1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Sonstiges
  4. Offenes Brett

Das liebe Geld ...

  • ukw
  • 3. Dezember 2008 um 10:58
  • Geschlossen
  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 7. Dezember 2008 um 09:27
    • #21
    Zitat von "ukw"

    Was ist Euer Vorschlag :?:


    Ich bin zu wenig Wirtschaftler, um das abschätzen zu können. Eventuell ließen sich redlicher Handel und Börsengeschäft dadurch in Einklang bringen, daß kurzfristige Unternehmensverkäufe (Heuschreckentätigkeit) und Spekulationsgewinne extrem hoch besteuert würden. Das würde einigen daran Wohlstverdienenden den Spaß verderben.
    Evtl. könnte man auch die Höhe des Aktienberges, den ein Unternehmen ausgeben darf, begrenzen.

    Meiner Meinung nach kommt man hier nicht ohne staatliche Lenkung aus. Der Staat (Steuerzahler) darf ja auch für die Verluste haften, wenn es (mal wieder) schief ging.
    Von genau dieser Vorgehensweise, die Gewinne zu privatisieren, Verluste aber zu sozialisieren; müssen wir aber wegkommen.

    MfG

    DirkB

    P.S.: die sozialökologische Bewegung findet doch schon vollumfänglich statt. Auf all das, was da genannt wurde, darf man auch heute schon nicht zu knapp Steuern entrichten.

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 10. Dezember 2008 um 23:02
    • #22

    Wenn vielleicht die Wirtschaft von dem Irrglauben weg kommen würde das Geld arbeitet, vielleicht hätten wir dann schon eine Erkenntnis die das ganze wieder auf gesunde Füße stellen würde. Geld kann sich ebenso wie alle anderen Güter nicht selbst vermehren, es bedarf immer einer Quelle die arbeitet um Gewinne zu erwirtschaften die dann dieses Wachstum bewirkt. UKW hat also garnicht so unrecht wenn er sagt die Menge des Geldes muß an einen Faktor gebunden sein der dieses reguliert.
    Genau das ist nämlich in unserer Weltwirtschaft ganz schön schief gelaufen, da hat Geld anscheinend gearbeitet und sich eigentlich wundersam vermehrt ohne das ein Gegenwert dafür vorhanden war, das ganze gerät dann zwangsläufig aus dem Gleichgewicht den irgendwann reichen Zahlen auf dem Papier nicht mehr und es ist notwendig das dieser Gegenwert an dessen Stelle tritt und was passiert wenn es diesen garnicht gibt sehen wir ja nun sehr deutlich.
    Nur mal so Grundüberlegungen z.B., der Wert einer Firma wird ermittelt, nun hat man natürlich materielle Güter denen man ganz eindeutig einen Wert zuschreiben kann, man hat aber auch immer einen Faktor Wirtschaft, die nun aus diesem materiellen Wert einen künstlichen Wert ermittelt den das Geschäft wert ist weil entsprechende Einnahmen und Wachstumsprognossen zu erwarten sind, aber in Endeffekt ist das alles nur heiße Luft mit der man den eigentlichen Wert der Firma nur hochrechnet. Erwirtschaften die Mitarbeiter usw. diese Summe wieder, war bzw. ist die Firma das dann wirklich wert gewesen, über welche Mittel man versucht dieses von dem Mitarbeitern zu fordern sein mal ganz dahingestellt, aber geht das ganze einfach in die Hose, wo ist dann dieser Traumwert der Firma, er ist wie so vieles einfach nur eine große Seifenblase die platzt und die leidtragenden ist wieder mal diejenigen die hart gearbeitet haben.
    Mein Vorschlag? Weg mit diesen Wirtschaftsgespenstern, zurück zum guten alten, direktem Geldgeschäft.
    Aktiengesellschaften, Bösre, Fonds usw. all das ist nur der Zirkusakt mit unseren Finanzen. Zurück zu alten Geschäftsformen die für sich selber stehen und auch gerade stehen. Ich verliere wohlmöglich alles wenn ich Mißwirtschaft betreibe und meine Firma kaputt mach, ich bin also mit meinem Gesellschafter zusammen zu 100% haftbar, warum gibt es also diese Schlupfloch Geschäftsformen die eben diese Haftung einfach bei Seite schieben.
    Wer ist den noch wirtschaftlich wirklich verantwortlich, der Bürger ansich selbst und Unternehmen die sich durch ihren erwirtschafteten Gewinn selber tragen müssen, wenn nicht dann marktwirtschaftliche Marktbereinigung.
    Ich sage, unsere soziale Marktwirtschaft ist eine gesunde Grundlage die funktioniert, aber nur wenn sie nach klaren Vorgaben arbeitet nicht untergraben oder ausgebotet wird. Uns genau das ist es was dieser finanzielle Wirtschaftszweig permanent tut, er arbeitet aus eigenen Interessen weit über die Grenzen hinaus dieser funktionierenden Marktwirtschaft mit Phantasiegebilden und Wunschvorstellungen. Einfach nur heiße Luft, der man gutes Geld hinterher wirft und das, man muß es wirklich so sagen einfach nur aus gier.
    Hat was vom rauchen, auch nur heiße Luft die einen irgendwann das Leben kostet.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 11. Dezember 2008 um 10:30
    • #23

    Es gibt ja die These, daß Zinsen an sich nicht gut sind, weil es eben das Geld-vermehren ohne produktive Arbeit fördert.

