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Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

  • tufkaklto
  • 11. Juli 2008 um 16:42
  • terrine
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    • 22. Juli 2008 um 13:58
    • #121

    *hust* ...ich kenne die ganz alten analogpulte nicht und mit sicherheit auch nicht den Anfang der PA-Technik (wie auch mit meinen 25 Jahren :wink: ). Allerdings bin ich mir ganz sicher, dass auch in den Anfangszeiten der PA-Technik nicht alles Fleisch war, was auf den Markt kam.
    Bei jeder neuen Technik muß erst einmal geschaut werden, wie die benutzer damit klar kommen. Auch bei Analogpulten gab es (bestimmt) genügend "Beta-Tests".
    Digital ist noch immer neu und wird nie "fertig" sein...und das ist auch gut so.

    Gruß,
    Moritz

  • tufkaklto
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    • 22. Juli 2008 um 14:58
    • #122
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Es geht doch gar nicht ums "schlechtmachen" ... und zudem gibt es Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge hier im Forum gleich von mehreren Usern. Ich habe daher eher den Eindruck, daß Kritik an der Ergonomie (!) u.a. von dir nicht so gerne gesehen wird und (heute bereits verfügbare) Geräte tendenziell schöngeredet werden soll. :wink:

    Ich habe auch eine Ahnung, warum du dies tust:
    Je mehr digitale Pulte verbreitet sind, desto schneller werden Kinderkrankheiten und ergonomische Engpässe erkannt und ausgemerzt. Du bist echt schlau, Klaus. :D


    Wer schreibt denn sowas ? :roll:
    Nimm es mir nicht übel, aber du schreibst hier schon sehr einseitig und fegst Kritik recht flott einfach weg. Außerdem hab ich gar nichts gegen Digitalpulte (wie du vielleicht glaubst). Ich habe nur gewisse Vorstellungen und Kritikpunkte, mit denen ich - wenn ich hier so mitlese - auch nicht alleine bin.

    Ich habe mir noch mal die Mühe gemacht und alle 9 Seiten noch mal durchgelesen.

    Und mir bleibt einfach der Eindruck, das Du ein Argument nach dem Anderen dagegen bringst.
    Und zwar auch viele, die sich auf Hörensagen oder Fehlmeinungen beziehen.
    Wenn man diese entkräftet, dann komt das nächste Argument.

    Und immer wieder die Argumentation, das die Pulte eben noch nicht fertig sind usw und sich noch nicht durchsetzen und eben noch nicht durchdacht sind und auch nicht sinnvoll zu kaufen.


    Es gibt aber viele, die das tun und denen man nicht absprechen kann, nicht ev doch nachgedacht zu haben.

    Denn auch diese Investitionen von ein paar K Euro sind nicht wirklich ein Klacks.


    jeder, der dies tut , wird für sich gute Gründe haben.

    Und subjektiv habe ich den Eindruck, das dies seit der Ersten Seite ein simples " Ich will das nicht und führe nur Argumente dagegen an ", ist.
    Und wie gesagt, viele Deiner Argumente stimmen nicht und wurden auch entkräftet.

    Wenn jemand einfach sagt, er will das halt nicht, dann ist das verständlich.
    Manche wollen auch keinen Opel oder Merzedes.
    Subjektive Entscheidung. Passt.

    Aber wenn man versucht, eine Diskussion zu führen, und permament eigentlich unterm Strich die selben Aussagen kommen, dann ist das urmühsam.

    Und da kommt der Moment, wo mir echt der Kragen platzt.

    Für mich ist auch dieser Tread vergebene Liebesmüh, sich mal vernünftig in einer Diskussion mit dem Thema auseinandersetzen.

    Ich sehe es auch hier weiterhin so:
    Soll doch jeder so machen, wie man es für richtig hält.

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  • Sound-Klinik
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    • 22. Juli 2008 um 15:22
    • #123
    Zitat von "klauston"

    ... und mir bleibt einfach der Eindruck, das Du ein Argument nach dem Anderen dagegen bringst.


