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Sternpunktverschiebung - Spannungen berechnen

  • illuminati235
  • 11. September 2009 um 19:27
  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 11. September 2009 um 19:27
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich möchte in einen Stromverteiler 3 dieser bekannten LCD Voltmeter einbauen. Problem: ein Neutralleiterabriss lässt sich damit nicht erkennen da i.d.R. drei gleiche Anzeigen das Netz symmetrisch belasten (gehen wir von einem Verteiler ohne angeschlossene Verbraucher aus).

    Der Eingang der A/D-Wandler in den Anzeigen ist für einen Bereich von 0 bis 199 mV ausgelegt. Zum Messen von den üblichen 230 Volt muss ein Spannungteiler vorgeschaltet werden (das der Eingang DC und kein AC braucht ist mir bewusst, hier aber erst einmal egal).

    Nun meine Idee: ich benutze 3 Spannungsteiler welche zwar im selben Verhältnis teilen, aber die Summe der in Reihe geschalteten Widerstände unterschiedlich groß ist. Damit wäre bei einem Neutralleiterabriss der Sternpunkt durch unsymmetrische Last verschoben und es würden entsprechende Spannungen angezeigt.

    Nun zu meiner Frage: Wie berechne ich anhand meiner Widerstandswerte die Sternpunktverschiebung mit den entsprechenden Spannungen, bzw. wie groß muss der Unterschied zwischen den Spannungsteilern sein, damit ich im Fehlerfall einigermaßen krumme Werte erhalte?

    Gruß
    Noel

    Gruß
    Noel
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    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
    Ab sofort neu in der Vermietung: 24x MLA Mini

  • andi.bt
    Beiträge
    709
    • 12. September 2009 um 12:12
    • #2

    versteh ich das richtig, dass du einfach feststellen willst ob ein Null-Leiter bis zu deiner Verteilung vorhanden ist?

  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 12. September 2009 um 12:25
    • #3

    Ja ganz genau! Wenn ich allerdings alle drei Voltmeter gleichzeitig betreibe wird mir immer noch 230V angezeigt! Deswegen hatte ich an die drei verschiedenen Spannungsteiler gedacht...

    Gruß
    Noel

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  • Campfire
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    1.356
    • 12. September 2009 um 13:26
    • #4

    ich hänge am anfang eben nen kräftigen Verbraucher an eine Phase.....
    (Baustrahler, Par-Kanne o.Ä.).

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 12. September 2009 um 13:49
    • #5

    Gut, die Voltmeter sollen aber sowieso dran. Ob ich dann drei gleiche oder drei unterschiedliche Spannungsteiler verbaue ist im Prinzip kein Mehraufwand.

    Gruß
    Noel
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  • schmiddy
    Profi
    Beiträge
    120
    • 12. September 2009 um 16:54
    • #6

    etwas O.T. aber:
    Hatte gerade auf nem Job ne 400er PWL VT von Indu mit eingebautem Messgerät. Das ganze eingespeist von nem Aggregat.
    Als ich den Anschluss durchmesse hab ich zwischen N und L2 nur 37 V...das eingebaute Messgerät zeigt mir sogar noch etwas mehr an.
    Ich hab dann alle PWL Verbindungen gecheckt, und siehe da, L2 war einmal NICHT verbunden. Trotzdem 37 V...das war dann wohl die Sternpunktverschiebung, bzw. virtueller Sternpunkt.
    War das erste mal das ich das in der Praxis hatte, interessant!

  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 12. September 2009 um 17:12
    • #7
    Zitat von "schmiddy"

    etwas O.T. aber:
    Hatte gerade auf nem Job ne 400er PWL VT von Indu mit eingebautem Messgerät. Das ganze eingespeist von nem Aggregat.
    Als ich den Anschluss durchmesse hab ich zwischen N und L2 nur 37 V...das eingebaute Messgerät zeigt mir sogar noch etwas mehr an.
    Ich hab dann alle PWL Verbindungen gecheckt, und siehe da, L2 war einmal NICHT verbunden. Trotzdem 37 V...das war dann wohl die Sternpunktverschiebung, bzw. virtueller Sternpunkt.
    War das erste mal das ich das in der Praxis hatte, interessant!

