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Kabelquerschnitt, ab wann 4qmm notwendig?

  • georgenomex
  • 27. Juli 2008 um 16:26
  • rené m bieler
    Verifiziert
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    347
    • 28. Juli 2008 um 19:27
    • #41

    nicht immer digital denken.. mit analog hat deutlich mehr fasetten :D

    Einmal editiert, zuletzt von rené m bieler (28. Juli 2008 um 23:12)

  • bemi
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    Beiträge
    1.755
    • 28. Juli 2008 um 21:43
    • #42

    HI,


    Ohmscher Widerstand wirkt sich auf die Leistung aus - die kann man durch mehr Pegel relativ leicht wieder ausgleichen. Problem sind die Scheinwiderstaende; Induktivitaeten und Kapazitaeten wirken sich auf den Klang aus.

    Und endlich bin ich mal wieder nicht mit Christopher einer Meinung: m.E. klingen Kabel. Man kann leicht das Gegenteil behaupten, man kanns aber vorher mal ausprobieren. Ist ja aber nicht eigentliches Thema dieses Threads.

    Bei Baessen wirkt sich m.M. die hoehere Induktivitaet eines duenneren Kabels negativ aus weil das Impulsverhalten leidet (ist mir aber in der Praxis relativ egal, da ich zu den Baessen kurze Kabelwege habe). Lange Kabelwege habe ich unterwegs hauptsaechlich zu Delay-Systemen (also Fullrange bzw. Mittelhochton) - und die klingen an 60m Kabel einfach viel matter. Das kann man jedoch durch einen EQ wieder ziemlich glatt machen (oder noch besser durch mein geliebtes KS-WiCom :) ).

    Fazit: als faulster Tech dieser Welt habe ich hauptsaechlich 2.5mm² im Verleih, kurze Bruecken auch 1,5mm², aufgekaufte Restbestaende in 4mm². Zugegebenermassen dann auch sehr lange Kabel in 1,5mm², da die einfach zu verlegen sind und ich mit genannten Mitteln das wieder zu kompensieren versuche.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • christopher hafer
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    803
    • 28. Juli 2008 um 23:47
    • #43

    bemi

    Zitat

    Problem sind die Scheinwiderstaende; Induktivitaeten und Kapazitaeten wirken sich auf den Klang aus.

    Und endlich bin ich mal wieder nicht mit Christopher einer Meinung: m.E. klingen Kabel. Man kann leicht das Gegenteil behaupten, man kanns aber vorher mal ausprobieren.

    Meine Formulierung "Kabel klingen nicht" kann man falsch verstehen.
    Sie klingen nicht im Sinne von Eigenklang, also z.B. irgendwelche Dinge wie "Auflösung" oder "Räumlichkeit" finden definitiv nicht statt!
    Das ist pures Hifi-Esoterik Geschwätz.
    Allerdings können Kabel einen Einfluss auf die Signalkette haben, konkret z.B. hier nachzurechnen:

    http://www.sengpielaudio.com/Rechner-kabel.htm

    Dies gilt aber so widerum nicht für LS-Kabel.


    Zitat

    "Betrachtet lieber mal bei euren ganzen Kabeltheorien die exakten physikalischen Zusammenhänge eines Stromkreises und die übertragungstechnischen Parameter und dies unter der Berücksichtigung der hörphysiologischen und psychoakustischen Fakten."

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • vsvo82
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    1.914
    • 29. Juli 2008 um 00:44
    • #44

    Es gibt noch einige weitere Aspekte zum Thema ; die werden auch praktisch eingesetzt und lösen immer mindestens ein Dilemma. Ich hoffe, es führt nicht zu weit :
    1) Hohe Spannung an der Quelle ----> Runtertransformieren am Lautsprecher----kompensiert auf jeden Fall den Leistungsverlust in dünnen Kabeln auf langen Strecken und hat auch sonst noch einige angenehme Seiten.

    2) Kabel ( und gegebenenfalls auch Lautsprecher ) in die Gegenkopplung des Verstärkers mit einbeziehen: Besserer Dämpfungsfaktor und besseres Signalfolgeverhalten des Lautsprechers.

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • wora
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    • 29. Juli 2008 um 01:01
    • #45
    Zitat von "René M Bieler"

    ...das mit dem querschnitt habe ich von einer kabel werksbesichtigung einer etwas größeren firma und kann es von eigenen vergleichen her absegnen, das ein zu großer kabelquerschnitt den bass weniger agil wirken läßt..

    große kabel mit kleinem ohmischen wert kann man bei zu knackig abgestimmten bässen nehmen ...

    ich verlasse mich hier dann doch lieber auf die erlernten grundlagen und nehme die kabel SO DICK WIE MÖGLICH.
    das bedeutet bei mir, das viel leistung auch durch ein dickeres kabel darf
    mehr als 4² macht für schnelle auf- und abbauten aber keinen rechten sinn, ausserdem gehen grössere querschnitte sowieso nicht mehr in einen speakon. falls dies aus irgendwelchen gründen nicht reichen sollte (massgeblich für mich ist ein dämpfungsfaktor von min. 20), dann müssen die amps halt näher an die boxen. das hat bisher immer funktioniert.

    vielleicht liegt mein unverständniss über deine aussage auch darin begründet, das ich sehr auf knackige bässe stehe! ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • rené m bieler
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    • 29. Juli 2008 um 01:20
    • #46

    wenn man den zusammenhang auseinander reißt, kann ich diese haltung verstehen..

  • simonstpauli
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    • 29. Juli 2008 um 10:18
    • #47

    Habe ich die Frage am Anfang falsch gelesen?

    Es ging um hörbare Unterschiede bei Kabeln unter 10 Meter Länge.

    darf ich zusammenfassen oder gibt es noch Unklarheiten?
    4 qmm ist besser, 2,5 qmm geht auch.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

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