    Aber im Grunde muss man das anders sehen: Diese Zinsen bezahlt ja jemand, der gerade Geld braucht. Idealerweise z.B. für eine neue Anschaffung / Investition, mit der er seine Produktivität erhöhen kann.

    Und genau dieser gibt von seiner gestiegenen Produktivität demjenigen etwas ab, der ihm das Geld geliehen hat. Also gesamtwirtschaftlich ist das nicht so, daß das Geld sich "einfach so" vermehrt.

    Wenn man Geld mit Kapital übersetzt, dann leuchtet es vielleicht eher ein. Die einen haben eine große Beschallungsanlage, die sie gegen Geld vermieten, die anderen haben Geld, das sie gegen Geld "vermieten". Im Prinzip ist alles austauschbar. Und warum soll der eine für sein Kapital kein Geld bekommen, während der andere für sein (nichtmonetäres) Kapital etwas erhält?

    Solange aber mit Kapital spekuliert wird, solange gibts einfach auch Gewinne und Verluste.
    Die einen spekulieren mit monetärem Kapital, die anderen mit Firmenkapital (Aktien, Beteiligungen etc.).
    Im Grunde ist es immer ein Gleichgewicht: Hohes Risiko bedeutet neben hohen Gewinn auch hohe Verluste.

    Das Problem an der Sache ist, daß sich manche einfach das Risiko nicht mehr bewußt sind oder nach der Vogel-Strauß-Mentalität handeln.
    Wer nur soviel Risiko eingeht, wie er alleine ohne Schaden tragen kann, der schädigt keine anderen.

    Aber der Mensch muss scheinbar jedesmal neu lernen, was das bedeutet. Darum verläuft das Wirtschaftsleben ja auch in Zyklen und nicht einfach nur so dahin....
    (Wäre ja auch sonst zu langweilig oder?)

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 11. Dezember 2008 um 11:45
    • #24

    Kracky:

    Zitat von "Kracky"

    Mein Vorschlag? Weg mit diesen Wirtschaftsgespenstern, zurück zum guten alten, direktem Geldgeschäft.
    Aktiengesellschaften, Bösre, Fonds usw. all das ist nur der Zirkusakt mit unseren Finanzen. Zurück zu alten Geschäftsformen die für sich selber stehen und auch gerade stehen. Ich verliere wohlmöglich alles wenn ich Mißwirtschaft betreibe und meine Firma kaputt mach, ich bin also mit meinem Gesellschafter zusammen zu 100% haftbar, warum gibt es also diese Schlupfloch Geschäftsformen die eben diese Haftung einfach bei Seite schieben.
    Wer ist den noch wirtschaftlich wirklich verantwortlich, der Bürger ansich selbst und Unternehmen die sich durch ihren erwirtschafteten Gewinn selber tragen müssen, wenn nicht dann marktwirtschaftliche Marktbereinigung.
    Ich sage, unsere soziale Marktwirtschaft ist eine gesunde Grundlage die funktioniert, aber nur wenn sie nach klaren Vorgaben arbeitet nicht untergraben oder ausgebotet wird. Uns genau das ist es was dieser finanzielle Wirtschaftszweig permanent tut, er arbeitet aus eigenen Interessen weit über die Grenzen hinaus dieser funktionierenden Marktwirtschaft mit Phantasiegebilden und Wunschvorstellungen. Einfach nur heiße Luft, der man gutes Geld hinterher wirft und das, man muß es wirklich so sagen einfach nur aus gier.

    das gefällt mir, wird aber mit Sicherheit nicht realisiert werden.
    Erstens, weil riskante Unternehmungen dann wieder wirklich riskant sind und zweitens, weil sich bei dieser Variante des Wirtschaftslebens kein Geld ohne Arbeit verdienen läßt.


    MfG

    DirkB

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 11. Dezember 2008 um 12:38
    • #25

    Ich glaube, daß wir auf die Jahrezehnte betrachtet, von unserem Wirtschafts- und Geldsystem wesentlich mehr profitiert haben, als daß wir in einer Krise jemals draus erleiden mussten.

