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Soundcraft Spirit 8/24 UltraMic Preamps

  • baumi
  • 29. Mai 2008 um 11:15
  • baumi
    Beiträge
    4
    • 29. Mai 2008 um 11:15
    • #1

    hätte die möglichkeit günstig an ein Soundcraft Spirit 8/24 zu kommen.

    jetzt wollte ich wissen wie die verbauten UltraMic Preamps sind und was ihr von dem Pult haltet.
    hab gehört mann muss gewisse Soundcraft pulte ziemlich "heiss" fahren um damit gute ergebnisse zu erziehlen?

    Möchte das Pult gerne gegen mein Beh#inger Eur#odesk auswechseln und für Live Mixing und ein wenig für Homerecording verwenden.
    4 Monitor (FOH mix) und 2 FX Mixe reichen mir.

    danke schon mal für euer feedback :D

  • tufkaklto
    Profi
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    7.116
    • 29. Mai 2008 um 11:43
    • #2

    Wobei ich mir gar nicht so sicher bin, ob nicht der Eurodesk sogar besser ist.

    Wenn ich mich richtig erinnere, hat da Pult die roten lämpchen ab 0db.
    geht ja gar nicht :shock:

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • baumi
    Beiträge
    4
    • 29. Mai 2008 um 12:02
    • #3

    also ich rede vom Eurodesk MX3282

    das Soundcraft hätte im vergleich zu meinem Eurodesk:
    zwei mitten
    Phase switch
    Direct out, OK geht auch über die Insertbuchse
    Mutegruppen
    Matrix Out
    Meterbridge
    Phantom pro Kanal
    Anschlüsse an der Rückseite
    usw....

    is hald nur die frage ob die preamps was taugen, denk mal die sind sicher besser als die im MX3282.

  • Manuel S.
    Verifiziert
    Beiträge
    153
    • 29. Mai 2008 um 12:18
    • #4

    Hallo Baumi,

    ich hab letztes Jahr ein paar mal mit der 32 Kanal Version gemischt.
    Musik war Schlager und Pop Cover bei Veranstaltungen von 500-2000 Personen.

    Allein der EQ die Mutegruppen und die Meterbridge sehe ich da als großen
    Vorteil gegenüber dem Behringer.

    Der Pream vom Soundcraft bwz. der Sound ist meiner Meinung nach auch
    nicht anders als bei allen anderen Pulten in seiner Preisklasse.
    Vielleicht hört der Profi im AB Vergleich der Pulte einen Unterschied,
    aber der normale Zuhörer mit Sicherheit nicht :D

    Lediglich die Gainstruktur ist bei den Soundcraft anders als bei zB. einem GL von A&H, dh. am Master musste ich beim Soundcraft mehr Gas geben.

    Ansonsten mit Sicherheit eine Verbesserung zum MX3282.
    Durch die 2te Mitte im EQ kannst du bestimmt auch bei einigen Instrumenten einen besseren Sound machen.

    Die 32 Kanal Version hat übrigens heuer für 1600Euro inkl. Case und
    MwSt. den Besitzer gewechselt (Pult war in sehr gutem Zustand)!
    Nur so als Preisinfo für dich.

    lg
    manuel

  • baumi
    Beiträge
    4
    • 29. Mai 2008 um 12:27
    • #5

    super, genau das wollte ich wissen.

    Musikrichtung ist Rock, da fehlen die zweiten mitten schon extrem beim Behringer.

    Danke für die schnelle Info!
    :lol:

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 29. Mai 2008 um 12:53
    • #6
    Zitat von "Manuel Stiglmeier"

    Lediglich die Gainstruktur ist bei den Soundcraft anders als bei zB. einem GL von A&H, dh. am Master musste ich beim Soundcraft mehr Gas geben.

    Zitat von "klauston"

    Wenn ich mich richtig erinnere, hat da Pult die roten lämpchen ab 0db. geht ja gar nicht :shock:

    Wer der Meinung ist, das würde nicht zusammenpassen, der liegt falsch... :wink:
    Ich hab lange mit diversesten SC Spirits gearbeitet und bei ALLEN immer volles Brett den Master überfahren. Das gibt IMHO eine "gewollte" Kompression, richtig Zerren tut's bei den meissten Pulten aber nicht. :oops:
    Ist halt anders, als bei den Digitalpulten.
    Allerdings sollte man die Gainstrukturen im Input schon noch im Auge behalten!!!

