1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Sonstiges
  4. Offenes Brett

Das liebe Geld ...

  • ukw
  • 3. Dezember 2008 um 10:58
  • Geschlossen
  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 30. November 2011 um 21:13
    • #61

    Ich zitiere mich selbst.

    Mein Post wurde verfasst: 03.12.2008, 10:58

    Zitat von "ukw"

    Bei einer Recherche in einem alten Thread gefunden...

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=295164#295164

    Fiat Money? Seit ein paar Monaten können sich die meisten von uns unter diesem Begriff etwas vorstellen...
    aber damals... Verfasst am: 06.02.2005
    haben wohl die meisten das Wellenfront Posting nicht verstanden.

    Erstaunlich, denn er wusste vor 3 1/2 Jahren* schon mehr als viele Finanzexperten heute zu glauben bereit sind.

    * Edit: Vor fast 4 Jahren ! :!:

    *Edit: heute - 12.2011 - sind es 7 Jahre

    Alles anzeigen


    Ich stelle fest:

    Die Behauptungen von Wellenfront sind jedenfalls nicht falsch ... :o

    Meine Behauptungen und Einschätzungen - besonders bezüglich der hoch bezahlten Finanzmarktexperten, die seit nunmehr 3 Jahren mit allen Kräften retten, was nicht zu retten ist. Um das zu erkennen braucht man nur einen klaren Blick, etwas Fachwissen und einfache Mathematik.
    Genau das sind die Qualitäten von Finn Hoffmann gewesen, die ich so sehr an ihm geschätzt habe. Nicht nur bei diesem Off Topic Thema, sondern vor allem im Lautsprecherbau.

    Sorry Kracky:

    Zitat von "Kracky"


    Das ist jetzt aber sehr spekulativ, hier von wissen zu reden. Klar kann jemand der gewisse Zusammenhänge kennt entsprechende Vermutungen anstellen, fragen können wir ja leider nimmer. Im Zusammenhang des Postings entkräftet sich das ganze schon wieder, zudem gewinnt der Dollar doch im Moment wieder an Kraft. Und bis zu den brennenden Mülltonnen in Deutschland lassen wir es doch am besten erstmal auf uns zukommen. Noch weiß keiner wirklich was genaues und vieles ist auch nur heiße Luft.
    Kleines Beispiel, ich kenne doch glatt jemanden der in dieser Zeit einen neune Mercedes kaufen wollte, man hört ja überall das die runterfahren usw. also sollte es ja kein Problem sein das einigermaßen schnell über die Bühne zu bekommen. Das war leider eine Fehlannahme, der Händler wollte Ihm zwar ein Auto verkaufen aber erst in einem halben Jahr, den im moment seinen die Kapazitäten ausgeschöpft, man produziere gerade nur Fahrzeuge für den Export!
    Tja, was sagt man dazu?!
    Ich jedenfalls glaube vieles erst dann wenn es auch entsprechend Belegt werden kann.

    Das kann u.U. zu spät sein - aber besser spät als nie.
    PS: Hat Dein Bekannter damals den Daimler gekauft?

    Sorry mringhoff

    Zitat von "mringhoff"

    Grundsätzlich glaube ich auch, daß der Abschwung zum Teil auch herbeigredet wird.
    Überall liest man von Rezession, wirtschaftlicher Einbruch etc.
    Was machen dann die Firmen? Sie sind vorsichtiger und behalten mal vorsorglich ihr Geld. Investitionen werden hinausgezögert, man wartet ab.

    Mit wem ich auch immer spreche (Kollegen/Kunden/Bekannte), jeder erzählt mir, daß man zwar momentan noch keine Auswirkungen von der Krise spüre, aber man im kommenden Jahr schon mit Rückgängen rechnet.
    Bestes Beispiel: In einer Sitzung eines größeren Zeitungsverlags in München wird erklärt, das man erwarte, daß in Zukunft die Werbeeinnahmen fallen werden und man jetzt schon mit drastischen Einsparungen beginnen wird...

    Kein Wunder, daß es bald abwärts geht, wenn jeder so handelt.

    Wie heißt es so schön? self-fulfilling prophecy...

    self-fulfilling prophecy... ? Wer ist jetzt für die Krise verantwortlich, Wellenfront ? Ich? oder etwa die Ausländer => Portugiesen, Italiener, Griechen, Spanier Franzosen?


    oops oops ...

    Zitat von "oops"

    hach ja... rezession...

    zum glück haben die menschen die schöne angewohnheit, in sogenannten krisenzeiten, viel reden zu müssen - gern auch mal in grösserem kreise...

    da gibts auf einmal viel mehr pressekonferenzen, mitarbeitertagungen, demonstrationen usw...