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 11. Dezember 2008 um 13:36
    • #26

    mringhoff:
    full ack. (Wobei eine endgültige Bilanz wohl erst dann sinnvoll ist, wenn das System abgeschafft oder gecrashed ist...)

    DirkB:
    Und wenn Du nun eine tolle Idee für ein Produkt hast, aber kein geld um Dir eine Maschine zur Fertigung zu kaufen? Und wenn ich Geld über hätte aber gerade keine so gute Idee? Ich denke, wir würden uns schnell entweder einigen, dass

    a) ich Dir das Geld leihe, aber gern dafür belohnt werden möchte (Zinsen) - weil ich sonst das geld jmd. anderem mit einer guten Idee gebe.

    b) Ich Dir das Geld gebe, aber an Deinem Unternehmen beteiligt werden möchte, um an den Gewinnen zu partizipieren.

    Und schon wären wir beim status quo.

    Ach ja - Optionen und Leerverkäufe können wir auch gern noch einführen:

    Angenommen, ich wäre Bauer und brauche JETZT Geld für einen neuen Trecker. (Sowas soll vorkommen :D ) Ich gehe davon aus, dass meine Ernte bombastisch wird und rechne somit mit einem großen Angebot bei stabiler Nachfrage - also einem geringen Preis.
    Mein Angebot: Wenn ich jetzt ein wenig Geld für meinen Trecker bekomme, überlasse ich dem Geldgeber große Teile meiner Ernte in ein paar Monaten.

    Angenommen, diesmal hast Du Geld über und hast von einer schlechten kommenden Ernte gehört. Du erwartest also hohe Preise in der Zukunft -> Das Angebot ist verlockend.

    Wenn mir nun die angeblich bombastische Ernte in letzter Sekunde verhagelt wird, habe ich als Leerverkäufer ein kleines Problem...
    (Andererseits hätte ich ohne Trecker die Ernte nicht einholen können und somit auch verloren...)


    Ich will damit nicht belehrend wirken und suche auch nach anderen Ansätzen - komme aber immer wieder zu diesen Strukturen, wenn man nicht den (angeblich so effizienten) Markt durch einen allwissenden Staat (bzw. Weltregierung, da Globalisierung) substituiert...

    Wurden eigentlich schon CDS erwähnt? Das ist an sich ja kein Geheimnis mehr - die Immoblase (ABS) und die damit verbundene Korrektur allerdings war es allerdings auch nicht...

    [IRONIE]
    Die Frage ist nun: Wohin mit unserem ganzen Geld? :D
    [/IRONIE]

    Henne's Sites

  • DJheini
    Moderator
    Reaktionen
    502
    Beiträge
    13.787
    Marktplatz Einträge
    4
    • 11. Dezember 2008 um 13:49
    • #27
    Zitat von "mringhoff"

    Ich glaube, daß wir auf die Jahrezehnte betrachtet, von unserem Wirtschafts- und Geldsystem wesentlich mehr profitiert haben, als daß wir in einer Krise jemals draus erleiden mussten.

    Genau, deshalb gibt es auch immer mehr Millionäre und Arme. :roll:
    Und wir treiben von einer Abhängigkeit zur nächsten. Auto, Strom usw.
    Und wenn dann was in die Hose geht, dürfen wir auch noch dafür gerade stehen.
    Super! Und wo profitiert man jetzt davon? Letztendlich zahlen wir nur die Zeche
    und ermöglichen einer kleinen Minderheit ein Leben in Saus und Braus.

    Wie war das noch, als die Vetreter der großen amerikanischen Automobilkonzerne
    gefragt wurden, ob sie ihren Privat-Jet der Rettung der Firma opfern würden?

    Breites Grinsen. :evil:

    Zieht euch alle warm an, das nächste Jahr wird hart. Wenn man uns schon
    von Seiten der Politik vorwarnt, dann sind im Background schon längst die
    Weichen zur Sanierung der Wirtschaft gestellt. Auf unsere Kosten natürlich.
    Es geht nämlich niemals um uns. NIEMALS!

    @ Kracky

    Volle Zustimmung deinem Beitrag.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 11. Dezember 2008 um 14:16
    • #28

    Hallo,

    Zitat von "Henne"

    DirkB:
    Und wenn Du nun eine tolle Idee für ein Produkt hast, aber kein geld um Dir eine Maschine zur Fertigung zu kaufen? Und wenn ich Geld über hätte aber gerade keine so gute Idee? Ich denke, wir würden uns schnell entweder einigen, dass

    a) ich Dir das Geld leihe, aber gern dafür belohnt werden möchte (Zinsen) - weil ich sonst das geld jmd. anderem mit einer guten Idee gebe.

    b) Ich Dir das Geld gebe, aber an Deinem Unternehmen beteiligt werden möchte, um an den Gewinnen zu partizipieren.