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tufkaklto
    Profi
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    Beiträge
    7.116
    • 29. Mai 2008 um 13:07
    • #7

    Gerade die Soundcraft sind ja dafür bekannt, das man mit den Output Pegeln sehr aufpassen muß.
    Die zerren schon schnell.

    Und laut Info soll das Pult +21dbu Max Mix output können.

    Hmm, ja, das kann zb ein Midas H3000 oder XL3, die das viel Vielfache eines Spirits kosten.
    Damit glaube ich diese zahlen nicht.

    Und ich kenn das Pult schon, hab da oft drauf gemischt.
    Bei + 6db am Output krieg ich da schon ein schlechtes Gewissen.

    Daher glaube ich auch das die Mic Pre am Behringer besser sein können.
    kopieren können die ja.

    Die Sachen wie 2. EQ, Mutes etc, hab ich da mal aussen vor gelassen

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  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 29. Mai 2008 um 14:05
    • #8

    Wie hoch mann den Output fahren muss hängt ja nicht unwesentlich von den Einstellungen der Controller und Endstufen ab, man muss sich an Ausgangsschwache Pulte halt gewöhnen un ruhig mal ein bisschen Gain an der X-Over zugeben.

    Das Behringer kenn ich ganz gut, die preamps haben ne ganze Menge Headroom (braucht man aber auch, wegen fehlendem PAD), und auch der Master Ausgang und die Auxe haben ganz gut Saft, nur die Subgruppen nicht.(ist ein bisschen blöd, bei 60 mm Fadern)
    Der Eq ist halt bei dem Teil wirklich zu klein Ausgefallen.

    Das besagte spirit 8 hatte ich noch nicht unter den fingern, dafür aber andere Spirits mit den UltraMic-Preamps (z.B das alte lx7 )

    Man kann schon ganz gut damit Arbeiten, muss aber die Gains ziehmlich weit aufreissen, und im Amprack sollte alles mindestens auf 0 sein.

    Allein schon wegen der 2ten semiparametrischen Mitte würde ich zuschlagen (wenn der Preis stimmt)

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 29. Mai 2008 um 15:37
    • #9
    Zitat

    Daher glaube ich auch das die Mic Pre am Behringer besser sein können.
    kopieren können die ja.

    Wenn die nur irgendwas kopieren, warum sollen die dann besser sein?

    In dieser Logik stecken wohl gleich mehrer Spekulationen (so jedenfalls meine Spekulation):

    -Nur weil das Pult aussieht wie ein Mackie könnte es gleichwertig (besser?) sein. (Daran glaubt wohl niemand hier...)
    -Mackie-Preamps sind qualitativ "besser" als jede andere Standard-Schaltung (dieser Blödsinn hält sich sehr hartnäckig, speziell bei Leuten, die keine Datenblätter kennen oder interpretieren können)
    -Preamps "klingen" (tun sie aber nur in praktisch höchst irrelevanter Form)

    Das sind alles Marketing-Lügen.


    Zitat

    Und laut Info soll das Pult +21dbu Max Mix output können.
    Hmm, ja, das kann zb ein Midas H3000 oder XL3, die das viel Vielfache eines Spirits kosten.
    Damit glaube ich diese zahlen nicht.

    Mal abgesehen davon dass dieser Wert vollkommen Praxisuntauglich ist - warum soll ein preisgünstigeres Pult diesen Wert nicht erreichen? Weil es kleiner ist und aus mehr Plastik besteht? Die angegebenen +21dbu erreicht das Gerät unter bestimmten Spezifikationen (z.B. Klirrgrad), womöglich sind die bei Midas und SC Spirit etwas unterschiedlich. Glauben ist gut, messen ist besser.*
    Was das dem Fragesteller nutzen soll sei mal dahingestellt...

    Zitat

    Gerade die Soundcraft sind ja dafür bekannt, das man mit den Output Pegeln sehr aufpassen muß.
    Die zerren schon schnell.

    Ach was? Alle Soundcraft Pulte? Und - um im Thema zu bleiben - sogar mehr als beim Behringer?
    Das ist schon im Grundsatz nicht nur spekulativ, sondern ein Schmarrn.
    Abgesehen davon sollte man bei Output-Pegel sowieso immer "sehr aufpassen", weil sonst koppelt es oder schädigt die Gesundheit - oder beides... :?

