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Spezialeffekt für Theater - Peter Pan

  • andi.bt
  • 13. September 2009 um 22:15
  • andi.bt
    Beiträge
    709
    • 13. September 2009 um 22:15
    • #1

    Hallo zusammen!

    Ich steh als technischer Leiter von einem kleinem Theater gerade vor einem Problem.. Ich habe hier gerade eine Wunschliste für unser diesjähriges Weihnachtsmärchen auf dem Tisch liegen.. Gespiel werden soll Peter Pan.

    Wer die Geschichte kennt weiß, dass Peter Pan während seiner Reisen durch das "Nimmerland" von einer kleinen fliegenden Fee Namens "Glöckchen" begleitet wird.

    Nun soll dieses Glöckchen in den Raum projeziert werden, so dass es

    a) relativ klein bleibt
    b) sich schnell bewegen kann
    c) so das fliegen simmuliert werden kann

    Soweit so gut. Da wir ein ehrenamtliches Theater sind habe ich das Problem, dass wir nur ein begrenztes Budget für eine Produktion haben. Bühnenbild und Technik teilen sich 2.000 EUR pro Produktion.

    Wie könnte ich diese Aufgabe realisieren?

    Ich habe schon an Laser gedacht (könnte ich mir billigst zumieten) allerdings ist hier das Problem, dass ich der einzige bin der von Lasern ne Ahnung hat aber nicht einmal ich bin Laserschutzbeauftragter.

    Neben vielen konventionellen Scheinwerfern hätten wir noch zwei MAC 500 im Lager stehn..

    Vielleicht fällt euch ja noch ne elegante Lösung ein =)

    ---

    Das zweite Problem ist, dass das Glöckchen i-wann mal Feenstaub auf Peter und seine Freunde rieseln lässt.. Dieser sollte allerdings (wenn möglich) keine Rückstände hinterlassen. Bodennebel wäre eine Möglichkeit. Allerdings soll dieser Feenstaub Gelb sein. Gäbe es hier so etwas wie kalten Rauch?

    Wenn nicht wäre auch eine Möglichkeit akzeptabel, bei der Rückstände bleiben.. Also z. B. wenn man feinen Glitter (also eigentlich schon fast gelben Staub) von oben kontrolliert herunter rieseln lassen könnte.


    Falls einer ne Idee hat; nur her damit =)

    Danke schon mal!

    Gruß

    andi.bt

  • LJ Alex
    Beiträge
    143
    • 14. September 2009 um 06:30
    • #2

    Hallo andi.bt,

    im Europa-Park läuft im Moment ein Kinder-Musical mit dem Thema Peter Pan.
    Dort wurde das "Glöckchen" als Rückpro auf Gaze projeziert, inklusive Feenstaub :D

    Gruß
    Alex

    ...ein Meer aus Licht und Farben!

  • andi.bt
    Beiträge
    709
    • 14. September 2009 um 19:00
    • #3

    Das mit den Gazen habe ich mir schon mal kurz überlegt, die Idee aber gleich wieder verworfen. Denn die Bühnenmaße sprechen nich wirklich dafür:

    Breite: 8 Meter
    Tiefe: 6 Meter
    Höhe: 4,5 Meter bis Unterkante der Traversen

  • tufkaleho
    Verifiziert
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    1
    Beiträge
    1.548
    • 16. September 2009 um 10:35
    • #4

    Wie wäre es mit einer Frontprojektion auf eine Wasserleinwand ? Wenn diese fein zerstäubt ist hast du gleichzeitig noch deinen Feenstaub :)
    Das hätte zudem den vorteil dass die Wand schnell da ist und somit auch Glöckchen, und zum anderen genausoschnell wieder im nichts verschwindet.

  • thomas seewald
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    126
    • 16. September 2009 um 10:47
    • #5

    Rückpro scheidet aus Platzgründen aus. Frontprojektion müßte so inszeniert werden, daß die Akteure der Projektion nicht im Wege sind, sonst erscheint Glöckchen anstelle auf der Leinwand auf dem Körper eines Schauspielers...

    Wenn das Theater so klein ist und beim Wintermärchen die Zuschauerschaft doch vorrangig aus Kindern (und deren Eltern) bestehen wird, warum nicht auch dier Phantasie der Kleinen setzen ?

    Da Glöckchen schon aufgrund seiner Größe nicht real auf dem Bühne stehen kann, könnte man doch auch über eine alternative Inzenierungsart nachdenken. Wie wäre es, wenn man Glöckchen nur hört, vielleicht ein paar Lichteffekte, aber keine "körpeliche" projizierte Ansicht ? Es muß ja nicht gleich der Laser sein ....

