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Was muss genau ein FOH techniker eigentlich machen????

  • foh-techniker
  • 24. Mai 2008 um 20:56
  • Micromann
    Beiträge
    1.622
    • 29. Mai 2008 um 23:23
    • #21

    Der FOH-Techniker ist in erster linie in meinen Augen der Techniker für die Band er kümmert sich darum, das beim eintreffen der Bands die Monitore spielbereit sind und an den entsprechenden stellen stehen. Ggf. ist er auch Backliner das heißt er sorgt dafür das auch die Amps schon bereit sind...,

    je nachdem was an Technik da istwürde ich sogar auch diese noch komplett aufbauen. Zur not wenn keiner vom Verleiher da ist muss der Barkeeper oder so halt mal mit anfassen...

    sonst gibts heute abend keine musik...,

    und die Ausrede, das er noch die Kühlschränke oder so befüllen muss, finde ich einfach eine Frechheit, soetwas gehört nach ladenschluss, gemacht genau wie Gläser abwaschen ... ,vielleicht nochmal die Spülmaschine ausräumen und kurz die kühlschranke kontrolieren, mehr darf normalerweise meiner meinung nach nicht zu tun sein.

    Oft wirkt auch der drohende Verdienstausfall, das die Bar jemand loseist
    sonst gibts hier heute halt keine musik...


    aber einfach zu gehen ist imho der falscheste schritt.

    Lieber Feuerwehrmann machen, und nebenbei aber gleich seinen eigenen Auftraggeber informieren, wie man die Baustelle vorgefunden hat und das unmögliche jetzt versucht möglich zu machen... ggf. noch Fotos machen wers braucht.

    Man muss flexibel sein. Eigentlich war ich als Secumensch gebucht. Aber der Techniker war doch recht stark erkältet und echt fertig, also hab ich als er mich bat seinen job übernommen und erstmal die komplette stromanlage auseinander gerissen und neuverkabelt. Da war noch sonen anderen Chaot der von tuten und blasen keine ahnung hatte aber bei allem rumgestresst hat. der hatte auch den ganzen kram da echt chaotisch verkabelt. Weder irgendeine Trennung Licht/ton noch sonst irgendetwas einfach alles irgendwie über div. mehrfachstecker miteinander verbunden. Aber nachdem wir das neuverkabelt hatten war zumindest das problem behoben.

    Naja den Chaoten hab ich nachher des Hauses verwiesen weil der nur stress gemacht hat. ich am Controller einstellen und macht die Soundcheck mukke aus und irgendwelchen anderen scheiß an und das an meinem privaten Laptop mit seinem USB-Stick der gar nicht in meinem Laptop zu suchen hat.


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • LOL
    Gast
    • 3. Juni 2008 um 12:59
    • #22

    Ich sehe das ganze von beiden Seiten.

    Zum einen als Haustechniker:
    Ich würde nie so handeln wie der gennante Mensch. Ich verstehe mich als Dienstleister an den Bands welche ich Mischen muss und als Dienstleister an den Externen Techniker. Ich hatte schon SKA veranstalltungen mit allen möglichen Instrumenten. 8 Bands insgesamt. Jede Band komplett umbau der Backline und nur 15 minuten umbaupause. Da rennst du aber ziemlich. Und natürlich helf ich den Monitor Mensch und quäle mich durch die 5000 Leute jedes mal vom FOH auf die Bühne. Und dann wenn der Externe Tech drann ist helf ich ihm natürlich auch. Ink. gates überwachen Comp einstellen usw. keine frage. Dafür bekommt mein Chef und wir immer wieder erstaunte gesichter und super Jobs weil das anscheinden eher die ausnahme ist das sich die Leute nen bein ausreissen um die Veranstalltung zu sichern. Und ich sehe das halt so das es mir im Leben weiter hilft auch gerade bei diesem Job. Denn ich binn nicht der geborene Tontechniker mit den Goldenen Ohren, habe auch keine Ausbildung in diesem bereich. Obwohl ich manchmal denke das viele Techis die ich sehe vieleicht auch besser so wie ich mal Elektroniker gelernt hätten anstatt die von Papi bezahlte SAE zu machen. Und genau durch diese harte Ziel orientierte arbeit kann ich heute auch grössere Jobs machen.Und es sind immer alle zufrieden.