    Zitat

    Bei + 6db am Output krieg ich da schon ein schlechtes Gewissen.


    Die LED-Anzeige ("+6db") muss lange nichts mit dem wirklichem Ausgangspegel in dBu (Vollaussteuerungsspannung ist die doppelte Studio-Bezugspannung von 0,7746 V = etwa 1,55 V für +6 dBu) zu tun haben.

    Zurück zur Frage: Der Wechsel zum Spirit ist bedingt durch die ungleich bessere Ausstattung selbstverständlich ein großer Schritt nach vorne. Durch den "größeren" EQ (und NUR dadurch!) wird es in der Praxis auch besser klingen (können).
    Allerdings sei angemerkt dass die Spirit-Serie nicht unbedingt zu den Robustesten gehört. Auch die PSUs sind ein latenter Schwachpunkt, aber ganz sicher nicht schlechter als die von Behringer.
    Unterm Strich alles eine Frage des Preises...


    *

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 29. Mai 2008 um 16:05
    • #10
    Zitat

    -Nur weil das Pult aussieht wie ein Mackie könnte es gleichwertig (besser?) sein. (Daran glaubt wohl niemand hier...)

    -> ich bin bisher auf so einige Tonis von überm großen Teich
    getroffen. Die hielten mehr von Behringer als von Mackie...

    Zitat


    Mal abgesehen davon dass dieser Wert vollkommen Praxisuntauglich ist -

    Da z.b das angesprochene Behringer eben keinen PAD besitzt, braucht es diese Reserven


    Zitat

    Abgesehen davon sollte man bei Output-Pegel sowieso immer "sehr aufpassen", weil sonst koppelt es oder schädigt die Gesundheit - oder beides...

    unter bestimmten Bedingungen, die aber nicht immer gegeben sein müssen


    Zitat

    Durch den "größeren" EQ (und NUR dadurch!) wird es in der Praxis auch besser klingen (können).

    Bei diesem Punkt bin ich voll deiner Meinung (vor allem dass in der letzten Klammer)

  • christopher hafer
    Profi
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    803
    • 29. Mai 2008 um 16:11
    • #11
    Zitat

    Da z.b das angesprochene Behringer eben keinen PAD besitzt, braucht es diese Reserven

    Hi hias.h,

    Der Wert bezog sich auf den Ausgang, nicht Eingang.
    Und +21dBu liegt 15dB über der gängigen Vollausteuerung. Das wird man nur - wenn überhaupt - unter sehr ungünstigen Bedingungen jemals ausschöpfen.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 29. Mai 2008 um 16:22
    • #12

    Hatte ich überlesen. Als Ausgangspegel machen +21dBu natürlich sehr wenig Sinn, es sei denn man möchte einen Lautsprecher direkt ansteuern :wink:


    rechtschreibung korrigiert und smileys aktiviert

  • tufkaklto
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    7.116
    • 29. Mai 2008 um 20:48
    • #13
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Hi hias.h,

    Der Wert bezog sich auf den Ausgang, nicht Eingang.
    Und +21dBu liegt 15dB über der gängigen Vollausteuerung. Das wird man nur - wenn überhaupt - unter sehr ungünstigen Bedingungen jemals ausschöpfen.

    Also bei allem Respect, ich erlebe oft genug, das Pulte und PA durchaus so angefahren werden.
    Praktisch mal bei fast jedem Internationalem Gig oder Festival, das ich mache.
    zumindest +18dbu


    Und warum haben alle Pulte, die hohe Ausgangspegel können, wirklich fette Netzteile ???
    Und die anderen nicht ????

    man muß bei +18 oder mehr dbu auch schon mal gehörig ausgangsspannung STABIL liefern können.
    Und ich kann mir nicht vorstellen, das dies ein Spirit Netzteil kann

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • Manuel S.
    Verifiziert
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    153
    • 29. Mai 2008 um 23:04
    • #14

    @ baumi
    Gerne Gerne :D

    Dem Tipp vom hias wegen Gainanpassung am Amprack find ich sehr gut.
    Bei mir waren die Amps kurz vorm Clippen wenns bei der Masteranzeige am Pult leicht über null ging.
    Wenn da bei deinen Amps no Luft ist, gib an der Frequenzweiche Gas,
    dann hast du am Pult bestimmt keine Clipprobleme.

    lg.
    Manuel

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 29. Mai 2008 um 23:43
    • #15
    Zitat von "klauston"

