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Motorsounds in LKW-Waschanlage wiedergeben

  • mEon
  • 9. März 2009 um 09:49
  • mEon
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    1.520
    • 9. März 2009 um 09:49
    • #1

    Hallo Miteinander!

    Der Auftraggeber wünscht die Wiedergabe von Motorsounds (u.A. eine aufgenommene Vorbeifahrt, die auf das Publikum "von vorne nach hinten" wiedergegeben werden soll) in einer LKW-Waschhalle!

    Die Sounds allerdings wurden in einem der hochwertigsten Tonstudios zusammengeschnitten.

    Damit das Ergebnis nicht enttäuscht aufgrund der total unterschiedlichen Wiedergabebedingungen ist es meine Aufgabe die ausführende Veranstalungstechnik-Firma zu "überwachen" bzw. vorab zusätzliche Anweisungen zu geben.

    Worauf würdet Ihr bzgl. der Wiedergabe in der Halle achten?
    Hat jemand Erfahrungen mit ähnlichen Situationen, die mir helfen könnten?
    Wie würdet Ihr das "von vorne nach hinten" ohne Surround realisieren?

    Damit ich in kein von mir missachetes Basic-Fettnäpfchen trete...
    Vielen Dank schomal für eure Kommentare :)

  • Hitower
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    • 9. März 2009 um 11:01
    • #2

    Hi

    Ohne Surround: Rechts Links. Klaro :)

    Tonal schön ist die Location aber sicherlich im "Rohen" zustand nicht.

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • tufkaleho
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    • 9. März 2009 um 13:57
    • #3

    Warum nicht gleich im Studio auf 8Kanal schneiden und mastern ?
    Das Ergebniss dann auf DAT speichern und vor Ort wiedergeben. Da es (womöglich) kein Stereo ist, können links/rechts gleich bleiben. In der Länge dann die 8Kanäle verteilen.

  • oton
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    • 9. März 2009 um 15:09
    • #4
    Zitat von "mEon"

    H
    Wie würdet Ihr das "von vorne nach hinten" ohne Surround realisieren?

    Quattro Beschallung, vorne Anfahrt Mono drauf, hinten Abfahrt, quasi querstereo. Und vielleicht vorne/hinten separat anfahren, damit man noch etwas am Pult "mitziehen" kann, je nach dem wie ausgeprägt der Stereoeffekt auf den Aufnahmen ist.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • mEon
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    • 9. März 2009 um 20:43
    • #5

    Das wäre jetzt auch mein Ansatz gewesen...
    Die Wände evtl. noch mit Mollton abhängen.

    Zitat von "leopold hollerith"

    Warum nicht gleich im Studio auf 8Kanal schneiden und mastern ?
    Das Ergebniss dann auf DAT speichern und vor Ort wiedergeben. Da es (womöglich) kein Stereo ist, können links/rechts gleich bleiben. In der Länge dann die 8Kanäle verteilen.

    Wie kann ich mir das vorstellen? Die Lautstärke über das Zeitsignal verteilt wie eine Welle von vorne nach hinten "schwappen" lassen? Da wäre der von vorn nach hinten Effekt eigentlich hauptsächlich auf die Mittig sitzenden Zuschauer gerichtet.

    Danke und Grüße,
    mEon

  • Campfire
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    • 9. März 2009 um 23:17
    • #6

    wie man es sinnvoll macht hängt denke ich starkt davon ab in welcher Form das Audiosignal vorliegt (falls man es nicht beeinflussen kann), welche Möglichkeit der Beschallung man hat (nur mit L-R kann man nichts von vorne nach hinten fahren lassen, sondern nur weg...)

    auch ob das ganze Festinsallationsmäßig sein soll, oder mit Bedienung (ob also jemand hin und her Faden kann, oder ob das selbstständig laufen soll.....)
    mit der schon erwähnten quadro-Beschallung kann ich es mir schon ganz gut vorstellen, je nachdem wo man sitzt fährt das Fahrzeug eben nen kreis und nich von vorne nach hinten.....

    (helfen würde da ev. nen Speaker der mittig über dem Publikum hängt, aber das ist vermutlich zu aufwendig....)

    generell würde ich sagen: je mehr Speaker, desto besserer Eindruck möglich, allerdings auch mehr Aufwand ("Von Hand" umblenden kaum mehr möglich)

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • tufkaleho
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    • 10. März 2009 um 00:06
    • #7
    Zitat von "mEon"

    Wie kann ich mir das vorstellen? Die Lautstärke über das Zeitsignal verteilt wie eine Welle von vorne nach hinten "schwappen" lassen? Da wäre der von vorn nach hinten Effekt eigentlich hauptsächlich auf die Mittig sitzenden Zuschauer gerichtet.

    Naja das wäre das Problem des Studios ;)
    Ich habe mal sowas ähnliches bei einer Kunstveranstaltung erlebt. Man hatte dort in mehrere Räume entlang eines langen Koridors, jeweils einen Lautsprecher (also ein Kanal) in jeden Raum verlegt. Daran wurden zwei DAT Maschinen angeschlossen, synchronisiert, welche dann auf 16Kanälen bestimmte Sounds und Musik abgespielt haben.
    Mancher dieser Sounds waren so gemastert dass Sie über die Räume hinweg fegten...
    Meine Vermutung ist dass da das Studio entsprechende Arbeit geleistet hat.

    Anstatt das Signal "leiser" zu machen, müsste es nur aufgesplittet, auf die Spuren verteilt und mit einer entsprechende Ein/Ausblendung belegt werden.