    Wenn ich als Band tech unterwegs bin dann mach ich genau so alles um den abend zum gelingen zu führen. Auch wenn das bedeutet das ich Podeste oder boxen neu Stacken muss weil ein unfähiger oder fauler Tech/Haustech am start wahr. Ich helfe auch dem Haustech der noch nicht so weit ist seinen Mix zu retten. Klar wenn er wircklich faul und nicht unverschähmt ist werde ich danach am richtigen Ort reklamieren. Aber in erster Linie fühle ich mich der Veranstaltung und meiner Band verplichtet. Basta

    Ich würde mich manchmal einfach freuen wenn auch in diesem Geschäft die leute von ihren Status runterkommen würden. Und einfach zusammen arbeiten könnten. Mir ist noch kein Zacken aus der Krone gefallen einem neuling, überarbeiteten oder überfordertem Tech zu helfen. Und wahr in meinen Anfangs Zeiten auch sehr dankbar für leute die genau so dachten. Aber kenn die leute die sich scheisse und arrogant verhalten haben noch genau. Und das schöne ist diese dümpeln meist immer tiefer und an immer schlechteren Gigs. Weil sie meist doch nicht so gut sind wie sie gemeint haben. Und ihnen auch ich jetzt nicht mehr helfen will oder besser gesagt halt auch leuten abrate mit ihnen zu arbeiten.
    Aber habe auch die anderen netten und super leute nicht vergessen die mir geholfen haben.
    Aber es ist schon klar das ich mich freue wenn ich hinkomme als Bandtech und nur meinen Koffer aufmachen muss und losslegen kann weil mein kompetenter Kollege alles im griff hat.

    So das musste einfach mal raus.
    und ein danke schön an alle die ich nicht kenne und die immer noch auf dem Teppich geblieben sind. Denn ich brauche keine arrogante über Techs mit dem Super material(Obwohl ich keine Ohhr geräte habe). Sondern leute mit denne zu arbeiten ist und danach auch noch ein Bier drin liegt. In diesem Sinne ich freu mich auf euch

  • cr
    Beiträge
    265
    • 3. Juni 2008 um 13:34
    • #23

    In der heutigen Zeit muss es doch möglich sein diverse Absprachen per Telefon oder Email vorher zu klären.

    Als Bandtech ist es doch wohl eines der ersten Dinge, nachdem die Band einen Auftritt beim Festival XY zugesagt hat, die Kontaktdaten des örtlichen PA-Menschen anzufordern.
    Auch wenn der Rider abgenickt wurde usw...
    Anrufen kurz alles bequatschen. Dauert keine 5 Minuten und ist schnell im Auto auf der Fahrt zu einer anderen Veranstaltung erledigt.

    Wer kümmert sich um was, bringe ich vllt. weil ich nett bin das Effektgerät xy grade selbst mit... oder oder oder.
    Selbst wenn ich für einen "FOH-Job" gebucht werde und es heißt "dort hängt was und der Rest kommt vom örtlichen Verleiher" frage ich nach den Kontaktdaten und rufe kurz an was er genau liefert und was er machen soll. ("Und ihr baut dann auch alles spielfertig auf sodass ich nur noch Knöppe drehen muss?")
    Dann sehe ich das Unheil vielleicht schon vorher kommen und fahre eine Stunde früher los falls es sich machen lässt...

    Zumindest bin ich mit der Strategie noch nie auf die Nase gefallen und wenns eben richtig Ärger gibt, den Auftraggeben informieren und 10€ mehr auf die Rechnung für "Zusätzliche Kommunikationskosten" draufpacken. Das wurde bisher immer ohne murren gezahlt.
    Aber ein "Notfall Outboard" hat man ja meist eh im Kofferraum (zumindest wenn man weiß, dass dort ein Analog-Pult steht).

    Und Feuerwehrmann spielen hilft auch hin und wieder neue Kunden zu gewinnen ;) "Der hat das alles nur abgekippt und die Zeit wird nicht reichen, aber ich mach das schon so gut es geht..."

    Grüße!

  • tufkaklto
    Profi
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    7.116
    • 3. Juni 2008 um 14:16
    • #24

    Das spielt es zb aber alles nicht, wenn man mit der Band untewegs ist, und gemeinsam mit dieser um die Uhrzeit aufschlägt, wo da wohl der Soundcheck auf der spielbereiten Anlage stattfinden soll.

    :shock: :shock:

    Sowas soll angeblich öfter vorkommen, das Techniker mit der Band unterwegs sind und nicht lustig grad mal ein paar 100 km auf Verdacht mit dem vollem Kofferraum an Equipment fahren, weil es könnt ja der örtliche mal wieder was verbockt haben.

    Da nimmt man sich lieber gleich einen Nightliner und einen Truck, hat alles selber mit und braucht keine Örtlichen mehr.
    Wenns nicht funkt, dann werden die Jobs halt auf Dauer auch von wo Anders bedient :D

    Kommt ja auch genug vor.
    Unter Anderem aus genau solchen Gründen.