    Also bei allem Respect, ich erlebe oft genug, das Pulte und PA durchaus so angefahren werden.
    Praktisch mal bei fast jedem Internationalem Gig oder Festival, das ich mache.
    zumindest +18dbu


    Und warum haben alle Pulte, die hohe Ausgangspegel können, wirklich fette Netzteile ???
    Und die anderen nicht ????

    man muß bei +18 oder mehr dbu auch schon mal gehörig ausgangsspannung STABIL liefern können.
    Und ich kann mir nicht vorstellen, das dies ein Spirit Netzteil kann

    Danke für den Respekt, und bei allem Respekt meinerseits weiß ich, dass generell Pulte sehr "heiß" gefahren werden, einfach weil es geht. Einfacher - und vor allem besser wäre es, das Amping/die Controller so zu justieren, dass er vor dem Pult-Clipping ins Limiting geht. Was natürlich viele Schnarchnasen nicht davon abhält das Pult trotzdem ins Clipping zu fahren (da hilft ein wenig ein Limiter im Master-Insert), meist die, die mit einem "D" anfangen und einem "J" aufhören. Aber das ist ein anderes Thema... :evil:

    Widersprechen muss ich Dir aber erneut bei Deiner PSU-Theorie.
    Über den max. Ausgangspegel (hier: 21 dBu) entscheidet mitnichten die physikalische Größe eines Netzteil-Gehäuses! Das ist mit Verlaub eine Milchmädchenrechnung.
    Größere Pulte haben größere PSUs, weil mehr Input-Kanäle mit Strom versorgt werden müssen (48 MVV ziehen halt mehr Amperes als 24), als auch Output-Busse; sie sind robuster gebaut und besser gekühlt usw.
    Es geht also um Stromstärke, nicht um Spannung. Ein einzelner Ausgang belastet das PSU kaum, selbst wenn er über 20dBu liefert, schließlich wird hier keine Leistung übertragen.
    Wie viel Headroom ein einzelner Ausgang hat lässt sich also wirklich nicht daran ausmachen - höchstens wie vertrauenerweckend ein Pult-Platz "gefühlt" wirkt. Natürlich bringt eine üppig dimensionierte Stromversorgung ein Plus an Headroom - man sollte aber davon ausgehen dass sich seriöse Hersteller gute Ingenieure leisten, die wissen, wie man eine Spannungsversorgung dimensioniert, die zugesicherte technische Eigenschaften ermöglicht.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • billbo
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    • 30. Mai 2008 um 01:34
    • #16

    Um das noch mal ein wenig zu ergänzen:
    Sämtliche heutigen NF – Schaltungen (also auch Mischpulte) arbeiten mit handelsüblichen Operationsverstärkern. Deren maximal mögliche Ausgangsspannung richtet sich ausschließlich nach der Railspannung des versorgenden Netzteils; abzüglich einiger halbleitermaterial -/ schaltungsbedingter Verluste.
    Die Railspannungen marktüblicher Netzteile betragen ca. +/-15V (Standardlösung mit Sicherheitsreserven) bis knapp +/-18V (maximal zulässige sichere Betriebsspannung für Operationsverstärker, da muss der Netzteilhersteller sauber arbeiten, um keine Schäden/ Ausfälle zu riskieren).
    + 22 dBu entsprechen etwa 27,5Vss; das ist daher die übliche Angabe für maximalen Ausgangspegel bei Spannungsversorgungen von (manchmal nur knapp) +/-15V.
    + 24 dBu entsprechen etwa 34,5Vss; das ist daher die übliche Angabe für maximalen Ausgangspegel bei Spannungsversorgungen von (sehr gut stabilisierten) +/- 18V.

    Die Stromlieferfähigkeit des Netzteils hat, wie C. Hafer schon erläuterte, mit der erreichbaren maximalen Ausgangsspannung nichts zu tun (außer, es ist kaputt oder arbeitet an seiner absoluten Auslastungsgrenze). Stichwort: Spannungsanpassung (des Mischpultausgangs an den Eingang des nachfolgenden Gerätes).

    In der Praxis heißt das: der 4 – Kanal Mackie in meiner Werkstatt liefert exakt den gleichen Ausgangspegel wie der dicke Midas im Lager (auch wenn der incl. Netzteilen zweihundertmal so viel wiegt).