    Bedenken, Klaus ... es sind einfach Bedenken hinsichtlich der Ergonomie und Übersichtlichkeit. Und du scheinst mir einfach ein wenig zu sehr davon begeistert zu sein (was ja auch o.k. ist). :wink: .

    Zitat von "klauston"

    ... und eben noch nicht durchdacht sind und auch nicht sinnvoll zu kaufen.
    ...
    Es gibt aber viele, die das tun und denen man nicht absprechen kann, nicht ev doch nachgedacht zu haben.


    Wem die derzeit verfügbare (digitale Mischpult-) Technik das Arbeiten schon heute erleichtert: Wieso denn auch nicht ?

    Zitat von "klauston"

    Denn auch diese Investitionen von ein paar K Euro sind nicht wirklich ein Klacks.


    Viele Kollegen haben aber Sideracks mit Inhalt, der sich nicht mal schnell für gutes Geld verkaufen läßt ... insofern stimmt das Preissargument ("brauche keine externen FXs mehr") nicht ganz. Bei einer kompletten Neuanschaffung magst du dagegen recht haben. Weiterhin kann ich mir vorstellen, daß einige Kollegen auf liebgewonnen externe Peripherie nicht gänzlich verzichten wollen und auch weiterhin "altmodische" Inserts wollen. Du wirst die entwicklung nicht bestimmen, sondern die Nachfrage in den nächsten Jahren.

    Zitat von "klauston"

    Und wie gesagt, viele Deiner Argumente stimmen nicht und wurden auch entkräftet.


    ... aber längst nicht alle hier aufgeführten.

    Zitat von "klauston"

    Soll doch jeder so machen, wie man es für richtig hält.


    Und daran wird auch dieser Thread nichts ändern. Ich bin gespannt, wie sich alles in den kommenden Jahren entwickeln wird. :)

  • hausmeister
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    • 22. Juli 2008 um 15:38
    • #124

    Hallo Manfred,

    bestelle dir doch einfach ein analoges Pult auf deinem Rider wenn du das so haben willst.
    Die anderen Kollegen bestellen sich einfach eben ein Digitales.

    Wir überlegen auch ein neues Putl anzuschaffen ( siehe woanders )
    und ich komme langsam aber sicher zur Überzeugung das es
    doch mal ein LS 9 werden wird weil es die Zukunft ist. Ich mische selber ne Band und da komm ich eben an und mach Recall und gut ..

    Wenn wir selber spielen wird unser Techniker auch ne Taste drücken und unsere Setups wären wieder da ..

    Ich arbeite im Studio selber mit nem Ohringer Teil für Monitoring .. das is so geil wenn du einfach drückst und alles ist wieder da ...und ich war bis jetzt immer ein mega Verfechter von Analog. Frag mal den FOH unseren Techniker .. :.-))

    Jedem das seine und wenn du in 20 Jahren noch analog Arbeiten magst ist das doch ok der Rest der Techniker wird es eben nicht mehr wollen ...

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • tufkaklto
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    • 22. Juli 2008 um 15:54
    • #125

    Ich kenne Firmen, da stehen Mengen an Analogen Sideracks im Lager.
    Und eben: Sie stehe.

    Diese Firmen würden sogar gerne ihre analogen Pulte der Mittel und Oberklasse gerne verkaufen und sich digitalpulte zulegen, bekommen aber den preis einfach nichtr mehr, den sie Minimum gerne hätten.

    Und müßen sich Digitalpulte zumieten, weil die Kunden das wollen.

    Das Nächste:
    ich arbeite nur mehr ca 10 % Analog.
    Und auch nicht mal, weil ich das so entscheide, sondern weil die Firmen, für die ich arbeite ( und das sind mehrere ) großteils Digital unterwegs sind.
    Und das sind Jobs ALLER Größenordnungen.