    :twisted:

    das waren jetzt die folgenden drei Beiträge.

    und dann wieder ich: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=604628#p604628

    und dann wieder ich:

    Zitat

    Schlau wäre, wenn man jetzt Aktien kaufen würde, da die Krise ja bald überwunden ist. Wenn erstmal die fehlenden 56 Billionen Dollars gedruckt sind ... :roll: und die Jungs an der Börse (die davon ja auch nichts verstehen) Ihren Mut und Ihren Glauben an das lustige Karussell wiedergefunden haben ... :roll: - dann steigen die Kurse wieder und Du kannst Dir vom Gewinn gleich 7 Benzen kaufen :D

    Zitat

    ... wir haben vielleicht nur ein mathematisches Problem, welches derzeit mit den GoB* nicht zu lösen ist :lol:

    * GoB = Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

    Oder anders gesagt: Der freie Markt lebt von Angebot und Nachfrage - momentan gefragt sind Lösungsansätze, die auch ohne die Nachfrage funktionieren 8)

    Wer heute in die Nachrichten schaut: Geldflut löst globales Kursfeuerwerk aus!
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt…,800934,00.html

    aber auch: Großkonzerne bereiten sich auf mögliches Euro-Aus vor
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt…,800773,00.html


    und dann noch der hier:

    Zitat von "djobi"

    mehr als viele Finanzexperten ??
    nur weil mal jemand ein Fremdwort einstreut? Laß bitte die Kirche im Dorf ...


    Selbst die D-Mark war nicht komplett mit Gold gedeckt, der EUR erst recht nicht.

    Wellenfront ging es wohl mit dem Begriff "lediglich" um die amerikanischen Finanzinvestoren, verlg. "Heuschrecken" und "Cross-Border-Leasing" u.ä. tolle, sozial vorbildliche Geschäftsmodelle ...

    ein angehender Diplom-Wirtschaftsinformatiker ...

    Lieber djobi, bist Du nun Diplom-Wirtschaftsinformatiker + in Lohn und Brot?
    Musst Du Dich derzeit um die Spaltenbreite der Excel Tabellen kümmern, damit die vielen Nullen noch Platz finden?


    Das war die erste Seite aus dem Thread ...

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 30. November 2011 um 21:20
    • #62

    Ich mache es wie Merkel zum Schäuble Fall: Kein Kommentar (siehe Link unter jedem meiner Beiträge)

    Zitat von "djobi"


    Wenn du meinst ...


    Gewöhnt? An was denn? Fakt ist das Otto-Normal-Bürger davon doch gar nichts spürt!
    Ein paar Banken verschieben Milliarden - und dem gemeinen Volk geht es doch nach wie vor gut!
    Ein paar wenige haben vll ein paar Euros in Island verloren, aber sonst?
    Erst wenn keiner mehr volltanken kann, 2 Brötchen ein Monatgehalt kosten und die Massen -wie in den 20er Jahren- mittags um ne heiße Suppe anstehen - dann hat es auch der letzte geschnallt.
    Aber soweit kommt es hoffentlich (!) nicht.

    Alles anzeigen

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 30. November 2011 um 21:22
    • #63
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Hmmmm...

    Ich persönlich halte es für etwas unangebracht, anderen Personen pauschal Dummheit zu unterstellen, weil sich das meist in's Gegenteil verkehrt, siehe auch die Ansagen eines pseudo-Beschallers aus der Gegend von Osnabrück.

    IMHO hat das Ganze schon eher den Status der Prophezeihungen eines Nostradamus incl. der dazugehörigen Verschwörungstheorien.

    Zu der Aussage, das ein Markt nicht unendlich wachsen kann und sich ein vollkasko-Staatsgebilde irgendwann mal nicht mehr bezahlen lässt, gehört weder viel Mut noch eine ausgesprochene Weitsicht.
    Der Rest ist Spekulation...

    Der Rest ist Spekulation... oder ... W e i t s i c h t !

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 30. November 2011 um 21:25
    • #64
    Zitat von "mringhoff"


    im Vergleich zu welcher Währung?
    Da es sich ja um eine Weltwirtschaftskrise handeln soll, wird das mit dem Dollar und dem Yen nicht anders sein. (Und auf- bzw. abgewertet werden diese Währungen schon länger nicht mehr...)

    Ich finde, daß diese Bereinigung im Finanzsektor längst überfällig war und im Grunde genommen nur gut ist.
    Man merkt ja schon jetzt, daß viel weniger spekuliert wird. Die Preise von Stahl, Öl usw. pendeln wieder zurück auf ein Normalmaß.
    Zocken ist uncool geworden, die Marktpreise werden langsam wieder mehr durch Angebot und Nachfrage geregelt und nicht mehr durch das Spielen mit Termingeschäften, Leerverkäufen und sonstigen Finanzkonstrukten.
    Was anfangs zur Absicherung von Kursschwankungen (Optionen) gedacht war, wurde in den Jahren mehr und mehr zum Geldverdienen ohne Bezug zur Sache selbst missbraucht.
    Das ganze System krankte in sich. Die Händler bekamen Provisionen, die Banken die Gewinne. Bei Verlusten bekamen die Händler halt keine Provisionen, durften aber ihre bisherigen natürlich behalten. Volkswirtschaftlich gesehen ist das ja reiner Humbug. Da wurde Geld in Umlauf gebracht, daß hinterher ja irgendwer bezahlen musste.
    Jetzt wissen wir, wer das bezahlt hat...

