m 50Ohm-Kabel bei meinem Vater in der Firma gefunden habe, die mich also nix kosten, das gute 75Ohm-Kabel aber sehr wohl was gekostet hat.
Aber jetzt hab ichs und muss ihn dann beim nächsten Mal nicht mehr anpumpen :wink:
Qualitativ hochwertig muss die Übertragung eh nicht sein, geht ja nur drum, den Schlag des Dirigenten abzunehmen.
Ich nehme ja eh an, dass unsere Sänger da nicht wirklich viel hingeguckt haben ![]()
Jut, danke nochmal an alle, von mir aus kann das Thema geschlossen werden, ich hab keinen Klärungsbedarf mehr ![]()
Gruß, Christian
Hallo Leute,
Ich schließe ich mich mal ganz dreist diesem Thread an, da ich einen ganz ähnlichen Fall habe.
Ich führe grad quasi eine Machbarkeitsstudie für eine Musicalproduction meines alten Gymnsiums durch. Da muss es auch ein Videomonitoring geben, da die Musiker in einem anderen Raum untergebracht sind, als die Sänger und Bühnendartelller.
Auch will ich einen Quasi Inspizienten/Caller Platz einrichten, der die ungeübten Schultechniker und sonstigen Bühnenarbeiter etwas koordiniert. Somit sollte dieser auch alle möglichen Kameras auf seinem Monitor/seinen Monitoren betrachten können.
Nebenbei würden dann sämtliche Signale zur späteren Fehleranalyse aufgezeichnet.
Nun ergibt sich damit folgende Konstellation:
Insgesammt gibt es damit 2 Kameras die zu vier Zielen müssen (Bühne/Musiker/Recording/Inspizienz) und dann noch runde zwei bis drei Kameras die nur Inspizienz und Recording interessieren.
Evtl. würd der Inspizient einen PC vor sich stehen haben, wo er über eine Mehrkanal DVR Karte alles einsehen und auch gleichzeitig abspeichern könnte
So viel zu der Situation.
Und jetzt kommt endlich meine eigentliche Frage:
Gibt es für diesen nicht auf so hohen Anspruch getrimmte Monitorzweck einen relativ preisgünstigen Verteiler, der nach Möglichkeit in einem Gehäuse mehrere Einzelverteiler/-Verstärker vereint?
Oder empfiehlt es sich dabei dann mehrere 1 auf 4 Verstärker/Verteiler zu benutzen?
Ich habe auch schonmal geschaut, ob es im DIY-Bereich für diese extremst Low-Budget Sachen irgendwelche Videoverstärker/Videoverteiler irgendetwas gibt, aber das ist mir einerseits etwas heikel, wenn das vorher nicht im Dauereinsatz von Dritten erprobt wurde und andererseits passte auch alles nicht so recht auf meine Anforderungen.
MfG
Felix
Äähh, wieso brauchst Du noch extra Kameras für den Inspizienten u.a.?
Normalerweise gibt es zwei Video Wege, einmal den Musikalischen Leiter und zum zweiten die Sicht auf die Bühne.
ML muss natürlich auf allen (Bühnen)Monitoren zu sehen sein, die Bühne müssen der Inspizient, der ML und -so man *nicht* der ehernen Regel folgen will, das die Künstler für ihren Auftritt selber verantwortlich sind und zudem eingerufen werden- noch Seiten- und Hinterbühne.
Wofür brauchen denn die "Recorder" eine eigene Kamera? Die sollen aufnehmen, geschnitten wird doch ohnehin später und selbst wenn, kriegen die die Bühnenansicht.
1 > 6 Videoverteiler gibts für runde 60Euro beim Elektronik Höker und die funktionieren. Haben zwar alle Cinch Ein- uns Ausgänge, aber beim begrenzten Schulbudget ist das völlig okay.
Was technisch nicht ganz der "Hohen Schule" :roll: entspricht, aber nichtsdestotrotz problemlos funktioniert, sind Mikrokabel zur Verteilung.
Es sei denn, die Schule wäre bereit, Geld für die geschätzten 15 Videokabel in entsprechenden Längen auszugeben, aber für eine einmalige? Aufführung geht es auch mit Mikro Kabeln.
