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2 x PSE SM 2000. Kühlkörpertemperatur und Bauunterschiede!

  • jannik strakeljahn
  • 11. August 2008 um 21:33
  • jannik strakeljahn
    Beiträge
    101
    • 11. August 2008 um 21:33
    • #1

    Hallo,

    Ich habe mir noch eine zweite PSE SM 2000 zugelegt (gebraucht). Jetzt musste ich zufällig feststellen, dass die beiden Endstufen vom Aufbau her leichte Unterschiede aufweisen, welche wohl auf das Baujahr zurückzuführen sind. Stört mich auch nicht weiter, ABER

    Die Temperatur im Leerlauf (ohne Speaker, ohne Input und Regler beide auf Links-Anschlag) weißt gravierende Unterschiede auf. Die in meinen Augen neuere SM 2000 hält sich auf 29° (am Transistor gemessen) und bei der neu erworbenen habe ich eine Temperatur (am Transistor gemessen) von 42°C.
    Unter last konnte ich das ganze jetzt leider noch nicht testen. Aber ich denke die Temperatur von 42°C ist definitiv zu hoch.
    Habt ihr evtl. noch eine SM 2000 an der Ihr mal messen könnt? Oder Ideen woran das liegen kann?

    Anbei Fotos von der alten bzw. neuen Version.

    Bilder:

    Neue Version: http://s5.directupload.net/file/d/1518/uake6p5n_jpg.htm
    Alte Version:
    http://s3.directupload.net/file/d/1518/nghge7jh_jpg.htm

    Einmal editiert, zuletzt von jannik strakeljahn (11. August 2008 um 21:40)

  • puma
    Beiträge
    1.398
    • 11. August 2008 um 21:40
    • #2

    Welche die neuere der beiden ist, kannst du einfach an der Seriennummer feststellen, welche an der Rückseite des Amps aufgeklebt sein sollte.

    Bezüglich der Temperaturen und Differenzen würde ich dir empfehlen, den Hersteller der Endstufen, nämlich die Firma Maintronic (http://www.maintronic.de/) zu kontaktieren und dort nachzufragen.

    Ich habe selber noch einen solchen baugleichen Amp hier stehen, ggf. kann ich auch hier die Temperatur mal messen zum vergleichen.

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 11. August 2008 um 21:51
    • #3

    eventuell Offset oder Bias verstellt -> hoher Ruhestrom.

  • jannik strakeljahn
    Beiträge
    101
    • 11. August 2008 um 21:57
    • #4

    Mhm was das auch sein mag?! Kannst du das genauer beschreiben?

    *habe nebenbei auch eine Mail an den Hersteller geschrieben.

    Seriennr.
    Neuere SM2000: 040575
    Ältere SM2000: 990114

  • zeck(e)
    Beiträge
    1.287
    • 12. August 2008 um 20:39
    • #5

    Baujahr 04 ist die neue 99 die alte.

    Pisa 05 ich war dabei...

  • tufkail
    Beiträge
    288
    • 12. August 2008 um 21:09
    • #6

    OT:

    Irgendwie sehen diese Enstufen von ihnen so schwach aus. A Bissel größer wie ein herkömmlicher Hi-Fi Heimkinoverstärker. An dem Kühlkörper gespart. Gibt es eigentlich auch Profi-Verstärker mit schöneren Innereien ?

  • druid314
    Beiträge
    902
    • 12. August 2008 um 21:38
    • #7
    Zitat

    OT:

    Irgendwie sehen diese Enstufen von ihnen so schwach aus. A Bissel größer wie ein herkömmlicher Hi-Fi Heimkinoverstärker. An dem Kühlkörper gespart. Gibt es eigentlich auch Profi-Verstärker mit schöneren Innereien ?

    Stimmt mein neuer PC ist auch viel kleiner als der Alte, dass kann doch nur schlechter sein.... :roll:

  • tufkail
    Beiträge
    288
    • 12. August 2008 um 22:47
    • #8
    Zitat von "druid314"

    Stimmt mein neuer PC ist auch viel kleiner als der Alte, dass kann doch nur schlechter sein.... :roll:

    Das ist wiederum Quark. Was ich meine, ist das ich schon solidere Elektronik gesehen habe, Transistoren im Vollmetallgehäuse und sehr große mächtige Kühlkörper und das hier sieht mir nach einem Sparprojekt aus. Guck wie dünn die Rippen sind. Und zum Anderen ist der Platzgebrauch ziemlich uneffizeint, es sitzen wenige bauteile auf einer einzigen Platine.

    Wenn man industrielle Technik demontiert, so sieht man da Aufbauten mit zwei und drei Stockwerken, kein cm² Platz mehr übrig und an den Kühlkörpern wird da nicht gespart. Keine technische Ästetik bei diesem PSE-Amp..

  • jannik strakeljahn
    Beiträge
    101
    • 12. August 2008 um 23:20
    • #9

    Vom Aufbau her macht das schon sinn.. Würdest du jeden cm² platz gebrauchen, bekommst du Probleme (z.B. wenn Die Kondensatoren dauerhaft durch den Kühlkörper mitgeheitzt werden veringert sich die Lebensdauer enorm). Die geringe Anzahl der Mosfets wunderte mich allerdings schon ein wenig beim aufschrauben. Naja, wer weiß wie Leistungsstark diese sind. Und wie die Ansteuerung erfolgt.. Solange genug Power rauskommt, sie zuverlässig ist und einigermaßen ins Klangbild passt, habe ich nichts dagegen ;)

    EDIT:

    Eine Billigendstufe (NP 300 Euro 2x400W an 8Ohm) Collins MP1200. Sah von innen wirklich klasse aus. Jeder cm³ genutzt... Da dachte ich auch wow.. (ich müsste lügen) ca. die doppelte Anzahl an Mosfets verbaut.. Aber will man mal gasgeben ist sofort schicht.. ;)

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 13. August 2008 um 08:24
    • #10
    Zitat von "Igor Linowski"


    Wenn man industrielle Technik demontiert, so sieht man da Aufbauten mit zwei und drei Stockwerken, kein cm² Platz mehr übrig und an den Kühlkörpern wird da nicht gespart.


    Übliches Verfahren:
    Beurteilung eines technischen Gerätes anhand der Anzahl der verwendeten Bauteile. :D

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 13. August 2008 um 11:15
    • #11

    Wer nicht versteht was Offset- und Biaseinstellungen sind, wird auch nicht in der Lage sein, diese einzustellen. Das sollte jemand machen, der sich damit auskennt. Gerade bei der Ruhestrommessung arbeitet man an der Railspannung die nun keine Spielerei mehr darstellt.

    Zur Schaltungstechnik der Maintronic-Amps wurde sich ja hier schon detailiert ausgelassen.
    Bei deutscher Fertigung für diesen Preis und dem was raus kommt, wurde hier so ziemlich das Maximum gespart, was schon als beachtliche Leistung anzuerkennen ist. Gerade die Erzeugung der niederen Railspg. über PWM...
    Wenn dann nicht noch der "Servicetimer" wäre. Habe gerade eine SM2000 mit dem typischen Defekt hier.

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