    Und schon wären wir beim status quo.

    das ist eine berechtigte Frage. Vermutlich würde ich aber so verfahren, wie ich es bisher tat und schuldenfrei lebte: arbeiten gehen und sparen.
    Ich habe einfach keine Lust, bei einer Bank einen Kredit z.B. für einen Hauskauf aufzunehmen, den dann mit meinem Netto abzubezahlen und der Bank durch meiner Hände Arbeit noch ein schönes Leben zu finanzieren. Tut mir leid, aber so weit geht die Nächstenliebe dann doch nicht.

    Sicherlich sind Kreditinstitute notwendig, nicht aber das Kino, das an der Börse getrieben wird.

    MfG

    DirkB

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 11. Dezember 2008 um 14:53
    • #29
    Zitat von "DirkB"


    Ich habe einfach keine Lust, bei einer Bank einen Kredit z.B. für einen Hauskauf aufzunehmen, den dann mit meinem Netto abzubezahlen ...


    Und worin willst Du wohnen?
    Wenn Du nicht die Wohnung/das Haus oder viel Geld geerbt hast, wirst Du wohl zur Miete wohnen müssen.
    Und da ernährst Du gleich zwei Leute: Deinen Vermieter und die Bank Deines Vermieters...

    Und lieber 20 Jahre jeden Monat 500,- EUR ein Darlehen abbezahlen als 500,- EUR Miete. Denn nach 20 Jahren gehört mir die Wohnung und als Mieter darf ich dann bis zum Lebensende weiterzahlen....


    Zitat von "DirkB"

    Sicherlich sind Kreditinstitute notwendig, nicht aber das Kino, das an der Börse getrieben wird.


    richtig. Hier sollte man ansetzen....

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 11. Dezember 2008 um 15:13
    • #30
    Zitat von "DJheini"


    Genau, deshalb gibt es auch immer mehr Millionäre und Arme. :roll:
    Und wir treiben von einer Abhängigkeit zur nächsten. Auto, Strom usw.


    Und was hat das jetzt mit dem Geldsystem bzw. mit der Zinsidee zu tun?
    Das ist eine Frage des Umverteilens und der sozialen Struktur.

    Die Schere zwischen arm und reich gibts auch ohne Geld. Man muss nur ein paar Jahrhunderte zurückgehen...

    Das Profitieren muss man ja auch langfristig sehen. Selbst die Armen waren früher einfach ärmer wie heute. (Wobei dies keine Veranlassung sein sollte, die soziale Schere weiter aufgehen zu lassen...)

    Zitat von "DJheini"


    Und wenn dann was in die Hose geht, dürfen wir auch noch dafür gerade stehen.
    (...) Letztendlich zahlen wir nur die Zeche und ermöglichen einer kleinen Minderheit ein Leben in Saus und Braus.


    Das ist das auch, was mir in den letzten Monaten auf den Magen geschlagen hat. Die Gewinne werden privatisiert, die Verluste sozialisiert.
    Die, die sozusagen die Verantwortlichen in diesem Bankensystem waren (Händler, Hedgefonds etc.) sitzen jetzt weiterhin auf Ihren Millionen und Milliarden und sehen zu, wie der Staat das Spielzeug wieder versucht zu richten, daß diejenigen kaputt gemacht haben...

    Keine Frage, als Maßnahme für die Zukunft ist das sicherlich richtig gewesen. Nicht auszumalen, wenn eine Bank nach der anderen pleite gegangen wäre. Aber daß man hier kaum einen "Schadensersatz" von den Verursachern verlangen kann, ist eine ziemliche soziale Ungerechtigkeit.

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 11. Dezember 2008 um 15:35
    • #31

    mringhoff: Du hast es gut zusammengefaßt: das wirkliche Problem ist, daß die Gewinne privatisiert, die Verluste aber sozialisiert werden.
    Es wird höchste Zeit, dem Casinokapitalismus Zügel zu verpassen. Ganz ohne Regeln geht es eben nicht und der Markt kann seine eigenen Probleme auch nicht selbst lösen.
    Wirklich speiübel werden kann es einem, wenn man sieht, wie sich diejenigen, die das Spielcasino erst eröffneten und Deregulierung predigten; jetzt hinstellen und sagen, sie wären ja immer für straffe Regulierung gewesen... :evil:

    MfG

    DirkB

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 15. Dezember 2008 um 13:33
    • #32
    Zitat von "mringhoff"

    Es gibt ja die These, daß Zinsen an sich nicht gut sind, weil es eben das Geld-vermehren ohne produktive Arbeit fördert.

    Aber im Grunde muss man das anders sehen: Diese Zinsen bezahlt ja jemand, der gerade Geld braucht. Idealerweise z.B. für eine neue Anschaffung / Investition, mit der er seine Produktivität erhöhen kann.