    Gesamtwirtschaftlich gesehen gleicht sich das derzeit einfach nur aus. Ein großes Katastrophenszenario würde ich da jedoch nicht sehen, wenngleich es für den ein oder anderen Betroffenen, der vielleicht seine Arbeitsstelle verloren hat anders aussehen mag...

    Alles anzeigen

    DirkB ist der DurchBlicker

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 30. November 2011 um 21:31
    • #65

    Es ist nicht sinnvoll weiter beiträge zu zitieren, also
    macht Euch den Spaß und lest diesen alten Schinken nochmal durch.


    => DirkB sollte nach Berlin - meine Stimme hätte er!

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 30. November 2011 um 21:46
    • #66

    Sehr schön, alte Beiträge wieder rauszufischen, die wieder aktuellen Bezug habe. Ich mag das auch :)

    Zitat von "ukw"


    self-fulfilling prophecy... ? Wer ist jetzt für die Krise verantwortlich, Wellenfront ? Ich? oder etwa die Ausländer => Portugiesen, Italiener, Griechen, Spanier Franzosen?


    Damals ging es um die Krise in 2008 und damals war es ja auch so: plötzlich war alles wieder vorbei. Es wurde viel herbeigeredet. Die Presse verdient nun mal an reißerischen Schlagzeilen.

    Nun bin ich ebenfalls der Überzeugung, daß vieles wieder aufgebauscht wird, was gar nicht so aufgebauscht sein müsste.
    Das bisschen Griechenland hat uns noch vor wenigen Monaten weltweit verwirrt. Dabei ist die Gesamtverschuldung verglichen mit USA, Japan oder GB wirklich Peanuts.

    Ich sitze jedenfalls weiter ruhig im Sessel, sehe zu, von welchen Dramen die Weltpresse wieder schreibt und welch Dinge die Weltpolitiker wieder aus der Feder saugen...

    Fakt ist aber: es gibt eine Staatsverschuldung, die jährlich steigt und steigt. Die Staaten können sich immer weniger leisten, überall muss gekürzt werden, dennoch wachsen die Schuldenberge.
    Das wird mittelfristig einfach nicht mehr klappen. Wir hier in Deutschland haben es noch gut. Im Vergleich zu den anderen großen Weltwirtschaften haben wir noch relativ wenig Schulden. Die USA hat es (noch) auch gut, sie kann einfach ihre Dollars drucken. Aber auf Dauer geht das auch dort nicht mehr weiter.

    Ich bin mal gespannt, wie sich die Schuldenblase auflöst. Reduzierung durch Inflation? Nicht das verkehrteste, aber unwahrscheinlich. Vermutlich Platzen diverser "Blasen"? Staatspleiten, Bankenpleiten etc.? Warum nicht? Danach geht es wieder weiter.... Hat es ja alles schon gegeben.

    Mit Sorge sehe ich aber, daß momentan viele Steuergelder dafür verwendet werden, ein System zu retten, das eigentlich dem Untergang geweiht ist. Steuergelder bedeutet immer das Geld der Menschen.
    Früher haben die Investoren Geld verloren, wenn sie ihr Geld falsch angelegt haben. Warum darf das heute nicht mehr passieren? Heute rettet der Steuerzahler die Investoren, sprich Banken, Geldinstitutionen etc. weil sie angeblich "systemrelvant" sind. Die Kleinen retten die Großen. Hier läuft einfach was falsch. Das war in 2008 nicht so...

    Aber die Krise wird erneut von der Presse aufgebauscht. Angst verkauft sich halt am besten. Und dabei bleibt die Presse wieder an der Oberfläche oder genauer gesagt, bei den Themen, die finanzwirtschaftlich gar nicht so relevant sind. Das Geldsystem wird nicht hinterfragt und die unglaubliche Verschuldung der USA schon gleich gar nicht.

    Also momentan bin ich noch ruhig, aber bald wird sie kommen, die Krise... :)

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 30. November 2011 um 21:56
    • #67

    nee, also das hier muss ich doch noch zitieren. Der Beitrag ist vom Verfasst: 12.01.2011, 22:10 also nicht mal ein Jahr alt.

