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Drahtlos Wlan und Sennheiser Funk INEar stören sich!!!!!

  • robert graf
  • 29. November 2009 um 12:05
  • robert graf
    Beiträge
    40
    • 29. November 2009 um 12:05
    • #1

    Hallo,

    meine Sennheiser InEar funkanlage stört mein Wlan, so daß ich keinen
    zugriff mehr darauf habe.
    Wlan allein funct. sehr gut.
    Habe zusätzlich noch einen Transmitter und einen Reciever im 2,4 GHz
    angeschlossen. Dies stört aber mein Wlan nicht.

    Wie gesagt nur die Sennheiser-Anlage wirft mein Wlan raus.

    An was kann das liegen?
    Was kann ich dagegen machen?
    Ich hoffe es gibt eine gute Lösung!!!

    Ich bin für alle Antworten sehr dankbar.

    Gruß
    Beri

  • simonstpauli
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    • 29. November 2009 um 12:55
    • #2

    Information ist König in solchen Situationen.

    - Wo befinden sich die Empfangs- und Sendeantennen (WLAN, IEM) und wie sind diese beschaffen?
    - Auf welchen Frequenzen senden WLAN bzw. IEM?
    - Welche WLAN-Kanäle sind in Betrieb und mit welchen Signalstärken?

    Ohne diese Informationen kann ich nur spekulieren und allgemeine Ratschläge geben:
    - IEM-Sender weit weg von WLAN Sender und Empfänger, nah an IEM-Empfänger.
    - zum Testen Sendeleistung des IEM reduzieren (einfach ein paar Meter RG58-Kabel dazwischen)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • robert graf
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    40
    • 29. November 2009 um 16:35
    • #3

    Information ist König in solchen Situationen.

    - Wo befinden sich die Empfangs- und Sendeantennen (WLAN, IEM) und wie sind diese beschaffen?
    - Auf welchen Frequenzen senden WLAN bzw. IEM?
    - Welche WLAN-Kanäle sind in Betrieb und mit welchen Signalstärken?

    Ohne diese Informationen kann ich nur spekulieren und allgemeine Ratschläge geben:
    - IEM-Sender weit weg von WLAN Sender und Empfänger, nah an IEM-Empfänger.
    - zum Testen Sendeleistung des IEM reduzieren (einfach ein paar Meter RG58-Kabel dazwischen)

    - Die Empfängerantennen sind auf der Bühne.
    - IEM auf 803.00,
    - Edimax (Wlan) sendet auf Kanal 11 mit voller Leistung (Balkenanzeige 4)

    Das IEM ist am 01V96 angeschlossen, die Antenne ist abgeschraubt.
    Sobald wir das IEM einschalten geht unser Studio Manager ofline.
    Wenn wir es wieder einschalten, ist die Software wieder online.
    Ich habe versucht mein IEM in einen anderen Raum zu stellen und das Ergebnis war das Gleiche.

    An was kann das noch liegen?

  • bemi
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    • 30. November 2009 um 10:17
    • #4
    Zitat von "robert graf"

    Das IEM ist am 01V96 angeschlossen, die Antenne ist abgeschraubt.


    An was kann das noch liegen?

    daran dass die Antenne abgeschraubt ist und 2,4 GHz das dreifache von 800 MHz ist. Kann es sein, dass du mehrere IEM Strecken hast und es zu Intermodulationen kommt?


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • tufkaklto
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    • 30. November 2009 um 11:37
    • #5

    Dann würd er bei 1600-1800 Interferenzen haben, immer noch weit weg von Wlan.

    Ich hab fast immer Wlan und Funk im Einsatz, aber das Problem wär mir neu, ich würd ev. noch mal drüber nachdenken und woanders suchen.

    Wie nahe stehen die Antennen zusammen??
    Wie weit ist der Sender weg????
    Sowas würd ich für wichtiger halten zum Nachdenken.

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  • simonstpauli
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    • 30. November 2009 um 12:26
    • #6

    Scanne doch bitte mal den WLAN-Bereich ohne und mit angeschaltetem IEM-Sender.
    http://www.netstumbler.com/downloads/

    Welche WLAN-Kanäle sind mit welchen Feldstärken in Betrieb?

    Es kann in der Tat eine Harmonische (3-fache Frequenz) sein. Dann kann es etwas bringen, den WLAN-Kanal zu wechseln.

    Und warum ist auf dem In-Ear-Sender keine Antenne?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Volker Holtmeyer
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    • 30. November 2009 um 15:38
    • #7
    Zitat von "klauston"

    Dann würd er bei 1600-1800 Interferenzen haben


    Intermodulationen (nicht Interferenzen)! Soviel zeit muss sein. :wink:

    Zitat von "simonstpauli"

    Und warum ist auf dem In-Ear-Sender keine Antenne?


    Vermutlich um die Sendeleistung zu verringern.
    Sehr viel effektiver wäre es aber, eine Richtantenne einzusetzen und diese möglichst weit entfernt zu den WLAN Antennen zu positionieren.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • robert graf
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    • 30. November 2009 um 19:50
    • #8

    Nun bin ich soweit,dass ich mein IEM auf 822.000 MHz eingestellt habe und den Wlan kickt es mir nicht mehr raus.
    Sowie in dem Bereich 790.000 - 799.000 MHz läuft der Wlan perfekt.