    Und genau dieser gibt von seiner gestiegenen Produktivität demjenigen etwas ab, der ihm das Geld geliehen hat. Also gesamtwirtschaftlich ist das nicht so, daß das Geld sich "einfach so" vermehrt.

    Wenn man Geld mit Kapital übersetzt, dann leuchtet es vielleicht eher ein. Die einen haben eine große Beschallungsanlage, die sie gegen Geld vermieten, die anderen haben Geld, das sie gegen Geld "vermieten". Im Prinzip ist alles austauschbar. Und warum soll der eine für sein Kapital kein Geld bekommen, während der andere für sein (nichtmonetäres) Kapital etwas erhält?

    Darin ist ein folgenschwerer Denkfehler versteckt :idea:

    Denke Dir folgendes: Wir beide sitzen auf einer Insel. Nur Du und ich sind dort. Ich habe Geld - Du nicht.
    Nun leihe ich Dir "etwa"s Geld und Du must es mir mit Zinsen zurückzahlen.

    Geht das? :D

    Aha ! Du wirst mir das Geld nicht zurückzahlen können, denn Du brauchst einen Teil um Zinsen zu zahlen. Exakt diesen Teil des Geldes bleibst Du mir schuldig. :D

    Irgendwelche Einwände, daß dieses Beispiel eine nicht übertragbare Situation darstellt - weil wir auf einer "sehr großen Insel" leben auf der das "Zins-Geld" vom Himmel regnet ... :roll: - Du merkst es selbst :wink:

    und noch etwas: Zurück auf unsere "2 Personen Insel": Angenommen, ich würde Dir das Geld nicht leihen ...
    wäre ich wohl in der Lage allein und aus eigener Kraft mein Geld zu "vermehren" ? :idea:

    Das ist der Punkt. Solange Geld ein Symbol für Ware ist (Geld entstand ja aus dem Tauschhandel)
    und wir beide uns einig sind, daß jede Ware früher oder später verdirbt und somit wertlos wird ,
    solange bleibe ich dabei, das Geld Guthaben mit einem negativen Zinssatz belegt werden müssen
    und ausgeliehene Geld Beträge maximal MAXIMAL und nochmal: MAXIMAL in exakt der gleichen Höhe zurückgezahlt werden müssen, in der sie ursprünglich ausgeliehen worden sind.
    Ich schaffe also die wundersame Geldvermehrung ab. Wenn das Geld nicht verliehen wird , wird es weniger.
    Wenn Du Geld viel und oft verleihst, bleibt es im besten Fall so viel wert, wie Du ursprünglich verliehen hast.

    Mit diesen Schuhen lernt die neue Wirtschaft laufen :lol:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • FF
    Reaktionen
    105
    Beiträge
    1.868
    • 15. Dezember 2008 um 14:06
    • #33

    Vereinfachungen sind immer solange gut, bis sie so einfach sind, dass sie nicht mehr mit der Realität übereinstimmen - und das passiert hier gerade.

    Anonsten werfe ich mal einfach den Begriff Wertschöpfung in die Runde, das ist der Punkt, den du übersiehst...

    Geuß FF

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 15. Dezember 2008 um 16:12
    • #34
    Zitat von "ukw"


    Denke Dir folgendes: Wir beide sitzen auf einer Insel. Nur Du und ich sind dort. Ich habe Geld - Du nicht.
    Nun leihe ich Dir "etwa"s Geld und Du must es mir mit Zinsen zurückzahlen.

    Das ist ein nettes Beispiel. Wollen wir es einfach realitätnäher gestalten?

    Lassen wir es einfach mal so sein, daß auch noch FF mit auf unserer Insel sitzt. Wir sind also zu dritt.
    Denn bei zwei Leuten macht ja die "Wertübersetzung Geld" keinen Sinn.
    Und jeder von uns hat sein eigenes Geld, Du die Inseldukaten, ich die Taler und FF die Teuros.

    Ich habe also kaum Geld aber eine Idee, Du hast also viel Geld und FF so mittelviel Geld und einen tollen Kochtopf.
    Ich brauch für meine Idee den Kochtopf, leihe mir von Dir also 100 Inseldukaten. Die Inseldukaten sind 10 Teuros wert und für diesen Preis bekomme ich auch meinen Kochtopf von FF
    Nun koche ich ein ganz tolles Gericht, daß jeder auf der Insel haben will. Ich verkaufe das für 10 Taler das Stück, akzeptiere von Dir aber stattdessen auch 10 Inseldukaten oder 1 Teuro von FF.
    Nach 11 verkauften Essen hab ich also 100 Inseldukaten und 10 Dukaten für den Zins und gebe Dir alles zurück.
    Du bist satt und zufrieden und hast unter dem Strich wieder die gleiche Menge Inseldukaten in der Schatzkiste. Es wurde nichts vermehrt, nur Dein Geld hat Dich ernährt.