    Zitat von "mringhoff"

    Ach - Portugal, Irland, Griechenland - alles Pillepalle wenn man die Staatsverschuldung der USA anschaut. Die Rettungsschirme sind ja nur das, was wir hier im Inland mit dem Länderfinanzausgleich schon länger erleiden müssen.
    Nach ein paar Monaten / Jahren wird man über Griechenland und Co. genauso darüber schmunzeln wie über die Schweinegrippe :)
    Am besten, wir steigern das Bruttosozialprodukt, dann sinkt die Relation zum Schuldenstand, sprich der Verschuldungsgrad wird geringer. So frei nach dem Motto: "Schulden? ach wurscht, a bisserl Inflation und schon werden sie weniger."

    Wohl dem, der seine Währung selber drucken kann (China, USA). Die armen Staaten, die das nicht können, werden zum sparen verdonnert und gehen kaputt. Pleite geht doch keiner im Euroraum. Wie soll denn ein Staat pleite gehen? Die Staatsanleihen werden halt nicht mehr bezahlt. Leidtragende sind dann diejenigen, die darin investiert waren. Aber nicht der Staat selbst.

    Interessant wird es, wie es mit USA weitergeht. Steigende Inflation im Dollarraum? Fallender Dollarkurs? Oder doch mal wieder einen neuen Krieg anfangen, damit man sich nicht mit den eigenen Dingen so beschäftigen muss?

    Hey, erzähl das den Griechen auf der Straße oder den aufgebrachten Spaniern, oder all den Leuten, die hier in Deutschland auf der Straße laufen ...

    PS. Meinst Du, bei Attac eine Veranstaltung beschallen zu dürfen ?

    Aber in einem Punkt hast Du recht: Die USA zettelten in diesem Jahr schon so einiges an. - nur nennen sie das nicht mehr "Krieg".
    Sie nehmen ein paar "Studenten" die vor der Britische Botschaft randalieren und schon haben sie einen Bürgerkrieg.
    Aus reiner Menschenfreundlichkeit greifen sie dann "unterstützend ein" um den armen unterdrückten Bürgern zu helfen ihre Regierung zu deinstallieren.

    Das in den Ländern auch immer gleich große Erdölvorkommen sind ist natürlich nur Zufall - Und der Rest wie immer - reine Verschwörungstheorie.

    Der zweite Weltkrieg begann übrigens so:

    Zitat

    Der Überfall auf den Sender Gleiwitz am 31. August 1939 war eine von der SS fingierte Aktion mit dem NS-Tarnnamen Unternehmen Tannenberg. Er ist der bekannteste einer Reihe von Vorfällen, die als propagandistischer Vorwand für den Polenfeldzug, den Beginn des Zweiten Weltkrieges, dienten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cber…Sender_Gleiwitz

    .... wie immer - reine Verschwörungstheorie :!:

    und wenn ich Dir prophezeie, das die Amis ihren Dollar nicht mit Gold sodern mit Öl retten werden? Erdöl wird ja schließlich ausschließlich mit Dollar gedandelt. Ich weiß, Kuwait wollte das mal ändern, aber da wurde schnell was mit Saddam gedreht...
    http://192.68.214.70/blz/web/irak/golfkriege.html

    Zitat

    Der erste Golfkrieg 1980-1988: Irak/Iran
    Für das vor dem Krieg an der Schwelle zum Industriestaat stehende Land Irak war der Krieg zu einem wirtschaftlichen und finanziellen Desaster geworden: Verfügte der Irak 1980 noch über finanzielle Reserven von 35 Milliarden US-Dollar, beliefen sich die irakischen Auslandsschulden Ende 1988 auf über 80 Mrd. US-Dollar.[1]

    Die Armee und Saddam Husseins hingegen profitierten von diesem Krieg: Die Armee war bestens mit westlichen Waffen ausgerüstet und von 200 000 Soldaten Ende der 1970er Jahre auf rund 1 Million Soldaten 1988 angewachsen - sie galt zu diesem Zeitpunkt als die viertgrößte Armee der Welt. Und Saddam Hussein hatte den permanenten Kriegszustand dazu nutzen können, jede Opposition im Innern brutal und ohne Angst vor Prostesten des Auslandes ausschalten zu können.

    Der Militärkoloss Irak, den der Westen, v.a. die USA, später insbesondere wegen seiner Massenvernichtungswaffen als Bedrohung empfinden sollten, war während der achtziger Jahre von ebendiesen Staaten selbst wie auch von der Sowjetunion geschaffen worden: Für seinen Krieg erhielt Saddam Hussein umfangreiche ausländische Hilfe . Die USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, der Sowjetunion, Japan und China gewährten Rüstungshilfe. Der Irak erhielt vom Ausland fast die gesamte Palette damals verfügbarer konventioneller Waffensysteme. Außerdem lieferten ausländische Firmen dem Irak Bauteile, Grundsubstanzen und technisches Know-how, um chemische, biologische und auch atomare Waffen sowie ballistische Raketen herzustellen. Bei der Kriegsführung wurde der Irak u.a. von den USA durch die Lieferung von Zieldaten unterstützt. Auch der Einsatz von international geächteten Chemiewaffen ab 1983 gegen den Iran und später (1988) gegen die Kurden im eigenen Land änderte nichts an dieser Unterstützung. Die arabischen Staaten des Golfkooperationsrats (sogar das spätere Opfer Kuwait!) unterstützten den Irak ebenfalls mit Finanzmitteln in Milliardenhöhe.