    Für mich ist das doch durchaus räpresentativ.

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  • Sound-Klinik
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    • 22. Juli 2008 um 16:43
    • #126
    Zitat von "Hausmeister"

    ... bestelle dir doch einfach ein analoges Pult auf deinem Rider wenn du das so haben willst.


    Ich hab für meine eigenen Band-Aktivitäten analoge Pulte (Soundcraft, Mackie), die momentan noch ausreichend sind ...

    Zitat von "Hausmeister"

    Jedem das seine und wenn du in 20 Jahren noch analog Arbeiten magst ...


    Genauso wie ich die Möglichkeiten älterer Cubase-Versionen vor 10 Jahren nicht so prickelnd fand (und heute mit Cubase4 und zwei 8-Kanal-Audiointerfaces von Presonus sehr komfortabel arbeite) werde ich sicher nicht erst in 20 Jahren ein digitales Livepult haben. Ich bin mir sehr sicher, daß die Bedienbarkeit digitaler Pulte sich noch sehr steigern wird ... vielleicht wird Yamaha auch noch vom einen oder anderen Anbieter belebende Konkurenz mit pfiffigen Bedienkonzepten bekommen ... :wink:

  • simonstpauli
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    • 22. Juli 2008 um 17:11
    • #127

    Man muß sich auch auf die bestehenden Bedienkonzepte erst mal einlassen, das ist schwierig, wenn man damit anfängt.

    Habe gerade einen Band-Techniker erlebt, der auf einem LS9 (Platz siehe Bilder weiter oben) tatsächlich NUR auf das interne Display schaute, den Kanal-EQ mit den Cursor-Tasten und dem Encoder-Rad bediente und dann seiner Band erzählte, es geht halt auf dem LS9 nicht so schnell.
    Das wilde Umpatchen und danach sich wundern, wo denn das Talkback-Mikrofon liegt (Kanal 28, am Pult beschriftet, hast Du gerade ins Nirvana gepatcht. Okay, ich hole eben mal ein Funk-Mikrofon von der Bühne, geht schneller...) Dabei hatte ich ein schönes Custom-Layer gebaut, bei dem die Effekte und Zuspieler ja nur noch einen Fader belegen.

    Ist klar. Ich verstehe, daß es am Anfang nicht so schnell ist. Obwohl einiges daran RTFM ist.

    Was ich nicht verstehe ist die strikte Ablehnung von Hilfestellung und die Verweigerung von 2 Minuten Vorbereitung vor dem Soundcheck.

    Wer so an die Sache rangeht darf hinterher echt nicht schimpfen.
    Diese Herangehensweise an ein digitales Pult ist mir einfach zu unreflektiert, es ist immerhin ein Arbeitsgerät, andere Gewerke lernen ihr Werkzeug und die Möglichkeiten dessen auch kennen.

    Man kann die EQs doch sogar zweihändig mit Maus (Punkt anfassen und ziehen, Frequenz und Gain) und Drehrad für den Q-Faktor bedienen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tufkadib
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    • 22. Juli 2008 um 17:45
    • #128
    Zitat von "terrine"

    *hust* ...ich kenne die ganz alten analogpulte nicht und mit sicherheit auch nicht den Anfang der PA-Technik (wie auch mit meinen 25 Jahren :wink: ). Allerdings bin ich mir ganz sicher, dass auch in den Anfangszeiten der PA-Technik nicht alles Fleisch war, was auf den Markt kam.


    Nun, das kam darauf an, womit man arbeitete. Hatte man ausgemusterte Rundfunkstudiotechnik, dann waren die Probleme (bei regelmäßiger Wartung) recht gering.
    Das Zeug war ergonomisch und technisch gut: VU-Meter waren unbekannt, die Aussteuerungsanzeigen waren Spitzenspannungsmesser mit definierten Ansprech- und Rücklaufzeiten, zumeist als Lichtzeiger ausgeführt. Schieberegler waren per Seilzug auf staubdichte Drehpotis übersetzt.
    Noch heute wundere ich mich, wieso längere Mikrofonleitungen mühsam auf Verlängerungsleitungskabelrollen aufgehaspelt (oder von Hand aufgewickelt) werden, bei Rundfunks waren Seilzugrollen Standard.