    So, jetzt kommt aber die Gier ins Spiel:
    Du könntest ja mir und FF Geld leihen, damit sie alle Dir was zum Essen kochen.
    Doch leider sind in Deiner Schatzkiste nur 190 Inseldukaten. Da ja jeder sein eigener Geld-Herr ist, kommst Du auf die Idee, einfach noch 10 Dukaten herzustellen.
    Am Anfang kommt noch keiner drauf, aber nachdem Du nur so mit den Dukaten rumwirfst und es immer mehr gibt, merkt FF und ich relativ bald, daß da etwas nicht stimmt. Wir verlangen also für unser Essen nicht mehr 10 Dukaten, sondern 11. FF darf aber weiterhin seine Suppe bei mir für einen Teuro kaufen.
    Das gefällt Dir natürlich auch nicht, also lässt Du Dir was anderes einfallen. Du schreibst für FF einen Zettel, daß er dafür in einem Jahr 100 Dukaten haben kann, wenn er Dir 8 Suppen gibt, das somit nicht in Umlauf gebrachte Geld verleihst Du aber an mir, weil ich mir noch einen Suppenwärmer kaufen will. Nachdem ich Dir 20 Suppen verkauft habe, sind wir wieder quitt, Du hast aber kein Geld mehr um FF das auf dem Zettel geschriebene Versprechen einzulösen, weißt aber, daß Du nicht einfach Geld nachbasteln kannst, also schreibst Du ihm einen neuen Zettel. FF will aber, daß Du ihm lieber 10 Teuros zahlen als 100 Dukaten zahlen sollst. Du hast aber keine Teuros, weißt aber, daß ich jede Menge habe, da ich ja an FF fleissig Suppen verkauft habe.
    Also schreibst Du FF einen Schuldschein mit 10 Teuros und bestellst gleich bei mir neben ein paar Suppen auch gleich 10 Teuros, die ich Dir in einem Jahr geben soll. Wir halten dieses Geschäft auf einem weiteren Zettel fest.
    Nun ist aber der Kochtopfmaschine von FF kaputt gegangen und muss ich bei mir Ersatzteile kaufen. Er gibt mir Deinen Zettel, den er von Dir erhalten hat. Ich mache das Spiel mit und nun hab ich zwei Zettel von Dir.

    So sind wir fleissig am suppenkochen, verkaufen, essen. Uns gehts gut. Doch dann kommt der Tag X, an dem ich meine beiden Zettel bei Dir einlösen will. Doch Du hast viel zu wenig Geld dafür. Jetzt bin ich sauer, und erzähle das auch dem FF. Wir verkaufen Dir jetzt keine Suppen mehr, denn bei deinem Geld ist einfach kein Wert mehr dahinter...

    Also nicht Geld und Zins ist schuld, sondern die nicht wertkonforme Geldvermehrung...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • christian_thomas
    Verifiziert
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    1.001
    • 16. Dezember 2008 um 10:48
    • #35

    Was für eine Diskussion!

    Es wird recht viel und häufig überbewertet - und ehrlich gesagt, ich meine, die Spekulationen sind es, die uns ins Verderben bringen.

    Der Finanzminister spekuliert mit Aussagen sogenannter Wirtschaftsweisen, die ihm Mehreinnahmen prognostizieren - aufgrund derer gibt er mehr Geld aus, als er hat, und muss Schulden machen.

    Wo ist denn das ganze Geld geblieben, was die Banken verzockt haben? Ist das in ein schwarzes Loch gefallen?

    In Amerika wurden Kredite für Häuser gegeben - diese Häuser waren Holzhütten, es kam ein Hurrikan, und die Holzhütte war weg. Der Kredit bzw. die Verschuldung des nun Ex-Hausbesitzers war aber noch da...

    Mir selbst geschah in den 80er Jahren folgendes:

    Ich ging zu einer Bank und wollte einen Kredit - die Bank lehnte ab, da mein damaliges Einkommen keine Kreditrate ermöglichte.

    Ich ging zu einer anderen Spaßkasse - dort wurde der Posten "Haushaltsgeld" so lange gekürzt, bis die Kreditrate möglich war...

    Nach ein paar Jahren dann Scheidung und Zusammenbruch...

    Es kostete viel Arbeit mit ner neuen Idee, die Gesamt-Folgen dieses Zusammenbruchs zu erledigen... Erst Ende dieses Jahres bin ich aus ALLEM raus.

    Mein Fazit:

    Ich nehme nie wieder Kredite in Anspruch.

    Ich bestelle nur das was ich auch bezahlen kann.

    Alles was ich habe gehört mir, ist bezahlt, und ich habe meine Ruhe vor Banken und deren Spekulationen.