    Der zweite Golfkrieg 1990/91: Irak/Kuwait/Golfkriegskoalition

    Die Kriegsallianz zur Befreiung Kuwaits erfreute sich international großer Unterstützung, selbst arabische Staaten wie Ägypten und Syrien stellten ihr Soldaten zur Verfügung. Dennoch war die Art der Kriegsführung nicht unumstritten. V.a. zwei Punkte werden immer wieder kritisiert:

    Nachdem die irakischen Truppen Kuwait bereits verlassen hatten und sich auf der Wüstenstraße zwischen Basra und Bagdad auf dem Rückzug in Richtung Hauptstadt befanden, wurden sie massiv aus der Luft bombardiert. So wurden mutmaßlich mehrere zehntausend irakische Soldaten im Grunde "hingerichtet", kritisieren die Gegner dieses Vorgehens.[3]

    Zweiter Kritikpunkt: Die Kriegsallianz stoppte ihr Vorrücken auf Bagdad und schloss statt dessen einen Waffenstillstandsabkommen mit Saddam Hussein, das ihm erlaubte, an der Macht zu bleiben. Aufstände im Süden des Iraks gegen Saddam, zu denen die Alliierten zuvor aufgerufen hatten, wurden von ihnen dann nicht unterstützt. So konnte Saddam Hussein ungestört den Widerstand gegen ihn mit militärischer Gewalt niederschlagen und seine Macht - zumindest im Kernland des Irak um Bagdad - wieder sichern.

    Alles anzeigen

    der Saddam, gegen den die USA 15 Jahre später wieder bekriegen musste...

    Das riecht nach fetten Profiten und möchte man doch glatt Waffenlieferant sein oder ?
    Wer liefert die Waffen in der Welt, seit die Russen "ausgestiegen" sind?

    USA, BRD, GB

    Im Iran knallt es also bald ...

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

    2 Mal editiert, zuletzt von ukw (30. November 2011 um 22:20)

  • tufkaklto
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.116
    • 30. November 2011 um 22:06
    • #68
    Zitat von "ukw"

    DirkB ist der DurchBlicker

    Zitat

    Es ist nicht sinnvoll weiter beiträge zu zitieren, also
    macht Euch den Spaß und lest diesen alten Schinken nochmal durch.


    => DirkB sollte nach Berlin - meine Stimme hätte er!

    Also ich sehe keine Abwertung des euro um 50-75 %
    Von daher sehe ich auch nichts was an dem Post richtig ist.

    Ich bin mit dieser "Krise " immer noch vorsichtig

    Dafür das es so arg Kriselt verdienen Einige gutes Geld.
    Einerseits bin ich überzeugt, das dies hausgemacht ist und andererseits auch, das es gar keine so große Krise gibt, wie uns einige einreden wollen.

    Aber mit "Krise" istr es eben leicht den Leuten Angst zu machen und sie im Lohn zu drücken, ihre Arbeitsbedingungen zu verschlechtern usw......

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 30. November 2011 um 22:22
    • #69
    Zitat von "ukw"

    nee, also das hier muss ich doch noch zitieren. Der Beitrag ist vom Verfasst: 12.01.2011, 22:10 also nicht mal ein Jahr alt.

    Hey, erzähl das den Griechen auf der Straße oder den aufgebrachten Spaniern, oder all den Leuten, die hier in Deutschland auf der Straße laufen ...

    Was ist jetzt an der Aussage falsch? Griechenland ist nicht pleite, die Staatanleihen werden (teilweise) nicht mehr bezahlt. Was derzeit bitter aufschlägt ist, daß die Zeche teilweise von Steuergeldern bezahlt wird. Entweder über den sog. Rettungsschirm oder über das Aufkaufen der Staatsanleihen durch die Zentralbank.
    Griechenland wird weiterleben, von den sozialen Zuständen habe ich hier nicht geredet...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 30. November 2011 um 22:32
    • #70
    Zitat von "klauston"


    Dafür das es so arg Kriselt verdienen Einige gutes Geld.
    Einerseits bin ich überzeugt, das dies hausgemacht ist und andererseits auch, das es gar keine so große Krise gibt, wie uns einige einreden wollen.


    Da ist was wahres dran.
    Das mit dem Geldverdienen ist aber relativ. Wir sitzen hier auf einer gewissen Wattewolke. Uns geht es noch gut. Gesamtwirtschaftlich gesehen geht die Armutsschere immer weiter auseinander.

