Veranstaltung einer örtlichen Wohnungsbau-Genossenschaft (hier: Projekt-Vorstellung) in einer Rohbau-Tiefgarage mit etwa 80 Stpl.
Bierzeltgarnituren für ~ 250 Gäste, etwas Deko, LED, Catering.
Rednerpult, Hintergrundmusik., übliche Ansprachen kommunalpolitischen Inhalts.
Tontechnik:
Trotz deutlich vorhersehbarer Probleme mit der Raumakustik 6x 15/2 hilf- und planlos auf Stativen an den Seitenwänden verteilt. Kein ausgewiesenes Pultmikro, stattdessen ein ~ SM58 Replik auf Stativ.
Null Pegel, null Sprachverständlichkeit, null gbf, jeder Versuch des anwesenden Tonkutschers (~ 25 Jahre alt, schwarz gekleidet mit 1000 Taschen chest rigg, Kettenraucher), den Vortrag pegelmässig über das Volksgemurmel zu bringen, ging in einem dröhnenden Furzen unter.
Beschwerden von Gästen, man könne ja nichts verstehen, wurden beantwortet mit:
"Wozu denn auch, das Geschwafel interessiert doch ohnehin keinen, und die Gäste sind sowieso nur wegen dem Essen und Trinken da." :grin:
Interessantes Statement...
Jetzt fangen schon die Hilfskräfte an, legislativ tätig zu werden. :grin: :grin:
Ich würde den Veranstaltern zurufen wollen:
Wenn es wirklich nur noch um's Geld geht, dann lasst es doch einfach. In einem so halligen Raum geht's mit einem primitiven Promoter-Koffer 10x besser, und für das Hintergrund-Gedudel hätte das auch noch gereicht.
Setzt sich da überhaupt noch irgendjemand mit den Abläufen auseinander?