    Nur ein bitterer Beigeschmack:

    Wenn ein Kunde mal nicht zahlt, habe ich ein Problem... - aber wer von Euch hat das nicht?

    Ich denke, Spekulationen haben alles kaputtgemacht. Und ich muss kein Diplom-Wirtschafts-Hassenichtgesehen sein um zu begreifen, dass von nichts nichts kommt.

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 16. Dezember 2008 um 11:43
    • #36
    Zitat von "Christian_Thomas"


    Wo ist denn das ganze Geld geblieben, was die Banken verzockt haben? Ist das in ein schwarzes Loch gefallen?


    Es war nie da, das ist ja das ganze Problem...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 16. Dezember 2008 um 12:07
    • #37

    Die Problematik der Kreditvergabe:
    Überblickt ein Bankmitarbeiter den Vorgang, dann bleibt alles kalkulierbar. Der "normale" Kredit an den Häuslebauer oder an den kleinen Gewerbetreibenden etc. ist überschaubar. Hier gibt es ein Einkommen, dort Sicherheiten, eine feste Rückzahlungsrate und eine bestimmte Laufzeit. Alles also abzuschätzen, natürlich je nach Kunde auch mal mit einem höheren Risiko, aber das ist ja das Geschäft.

    Dann kommen die komplizierten Kreditfälle, der Kreditnehmer setzt sich nicht mehr aus einer Firma oder einer Person zusammen, sondern aus mehreren Unter/Teil/Tochterfirmen eines Konzerns. Hier bürgt mal die eine für die andere Firma, die Sicherheit ist mal hier und mal dort hinterlegt, Konzernbilanzen, Holdings, Gewinnverschiebungen machen das ganze noch kompilizierter, Sicherheiten werden von Bankmitarbeitern anhand von Unterlagen bewertet, die der Kreditnehmer selbst erstellt/beigebracht hat, Immobilien sind weltweit verstreut, dementsprechend weit auseinander gehen die Wertermittlungen etc.
    Dann arbeiten mehrere Bankmitarbeiter an einem "Fall", mit der üblichen Personalfluktuation bei der Bank und beim Kunden blickt dann nach ein paar Jahren keiner mehr, wie was eigentlich läuft.
    Und dem Bankmitarbeiter ist das im Endeffekt auch vollkommen egal. Er bekommt sein Gehalt, eventuell noch Provisionen und fertig. Wenn der Kunde eines Tages mal hops geht, dann wird dieser niemals zur Rechenschaft gezogen werden, selbst wenn er noch dort arbeitet. Er dient höchstens als Bauernopfer.

    Das oben genannte ist aber noch ganz normaler Bankalltag.
    Jetzt verbriefen wir noch die Kredite, werfen sie in einen großen Topf, verbriefen den Topf und verkaufen die Anteile an andere Banken, diese sepekulieren damit, die Gewinne steigen. Man will mehr solcher Topf-Anteile. Also werden noch mehr Kredite verbrieft und verkauft.

    Das ganze entwickelt eine Eigendynamik, die auch mit dem Grundgeschäft, dem Kredit nichts mehr zu tun hat.
    Aber weil keiner der Händler die Sachen hinterfragt (und ja auch nicht kann) und weils ja alle so machen, wird so lange weitergemacht, bis das System einfach platzt.
    Das hat etwas von einem Schneeballsystem...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 16. Dezember 2008 um 16:52
    • #38

    Hallo Matthias Ringhoff,
    ich empfehle Dir eine kleine extra Vorlesung bei Prof. Bernd Senf (Prof. für Volkswirtschaftslehre) , um Deinen BWL / VWL Horizont etwas zu erweitern.
    Dann merkst Du vielleicht, daß Dein Beispiel zwar typisch ist und dem landläufigen Erkenntnisstand entspricht...
    aber wohin uns das geführt hat, sehen wir gerade.

    http://www.dailymotion.com/video/x75y6c_p…rsachen-de_news

    btw. die Mikrofonierung ist grausam :wink:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • DJheini
    Moderator
    Reaktionen
    502
    Beiträge
    13.787
    Marktplatz Einträge
    4
    • 16. Dezember 2008 um 18:21
    • #39

    Der Kabarettist Georg Schramm hat es in seinem letzten
    Programm trefflich beschrieben (auch gewollt übertrieben),
    wo die Probleme liegen.

    Georg Schramm - Thomas Bernhard hätte geschossen

    Hörenswerte Stücke:

    "Das scheue Reh des Kapitals"
    "Die Sau durchs Dorf treiben"
    "Ein Zeichen setzen! "

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 17. Dezember 2008 um 12:34
    • #40

    P.S. ich weiß, daß die 2 Stunden (dauer des Filmes) kein kleiner Happen ist, den man eben mal so nebenher zu sich nehmen kann.
    Falls Ihr jedoch den zwingend kommenden Neuanfang aktiv mitgestalten wollt, ist ein tiefes Verständnis für den Grund der Krise notwendig.
    In dem Vortrag von Prof. Bernd Senf werden die Zusammenhänge anschaulich und leicht verständlich dargestellt.