    Wie auch 2008 glaube ich (glauben heißt übrigens nicht wissen), daß diese Krise wieder vorbeigeht, weil wieder sämtliche Volksvertreter vor lauter Aktionismus Geld, das sie nicht haben, dafür investieren, daß das Wirtschaftssystem nicht untergeht.

    Aber irgendwann ist es einfach vorbei damit. Die richtige Krise kommt entweder noch oder wir erleben viele Krisen nacheinander. Irgendwie muss ja die Luft aus dem ganzen aufgeblähten System rausgelassen werden. Schulden kann man nicht auf Dauer mit noch mehr Schulden bekämpfen.... Lassen wir uns überraschen.

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 30. November 2011 um 22:40
    • #71
    Zitat von "ukw"


    Im Iran knallt es also bald ...


    Gut möglich, aber ob die USA das Geld noch dafür hat?

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 30. November 2011 um 23:01
    • #72
    Zitat von "klauston"


    Also ich sehe keine Abwertung des euro um 50-75 %
    Von daher sehe ich auch nichts was an dem Post richtig ist.

    Wie stand der Euro zum Schweizer Franken? Guckst Du hier: http://www.oanda.com/lang/de/currency/historical-rates/

    Oktober 2007 => 1,6752
    Oktober 2011 => 1,0758

    Wenn Du jetzt die 100% Basis geschickt setzt ... :idea: und bedenkst, das die Eidgenossen
    unlängst den China Trick anwenden und die Notbremse gezogen haben
    weil es für einen Export abhängiges Land keinen Sinn macht
    Sie aber diese Notbremse bei 1,20 offensichtlich auch schon wieder gelöst haben
    weil es einfach keinen Halt beim Erdrutsch gibt...
    Und einige behaupten ja, die Krise sei noch nicht vorüber :D

    Da ist meine Frage bei einem "also ich mach mir keine Sorgen" nur: Welche Drogen nimmst Du? :D

    Zitat von "mringhoff"

    Uns geht es noch gut.

    Genau dass sacht Marius auch :wink:

    Westernhagen - es geht mir gut
    Wir werden uns was borgen und wieder jung aussehen...
    Keine Ahnung, keine Meinung, kein Konzept

    ... ein verantwortungsvoller Unternehmer, der sich in unserem Land auch schon mal als Leistungsträger bezeichnet ...

    Zitat von "mringhoff"

    Lassen wir uns überraschen.

    sic!

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • tufkaklto
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.116
    • 30. November 2011 um 23:53
    • #73
    Zitat von "ukw"

    Da ist meine Frage bei einem "also ich mach mir keine Sorgen" nur: Welche Drogen nimmst Du?

    eben gar keine, darum sehe ich das auch ziemlich nüchtern.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 1. Dezember 2011 um 06:43
    • #74

    Also wie wohl einige hier wissen arbeite ich hauptberuflich im Maschinenbau, mein Chef war erst vor Kurzem auf einer Zusammenkunft des VDM und wirklich keiner dort konnte auch nur annähernd davon sprechen das es irgendwo kriselt oder das entsprechende Tendenzen gibt. Zudem hast sich die Realwirtschaft nach 2008 deutlich von der New Economy abgekoppelt so das es gar nicht so bedeutend ist was die Geldwirtschaft dort treibt.
    Man kann auch mit Gewalt ein Problem herbei reden. So gesehen sind das doch alles nur Bilanzsätze und keine Realwerte.

    Und nun kurz zur Auflockerung: Der Euro-Rettungsschirm

    Es ist ein heißer Tag in einem kleinen griechischen Dorf; alle Straßen sind wie leergefegt.

    Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump. An diesem Tag fährt ein reicher deutscher Tourist durch das Dorf und hält bei einem kleinen Hotel. Er sagt dem Eigentümer, dass er sich gerne die Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten und legt als Kaution einen 100 Euro Schein auf den Tresen. Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel.
    Als der Besucher die Treppe hinauf ist, nimmt der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn dem Metzger und bezahlt seine Schulden.

    Der Metzger nimmt die 100 Euro, läuft die Straße runter und bezahlt den Bauern.

    Der Bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt seine Rechnung beim Genossenschaftslager.

    Der Mann dort nimmt den 100 Euro Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränkerechnung.

    Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.

    Die ..... rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehende Zimmerrechnung mit den 100 Euro.

    Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen. In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein und meint, dass ihm keines der Zimmer gefällt und er verlässt die Stadt.


    => Niemand produzierte etwas.

    => Niemand verdiente etwas.

    => Alle Beteiligten sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimismus in die Zukunft.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 1. Dezember 2011 um 09:17
    • #75
    Zitat von "ukw"


    Wie stand der Euro zum Schweizer Franken?