Heisst, Du brauchst Adapter an den (Consumer) Kameras von diesen 3xMiniklinke auf XLR (da brauchst Du nur das Videosignal zu adaptieren.) und auf der Verteilerseite wieder auf Cinch.
Vo den zwei Verteilern (Bühne und ML) kannst Du dann wieder beliebig Strippen zu den Monitoren -höchstwahrscheinlich doch ganz normale Fernseher mit SCART Eingängen?- ziehen.
Der Inspzient kriegt davon gleich zwei, damit er Bühne und ML gleichzeitig sehen kann und alle anderen Monitore kriegen nur den einen Weg, den sie -entsprechend ihres Standortes- brauchen.
Zum Aufnehmen kriegen de Recordinistas auch das Bünenbild und vom Tonmenschen eine Summe und/oder den Saalton per Extra Mikro.
Die Monitore mit zwei umschaltbaren Wegen -also Bühne oder ML- versorgen, würde ich nicht machen, zum einen ists doppelte Stripenzieherei und zum Anderen zeigt der Monitor gerne das gerade falsche Bild, z.B. aus dem off soll irgendeine Stimme singen und die Protagonisten vorher haben diesen Monitor mal eben auf Bühnenansicht umgestellt. So und jetzt kommt die"arme" Stimme an, wartet auf den Einsatz vom ML und sieht den dummerweise nicht. Nicht jeder weiß dann in der Hektik -OH GOTT ich seh den nicht!!!- was er/sie zu tun hat, um den Monitor umzustellen.
Wenn Du Fernseher mit zwei SCART Eingängen hast, kannst Du in der Regel auch das Videosignal über den Fernseher weiter verteilen.
Die meisten "2 SCART" Fernseher bieten im Menue eine Option an, das Signal vom SCART 1 weiter auf SCART 2 zu schicken, was ja auch wieder Kabelzieherei spart und nebenbei die Option bietet, mal auf die Schnelle noch einen zusätzlichen Monitor anzuschließen.
Wie gesagt, das Verwenden von Mikrokabeln ist keine professionelle Lösung, aber es funktioniert bei uns seit Jahr und Tag völlig problemlos und es ist preislich viel leichter zu vermitteln als richtige und damit teure professionelle Lösungen aus dem Video Bereich.
Die Verkabelei hier erledigst Du an eine Tag und baust sie ebenso schnell wieder ab und alle Kabel können hinterher einfach wieder ihrem eigentlichen Zweck dienen
und ein paar zusätzliche Cinch > XLR Adapter werden auch gerne genommen.
Oh. Vielleicht habe ich mich nicht so geschickt ausgedrückt.
Ich versuche mal meine gedachte Signalkette als ASCI Bild darzustellen:
Kamera..........Monitore
ML -------------Bühne1------Bühne2-----Inspzient/Recording
Bühne----------ML-----Inspizient/Recording
Dazu sollten dann extra für die Inspizienz runde zwei Kameras kommen, die z.b. Bühneneingang und Foyer beobachten, damit er einen Überblick über das (verwinkelte) Bühnengeschehen hat und jederzeit weiß, welcher Künstler wo steht und per Funk evtl. Probleme gleich analysieren und für eine Lösung sorgen kann (Bei einer Schule sind leider nicht alle "Künstler" in der Lage genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein oder drängen zu früh zum Bühnenaufgang oder sonst was).
Zu Bedenken ist dabei, dass der Kabelweg zwischen Musiker und Bühne (und somit ML und "Rest") mind. 70m betragen dürfte. Da dürfte eine improvisierte Lösung über XLR bei mir zumindest für Bauchschmerzen sorgen. Vielleicht sollte man da dann doch über die Investition von schönen Koax für diesen Weg nachdenken (Zumal die zuständigen Leute vielleicht nach so einem Luxus Gefallen daran gefunden haben könnnten. Etwas ähnlich großes wird sowieso einmal im Jahr bei der Weihnachtsfeier aufgezogen).
Als Monitore würden wahrscheinlich simple Fernseher kommen, wenn sicht nicht aus Zufall was bei einer Auktion zu günstigen Konditionen schießen lässt.
Einzig der Fernseher vor der Bühne macht mir etwasa sorgen, da der einerseits sehr groß seien sollte (Luftline von der hinteren Bühnenkante mind. 12m Entfernt) und zugleich auch nicht zu schwer sein darf, um mit der dort hängenden Truss nicht in Konflikte zu kommen... Mal sehen was mir da noch einfällt.