    Warum war das Zeug gut? Weil es nicht für jedermann gedacht war, der ruinöse Preiskampf existierte in dem Maße nicht.

    Natürlich waren die Sachen grau / blau, eckig, schwer und es stand kein britischer oder amerikanischer Name dran. Auf Zeug mit Namen waren die Leute wild, und wenn es der letzte Müll war (abgenutzt oder schon im Neuzustand schlecht).

    MfG

    DirkB

  • tufkaklto
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    • 22. Juli 2008 um 18:19
    • #129

    Im oberen Preissegment hätten wir die Diskussionen auch kaum bei Digital.

    Da gibt es einige sehr schöne Lösungen.

    Aber ich muß zugeben, ich gebe mich mit dem Versuch, eine schöne Diskussion darüber zu führen, geschlagen.

    Es gibt viele, die haben mit den Geräten teilweise oder kaum noch gearbeitet und lehnen diese schon von Anfang an ab.

    Zitat von "simonstpauli"

    Man muß sich auch auf die bestehenden Bedienkonzepte erst mal einlassen, das ist schwierig, wenn man damit anfängt.

    Habe gerade einen Band-Techniker erlebt, der auf einem LS9 (Platz siehe Bilder weiter oben) tatsächlich NUR auf das interne Display schaute, den Kanal-EQ mit den Cursor-Tasten und dem Encoder-Rad bediente und dann seiner Band erzählte, es geht halt auf dem LS9 nicht so schnell.
    Das wilde Umpatchen und danach sich wundern, wo denn das Talkback-Mikrofon liegt (Kanal 28, am Pult beschriftet, hast Du gerade ins Nirvana gepatcht. Okay, ich hole eben mal ein Funk-Mikrofon von der Bühne, geht schneller...) Dabei hatte ich ein schönes Custom-Layer gebaut, bei dem die Effekte und Zuspieler ja nur noch einen Fader belegen.

    Ist klar. Ich verstehe, daß es am Anfang nicht so schnell ist. Obwohl einiges daran RTFM ist.

    Was ich nicht verstehe ist die strikte Ablehnung von Hilfestellung und die Verweigerung von 2 Minuten Vorbereitung vor dem Soundcheck.

    Wer so an die Sache rangeht darf hinterher echt nicht schimpfen.
    Diese Herangehensweise an ein digitales Pult ist mir einfach zu unreflektiert, es ist immerhin ein Arbeitsgerät, andere Gewerke lernen ihr Werkzeug und die Möglichkeiten dessen auch kennen.

    Man kann die EQs doch sogar zweihändig mit Maus (Punkt anfassen und ziehen, Frequenz und Gain) und Drehrad für den Q-Faktor bedienen.

    Alles anzeigen

    Ehrlich gesagt, schön geschrieben.

    Man muß sich drauf einlassen, eigentlich auch vorbereiten und auch mal Ratschläge annehmen und sich helfen lassen.

    Ich erlebe immer wieder, das Personen mit einer gesteigerten Selbstsicherheit an die Pulte kommen, das Erste Mal da stehen und sofort loslegen wollen und sich dann in den Tiefen des Pultes verlieren.

    Dann ist es klar, das die Frustration eintritt.

    Und ganz ehrlich, als ich meine Erste Begegnung mit einem H3000 hatte, wurde ich von einer Firma mit dem ganz neuen Pult als FOH Sitter mitgeschickt.
    Ich habe mir in der Nacht davor das Manual reingezogen um alles zu wissen, was da auf mich zukommen könnte.