    Wen bitte interessiert denn der Schweizer Franken? In der Weltwirtschaft niemand. (Es soll Leute geben, die sich in CHF verschuldet haben, die haben jetzt in der Tat ein Problem, aber das sind Randnotizen)

    Und fallende Wechselkurse sind übrigens kein großes Drama. Als die Griechen noch ihre Drachmen hatten und der Kurs zum Dollar und DM immer stetig gefallen ist, war die Welt in Griechenland noch in Ordnung. Mit der Lira war es ähnlich. Der Geldwert wurde einfach der Wirtschaftslage angepasst, jeden Tag ein bisschen. Mit einem festen Euro klappt das nicht mehr, jetzt wird halt auf anderer Weise "angepasst". Früher trugen die Verluste die Geldanleger durch Währungsverlust, heute muss ein Rettungschirm bzw. EZB-Aufkäufe her und die Verluste trägt der Steuerzahler.
    Das finde ich das eigentliche Drama. Die Verluste trägt nicht mehr der Kapitalmarkt allein, sondern auch der Sozialstaat, also wir. Ein versteckter Trend macht sich seit Jahren breit: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert und das im ganz großen Stil.

    Ein hoher und weiter steigender Eurokurs ist übrigens für das subjektive Empfinden und die Geldbörse der Touristen im Euroausland schön, aber nichts für unsere exportorientierte Wirtschaft. So hat alles seine zwei Seiten.

    Seit Jahren wird dem Euro ein Untergang prognostiziert und er lebt immer noch und wird es auch weiter tun. Das mögen die Amerikaner nicht, weil sie Angst haben, daß der Euro dem Dollar die Vormachtstellung streitig macht. Nur wenn der Dollar weiterhin die Weltwährung bleibt, geht die Rechnung der Amerikaner auf: Schulden werden durch "Gelddrucken" bezahlt...
    Wenn immer wieder mal Panikmache zum Euro durch die Weltpresse geistert, dann sollte man vielleicht mal daran denken, daß solche Meldungen nicht ganz uneigennützig publiziert werden....

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 1. Dezember 2011 um 15:00
    • #76

    Hallo,

    danke, daß man mich gern in Berlin hätte. :oops: Dafür bin ich aber das Licht zu klein. Ich hätte genau dort lieber z.B. Schachtschneider, Hankel, Starbatty, Nölling.
    Mit den genannten "5 Eurofightern" gehe ich dahin konform, daß eine Währung zum Land passen muß und das tut der Euro nicht. Weshalb sollen wir hier (mit genug eigenen Staatsschulden) in andere Länder exportieren und denen gleich noch das Geld zum Kauf unserer Produkte liefern?

    Der Euro hat nur in gewissem Maß den exportierenden Unternehmen geholfen, der Binnennachfrage hat er ordentlich geschadet.
    Ich kann mich noch entsinnen, daß vor ein paar jahren auch hier im Forum die Diskussion war und die Meinung herrschte, ein Stärken der Angebotsseite wäre völlig ausreichend. Genau das ist nun nicht so. Ohne Nachfrage kann der Anbieter seine Semmeln / Dachziegel / Lautsprecher alle selber aufessen. Seit den 90ern sind die Realeinkommen in D rückläufig, durch den Euro hat sich das auch nicht geändert. Die berechnete Inflation ist zwar niedrig, aber die wird mit einem "Warenkorb" berechnet, was so schon aus der Definition von Inflation heraus nicht richtig ist.
    Die EZB wird demnächst schon die Notenpresse anwerfen (um dem Club Med+F zu helfen) und dann haben wir doofen Deutschen genau das, was wir verdienen weil wir nie verstanden haben, uns zu wehren: eine windelweiche Währung.

    Ich bin mir auch recht sicher, daß die Krise noch nicht vorbei ist (als Ingenieur bin ich gewohnt, an den worst case zu denken, im Ggs. zu den Schönwetterseglern in der Politik). Weil man Schulden nicht mit noch mehr Schulden in den Griff bekommen kann. Und mit bunt bedrucktem Papier erst recht nicht.
    Man wird vielleicht dem Fiatgeld "€" (und den Anderen) noch Zeit kaufen, die Agonie noch verlängern können, unter Aufgabe vieler Souveränitätsrechte und unter Zerstörung des Vermögens und Wohlstandes der Bürger. Aber letztlich wird der Euro scheitern. Oder aber, und das wünsche ich mir nicht, wir bekommen den zentral geleiteten Superstaat, mit einer Führungsriege aus Rotzlutschern der Hochfinanz.

    Wir müssen endlich wieder dahin, daß Geld durch Arbeit verdient wird und nicht durch Geld. Daß nur soviel ausgegeben werden kann wie da ist.


    MfG
    DirkB

  • derautor
    Profi
    Reaktionen
    18
    Beiträge
    1.089
    • 1. Dezember 2011 um 15:39
    • #77
    Zitat

    Wir müssen endlich wieder dahin, daß Geld durch Arbeit verdient wird und nicht durch Geld. Daß nur soviel ausgegeben werden kann wie da ist.

