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Günstiger Antennensplitter für ew 100 G2_Serie

  • norbert jersch
  • 9. November 2009 um 01:00
  • norbert jersch
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    • 9. November 2009 um 01:00
    • #1

    Hallo,
    ich habe 4 Sennheiser-Funkmikrosets der ew100 G2-Serie und würde den Antennenwald gerne durch einen 4-6fach Antennensplitter reduzieren. Grundsätzlich interessieren mich dabei günstige Gebrauchtkomponenten wie Sennheiser ASP1, aber auch andere Hersteller wie AKG oder db Technologies….. Dabei spielt die Form der Stromversorgung auch eine Rolle. Allerdings bin ich ein ziemlicher Laie auf diesem Gebiet So weiß ich nicht, ob bei der 100er G2 Serie die Stromversorgung über BNC erfolgen kann, oder 4 Billignetzteile weiterhin eine 8er-Steckdosenleiste blockieren müssen...

    Über Empfehlungen und Angebote wäre ich dankbar.

  • mirkot
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    • 9. November 2009 um 01:16
    • #2

    G2 mit Stromversorgung über BNC habe ich noch nie gesehn...würde daher behaupten das ist nicht möglich.

    Für eine 4er Anlage gibt es aber den ASP2 von Sennheiser - der stellt die Stromversorung für 4 Geräte gleich mit zur Verfügung. Damit verschwinden 4 hässliche Steckernetzteile - und es bleibt nur ein hässlicher Netzteilklumpen der irgendwie im Case gesichert werden muss.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • norbert jersch
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    • 9. November 2009 um 09:55
    • #3

    ...der ASP 2 und die anderen Sennheiser-Geräte sind mir bekannt, allerdings bisher nicht günstig gebraucht auffindbar. Allenfalls mal selten ein ASP 1. Wie sieht es denn mit anderen Herstellern aus - es geht ja ausschließlich um HF-Signalverabreitung? Z.B. DB TECHNOLOGIES AS6, die gebraucht günstig angeboten werden, oder ("nichtamtlich") KDU-800?

  • mirkot
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    • 9. November 2009 um 12:00
    • #4

    Du wolltest ja auch gerne das Stromproblem lösen - daher die Empfehlung bei Sennheiser zu bleiben ;)

    Das einzige was ich mal gemischt mit Sennheiser betrieben habe, waren 2 db-technologies Richtantennen...und die haben funktioniert.

    Und mal noch ne ganz dumme Frage...der ASP2 kostet doch unter 300€ VK/neu...was bist denn bereit auszugeben?

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • norbert jersch
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    • 9. November 2009 um 14:53
    • #5

    ...so dumm ist die Frage nicht. Also 2 ASP 1 gingen bei ebay für je ca. 170 € weg (im Forum steht einer für 200,- netto), für den 2er würde ich um 200 ausgeben. Wenn MwSt. ausweisbar ist , umso besser.

    Für Geräte ohne integrierte Netzversorgung entsprechend weniger. Hier im Forum steht ein AKG PS 81 (aktiv) mit 2 Antennenboostern (statt Dämfung wie bei Sennheiser), liegt aber auch deutlich über € 200. In der Bucht läuft gerade eine Auktion mit einem db Technologies AS6.

  • simonstpauli
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    • 9. November 2009 um 23:56
    • #6

    1. aktiv bedeutet nicht besser. Gain-Struktur und Intermodulationsfragen sind hier das A&O.

    2. Stromversorgung für G2-Empfänger kannst Du über den ASP2 realisieren, über die BNC-Buchsen läuft da nix.
    Nur G3-Serie nebst kann von einem ASA1 über BNC mit Strom versorgt werden.