    Es war für mich selbstverständlich, das zu tun um nicht am nächsten tag einen schlechten Support abzugeben.

    Und das gilt eigentlich auch für heutige moderne Technik.
    Nicht nur für Digitalpulte, auch für Controller, div. Software usw.

    Wenn man sich auf die Geräte auch etwas mehr vorbereiten würde, dann hätte wir viele von den Argumenten nicht, die wir da behandeln.

    Und ja, ein LS9 zB ist ein Kompromiss in vielen Angelegenheiten und man muß auch die Grenzen des Pultes kennen.
    Niemand vernünftiger würde auf die Idee kommen, dies bei größeren Festivals hinzustellen, wenn Fremdtechniker kommen.

    Wenn mich aber ein Verleiher hinschickt und nur ich damit arbeite, dann ist es mir ( fast ) egal, mit was ich meine Brötchen verdiene.
    Und Spass daran kann ich trotzdem haben.
    ich sehe sowas dann als Herausforderung, mit den teilen schneller zu werden.

    Andererseits kann ich schon auch jeden verstehen, der sich da speziell bei den kleinen Pulten nicht so schnell reinfindet.
    Aber auch hier muß ich mal sagen, wer ernsthaft in der Branche seine Brötchen länger verdienen will, wird nicht umhin kommen, dies auf Dauer zu lernen.
    Und als Tip:
    Eher früher wie später.
    Man kann jetzt schon erkennen, wie einige Kollegen an einem vorbeiziehen.

    Bei den Großen Pulten gibt es diese Grundsatzdiskussionen mit den Technikern dieser Liga kaum..
    Dort wird schon erwartet, danmit zu arbeiten.

    Da gibt es maximal die Diskussion , welch der Pulte zum Einsatz kommen.

    Ich hab vor ein paar tagen mit dem techniker von Lenny Kravitz gesprochen.
    Der kann sich sein Pult auch nicht aussuchen.
    Lieber wäre ihm ein Digidesign Venue gewesen.
    Aber die Produktion hat ihm ein Digico D5 vorgesetzt.
    Das sind persönöliche vorlieben.
    Wenn es ihm nicht passt, dann macht das halt eine Anderer.
    Kein Problem.

    Was ich damit sagen will:
    Die Techniker, die wirklich schon was erreicht haben, können sich oft nicht leisten, was abzulehnen.
    Wir maßen uns in unseren Bereichen an, bestimmen zu wollen, was sein muß.

    Und das geht nur sehr bedingt.
    Wir sind Dienstleister, deren Aufgabe es ist, Probleme zu lösen und nicht zu schaffen und auch unsere Kunden zB mit Sound zufriedenzustellen.
    Dies wird alleie schon aus wirtschaftlichen Gründen auch in den diversen "Klassen " mit jeweils hochwertigem Equipment versucht werden.
    Trotz allem nämlich, weil sich auch größere Verleiher mit Ihren Investitionen anpassen wollen und müßen.

    Es wird kaum wer auf die Idee kommen, eine Internationale Produktion mit einem LS9 fahren zu wollen.
    Da steht auch schon ein ganz anderes marketing dahinter.
    Aber für Top40 Bands zb kann dies durchaus eine Erleichterung sein.

    So, jetz schließ ich das Thema für mich ab, denn ich glaube nicht, das die Diskussion zu einem Ziel führen wird.

    Und ja, ich bin sehr dafür, das sich die Produkte deutlich weiterentwickeln.