    Kann das mal jemand ganz groß oben anpinnen?


    es grüßt (aus dem verlärmten Offenbach)

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 2. Dezember 2011 um 01:45
    • #78
    Zitat von "Kracky"

    Also wie wohl einige hier wissen arbeite ich hauptberuflich im Maschinenbau, mein Chef war erst vor Kurzem auf einer Zusammenkunft des VDM und wirklich keiner dort konnte auch nur annähernd davon sprechen das es irgendwo kriselt oder das entsprechende Tendenzen gibt. Zudem hast sich die Realwirtschaft nach 2008 deutlich von der New Economy abgekoppelt so das es gar nicht so bedeutend ist was die Geldwirtschaft dort treibt.
    Man kann auch mit Gewalt ein Problem herbei reden. So gesehen sind das doch alles nur Bilanzsätze und keine Realwerte.

    Und nun kurz zur Auflockerung: Der Euro-Rettungsschirm

    Es ist ein heißer Tag in einem kleinen griechischen Dorf; alle Straßen sind wie leergefegt.

    Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump. An diesem Tag fährt ein reicher deutscher Tourist durch das Dorf und hält bei einem kleinen Hotel. Er sagt dem Eigentümer, dass er sich gerne die Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten und legt als Kaution einen 100 Euro Schein auf den Tresen. Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel.
    Als der Besucher die Treppe hinauf ist, nimmt der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn dem Metzger und bezahlt seine Schulden.

    Der Metzger nimmt die 100 Euro, läuft die Straße runter und bezahlt den Bauern.

    Der Bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt seine Rechnung beim Genossenschaftslager.

    Der Mann dort nimmt den 100 Euro Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränkerechnung.

    Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.

    Die ..... rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehende Zimmerrechnung mit den 100 Euro.

    Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen. In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein und meint, dass ihm keines der Zimmer gefällt und er verlässt die Stadt.


    => Niemand produzierte etwas.

    => Niemand verdiente etwas.

    => Alle Beteiligten sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimismus in die Zukunft.

    Alles anzeigen

    Klasse Beispiel - danke Kracky - darum wollte ich Dich in Berlin haben. Das hat Herz - Du hast die Lösung.

    genau das ist es !


    Hätte auch nur einer der Beteiligten einen einzigen Cent gespart, hätte es nicht funktioniert.

    Hätte auch nur einer der Gläubiger einen Cent Zinsen verlangt, würde es auch nicht funktionieren.

    Doch unsere Regierung spricht ständig davon das sie sparen will und die Banken verlangen Zinsen... angefangen mit der EZB ....

    Merkt Euch => Das Problem sind nie die Schuldner sondern immer entweder die Sparer, oder die Gläubiger bzw. die Banken mit Ihrem Zins

    ... und das gilt im kleinen wie im großen.

    Ich gehe jetzt nach Berlin

    mit bestem Gruß

    Uwe Krüger Winands

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 2. Dezember 2011 um 07:39
    • #79

    Das Übel sind eigentlich nur die Zinsen, Sparen bzw. Geld auf die Seite legen selbst ist kein Problem solange das Geld dabei im Umlauf bleibt, also Banken in ihrem eigentlichen Sinn als Umverteiler damit arbeiten. Was eben irgendwo in den Köpfen noch nicht angekommen ist, Geld kann sich nicht selbst vermehren. Nur Realwerte haben eine Wertschöpfung, alles andere sind Seifenblasen die immer schneller immer größer werden und dann platzen.
    Die Frage ist, wie erreicht man es das Geld im Umlauf bleibt, das nicht jemand bockt und sagt, wenn ich nichts dafür bekomme, behalte ich es einfach. Eine Möglichkeit wäre es den Sachgütern, für die es ja eigentlich der Ersatz zum tauschen ist, gleich zu setzen was bedeuten würde Geld verfällt, es verliert an Wert wenn man es hortet. Entweder man gibt es aus um möglichst keinen Verlust zu machen oder man stellt es zinsfrei den Banken zur Verfügung die das ganze gegen eine geringe Gebühr weiter verleihen.
    Geld machen kann so nur wer Arbeit investiert, wer aber Geld hat braucht keine Angst zu haben das er es verliert, es wird eben nur nicht von ganz allein mehr.

    Ich finde diese Idee, die schon 1889 von Silvio Gesell erdacht und die als Komplementärwährung des öfteren erfolgreich erprobt wurde äußerst interessant.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • terrine
    Reaktionen
    5
    Beiträge
    541
    • 2. Dezember 2011 um 10:53
    • #80

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  2. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  3. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  4. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  5. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  6. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  7. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  8. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  9. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  10. DSP Preset für The Box Pro TP218 MKIII

    dxnny074
    18. September 2026 um 15:16

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™