    Und ich hab selber schoon mehrmals erlebt ( bei uns in Tirol , muß dort wohl echt Unsitte sein) das die Verleiher keine Micros und Stative hinstellen, weil diese darauf beharren, dies sei wohl international so üblich, und das käme wohl nirgends so vor :shock: :?
    Nach Ansicht des Materials war wohl klar, in welcher Liga die spielen und meine Verständigung war auch ohne technische Hilfsmittel weit hörbar :evil::evil:

    Und nein, sowas seh ich nicht ein.
    Wiso muß ich Kapital binden, um mir Sachen zu kaufen, um es dann gratis Schwachköpfen vor Ort hinzustellen.
    NEIN NEIN NEIN.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • cr
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    • 3. Juni 2008 um 14:21
    • #25

    armer Klaus ;)

    Notrack ist eher als 2-3HE Rack mit dem ALLERNÖTIGSTEN.
    Wenn mans hat, nimmt mans mit, wenn nicht, würd ichs auch nicht einsehen was zu mieten oder zusätzlich zu kaufen.
    Stimmt schon was Du sagst ;)

    Bei den Entferungen ist natürlich klar, daher ist das Telefonat im vorraus noch wichtiger (meine ich).

    Gruß!

  • tufkaklto
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    7.116
    • 3. Juni 2008 um 14:36
    • #26

    Aber genau das isses, ich hab ewig meine eigenen Racks mitgeschleppt, damit sich der unfähige Verleiher vor Ort freuen kann, das eh alles OK war.
    Ich hab immer noch eigene Mics ( sehr oft ), damit ich habe , was ich will und mir der Verleiher vor Ort nicht seine 57er als "Super Bassdrum Mic " verkaufen will, weil er einfach nichts anderes hat.

    UND DESWEGEN GIBT ES RIDER
    Und Firmen, die ihren Job ordentlich machen, und auch Aufträge bekommen, weil es passt.
    Und auch Firmen, die nicht so arbeiten, und immer jammern, weil die Branche soooo schwierig ist.

    Und das gilt auch für mTechniker ( wir sind Dienstleister )

    Wieviel Telefonate hab ich schon geführt, wo mir versichert wurde, es ist alles da , so wie am Rider, und mann kommt vor Ort, und hat statt der bestellten 6 Wege nur 2 fürs Monitoring und auch keine EQ, Effekte und Inserts ( mir gerade jetz mehrmal mit einer bekannteren Band passiert )

    Das Management überlegt halt nun auch, ob es sich auf Dauer die wohl etwas billigere Lösung mit örtlichen Verleihern antut, oder gleich kmit einem Verleiher einen Vertrag über alle gigs macht und die selbst bedient.
    Das würde mit einem fixen nämlich auch nicht viel teurer werden, dafür hat der örtliche die Jobs nicht mehr. Und es funktioniert!!!!!!

    Was ich damit sagen will:
    Man tut sich damit nur selber weh, wenn man es nicht ordentlich macht.
    RIDER sind zu erfüllen ( oder begründet nach Absprache gemeinsam zu ändern )
    Dann passieren solche Situationen nicht

    Und den Grundfehler finde ich beim Treadstarter immer noch in dem Club, wo der haustechniker eben nicht die üblichen Vorgaben erfüllt hat.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • cr
    Beiträge
    265
    • 3. Juni 2008 um 14:46
    • #27

    jaja ist ja ok ;) Du hast gewonnen.

    Bisher wurde aber auch selten gemeckert als der Mietpreis für das Notrack und NotMics berechnet wurde.

    Wer einen Rider hat, der bekommt ihn erfüllt. Wenn der Veranstalter auf dem Angebot was durchstreicht kann ich als Örtlicher aber eben nix dafür.

    Ich glaube da liegt auch ein Problem...
    Aber das ist wohl eine andere Seite der Medallie.

    Vom Job verschwinden geht aber mal gar nicht. Beim Veranstalter / Auftraggeber die entsprechenden Worte loslassen aber schon ;)

  • alphasounds
    Beiträge
    84
    • 9. Juni 2008 um 19:47
    • #28

    Wir arbeiten in der service industrie
    und werden fuer loesungen bezahlt und nicht fuer probleme.

    Hab auch mal 2 anhaenger als buene bekommen und nacher war alles nass.
    Die ca 800 zuschauer und band hat's nicht interresiert aber der veranstalter ist nicht mehr in bussiness.
    Ich hab erst abgebrochen als es fast ueberall reinregnete
    ( musste eine sicherung immitieren )
    Wenn ich es vorher ausfallen lassen haette waere ich in der stadt
    wohl das letzte mal dabei.
    Schlechte nachrichten verbreiten sich immer.

    Ich sehe zuerst Musik im " Musik-bussiness"

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