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Richtige Verkabelung

  • Michael Blaupunkt
  • 3. Juli 2011 um 01:32
  • Michael Blaupunkt
    Beiträge
    458
    • 3. Juli 2011 um 01:32
    • #1

    Ich wollte mal fragen wie ihr die stromversorgung eurer geräte handhabt

    bis dato hatte ich viele s2l geräte --> 8-10 x 20m kabel das zu einem schaltrack geht....

    nun habe ich auf dmx umgestellt und habe nun 12 led geräte.

    Habt ihr ein Kabel wo alle 50cm ein stecker abgeht oder verteilerleisten...?

    Wenn auf Stative dann gingen ja verteilerleisten, aber an 6m truss aufgeteilt ist dass mit den verteilern blöd, da wär ein kabel mit vielen abgängen besser denke ich?

    macht ihr die kabeln selbst?

    was haltet ihr von den durchgängen bei manchen led geräten, also in und output? In der anleitung steht dass das nur für geärte vom sleben typ und nur max 4 stück verwendet werden darf...

    mfg

  • MRspeaker
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    • 3. Juli 2011 um 10:40
    • #2

    Also zum Grundverständnis,
    Bei DMX werden grundsätzlich alle Geräte durchgeschliffen.

    Natürlich kannst du durch diverse DMX Verteiler auch Sternförmig deine Geräte anschließen.
    Diese Verteiler können profesionell mit Elektronik ausgerüstet sein, mit diversen Extrafunktionen oder halt ganz einfach durch ein Y-Kabel.

    Sinn macht eine Sternförmige Verteilung bei größeren Veranstaltungen.
    Zum Beispiel geht ein Kreis ins Rigg über der Bühne, ein Kreis für den Kram am Boden, ein Kreis für Saalbeleuchtung zum Hausmeister usw. usw.....
    Dann hat man auch gleich eine höhere Ausfallsicherheit und einen guten Überblick was wo hin geht.


    Also ganz einfach, bestell einen Haufen 1m,3m,5,10m Leitungen und schleife alle Geräte.

    Kabel fertigen wir alles selbst.
    Man kann aber auch beim Händler des Vertrauens welche kaufen.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • mike j.
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    • 3. Juli 2011 um 11:45
    • #3

    Wir haben bei uns nahezu alle Geräte auf Powercon umgebaut, somit kann man aus dem einen Gerät raus, ins nächste wieder rein.

    Aber Vorsicht: Das ganze verleitet zum Überlasten der Leitungen. Auch ein paar olle LED Leisten haben gleich mal 1000W, auch wenn LED "nichts" verbraucht. 1,5mm² Kabel sind da Pflicht, auch im Gerät an den Brücken (zwischen in und out). Ist jedoch in Sachen Preis zu überdenken, uns hat die Umrüsterei einige 1000 Euro gekostet.

  • MRspeaker
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    • 3. Juli 2011 um 12:34
    • #4

    Überlastet werden kann nichts, dafür gibt es Sicherungen in den Verteilungen.

    1,5mm² sind keine Pflicht.
    Aufgrund der ständig wechselnden Einsätze und unbekannten Kabellängen sollten es 2,5mm² sein.

    Oder sagen wir es anders, der maximal zulässige Spannungsabfall darf nicht überschritten werden.
    Wer das nicht berrechnen und einschätzen kann, ist mit 2,5mm² ganz gut drann.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 3. Juli 2011 um 14:24
    • #5

    :lol: :lol: für 12 "LED Geräte"(ich gehe mal nicht von nem Impression aus) an 6m Alu - 2,5mm² Stromkabel? :lol: :lol:

    Eventuell in der Theorie, aber Praxisnah ist was anderes!


    Mal ehrlich... wie sieht die Praxis aus?

    für 6m Truss mit LED Kram geht eine ~10m 1,5² Zuleitung hoch ins Alu und wird dort von der Mitte aus verteilt auf rechts / links. Und dann kommen da 3-4 3er Verteiler hintereinander nach links und rechts.

    Deluxeversion ist links und rechts 2 unterschiedliche Phasen(oder direkt mit 3x16A) hoch und von dort aus - mit 3fach verteilern!

    Die Powerconlösung mag auch toll sein, aber nicht jedes Gerät hat Strömungs-Ausgabe-pinöpelz - und sowas nachzurüsten lohnt doch nun auch nicht, oder?

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • MRspeaker
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    183
    Beiträge
    5.030
    • 3. Juli 2011 um 16:42
    • #6

    Es ist durchaus gängig in der Veranstaltungstechnik 2,5mm² Kabel zu verwenden da der Einsatzzweck unbestimmt ist.
    Es gibt einfach nur eine Sorte Kabel im Lager die immer passt.

    Denn zu 99,9% berrechnet niemand irgendwelche Spannungsabfälle und wenn die Kabel erstmal von der Verteilung hoch zum rigg, durch das rigg, über 10 3er Steckdosen gelegt werden, ist man einfach auf der sicheren Seite einen hohen Querschnitt zu haben.

    Wo ist das Problem? Bei Boxenleitungen nehmt ihr sogar 4mm², und da geht es nicht um Sicherheit g*


    Natürlich kann der Betreiber 1,5mm² nehmen.
    Wenns denn passt.
    Cos phi spielt ja auch eine Rolle....Immerhin haben wir es ja nicht mit rein ohmschen Lasten zu tun.

    Ich hab doch keine Ahnung wo sein Verteilung sitzt.... :D

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • lichtfürlau
    Beiträge
    1.151
    • 4. Juli 2011 um 13:32
    • #7

    Ich glaube, dem Michael ging es nicht um den Adernquerschnitt sondern um Legitimation von "eigentlich" nicht vorschriftgemässer Verteiler in Verteiler in Verteiler in .... Verkabelung.

    Um diese Frage zu beantworten:

    Entweder man verkabelt wie bereits beschrieben easy via Lastcore/Harting/Multipin etc. (sternförmig) an im Notfall schnell erreichbare/n switchfähige/n Verteiler (Vorteil: Jedes Gerät kann im Notfall vom Saft getrennt werden ohne dafür ins Rigg steigen zu müssen). Bei unseren kleineren VAs bzw. Bühnen eignet sich in vielen Fällen sogar ein Platz im FOH oder wo auch immer das Licht gesteuert werden soll. Bei größeren Baustellen ist ein Platz auf/unter der Bühnenseite idealer.

    oder

    man verkabelt, wie bereits beschrieben via Powercon (linienförmig), was meiner Meinung nach aber den Nachteil hat, dass ein spinnendes Gerät die Abschaltung einer ganzen Saft-Linie erzwingen kann.

    Eine linenförmige Verkabelung über Verteiler ist unzulässig und alles Andere wäre sowieso unnötig nervend zeitraubend.

    Das war die theoretische Beantwortung der Frage: In der Praxis kann ich aber nur zugeben, dass es oft an lediglich ein oder zwei Last-Kanälen im Rigg oder whereever fehlt und die ziehe ich mir auch möglichst bequem vom nächsten Saftspender, sofern es die max. Ampere zulässt oder es sich nicht um einen gedimmten Kreis handelt.


    ina

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