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Controller-Setup für Dynacord V18 unter V17 gesucht

  • DJ-JAJA
  • 15. März 2009 um 21:42
  • DJ-JAJA
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    4.137
    • 15. März 2009 um 21:42
    • #1

    Servus,


    Setup pro Seite:

    2x V12
    4x V17
    2x V18

    Amping Kein Dynacord
    Controller auch kein Dynacord

    Die Abstimmung zwischen v17 und V18 war irgendwie anders, als auf den Datenblättern zu lesen....aber ich finde es nirgends mehr.Dynacord hatte das früher mal auf seiner Webseite.
    Da wir aber keinen 244 Controller benutzen, bin ich auf der Suche nach den Rohdaten um diese in unsere Controller zu triggern.

    Gruß Alex

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • fschleif
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    • 25. März 2009 um 11:02
    • #2

    Das V-System war ja im wesentlichen bauglich mit dem alten Xa-System (V17 um 90° gedreht und alles mit Flugoption, sonst aber identisch).
    Das Problem bei den Systemen waren immer die Sys-Amps, die a) zu schwach waren und b) bei 160 Hz trennten - und das sowohl die V18 als auch die V17.
    Wir trennen die V17 bei max 120 Hz, teilweise auch tiefer, und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Die V18 sollten unter gleichen Bedingungen auch gut funktionieren, da der Resonator schon selbst einen akustischen BP darstellt. Alternativ würde ich die V18 noch tifer trennen und als Sub-Low einsetzen. Über Laufzeitkorrektur braucht man sich offenbar keine Gerdanken zu machen, optimiert könnte man die 17er etwas verzögern, da kürzerer Resonator (Verzögerung einfach ausmessen).

  • DJ-JAJA
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    • 25. März 2009 um 20:33
    • #3

    hmmm...so wie ich das nun bei Dir lese sollte also, wenn man eine V17 auf eine V18 stellt, die V17 am Controler um 90° gedreht werden.
    Habe ich getestet und das Ergebnis ist, dass es bereich gibt, wo sich der V18 und der V17 fast auslöschen.
    Diesen Effekt will ich eliminieren.

    Und ja wir nutzen keine Systemamps, weil wir hier bewußt auf eine andere Marke setzen.

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  • Jens Droessler
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    • 25. März 2009 um 21:03
    • #4

    Nein, für die V17 muss am Controller nichts "gedreht" werden. Gemeint war, dass die V17 um 90° gedreht aufgebaut ist gegenüber dem Xa-Pendant. Bei einem ist der "Schlitz" horizontal, beim anderen vertikal auf der Front.

    Die V18 würde ich entweder weglassen oder noch mehr davon besorgen und diese als Infrabässe einsetzen, z.B. von 40-80Hz, ab 80Hz dann die V17 bis 150Hz, wo dann die Tops ansetzen. Die Tops tiefer als 160Hz zu trennen macht keinen Sinn, da sie aufgrund der Mundfläche des 12er Horns nicht sinnvoll tiefer spielen können.

    Die Standardcontrollereinstellungen sind meines Wissens nach in den downloadbaren Betriebsanleitungen enthalten, allerdings ergeben sie in einer solchen Konfiguration keinen Sinn.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 26. März 2009 um 05:27
    • #5
    Zitat von "Jens Droessler"

    Die V18 würde ich entweder weglassen oder noch mehr davon besorgen und diese als Infrabässe einsetzen...


    Wahrscheinlich braucht der Threadstarter unbediengt 3 Bässe pro Seite um auf die "richtige" Höhe zu kommen.
    Mann kann nur eine Seite aufbauen um es auszuprobieren was besser geht. Z.B. 1 Top + 3 x V17, oder 1 Top + 2 x V17 und 2 x V18. Oder man probiert Phase und Delay rauszumessen und betreibt dann 1 Top + 2 x V17 und 1 x V18. X-Over ausm pdf übernehmen, nur Lowcut würde ich bei allen Subs einhheitlich wählen.

  • fschleif
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    • 26. März 2009 um 09:04
    • #6

    Ja, ich habe es genauso gemeint, wie Jens geschrieben hat.
    Die V18 als Infra macht keine schlechte Figur, allerdings v17 erst ab 80 Hz - da verschenkt man was und gewinnt nicht viel, denn für 80-160Hz wäre 15" eigentlich die Größe der Wahl.
    Die 150-160Hz Trennfrequenz sind der eigneltiche Schwachpunkt des Systems, denn die 18er können das einfach nicht mehr besonders toll (wobei es fast schon erstaunlich ist, dass da zumindest noch eingermassen konturiertes rauskommt).
    Blöde Frage: Was passiert, wenn man mehrere Tops stackt? Durch Kopplung sollten die 12er tiefer kommen. Um Phasensauereien zu vermeiden kann man den HT z. B. bei der unteren einfach abklemmen. So hätte man quasi ein modularen 2x12"/2" Hornsetup...

    Was das Delay von v17 zu v18 angeht, so kann man das zur Not sogar weglassen - so wirds im Originalsetup ja auch betrieben. Will man etwas korrigieren, einfach v18 Resonatorlänge ausmessen (sollten so rund 60cm sein) und davon die v17 resonatorlänge abziehen (also die Breite des Schlitzes, ungefähr 20cm) --> 40cm Versatz. Mit rund 1,2ms sollte das demnach recht gut funktionieren.