    Der Sternpunkt kann sich ja nur verschieben wenn der N nicht angeschlossen ist.

    Bei Powerlock das Stecken vergessen? Hmmm... ein nicht gedrehter und halb raushängender Powerlock kann ganz schön warm werden....

    Was du gemessen hast war wohl einfache Induktion zwischen den Leitern. Sicher hast du deine 5x 150mm^2 alle optisch schön nebeneinander gelegt :D

    Mach doch mal bei einem Verteiler mit 3 einzelnen Sicherungen pro CEE Anschluss einfach eine aus, steck eine 25m Leitung dran und miss mal auf der abgeschalteten Phase. Du wirst keine 0 Volt sondern irgendwas zwischen 20 und 100 Volt messen, abhängig von der Leitungslänge und Abstand der Adern in der Leitung. Je nach dem wie hochohmig das Messgerät ist ändert sich der Wert etwas. Daher auch deine Abweichung zwischen den Geräten. Sobald man nämlich versucht Leistung zu ziehen bricht die Spannung weg und wir haben die erwarteten 0 Volt (wenn z.B. ne Lampe gesteckt ist).

    Gruß
    Noel

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  • schmiddy
    Profi
    Beiträge
    120
    • 12. September 2009 um 17:40
    • #8
    Zitat von "illuminati235"


    Was du gemessen hast war wohl einfache Induktion zwischen den Leitern. Sicher hast du deine 5x 150mm^2 alle optisch schön nebeneinander gelegt :D .


    Das hat die Aggregat-Firma gelegt...ich sag mal hier und da hat das eher was von nem Zopf, geht allerdings auch über ein altes Tor mit Zinnen...hat bestimmt keinen Spass gemacht das zu legen...

  • andi.bt
    Beiträge
    709
    • 12. September 2009 um 20:20
    • #9

    ich würd da 3 lämpchen einbaun. je 1x pro phase gegen null.. so siehst du gleich ob

    a) alle phasen da sind
    b) ob alle phasen nen null haben

  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 12. September 2009 um 20:30
    • #10

    Man sieht eben nicht ob der Neutralleiter da ist.

    Die drei Lämpchen schaffen sich sozusagen ihren eigenen Sternpunkt. Alle Lampen bekommen dann 230 Volt und leuchten als wenn der N da wäre.

    Als ich gerade mal angefangen habe den Schaltplan zu zeichnen ist mir aufgefallen, dass ohne die Anzeigen mit Batterien zu versorgen die Sache nicht funktionieren wird... (Potentiale zwischen Messeingang und Versorgungsspannung.. das mögen die Teile überhaupt nicht).

    Alternative: Drehspulmessgeräte. Nachteile: groß, hässlich und empfindlich.

    Nächste Idee: Drei Leuchtdioden. Über einen Taster lässt sich eine Last auf eine Phase schalten (z.B. Lastwiderstand). Würde der N fehlen, würde sich die Helligkeit der Leuchtdioden ändern.

    Gruß
    Noel

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  • PMN-Concepts
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    1
    Beiträge
    1.452
    • 13. September 2009 um 15:19
    • #11

    Ich habe in den NHVTs ein einfaches Drehspulinstrument mit 3-Wege-Schalter drin. Bevor was dran kommt wird ein mal alles durchgeschaltet ob alle 3 Phasen okay sind. Wenn das Stimmt, dann kommen die Leitungsschutzorgane für die Verbraucher und UVTs zu ihrem Dienst. Deutlich zuverlässiger als o.g. Lösung für meinen Geschmack!

    Für den späteren Betrieb zur Beachtung der Symmetrie kann man ja gerne die Digi-Voltmeter nutzen.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 13. September 2009 um 17:19
    • #12
    Zitat von "illuminati235"


    Als ich gerade mal angefangen habe den Schaltplan zu zeichnen ist mir aufgefallen, dass ohne die Anzeigen mit Batterien zu versorgen die Sache nicht funktionieren wird... (Potentiale zwischen Messeingang und Versorgungsspannung.. das mögen die Teile überhaupt nicht).


    Ein Netztrafo, primär 400V, sekundär 3x das, was das Meßtechnikzeugs braucht und fertig. Da macht es dann auch nichts, wenn der N fehlt...

    MfG

    DirkB

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