    Es gab in früheren Zeiten Mischpultkonzepte mit diskret aufgebauten Ausgangsverstärkern, die z.B. mit +/- 24V versorgt wurden (ich glaube, bei PM2000 war das so/ ohne Gewähr). Die konnten dementsprechend noch höhere Ausgangsspannungen. Aber wozu, wenn darauf im nächsten Gerät doch wieder eine Eingangsstufe mit Operationsverstärker folgt? (Im Röhrenzeitalter gingen übrigens noch ganz andere Spannungen 8) )

    Es gibt allerdings Unterschiede sowohl in der Qualität von Operationsverstärkern als auch in damit realisierten Schaltungskonzepten von Ausgangsstufen, insbesondere was deren Niederohmigkeit/ „Stromlieferfähigkeit“ betrifft. Die können sich an z.B. der Kabelkapazität eines 150m – Returnmulticores durchaus bemerkbar machen.
    Das wissen und berücksichtigen aber die Konstrukteure bei Midas/ Yamaha/ Soundcraft/ ...../ Behringer seit Jahrzehnten.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • baumi
    Beiträge
    4
    • 30. Mai 2008 um 09:54
    • #17

    Danke für die ausführlichen technischen Erklärungen.

    Zitat von "Manuel Stiglmeier"

    Dem Tipp vom hias wegen Gainanpassung am Amprack find ich sehr gut.

    Ist bei meiner Mackie Active PA direkt nicht möglich. habe nur auf den Bässen ein Gainregler der die durchgeschliffenen Topteile nicht beeinflusst.

    Im Master Insert habe ich normal einen DBX 2231 hängen.
    Wenn ich jetzt beim EQ den Gainregler weiter rauf dreh dann Clippt der Master wieder, weil der Insertpunkt vor dem Master Fader liegt.
    oder hab ich das Blockschaltbild falsch verstanden :?:

    Wenn ja wäre es doch besser vom Master Out L/R in den DBX 2231 zu fahren, gain regler rauf, und von dort aus zur PA :?:

    hat jemand eine andere Idee :?:

    danke baumi

  • tufkadib
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    2.687
    • 30. Mai 2008 um 10:51
    • #18

    Um noch zu ergänzen: hohe Ausgangspegel braucht man eigentlich nur, wenn man über Postleitungen geht. Da kann es sein, daß man mit Normpegel +12 oder +15dBu (erdfrei symmetrisch) einspeisen muß.

    Dann muß das Pult aber auch so beschaffen sein, daß bei 0dB an der Anzeige die genannten Pegel am Ausgang anliegen (ein dafür ins Rote gefahrenes Mäusekino ist so sinnvoll wie ein Fahrrad für Fische). Manche Pulte lassen es zu, die Pegelung der Aussteuerungsmesser umzuschalten, andere wieder haben zwei oder drei Ausgänge, die eben die unterschiedlichen Pegel bringen.

    Im profanen PA-Leben: Wozu +22dBu, wenn die Verstärker normgerecht bei +6dBu voll ausgesteuert sind?

    MfG

    DirkB

  • simonstpauli
    Profi
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    6.590
    • 30. Mai 2008 um 11:17
    • #19
    Zitat von "baumi"

    ...wäre es doch besser vom Master Out L/R in den DBX 2231 zu fahren, gain regler rauf, und von dort aus zur PA :?:


    im Prinzip ja, solange der EQ nicht selbst clippt!

    Bleibt die Frage, wie es überhaupt zu solchen Pegelorgien kommen kann. Und ob es überhaupt welche sind, wie schon angeklungen ist sind Pegelanzeigen an Pulten nicht immer auf gängige Referenzpegel bezogen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • billbo
    Profi
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    • 30. Mai 2008 um 11:23
    • #20
    Zitat

    Im profanen PA-Leben: Wozu +22dBu, wenn die Verstärker normgerecht bei +6dBu voll ausgesteuert sind?


    Weil profanes PA – Leben häufig gleichbedeutend ist mit Grenzleistungsbetrieb. Und die 15 bis 20 dB Headroom kann man da in der Praxis sehr gut gebrauchen, auch wenn die Pegelspitzen in den Begrenzungsschaltungen zwischen Mischpult und Endverstärker auf mehr oder weniger schön klingende Weise wieder platt gemacht werden.

    15 dB Headroom in Form von Amps und Holz sind da ungleich aufwändiger zu handeln.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

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