  • Jens Droessler
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    • 26. März 2009 um 15:33
    • #7

    Ich halte es für keine gute Idee, zwei verschieden abgestimmte Bandpässe im selben Frequenzbereich zu benutzen. Die V18 tiefer zu trennen und im Tiefbassbereich trotzdem parallel zum V17 laufen zu lassen macvht die Sache noch schlimmer, da die unterschiedliche Trennfrequenz wieder Phasenprobleme herbeiführt.

    Man kann das nötige Delay NICHT einfach so ausmessen. Als erstes ist bei einem Resonator schon fragwürdig, ob man da einfach einen Tiefenversatz messen kann, dazu kommt zudem noch, dass Hoch- und Tiefpass mit eingerechnet werden müssen, genauso wie akustische Laufzeiten durch die Resonatoren UND mögliche EQ-Settings im Controller. Allerhöchstens bei gleichen Boxen, im exakt gleichen Passband mit exakt gleichen EQing kann man Delays einfach ausmessen (also nur wenn die Boxen auf unterschiedlicher Tiefe stehen).

    Wenn man das System vollaktiv getrennt betreibt, also auf die Passivweiche im Top verzichtet und dem Hochtöner eine eigene Endstufe spendiert, könnte man einen Hochtöner abklemmen, um solche Sauereien im Hochton zu vermeiden. Wenn man das beim passiv getrennten Top macht, hat man im unteren Mitteltonbereich plötzlich 6dB mehr Pegel, der Hochtöner ist also zu leise! Das bekommt man mit einem EQ nicht vernünftig in den Griff.
    Zudem bringt es eh nicht viel, da eher die Hornlänge der begrenzende Faktor sein dürfte, nicht die Hornmundfläche. Die Hornlänge verlängert sich zwar auch virtuell um einige Zentimeter, aber nichts, was die Sache wieder rausreißen würde.

    Letzlich könnte ich allen Anwendern, die mit dem Sound im Tiefbass und des Tops zufrieden sind, nur empfehlen, sich einfach gehäusekompatible Filler mit 15ern odr 12ern zu bauen (oder bauen zu lassen ;) ) und die von 80-200Hz zu verwenden... Da ist zwar nichts mehr mit Originalsettings, aber da dürfe einiges mehr drin sein an Klang und Pegel.

  • fschleif
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    • 26. März 2009 um 15:51
    • #8

    Hm - die Idee mit den Fillern hört sich interessant an. Damit würde das System ja richtig erwachsen und könnte gegen einiges aktuelles bestimmt gut bestehen.
    Was die Phasenlage durch EQ, Trennfrequenz usw. angeht, hast du mit Sicherheit recht. Allerdings sind bei Digital controllern diese Effekte deutlich geringer als bei analogen. Ausmessen war ja auch nur eine grobe Annäherung. Auf der anderen Seite (jetzt kommen eher praxisferne Betrahctungen :) :( Bei einem Resonaotrprinzip beschreibt man die schwingende Luftsäule als schallabstrahlende "Fläche". In dem Sinne wäre also keine Laufzeitkorrektur nötig. Aaaaber: Das würde bedeuten, dass man nur die Ankopplung an die aussenwelt beschreibt, also die vordere Boxenkante. Wenn man aber das ganze Volumen des Resonators berücksichtigt, also eben auch die Länge des Ports, erhält man keinen festen Punkt für die Schallentstehung, sondern eher eine Veschmierung über den gesamten Port. wie ist es denn nun richtig? Oder gilt Frontfläche für lamda/2 größer als Port, für höhere frequenzen existiert der Port dann nicht mehr - dann muss früher getrennt werden. Das hiesse dann aber entsprechend, dass V17 und V18 nicht gleich hoch laufen dürfen, da portfläche bei V18 ja deutlich größer...

    Fragen über Fragen...

  • Jens Droessler
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    • 26. März 2009 um 17:54
    • #9

    Die Auswirkungen von Filtern sind bei üblichen digitalen Controllern exakt die gleichen wie bei guten analogen Weichen. Die digitalen Geräte simulieren nämlich die analogen Schaltungen. Anders ist es erst bei FIR-Filtern, die man aber im Segment unter 1500 Euro pro Controller nicht und darüber (noch) selten findet.

    Der Punkt der Schallentstehung ist bei solchen Kastenresonatoren äußerst komplex. Er dürfte sowohl frequenz- als auch zeitabhängig (relativ zum elektrischen Signal) sein. Es lässt sich wirklich nur messen! Oder man geht eben dem chaotischen Grundsatz nach: Einfach machen und gut. Das Optimum ist das aber sicher nicht.

    Ein Filler wäre designtechnsich sicher kein Problem.

  • storma
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    237
    • 26. März 2009 um 18:25
    • #10

    Hab fast ein ähnliches Setup pro Stack.
    1.F18 Tiefbass bis 80 HZ.
    2.Bastelhorn bis 150 HZ.
    1.C4 als Top.

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