Konzeptioniert wird die ganze Sache für höchstens drei Auftritte hintereinander.
Für zusätzlichen Ton und Lichtkram würde sowieso ein örtlicher Verleiher ran gezogen, aber den will ich mit meinen "Extrawünschen" und dem üblichen Budgetdruck nicht noch weiter stressen :roll:
Bei den Kameras müsste ich noch in Erfahrung bringen wie professionell die sind, da unsere Schule in der Oberstufe immer als "Unterichtsfach" einen Filmdreh macht und somit etwas Ausstattung dahingehend vorhanden ist.
MfG
Felix
Zitat von "Felix_Lued"Oh. Vielleicht habe ich mich nicht so geschickt ausgedrückt.
Ich versuche mal meine gedachte Signalkette als ASCI Bild darzustellen:Kamera..........Monitore
ML -------------Bühne1------Bühne2-----Inspzient/Recording
Bühne----------ML-----Inspizient/Recording
Es gibt also zwei Bühnen, die bespielt werden? Oder meint das zwei Positionen auf der einen Bühne?
ZitatDazu sollten dann extra für die Inspizienz runde zwei Kameras kommen, die z.b. Bühneneingang und Foyer beobachten, damit er einen Überblick über das (verwinkelte) Bühnengeschehen hat und jederzeit weiß, welcher Künstler wo steht und per Funk evtl. Probleme gleich analysieren und für eine Lösung sorgen kann***
Wofür muss der Inspizient das Foyer sehen? Gibt es von dort Auftritte oder geht es nur darum, zu sehen wann die Zuschauer drin sind und der Saal fertig ist?
Dafür extra eine Kamera + Kabel durch geschlossene Türen + Monitor zu installieren ist mit Verlaub überflüssig. "Türen/Saal fertig" kann genauso gut jemand vom Einlasspersonal mit einem Funkgerät durchgeben.
*** Habt ihr denn einen richtigen erfahrenen Inspizienten, der in der Lage ist, immer drei Monitore zu beobachten, die Partitur mitzulesen, alle Stimmungen abzugeben und der dann zusätzlich noch in der Lage ist zu erkennen, ab wann ein Problem ein Problem ist?
Also z.B. Darsteller xyz hat um 20:18 Uhr seinen Auftritt von der Hinterbühne rechts. Jetzt ist er um 20:13 Uhr aber noch nicht in der Hinterbühnenkamera 1 zu sehen.
Jetzt muss der Inspizient also blitzschnell entscheiden, es gibt ein Problem und ruft per Funk den "Darstellersucher" dem er erklärt WER denn fehlt.
Jetzt rennt der los und sucht den fehlenden bzw.verspäteten Darsteller -der eh nur auf dem Klo vor Aufregung war und längst auf seine Auftritt wartet. ![]()
Da würde ich mich als Inspizient gar nicht drauf einlassen, immerhin probt ihr lange genug vorher und da wird es den Darstellern eingebläut, das sie rechtzeitig! an ihrem Auftrittsort zu sein haben.
Wenn überhaupt, würde ich mir zwei der Involvierten rauspicken, die hinter der Bühne selbstständig dafür sorgen, das alle rechtzeitig vor Ort sind.
Intercom und Durchrufmöglichkeiten brauchst Du ohnehin, bei kritischen Auftritten kann man immer noch eine der Stationen neben den Auftrittsort stellen und auf Rückmeldung "bin da" warten.
Zitat(Bei einer Schule sind leider nicht alle "Künstler" in der Lage genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein oder drängen zu früh zum Bühnenaufgang oder sonst was).
Dazu musst Du sie Dir erziehen! Das läuft sonst irgendwann aus dem Ruder.
Es haben sich nur diejenigen neben der Bühne aufzuhalten, die in der nächsten Szene dran sind, niemand sonst. Keine Freunde/Freundinnen oder am nächsten Auftritt nicht Beteiligte.
