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Dezentrale Beschallung

  • stroti
  • 2. Juli 2008 um 19:38
  • stroti
    Gast
    • 2. Juli 2008 um 19:38
    • #1

    Hallo zusammen,

    da ich ja eigentlich eher ne Lampe bin, mal eine kleine Frage zur Beschallung:

    Würdet iher eine Front P.A. mit ein oder zwei Delay-Lines als zentrales oder dezentrales Beschallungssystem bezeichnen?

    Beste Grüße

    Ralf

  • wora
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    • 2. Juli 2008 um 22:53
    • #2

    interessante frage.

    da die komponenten voneinander abgesetzt sind, müsste das logischerweise eine "dezentrale beschallung" sein.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • stroti
    Gast
    • 2. Juli 2008 um 23:21
    • #3

    Allerdings unterstützen die Komponenten ja auch die zentrale Beschallung, da sie eine Ausrichtung der Zuschauer auf eine zentrale Stelle begünstigen wenn sie in der Abstrahlrichtung von der Bühne weg weisen.
    Ich habe keine wirklich autarken Zonen wie bei der klassischen dezentralen Beschallung, oder?

    Grüße
    Ralf

  • wora
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    • 2. Juli 2008 um 23:46
    • #4

    ich sag ja: "interessante frage"

    aber auch eine eine korrekt verzögerte linie muss man als einzelne komponente sehen.
    die systeme sind ja physikalisch verteilt und somit nicht mehr zentral.
    wie die systeme dann aufeinander abgestimmt werden, ist wieder was anderes.

    denn auch in der "klassischen dezentralen Beschallung" hat man oft bereiche, die mit dem selben signal beschallt werden. bei deckenbeschallungen kann das sogar über mehrere stockwerke völlig zeitgleich geschehen, so das wirklich alle zuhörer gleichzeitig (ein paar ms vergessen wir jetzt mal) ein signal hören. das ist dann ja auch kein zentrales beschallungssystem, nur weil die zeitgleichheit gewährt ist.

    so verstehe ich das jedenfalls.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Sound-Klinik
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    • 10. Juli 2008 um 14:16
    • #5

    ... im relevanten Hörbereich dienen die verzögert angesteuerten Systeme als Stützen, um den Direktschallanteil in größeren Hörabständen von der Bühne zu erhöhen - insofern ist es akustisch bzw. vom Hörerlebnis her eine zentrale Beschallung

    Bei einer dezentralen Beschallung (z.B. Supermarkt) gibt es dagegen kein "Hauptsystem", welches von jeder Hörposition gehört werden kann - d.h. alle Systeme sind gleichberechtigt und je nach Standort jeweils gleichberechtigt "Hauptsystem" (weil die anderen Systeme durch Regale etc. akustisch abgeschattet werden).

  • wora
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    • 11. Juli 2008 um 01:08
    • #6

    nun ja, das definiert offensichtlich jeder anders.

    wenn man ein bisschen googelt, bekommt man meistens folgende sichtweise angeboten:
    räumlich getrennt aufgebaute systeme werden als dezentrale beschallung angeführt, auch wenn explizit auf eine zeitverzögerung durch delay hingewiesen wird.

    ich habe aber auch einen anderen begriff für eine hauptbeschallung mit delayline gefunden: "zentral gestützte beschallung"

    aber eigentlich ist es doch egal wie man es nennt, hauptsache es funktioniert ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Sound-Klinik
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    • 11. Juli 2008 um 09:58
    • #7

    ... "zentral gestützt" klingt doch gut. :)

  • Volker Holtmeyer
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    13
    • 11. Juli 2008 um 14:56
    • #8

    Und dann gibt es ja auch noch den von mir gerne benutzten Begriff "semizentrales Beschallungskonzept", z.B. sowas hier:

    Den von stroti beschriebenen Fall würde ich aber auch ganz klar als zentrales Beschallungskonzept (mit Folgebeschallung) bezeichnen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • stroti
    Gast
    • 16. Juli 2008 um 08:56
    • #9

    Hallo beisammen,

    vielen Dank für die Antworten.

    Auch bei den mir bekannten Tontechnikern wurde diese Frage
    unterschiedlich beantwortet.
    Ich tendiere eigentlich ebenfalls dazu, dass ganze als gestützte zentrale Beschallung zu bezeichnen.

    Beste Grüße
    Ralf

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