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Empfindlichkeitsangabe bei Aktivboxen

  • F.A.Bi.A.N.
  • 12. Mai 2008 um 15:58
  • F.A.Bi.A.N.
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    • 12. Mai 2008 um 15:58
    • #1

    Hallo,


    eigentlich ist das Thema nicht weiter wild:
    Wie würdet ihr vorgehen, wenn ihr einen Haufen aktiv angetriebener LS hättet, die unter dem Gesichtspunkt der "Empfindlichkeit" zu vergleichen wären?
    1.) Jeweils mit gleicher Eingangsspannung (~ 0,7V) und gleichem Gain-Wert anfahren
    2.) ....


    Danke,
    Fabian

  • TomyN
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    • 13. Mai 2008 um 15:04
    • #2

    Hi,

    es gibt zwei Ansätze (beide mit voll aufgedrehtem Pegel/Gain Regler)

    - Man stellt einen konstanten Ausgangspegel (Schalldruck) ein, und misst die Eingangsspannung
    - Man speist eine konstante Eingangsspannung ein und misst den Schalldruck.

    Die erste Methode hat den Vorteil, dass man einen Schalldruckpegel vorgeben kann, den auch jede Box erreicht. Im zweiten Fall kann es sein, dass die Box an ihre Grenzen kommt.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
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  • Sound-Klinik
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    • 16. Mai 2008 um 08:55
    • #3

    ... wenn es um eine qualitative Bewertung geht, interessiert schon die Sensitivity der Lautsprecher (sofern "in sich" passiv). Ich würde daher immer auch - bezogen auf die Klemmspannung am Verstärkerausgang - den Absolutpegel bestimmen (zumal: schon einige dB weniger erhöhen den Leistungsbedarf enorm !).

    Und wenn die LS dann möglicherweise um 90 dB pro Watt landen, hätte ich bei der maximalen Veranstaltungsgröße schon arge Bedenken und eine plausible Erklärung für den (wahrscheinlich) günstigen "Kurs" einer solchen Kiste. :wink:

    Die Messung "über alles" ist dann natürlich (genauso wie die Kenntnis des Abstrahlverhaltens) wichtig, um die Einsatzmöglichkeiten abzustecken.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 17. Mai 2008 um 23:04
    • #4

    es geht um einen vergleichstest für die tools ( http://www.tools4music.de ).
    ich stimme manfred zu; normalerweise würde ich auch versuchen, an die klemmen der einzelnen LS heranzukommen, nur macht sich das im größten teil des testfeldes (kunststoffgehäuse) ziemlich schlecht, weil man dafür an extrem viele schrauben, die man teilweise auch nur mit spezialwerkzeug lösen kann, herankommen müsste...
    und da im testfeld 5-8 exemplare sind, denke ich über den handwerklichen aufwand gar nicht erst nach.

    das problem, dass ich bei festlegung einer externen referenz (ausgangsspannung von - sagen wir mal - 0,7v) sehe, ist, dass es so gut wie unmöglich ist, alle gain-einstellungen der aktiveinschübe genau miteinander abzugleichen.
    das fängt schon bei der unvollständigkeit mancher herstellerdatenblätter an ... :(

  • TomyN
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    • 18. Mai 2008 um 09:34
    • #5

    Hi,

    wie wird den Empfindlichkeit definiert? Eine Messung mit direkter Einspeisung in den LS beurteilt ja 'nur' den Wirkungsgrad des Speakers.
    Für den User ist doch eher interessant 'wie laut die Box kann', denn das ist ja das was er von der Aktivbox erwartet.
    Ob sie dafür 150 oder 400 Watt Leistung intern verwendet, ist erstmal egal. Mann könnte ja noch die Leistungsaufnahme der Box bei SPLmax messen und mit angeben.
    Ein weiterer Punkt wäre die Eingangsempfindlichkeit, d.h. die Frage wieviel Pegel braucht die Box zur Vollaussteuerung.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 18. Mai 2008 um 15:20
    • #6
    Zitat von "TomyN"

    Für den User ist doch eher interessant 'wie laut die Box kann', denn das ist ja das was er von der Aktivbox erwartet.


    Messungen des maximalen Pegels über der Frequenz wollte ich sowieso machen.

    Zitat von "TomyN"

    Ob sie dafür 150 oder 400 Watt Leistung intern verwendet, ist erstmal egal. Mann könnte ja noch die Leistungsaufnahme der Box bei SPLmax messen und mit angeben.


    Da sehe ich u.A. die Schwierigkeit, dass einige Boxen im Testfeld Schaltnetzteile, andere hingegen konventionelle Netzteile verwenden, was die Aussage über einen Zusammenhang von aufgenommener Leistung und tatsächlich am Chassis umgesetzter Leistung erschwert.

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