ZitatZu Bedenken ist dabei, dass der Kabelweg zwischen Musiker und Bühne (und somit ML und "Rest") mind. 70m betragen dürfte. Da dürfte eine improvisierte Lösung über XLR bei mir zumindest für Bauchschmerzen sorgen. Vielleicht sollte man da dann doch über die Investition von schönen Koax für diesen Weg nachdenken (Zumal die zuständigen Leute vielleicht nach so einem Luxus Gefallen daran gefunden haben könnnten. Etwas ähnlich großes wird sowieso einmal im Jahr bei der Weihnachtsfeier aufgezogen).
Klar wenn sich da jemand für findet, warum nicht. Die Frage bleibt ja, wo der erste Videoverteiler stehen könnte. Der muss ja nicht zwingend erst zum Inspizienten gehen und dann wieder in Richtung Bühne, vielleicht gehts auch andersrum.
ZitatAls Monitore würden wahrscheinlich simple Fernseher kommen, wenn sicht nicht aus Zufall was bei einer Auktion zu günstigen Konditionen schießen lässt.
Einzig der Fernseher vor der Bühne macht mir etwasa sorgen, da der einerseits sehr groß seien sollte (Luftline von der hinteren Bühnenkante mind. 12m Entfernt) und zugleich auch nicht zu schwer sein darf, um mit der dort hängenden Truss nicht in Konflikte zu kommen... Mal sehen was mir da noch einfällt.
Wieso zu schwer? Soll der mit in die Truss rein? Das würde ich mir überlegen, denn der Sinn der Truss dürfte es doch sein, ordentlich Scheinwerfer zu tragen, die das Ganze von vorne beleuchten. :roll:
Die Darsteller werden sich bedanken, immer in die Scheinwerfer starren zu müssen, weil irgendwo mittendrin der Fernseher mit dem ML zu sehen sein sollte. Das funktioniert nicht, die sehen vom ML einfach nichts
So die Aula? einen Balkon hat, häng doch -ordentlich gesichert natürlich ;-)- halblinks und halbrechts zwei Monitore an den Balkon. Zum Einen haben die Künstler den Vorteil, eben nicht ins Licht starren zu müssen, haben zwei Monitore zur Auswahl -müssen also nicht immer starr in eine Richtung schauen- und die Sichtlinie zu den Monitoren dürfte auch niedriger sein. Womit die Künstler auch eher in Richtung Zuschauer schauen und den ML trotzdem im Blickfeld haben.
Sieht nämlich sonst etwas seltsam aus für die Zuschauer, wenn alle Sänger/innen immer zum Himmel singen
Genauso komisch, als würde man die Monitore rechts und links wie Wedges an die Bühnenkante stellen. Dann würde man sich auch etwas wundern, weshalb die Sänger -anstatt für und zu den Zuschauern zu singen- immer nur nach unten/links/rechts zur Bühnenkante singen.
ZitatKonzeptioniert wird die ganze Sache für höchstens drei Auftritte hintereinander.
Für zusätzlichen Ton und Lichtkram würde sowieso ein örtlicher Verleiher ran gezogen, aber den will ich mit meinen "Extrawünschen" und dem üblichen Budgetdruck nicht noch weiter stressen :roll:
Frag ihn auf jeden Fall, was ein vernünftiges Intercom mit einer mehrkanaligen Masterstation und ein paar Speakerstationen kostet. Bei den gängigen Intercoms kannst Du ein externes Audiosignal mit einspeisen -praktisch zum Mithören hinter der Bühne- und Deine Einrufe kannst Du damit auch gleich handeln.
Noch was vergessen? bestimmt... :roll:
Hallo,
Danke für Dein Feedback.
Zitat von "schallereignissortierer"
Es gibt also zwei Bühnen, die bespielt werden? Oder meint das zwei Positionen auf der einen Bühne?
Genau mind. zwei Positionen auf der Bühne (eher drei, da der Chor auch teilweise mal hinter geschlossenem Vorhang in die Mics plärren muss).
Zitat
Wofür muss der Inspizient das Foyer sehen? Gibt es von dort Auftritte oder geht es nur darum, zu sehen wann die Zuschauer drin sind und der Saal fertig ist?
Genau. Nicht wenige Auftritte kommen durch das Publikum Richtung Bühne. Das könnte man aber natürlich auch im Endeffekt durch Intercom-Funkdisziplin beherschen.
Zitat
*** Habt ihr denn einen richtigen erfahrenen Inspizienten, der in der Lage ist, immer drei Monitore zu beobachten, die Partitur mitzulesen, alle Stimmungen abzugeben und der dann zusätzlich noch in der Lage ist zu erkennen, ab wann ein Problem ein Problem ist?