    Bei meinem Sennheiser Funkmikro funktioniert jeder Kanal, ich versteh das nicht!!!

    Habe an meinen Wlan noch keinen Kanal geändert, das wäre dann der nächste Schritt.

    Nun meine frage was kann passieren, wenn ich im Bereich von 790.000 - 799.000 MHz sende???

  • robert graf
    Beiträge
    40
    • 30. November 2009 um 20:02
    • #9

    Hier die Antworten zu eueren Fragen!

    Die Anlage besteht als folgendenTeilen:
    1 x O1V96 Yamaha
    1 x Wlan Router Edimax 2,4 GHz
    1 x Silex 2000 UG
    1 x Transmitter von WTR (für DMX) Funk 2,4 GHz
    1 x Reciever von WTR (für DMX) Funk 2,4 GHz
    1 x IEM 300 Sennheiser
    1 x EW 300 Sennheiser Handheld

  • derautor
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    • 30. November 2009 um 20:05
    • #10

    Wenn 790 - 799 MHz sauber spielt, dann bleib' da. 822 MHz ist mittlerweile DVBT-Sperrgebiet.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • bemi
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    • 30. November 2009 um 20:13
    • #11

    hmm - du hast Drahtloskram und Pech. Das fuehrt dazu das Drahtloskram nicht funktioniert.

    Sei bitte nicht boese, aber um die Sache zu verstehen, sollte man mindestens einen Drahtlosworkshop eines namhaften Herstellers besucht haben. Ich koennte jetzt Theorien schreiben aber ob die stimmen weiss man dann auch nicht ... Am wahrscheinlichsten: f(DMX)+f(ew)-f(iem)=f(wlan) oder aehnliche Kombinationen. Stichwort Intermodulation.


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • andy006
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    • 30. November 2009 um 20:53
    • #12

    klatsch klatsch........

    Du hast glaub ich Alles gesagt.

    Grüße der Andy

    rahtloskram ist vielmals Vodoozauber besonders wenn er nicht spielt!

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • simonstpauli
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    • 30. November 2009 um 22:11
    • #13

    Da ist überhaupt kein Voodoo dabei, das ist alles physikalisch erklärbar.

    Daß die Pre-Filter von WLAN-Komponenten nicht die hochwertigsten sind, erschließt sich ja bereits aus dem Preis.

    Ich habe auch schon die 4-fache Frequenz eines VHF-Senders (Shure EC) mit einem UHF-Empfänger (Sennheiser eW) empfangen, mit halbwegs sauberem Audio-Signal. Wenn jemand zu diesem Zeitpunkt eine Kamera schußbereit gehabt hätte wäre das Foto wohl legendär geworden.

    Zurück zum Problem:

    C: Kanal 11 sind 2,462 GHz

    A: IEM-Frequenz war 803 MHz

    Jetzt können wir eine zweite Frequenz B ausrechnen, die eine Intermodulation dritter Ordnung auf dem WLAN erzeugt haben kann.
    http://mhf-e.desy.de/sites/site_mhf…1/Info-Blatt_01[1].01_Intermodulation.pdf

    z.B. 2xA + B (856MHz) = C, A + 2xB (829,5) = C etc.

    829,5 kann evtl. ein LTE-Testsignal sein.

    Interessant wäre mal ein Scan vom UHF-Bereich wenn das irgendwie möglich ist.

    Andererseits, wenn bei Wechsel von Tx der IEM-Strecke das Problem gelöst ist, ist es doch gut.
    Eine anständige Richtantenne für das IEM empfehle ich dennoch dringend, ohne Antenne ist das deutlich suboptimal.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • bemi
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    • 1. Dezember 2009 um 08:26
    • #14
    Zitat von "simonstpauli"

    Da ist überhaupt kein Voodoo dabei, das ist alles physikalisch erklärbar.

    Klar ist es physikalisch erklaerbar aber nicht mal schnell in einem Internetforum. V.a. habe ich keine Lust dazu, wenn alle Tips schon gegeben wurden und der OP da "beratungsresistent" ist.


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
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  • simonstpauli
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    • 1. Dezember 2009 um 09:36
    • #15
    Zitat von "bemi"

    Klar ist es physikalisch erklaerbar aber nicht mal schnell in einem Internetforum. V.a. habe ich keine Lust dazu, wenn alle Tips schon gegeben wurden und der OP da "beratungsresistent" ist.


    VG bemi


    Das stimmt. Bis auf einen Punkt.

    Die einfachste Antwort, bei der man nichts verstehen muß, ist "ändere die Sendefrequenz einer der Komponenten (IEM, WLAN, ...)" und das Problem ist aus der Welt bzw. ein PAL, falls plötzlich ein anderes WLAN gestört wird.

    Robert, ich weiß immer noch nicht, wie viele WLAN-Kanäle nun belegt sind. Denn das wäre mein erster Tip gewesen, WLAN-Kanal wechseln.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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