    Oder vielleicht kann man auch eine umgebaute Barbie an Nylonfäden durch die Gegend fliegen lassen, mit ein wenig Nebel verschleiert...

    Gruß Thomas / thos-berlin

  • andi.bt
    Beiträge
    709
    • 16. September 2009 um 11:27
    • #6

    Regie will leider, dass man das Glöckchen sieht und es sich auch schnell bewegen kann.

    Weiß jemand mit wie viel DPI Gobos angefertigt werden? Hab gerade die Idee im Kopf es per Gobo-Projektion zu lösen.. MAC 500 könnte im Abstand von etwa 8-10 Meter gehängt werden..

  • tufkascobo
    Beiträge
    379
    • 29. September 2009 um 13:17
    • #7

    Viell, ist meine Idee ja a bissal hirnrissig, aber was solls.

    Es gibt im Modelbau ja zur Zeit so ferngesteuerte Libellen. Die an ne Angelschnur von der Decke runter damit Sie nicht unvorhergesehen abstürzt und Gas geben.

    ABER

    Ich persönlich als etwas größeres Kind wär ja für ne schnuckelige 1,75 grosse, leichtbekleidete Fee im Sitzgurt. :D


    greetz

    "Kommt Zeit....kommt Licht"
    What the Fu** is a silent night?

  • fabio hermann
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    1.084
    • 29. September 2009 um 18:14
    • #8
    Zitat von "scoborg"

    Ich persönlich als etwas größeres Kind wär ja für ne schnuckelige 1,75 grosse, leichtbekleidete Fee im Sitzgurt. :D

    Es soll eine Fee werden, also ist bei 1,60m schluss :D

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • tufkascobo
    Beiträge
    379
    • 30. September 2009 um 14:34
    • #9

    Also aus Rücksicht auf die Inszenierung wär ich persönlich jetzt nicht soooo pingelig. :D

    greetz

    "Kommt Zeit....kommt Licht"
    What the Fu** is a silent night?

  • lextrax
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.506
    • 1. Oktober 2009 um 09:00
    • #10

    hi leute,

    bei aller liebe: das klingt für mich nach aufführungen nachmittags, also warum nicht eine kleines mädl einsetzen?
    da gäbs doch sicher jemand, dass sich über eine solche rolle riesig freut ?
    kostet ausser etwas nerven und ein bissl gutem zureden doch nix???

    unser dorftheater hat ebenfalls null technikbudget, und die machen viele sachen halt improvisiert, weils
    nicht anders geht. und den leuten gefällts...

    in meinem privaten umfeld darf man sowas nichtmal laut aussprechen, sonst hätte man 10 kleine feen, die sich um den job raufen :D

    liebe grüsse, alex

  • andi.bt
    Beiträge
    709
    • 4. Oktober 2009 um 23:00
    • #11

    Es gibt eine feste Rolle als Fee. Nur das Problem ist eben, dass die Szene wo sie fliegt auch wirklich fliegen soll.. Und das ungefähr in der Geschwindigkeit von einem Glühwürmchen. Werden das Problem wohl via MAC 500 und Gobo lösen..

  • Jeremy
    Reaktionen
    106
    Beiträge
    1.491
    • 5. Oktober 2009 um 07:37
    • #12

    Mein erster Gedanke wäre gewesen, das mit einem entsprechend angepasstem Mauszeiger auf einem völlig schwarzen Bildschirm zu machen, evtl. sogar mit Mauszeigerspur ... das ganze dann projeziert, und du hättest sogar die Möglichkeit, auf Positionsungenauigkeiten der Schauspieler zu reagieren. Könnte doch gut aussehen und ist relativ kostengünstig umzusetzen. Insbesondere braucht es keine bis ins kleinste durchgestylte Wacklerprogrammierung, sondern lediglich eine Maus ...

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • mringhoff
    Profi
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    Beiträge
    5.262
    • 21. Oktober 2009 um 08:47
    • #13
    Zitat von "lextrax"

    Es gibt eine feste Rolle als Fee. Nur das Problem ist eben, dass die Szene wo sie fliegt auch wirklich fliegen soll.. Und das ungefähr in der Geschwindigkeit von einem Glühwürmchen.


    Also nur in einer Szene? Dann wäre doch der Vorschlag vom Thomas gar nicht so schlecht:

    Zitat von "thomas seewald"


    Oder vielleicht kann man auch eine umgebaute Barbie an Nylonfäden durch die Gegend fliegen lassen, mit ein wenig Nebel verschleiert...

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