Ich grüble gerade über das Thema Schallintessität nach und da bin ich mir in einem Punkt etwas unschlüssig. Die Schallintesität ist ja die Energie die pro Zeiteinheit eine Fläche durchdringt. Wenn ich aber nun zwei gleichlaute Schallquellen habe und meine Bezugsfläche genau zwischen diese beiden Schallquellen lege, ist dann die resultierende Schallintesität null oder habe ich nun (wei bei Schalldruckpegeln) die übliche Erhöhung um 3db?
Frage zur Schallintensität
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In der Tat eine interessante Fragestellung...
Die Annahme "Null" würde ja mindestens technisch identische Signalquellen, identisches Signal mit identischer Phasenlage,
identischen Pegel, identischen Abstand, exakte Mittelposition und rechtwinklige Ausrichtung der "Messfläche",
sowie identische Raumbedingungen (optimal unendlicher Freiraum) voraussetzen.In der Realität würde ich mich eher als Vergleich zum Verständnis an einer Milchglasscheibe entlanghangeln,
auf die Du von beiden Seiten mit einer Lampe strahlst, und dann an der Kante guckst guckst wie sich die Lichtstärke verändert.
Da solltest Du dann wieder bei den genannten 3dB landen...(der Vergleich hinkt natürlich leicht, da eine Glühlampe ein Rauschen und keine einzelne Welle ist und dazu
noch der Welle-Teilchen-Dualismus angemerkt werden könnte, das kehre ich jetzt aber mal lässig unter die Tastatur...) -
Hi,
tricky die Frage, aber sie lässt sich meines Erachtens leicht beantworten:
Die Schallintensität ist ja eine quadratische Größe, also stets positiv.
Daher ergeben sich +3dB, wenn p1=p2.
Zur Rechnung: J = 10 * lg [ (peff1/peff0)2 + (peff2/peff0)2 ] ergibt nur positive Ergebnisse.Die andere Möglichkeit (J=0) bzw. ob sich die die Signale auslöschen, weil sie gegenläufig oder gegenphasig sind,
müssten ja nur den SchallDRUCK genau in der Mitte der Quellen betreffen, da sollte er =0 sein.Allerdings durchdringt deine Fläche ja Schallenergie von zwei Schallquellen, was die +3dB wiedergeben.
mfg stefan