    Ich empfehle wegen der Stromversorgung einen ASP1 oder 2

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 10. November 2009 um 12:44
    • #7

    ich möchte nebenher mal darauf hinweisen, das der ASP2 satte 14dB dämpfung aufweist!
    man muss seine HF gainstruktur also genau überdenken und muss gegebenenfalls mit aktiven antennen oder signalboostern VOR dem ASP2 arbeiten.
    falls man schon an der empfangsgrenze arbeitet, sollte man besser die finger von diesem passivsplitter lassen.

    nur mal so nebenbei... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • norbert jersch
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    • 11. November 2009 um 10:39
    • #8

    ...ich habe zwar noch nicht an der Empfangsgrenze gearbeitet, eher im Bereich 10-20m und dabei problemlos, dennoch macht dieser Hinweis meine Entscheidung nicht leichter.

  • simonstpauli
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    • 11. November 2009 um 10:53
    • #9
    Zitat von "wora"

    ich möchte nebenher mal darauf hinweisen, das der ASP2 satte 14dB dämpfung aufweist!
    man muss seine HF gainstruktur also genau überdenken und muss gegebenenfalls mit aktiven antennen oder signalboostern VOR dem ASP2 arbeiten.
    falls man schon an der empfangsgrenze arbeitet, sollte man besser die finger von diesem passivsplitter lassen.

    nur mal so nebenbei... :wink:


    Das ist natürlich richtig, wichtig und zu beachten.
    Wobei ich vermute, daß dieser Wert bei anderen Passiv-Splittern ähnlich ausfallen wird.

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  • norbert jersch
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    • 11. November 2009 um 11:15
    • #10

    ... sollte dann danach entschieden werden - Netzteilsalat hin oder her - welcher Hersteller die besten HF-Komponenten baut?

  • simonstpauli
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    • 11. November 2009 um 12:36
    • #11
    Zitat von "norbert jersch"

    ... sollte dann danach entschieden werden - Netzteilsalat hin oder her - welcher Hersteller die besten HF-Komponenten baut?


    Sicherlich. Alles was vor dem Empfänger mit dem HF-Signal passiert ist extrem wichtig für das Funktionieren der Anlage.
    Alle breitbandigen Verstärkungen bergen das Risiko von Intermodulationen aus Frequenzbereichen, die man gar nicht empfangen kann.
    Wenn man nur 4 Empfänger an einem ASP2 betreibt ist das Alles noch brauchbar, bei 8 Empfängern (auch das ist möglich mit 2x ASP2) wird es dünn. Wenn man nun die Antennenverstärker einsetzt gewinnt man wieder 10dB, dann kommt noch die Kabeldämpfung und die Art den Antenne ins Spiel.
    Aktive Splitter gibt es in Breitband- Schmalband-Ausführung in verschiedenen Preis- und Qualitätsstufen, im "paar-Hundert-Euro"-Budget gibt es keine, die ich empfehlen kann. Die Marke ist dem HF-Signal dabei egal, es kommt nur auf die technischen Daten (Verstärkung, Verzerrung = Intermodulationen) an.

    Für Deine Anwendung (10 - 20m Entfernung, 4 Empfänger) empfehle ich den ASP2, kurze Antennenkabel (RG59 hat auch eine hohe Dämpfung, daher halte ich die Längen unter 6m) und bei Bedarf LPDA-Antennen (z.B. Sennheiser A2003), bei längeren Kabeln (10-15m) ein 10dB Schmalband-Verstärker im Antennenweg (Verstärker können über die BNC-Anschlüsse gespeist werden, bei Sennheiser nur vom Splitter, nicht von den G2-Empfängern selbst).
    Bei der Verkabelung ist zu beachten: jede BNC-Kupplung sorgt für Dämpfung (min. 1dB), also auch das Herausführen der Antennenanschlüsse auf eine Rackblende.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • norbert jersch
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    • 11. November 2009 um 13:22
    • #12

    Erst mal vielen Dank für die Tips.