[...]
Da würde ich mich als Inspizient gar nicht drauf einlassen, immerhin probt ihr lange genug vorher und da wird es den Darstellern eingebläut, das sie rechtzeitig! an ihrem Auftrittsort zu sein haben.
Ok. Genemigt. Zwei Monitore müssten schon für genug Stress sorgen. Ich bin persöhnlich halt immer einer der bei einer Veranstlung genau wissen möchte wer, wo, wann, wie bereit ist :wink:
Zitat
Wenn überhaupt, würde ich mir zwei der Involvierten rauspicken, die hinter der Bühne selbstständig dafür sorgen, das alle rechtzeitig vor Ort sind.
Ok. Überzeugt :lol:
Zitat
Wieso zu schwer? Soll der mit in die Truss rein? Das würde ich mir überlegen, denn der Sinn der Truss dürfte es doch sein, ordentlich Scheinwerfer zu tragen, die das Ganze von vorne beleuchten. :roll:
[...]
So die Aula? einen Balkon hat, häng doch -ordentlich gesichert natürlich ;-)- halblinks und halbrechts zwei Monitore an den Balkon. Zum Einen haben die Künstler den Vorteil, eben nicht ins Licht starren zu müssen, haben zwei Monitore zur Auswahl -müssen also nicht immer starr in eine Richtung schauen- und die Sichtlinie zu den Monitoren dürfte auch niedriger sein. Womit die Künstler auch eher in Richtung Zuschauer schauen und den ML trotzdem im Blickfeld haben.
Sehr gutes Argument! Das Problem ist bei uns, dass wir egen einen solchen Balkon nicht haben und außer einer Truss vor der Bühne nur links und rechts noch zwei Dreiecktruss stehen haben *klick-mich* . Also ist erstmal nur ein Abhängen von der Rampentruss möglich, was natürlich total besch...eiden aussieht.
Eine andere Idee wäre, die Monitore an dieVerfolgerpodeste (das sollen Gerüste werden, die neben den senkrechten Traversen die Fußwege überspannen) zu bauen.
(Der Aulasaal hat übrigens die Abmessungen einer "normalen" Turnhalle. Fragt mich bitte nicht aus dem Kopf nach den genauen Maßen. Das Foto wurde übrigens nicht auf Bühnenhöhe geschossen
)
Zitat
Frag ihn auf jeden Fall, was ein vernünftiges Intercom mit einer mehrkanaligen Masterstation und ein paar Speakerstationen kostet. Bei den gängigen Intercoms kannst Du ein externes Audiosignal mit einspeisen -praktisch zum Mithören hinter der Bühne- und Deine Einrufe kannst Du damit auch gleich handeln.
Jo. Ein vernünftiges Intercom steht schon auf der Liste für den Verleiher (die auf der Ausgabenseite mal wieder (aus unserer Veranstalter Sicht :oops: ) zu hoch ausfällt).
Vielen Dank schon eimal soweit . Mir wurden schon ein paar Augen geöffnet.
MfG
Felix
Zitat von "Felix_Lued"Hallo,
Danke für Dein Feedback.
Genau mind. zwei Positionen auf der Bühne (eher drei, da der Chor auch teilweise mal hinter geschlossenem Vorhang in die Mics plärren muss).
Gut, das ist ja problemlos, ein zusätzlicher Fernseher und Audio -nur die Band + eventuell etwas von den Hauptsängern- Monitoring. Das denn möglichst leise ![]()
Zitat
Genau. Nicht wenige Auftritte kommen durch das Publikum Richtung Bühne. Das könnte man aber natürlich auch im Endeffekt durch Intercom-Funkdisziplin beherschen.
Müssen die genau zur Musik -"Türen auf" und ab- in den Saal kommen, oder treten die eben nur durchs Publikum auf? Wenn die nur durchs Publikum auftreten, könnte man einem "Helfer" -der Partituren lesen kann- ein InEar verpassen, auf dem er das Saalgeschehen hört.
Der kann dann die Akteure rechtzeitig -und LEISE- in den Saal schicken.