  • nojunk
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    • 10. März 2009 um 09:13
    • #8
    Zitat von "leopold hollerith"

    Warum nicht gleich im Studio auf 8Kanal schneiden und mastern ?
    Das Ergebniss dann auf DAT speichern und vor Ort wiedergeben. Da es (womöglich) kein Stereo ist, können links/rechts gleich bleiben. In der Länge dann die 8Kanäle verteilen.


    ich denke du meinst ADAT... :roll:

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • tufkaleho
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    • 10. März 2009 um 13:19
    • #9

    :) ja ADAT war gemeint ..

  • mEon
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    • 11. März 2009 um 15:11
    • #10

    Das Signal wurde von "hoher" Etage in meinem Beisein geschnitten und bearbeitet, stereo (von r nach l), und ist unveränderlich.
    Die betreuene Firma stellt d&b allerdings sind noch keine Modelle bekannt. "2 Subwoofer Pro Seite".

    Ich denke allzuviel ist nicht mehr einstellbar am Controllersetup?! (habe noch nicht als Systech mit d&b gearbeitet).

    Generell wichtig ist der Bereich um 100Hz bis 2kHz.

  • Campfire
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    • 11. März 2009 um 15:22
    • #11

    in welcher Form liegt diese Aufnahme denn vor?
    Stereo, Mono, irgend eine Art von Überblendung bereits in der Aufnahme oder nur ein gleichmäßiges Fahrgeräusch?

    war das "von hinten nach Vorne" im Tonstudio zufriedenstellend hörbar, wenn ja: wie wurde das (Beschallungsmäßig) Realisiert?

    ist die Aufnahme durchgehend oeder jedes einzelne Ereignis ein extra Punkt....

    dann nochmal die Frage: einmaliges Ereignis mit fähiger Bedienung oder eher "temporäre" Festinstalation bei der die Aufnahme einfach so durchlaufen muss?

    wenns nur um die Wiedergabe von LKW-Geräusch geht wäre sogar ne Dämpfung der halle nicht nötig, wenn ein LKW in der Halle fährt hallt sie ja auch nach (es sei denn es soll auch von der Räumlichkeit her der im Tonstudio gehörten Version entsprechen).

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

    Einmal editiert, zuletzt von Campfire (11. März 2009 um 17:19)

  • Mechwerkandi
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    • 11. März 2009 um 16:34
    • #12

    Ich nehme mal an, die Waschanlage ist während der Darbietung nicht in Betrieb...

  • niggles
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    • 11. März 2009 um 21:56
    • #13
    Zitat von "mEon"

    Das Signal wurde von "hoher" Etage in meinem Beisein geschnitten und bearbeitet, stereo (von r nach l), und ist unveränderlich.


    Klasse, da hat wieder einer mitgedacht :cry: Damit hat man dir erst mal die Möglichkeit genommen, das ganze ohne einige Verrenkungen noch räumlich zu gestalten und an die Größe der Location anzupassen.
    Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten so etwas live umzusetzen.
    Die klassische Methode, oft in Freizeitparks zur Erzeugung von dynamischen Athmos verwendet ist Multikanalton mit vielen kleinen Lautsprechern. Das kann man z.B. mit Cubase und einem Audiointerface mit entsprechend vielen Ausgängen realisieren. Dabei wird einfach ein Stereosignal sequenzergesteuert von einem Startpunkt zu einem Zielpunkt geschickt und von der Software selbstständig auf beispielsweise 8 oder 12 Lautsprecher (je nach Hallengröße..) verteilt. Vorteil ist daß man das unauffällig und kostengünstig als Zonenbeschallung mit CA106 o.ä. auf Stativen aufbauen kann. Nachteil ist der höhere Aufwand für die Regie - im Prinzip muß man sich da ein komplettes mobiles Studio hinstellen.
    Alternativ kann man das ganze auch auf 5.1-Technik reduzieren. Angesteuert wird in diesem Fall mit einem surroundpanningfähigen Digitalpult mit Timecodesteuerung (z.B. DM1000). Auch der Zuspieler muß natürlich Timecode ausgeben - aber das ist ja bei modernen Audiointerfaces kein Thema mehr; wer Comupteralgerie hat, brennt sich halt eine zusätzliche TC-Spur auf eine DVD :wink: Gerade in größeren Hallen muß bei diesem Verfahren aber bei der Beschallung ein ziemlicher Aufwand getrieben werden. Ohne penibel berechnete und gehängte Line Arrays für Front und Rear ist das praktisch nicht realisierbar; wenn bei den Proben auffällt daß es im mittleren Bereich "Löcher" gibt in denen die Ortung plötzlich verschwindet oder aber Interferenzzonen, in denen bei einer bestimmten TC-Position alles nur noch matscht geht das Geschraube los. Delaylines oder Nearfills stellen fällt logischerweise auch aus, also muß schon in der Planung peinlichst darauf geachtet werden daß alle Plätze von den 4 Punkten aus einigermaßen sauber ausgeleuchtet werden.

    Ich würde versuchen irgendwie noch an eine "normale" Stereoversion der Aufnahme zu kommen und Lösung 1 zu realisieren...
    Lösung 2 kann zwar funktionieren, setzt aber auf jeden Fall einen 110% fitten Systemtechniker und auch eine einigermaßen erträgliche Akustik in der Halle voraus. Du mußt im Prinzip die Akustik eines Kinosaales in einer Blechhalle simulieren - das wird mit Sicherheit kein Spaziergang, auch wenn es zunächst einfacher wirkt.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

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