    Interessant finde ich, dass im Laufe dieses Threads
    Matthias Ringhoff scheinbar kompetent auftritt.
    Das hört sich alles nett an, bis man das Wirtschaftssystem und die Globalisierung als geschlossenes System begreift (noch können wir nicht zu fernen Galaxien exportieren). Ein Globus ist zwar groß und rund, aber er ist ein geschlossenes System. der Rest ist simple Mathematik.
    Ich hingegen bin nur ein einfacher Tischler, aber meine Instinkte funktionieren tadellos und die Grundrechenarten (einfache Mathematik) beherrsche ich auch.

    schauen wir etwas zurück: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=604628#604628

    Zitat


    ... wir haben vielleicht nur ein mathematisches Problem, welches derzeit mit den GoB* nicht zu lösen ist :lol:

    Wellenfront war übrigens kein durchgeknallter Freak - im Gegenteil. Ich erlebte im Gespräch eine hellwache hoch intelligente Persönlichkeit.
    Und rechnen konnte er auch sehr gut.
    Darum warten wir mal ab, ob seine Einschätzung ehr zutrifft als die von Matthias Ringhoff

    Zitat von "Wellenfront am 06.02.2005"

    QSC hat Sennheiser übernommen?
    MIR WIRD SCHLECHT!
    Und womit haben die bezahlt?,mit Dollars?
    Reicht es nicht das die FiatMoney Dollars hier schon Firmen und Wohnraum kaufen,nun auch Sennheiser :shock:
    Kaufen von Werthaltigen solange noch wer diese Währung nimmt/nehmen muss......


    Brennende Mülltonnen bald in Germany..........


    oder ...

    Zitat von "mringhoff - BeitragVerfasst am: 03.12.2008"

    Grundsätzlich glaube ich auch, daß der Abschwung zum Teil auch herbeigredet wird.
    Überall liest man von Rezession, wirtschaftlicher Einbruch etc.
    Was machen dann die Firmen? Sie sind vorsichtiger und behalten mal vorsorglich ihr Geld. Investitionen werden hinausgezögert, man wartet ab.

    Mit wem ich auch immer spreche (Kollegen/Kunden/Bekannte), jeder erzählt mir, daß man zwar momentan noch keine Auswirkungen von der Krise spüre, aber man im kommenden Jahr schon mit Rückgängen rechnet.
    Bestes Beispiel: In einer Sitzung eines größeren Zeitungsverlags in München wird erklärt, das man erwarte, daß in Zukunft die Werbeeinnahmen fallen werden und man jetzt schon mit drastischen Einsparungen beginnen wird...

    Kein Wunder, daß es bald abwärts geht, wenn jeder so handelt.

    Wie heißt es so schön? self-fulfilling prophecy...


    oder...

    Zitat von "Kracky Verfasst am: 03.12.2008"

    Das ist jetzt aber sehr spekulativ, hier von wissen zu reden. Klar kann jemand der gewisse Zusammenhänge kennt entsprechende Vermutungen anstellen, fragen können wir ja leider nimmer. Im Zusammenhang des Postings entkräftet sich das ganze schon wieder, zudem gewinnt der Dollar doch im Moment wieder an Kraft. Und bis zu den brennenden Mülltonnen in Deutschland lassen wir es doch am besten erstmal auf uns zukommen. Noch weiß keiner wirklich was genaues und vieles ist auch nur heiße Luft.
    Kleines Beispiel, ich kenne doch glatt jemanden der in dieser Zeit einen neune Mercedes kaufen wollte, man hört ja überall das die runterfahren usw. also sollte es ja kein Problem sein das einigermaßen schnell über die Bühne zu bekommen. Das war leider eine Fehlannahme, der Händler wollte Ihm zwar ein Auto verkaufen aber erst in einem halben Jahr, den im moment seinen die Kapazitäten ausgeschöpft, man produziere gerade nur Fahrzeuge für den Export!
    Tja, was sagt man dazu?!
    * Ich jedenfalls glaube vieles erst dann wenn es auch entsprechend Belegt werden kann.
    *Hervorhebung durch ukw wegen dem Inhalt des verlinkten Vortrags von Bernd Senf

    [Edit]Rechtschreibung Krise :oops:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

    Einmal editiert, zuletzt von ukw (17. Dezember 2008 um 17:20)

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  2. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  3. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  4. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  5. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  6. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  7. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  8. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  9. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  10. DSP Preset für The Box Pro TP218 MKIII

    dxnny074
    18. September 2026 um 15:16

Benutzer online in diesem Thema

  • 4 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™