Alternativ würden auch Lichtzeichen gehen, irgendwelche kleinen und gedimmten Lampen, die entsprechende Zeichen geben. Also Lampe AN bedeutet "Achtung Auftritt" und Lampe dann wieder aus: "Auftritt JETZT!"
Kann ja der Lichtler mit in seine Stimmungen nehmen, dann müsste man kein Kabel vom Inspi Pult legen.
Wobei ihr sehen solltet, das ihr vor den Türen einen abgedunkelten Vorraum schaffen könnt, von dem die Akteure in den Saal gehen. Sowas wie in manchen Kneipen die roten Vorhänge gegen Zugluft. Sonst bringt ihr immer wieder Unruhe in den Saal, wenn alle naslang die Türen aufgehen, es dadurch wieder kurzzeitig heller wird und man das Gefüjhl hat, es geht jemand oder es kommt jemand. Irgendwelche Zuschauer drehen sich garantiert um.
Alternativ kannst Du auch innen im Saal hinter den Türen ein (Draht)seil spannen und da schwarzen Schleier Nessel dranhängen, den man zum Ein- und Auslass offen hat und den das Einlasspersonal dann zu Beginn schließt.
Damit kannst Du Dir auch die abgedunkelte Auftrittsmöglichkeit einrichten und die Akteure wären wirklich erst bei ihrem Auftritt zu sehen.
ZitatOk. Genemigt. Zwei Monitore müssten schon für genug Stress sorgen. Ich bin persöhnlich halt immer einer der bei einer Veranstlung genau wissen möchte wer, wo, wann, wie bereit ist :wink:
Was ja nicht zwingend auf den Schultern eines einzelnen liegen sollte.
ZitatDas Problem ist bei uns, dass wir einen solchen Balkon nicht haben und außer einer Truss vor der Bühne nur links und rechts noch zwei Dreiecktruss stehen haben. Also ist erstmal nur ein Abhängen von der Rampentruss möglich, was natürlich total besch...eiden aussieht.
Eine andere Idee wäre, die Monitore an die Verfolgerpodeste zu bauen.
Wenn, dann eher dahin. 55er Fernseher sind ja nicht so groß und wenn sich keiner der Zuschauer dran stoßen kann, umso besser.
ZitatJo. Ein vernünftiges Intercom steht schon auf der Liste für den Verleiher (die auf der Ausgabenseite mal wieder (aus unserer Veranstalter Sicht :oops: ) zu hoch ausfällt).
Auch der Verleiher hat hungrige Kinder ![]()
ZitatVielen Dank schon eimal soweit . Mir wurden schon ein paar Augen geöffnet.
MfG
Felix
Na geht doch voran...
Die organisatorischen Dinge sind ja schon sehr detailiert dargestellt.
Was die technische Seite angeht, so würde m.E: eine Kreuzschine nicht reichen. Es werden offensichtlich auch Monitore mit "Mehrfachanzeigen" gebraucht.
Elegant wären Video-Splitter mit Durchschleifmöglichkeit. Die könnte man zu einer "Kreuzschiene" zusammenschalten und die einzelnen Ausgänge können nicht nur einzelne Signale anzeigen, sondern auch Split-Screens mehrerer Anzeigen (meistens vier). Das ist zumindest für die Stellen interessant, an denen mehrere Bilder gleichzeitig angezeigt werden müssen. Wenn man die Splitter zentral aufstellt, braucht man nur eine Leitung zu den Fernsehern, an denen man dann natürlich keine Umschaltmöglichkeit hat.
Man kann auch Splitter ohne Durchschleifmöglichkeit verwenden. Dann müssen eingangsseitig Verteiler gebastelt werden. Allerding wäre das eine ziemliche Fehlanpassung an den Eingängen, die zu Bildstörunfen führen kann. In diesem Fall anstelle eine simplen Verteilung kleine Verstärker verwenden (4-fach etwa € 20,- / Stück)
Wenn man die Splitter an den "Sehstellen" montiert (Umschaltbarkeit), hat man eine entsprechende Anzahl Kabel für die Eingangsseite zu verlegen....
Bei der Aufstellung der "Bühnenmonitore" daran denken, daß wenn sie direkt neben einem Scheinwerfer stehen/hängen, von den Akteuren nicht gesehen werden (Blendeffekt).
100m Kabellänge sollten bei gutem Koax-Kabel noch möglich sein.