    Mein aktueller Aufbau ist, dass ich 3-4 Funkempfänger in einem Rack habe, dass sehr nahe beim Mixer ist, damit ich die Signale beobachten kann. Aktuell nutze ich dafür ein altes kleines L-Rack, das oben offen für die Antennen ist. Sieht bescheiden aus, funktioniert aber. Ich wollte jetzt ein Effektrack nehmen (ist nicht so tief wie Verstärkerracks), 3-4 Empfänger vorne, Splitter vorn oder hinten oben mit den Antennen eingebaut.

  • thc
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    • 11. November 2009 um 23:02
    • #13

    Und wenn Du einen ASP von Sennheiser bekommst, wirst Du feststellen, dass der richtig viel Strom haben möchte.
    Wenn ich mich recht erinnere, so 1,5A bei 12V.
    Das ist mehr, als die üblichen Steckernetzteile liefern können.
    Ein passendes mit 2A@12V findest Du bei Conrad.
    Ach ja: Der ASP möchte gerne auch noch eine Rackblende mit abgesetzten Antennenanschlüssen.
    Ansonsten viel Erfolg noch bei der Suche.

    Gruß
    Claus

  • simonstpauli
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    • 11. November 2009 um 23:05
    • #14
    Zitat von "thc"

    Und wenn Du einen ASP von Sennheiser bekommst, wirst Du feststellen, dass der richtig viel Strom haben möchte.
    ...


    Stimmt ja, das Netzteil wird bei Sennheiser separat verkauft.

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  • norbert jersch
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    • 12. November 2009 um 11:46
    • #15

    Jetzt sind wir ausschließlich bei Sennheiser gelandet. Leider sind die ASPs nur sehr schwer gebraucht erhältlich.

    Was würde es denn alternativ verbessern/verschlechtern (außer die integrierte Netzversorgung der Empfänger), wenn ich z.B. das DB Technologies AS6 (neu 469 €) oder das AKG PS 81 einsetze? Das AS6 spielt ja preislich schon in einer etwas anderen Liga, mein Verleiher kombiniert Sennheiser ew mit AKG WS 4000 (wäre im HF-Bereich besser)...

  • tobias kammerer
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    • 13. November 2009 um 14:09
    • #16

    Hallo,

    JTS Antennesplitter! Ist aktiv, würde auch Strom per Niedervoltstecker ausgeben, jedoch die falsche Spannung. Generell ist das Preis- Leistungsverhältnis kaum zu knacken.

    Viele Grüße
    Tobbias Kammerer

  • norbert jersch
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    • 13. November 2009 um 14:42
    • #17

    ...JTS: ist der baugleich mit dem Fame UA-900 - wäre über Monacor deutlich teurer? Ich habe noch keine technischen Details ausfindig machen können (Dämpfung etc.)

  • simonstpauli
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    • 13. November 2009 um 14:59
    • #18

    Tobias: meinst Du den UA-900?
    http://www.jts.com.tw/_english/02_products/04_spec.php?MainID=45&SID=46&ID=99

    Das sieht gar nicht mal schlecht aus.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • tobias kammerer
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    • 13. November 2009 um 15:24
    • #19

    Ja den mein ich.

    Gibt auch Speisespannung für Aktivantennen aus, Netzgerät ist integriert und macht gesamt glaube ich so 1,5 dB Anhebung. Funktioniert getestermaßen auch mit Sennheiser einwandfrei (warum auch nicht).
    Eine Messung bezüglich der Qualität im Vergleich zum Sennheiser habe ich nicht gemacht.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • norbert jersch
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    • 13. November 2009 um 15:56
    • #20

    ...Klasse Info! Auf der Herstellerseite (.tw) finden sich ja auch die wichtigen Daten. Weiß jemand, ob das Fame (läuft unter "Fame JTS UA-900" beim bekannten Store in Köln) zu 100% identisch ist? 288€ sind schon ein Unterschied zu 450€ (Vertrieb über IMG/Monacor)!

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