    Schönen Abend :D

    PS:
    Gegessen wird, was auf dem Tisch steht :D:D

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  • wora
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    • 22. Juli 2008 um 18:41
    • #130
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ...
    Wie wäre es denn, wenn alles Analoge gleich im Bühnenbereich (Ins UND Outs) bleibt und der "Rest" digital (Brummprobleme adieu) über Netzwerkkabel (drahtgebunden oder optisch) übertragen wird ?...

    das gibt es doch schon bei folgenden digitalen:
    beim Yamaha PM1D (der vorreiter)
    bei Digidesign
    bei DiGiCo
    bei Midas
    bei Allen&Heath
    bei Soundcraft
    bei Roland
    bei den grossen Rundfunkpulten sowieso...

    die kleineren Yamahas unter dem PM1D kann man mit Rocknet oder mit den Yamaha-eigenen externen wandlern aufrüsten. dann relativiert sich aber auch der preis sehr schnell.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 22. Juli 2008 um 18:57
    • #131

    Wobei die Möglichkeit, beim Pult selber auch physikalische Ein/Ausgänge zu haben auch sehr wichtig wäre.

    Siehe Vi6

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  • Sound-Klinik
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    • 22. Juli 2008 um 18:57
    • #132
    Zitat von "wora"


    das gibt es doch schon bei folgenden digitalen:
    beim Yamaha PM1D (der vorreiter) ...
    ...
    die kleineren Yamahas ... mit Rocknet oder mit den Yamaha-eigenen externen wandlern ... dann relativiert sich aber auch der preis sehr schnell.


    Wenn es preislich "untenrum" stimmt, wird es irgendwann keine analogen Multicores mehr geben. Ich wär ja für sowas wie eine RiFu-Strecke (ohne Leitungen ziehen) ... :wink:

    Zitat von "klauston"

    Wobei die Möglichkeit, beim Pult selber auch physikalische Ein/Ausgänge zu haben auch sehr wichtig wäre.


    Gute Idee.

    Was häst du von speziellen Bediengeräten (ähnlich wie Joysticks ... ABER natürlich nicht mit Bedienelementen für das Herumballern oder Racing, sondern für das komfortable Mischen optimiert ... vielleicht sogar ähnlich wie ein analoger Kanalzug mit Pfeiltasten zum durchsteppen ...) ? :wink:

  • wora
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    • 22. Juli 2008 um 19:17
    • #133

    wenn ich jetzt nur wüsste, was du damit meinst... sitze ich dann im publikum und habe einen joystick zum mischen?

    was das thema richtfunk angeht:
    per funkwellen wird man da sicherlich probleme mit den ämtern bekommen, da man eine enorme bandbreite belegt. diese wird zwar sehr gebündelt abgestrahlt, aber ich könnte mir vorstellen, das die zulassungsbehörden das nicht gross unterstützen werden.

    es gibt aber eine interessante alternative:
    optischer richtfunk per laser! (von Whirlwind, Klauston hatte da nen link).

    natürlich sollte man mit solch eng gebündelten richtverbindungen immer darauf achten, das man redundant arbeitet. also min. zwei solcher systeme, die nicht gleichzeitig unterbrochen werden können.

    aber wenn ich ganz ehrlich bin: ich hätte doch arge bauchschmerzen, das doch zwei kids zufällig gleichzeitig ihre luftballone in die richtfunkstrahlen halten...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Sound-Klinik
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    • 22. Juli 2008 um 20:37
    • #134
    Zitat von "wora"

    wenn ich jetzt nur wüsste, was du damit meinst... sitze ich dann im publikum und habe einen joystick zum mischen?


    ... vielleicht nicht unbedingt die vibrierenden ... :wink:

    Ich dachte an spezialisierte Teile (wie es sowas auch für Racing-Games auf PCs gibt) ... in diesem Fall mit Bedienelementen, die das Mischen erleichtern. Wenn man hier etwas nachdenkt, fallen einem bestimmt viele nützliche Sachen ein.

    Zitat von "wora"

    ... aber wenn ich ganz ehrlich bin: ich hätte doch arge bauchschmerzen, das doch zwei kids zufällig gleichzeitig ihre luftballone in die richtfunkstrahlen halten...


    ... die Laser müssen einfach nur stark genug sein*. :D


    * ich bin grundsätzlich für fast alles zu haben, was Auf- und Abbauzeiten minimiert.

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