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Alcons LR 7

  • master prof
  • 20. Dezember 2009 um 22:54
  • master prof
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    30
    • 20. Dezember 2009 um 22:54
    • #1

    Ich bin gerade über das Alcons LR7 System gestolpert, ich find die Größe echt faszinierend. Bei 8kg pro Box bekommt man ja fast nirgendwo Probleme wegen Gewichten. Hat jemand schon mal darauf gemischt bzw. Erfahrungen mit dem nächst größeren Alcons System. :?:

  • Patrick Krause
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    • 22. Dezember 2009 um 00:42
    • #2

    Wir haben sowohl das LR7, als auch das LR14 System mit entsprechendem Amping (ALC2 & ALC 4) und den dazugehörenden Flug-/Bässen (LR14B).
    Auch nutzen wir als Stage-Monitore VR8.

    Wir nutzen es ausschließlich für Jazz-&Klassik Produktionen, und es funktioniert & klingt hervorragend.
    Für softeren Rock ist es auch noch ganz ok, für Hard'n'Heavy aber (meiner Meinung nach) nicht zu gebrauchen.
    Da muss dann schon das M'elodie oder VerTec ran.

    Die Alcons Systeme klingen unfassbar 'klar' und 'präzise', unter diesem Gesichtspunkt würde ich behaupten, dass das erste Mischen mit dem System schon für ein paar Schweißperlen auf der Stirn sorgen kann.
    Ein, zwei Mal gemacht, ist es dann aber durchschaubar und man fühlt sich wohl.
    Auch was das Aufbauen/Handling, sowie das einmessen betrifft - halte ich die Alcons System für gelungen.

    Hast du speziellere Fragen?

    MonEngineer InFlames|KoRn|Toto|Trivium|SteelPanther

  • Tobias Zw.
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    • 22. Dezember 2009 um 09:54
    • #3

    Ich habe auch über LR7 und LR14 an ALC2 und ALC4 gemischt, allerdings nicht mit den Flugbässen, sondern mit BR18 auf Auxwegen.

    Für Sprachbeschallungen finde ich die Dinger sensationell, auch in akustisch schwierigen Umgebungen (Kassel Dokumentahalle mit Monocluster bis hinten hin gut durchgekommen!). Barjazz darüber mag auch noch gehen, aber ansonsten sind sie mit jeder Art von Musikwiedergabe ausser im kleinsten Rahmen überfordert.

    Für Sprache aber bitte gerne jederzeit wieder!

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • master prof
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    • 22. Dezember 2009 um 17:20
    • #4

    Danke für die Erfahrungsberichte, es kling schon interessant das die stärken bei der Sprachwiedergabe liegen.
    Warum ist das Alcons nicht zu gebrauchen für Musik Anwendungen? fehlt der Druck oder fehlt bei der Frequenzwiedergabe wichtige teile.

    Das M'elodie ist ja schon ne ganz andere Liga in Größe und Gewicht ( mehr 3x so schwer wie eine LR7).

    Gibt es sonst noch andere System die wirklich kompakt sind und auch richtig gut klingen?

  • Patrick Krause
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    • 22. Dezember 2009 um 20:35
    • #5

    Klar, dass M'elodie war jetzt eher auf das LR14 bezogen und eben dann, wenn's musikalisch 'doller' wird.
    Wie gesagt, für Roggnrohl und Metal ist Alcons LR nicht zu gebrauchen und auch sicher nicht dafür gedacht.

    Ich stimme Tobias in dem Punkt, der Sprachbeschallung bzw Sprachverständlichkeit zu. Das ist wirklich enorm, wie deutlich die Stimme(n) auch nach hoher Entfernung noch zu verstehen ist.
    EXTREM gut funktioniert das mit den QR36 - das hat nun allerdings gar nichts mehr mit LR7/LR14 zu tun, also auch nicht wirklich was mit deiner Frage.
    Allerdings kann ich Tobias' Aussage gegenüber dem Musik-hören auf den LR Systemen nicht nachvollziehen.
    Ich finde, dass wie bei der Sprache, auch die 'normale' Musik (zum Bsp CD) sehr schön klingt (klingen kann).
    Hinsichtlich dem, würde ich auch gerne kurz erklärt bekommen, wo da nun das Problem sein soll.

    Wir haben mit dem LR14 schon zig VAs in der Laeiszhalle (auch bekannt als Musikhalle) in Hamburg gemacht.
    Unter Anderem Wayne Shorter, Steve Winwood, Nils Landgren, Pe Werner - und auch reine Sprachbeschallung wie zum Bsp. Eckhardt von Hirschhausen (Kabarett).
    Akustisch ein einigermaßen gut klingendes Venue, dank der beiden Logen/Balkonen aber nicht "kinderleicht" zu beschallen.
    Mal mit 'ner 9er, mal mit 'ner 12er Banane ) pro Seite.
    Meistens geflogen, ab und an auch mal gestacked (dann 6er).

    Und mein Eindruck war immer "Das klappt hervorragend gut".

    MonEngineer InFlames|KoRn|Toto|Trivium|SteelPanther

  • Tobias Zw.
    Profi
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    27
    • 23. Dezember 2009 um 09:58
    • #6

    Dann will ich mal meine Aussage bzgl. Musikwiedergabe relativieren:

    Das System klingt gut. Punkt.

    Ich habe allerdings 15 Jahre lang Roggenrohl über horngeladene Großbeschallungssysteme gemischt. *Sowas* geht mit dem LR7 dann halt nicht... (Also das, was der gemeine Toni als "Druck!" <sic!> bezeichnet.)

    :wink:

    MfG TZw

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • ribbon
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    • 24. Dezember 2009 um 12:35
    • #7
    Zitat

    Ich habe allerdings 15 Jahre lang Roggenrohl über horngeladene Großbeschallungssysteme gemischt. *Sowas* geht mit dem LR7 dann halt nicht... (Also das, was der gemeine Toni als "Druck!" <sic!> bezeichnet.)


    Nah, dann hast Du doch auch genug Erfahrung und weißt das man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann.
    LR7 ist mit Sicherheit nicht für Großbeschallung konzipiert worden. Dafür gibt es das LR16 mit LR16B und entsprechende Sub-Bässe für Bodenabstrahlung.

    Zitat

    Für softeren Rock ist es auch noch ganz ok, für Hard'n'Heavy aber (meiner Meinung nach) nicht zu gebrauchen.
    Da muss dann schon das M'elodie oder VerTec ran.


    Da knistert mir aber das Ohrenschmalz. Was da als mehr gefühlte Power rüber kommt ist doch wohl eher der K3 bei Maximal-Pegel und nicht echte db´s an Schalldruck.
    Es ist natürlich auch viel persönliche Vorliebe im Spiel aber die LR-Serie hat mit allen Mitbewerbern im A-B Vergleicht mit Sicherheit den besten Wurf im Fernfeld, speziell im Arbeitsbereich des Ribbon-Treibers. Einfach mal ein "shoot out" mit machen.
    Jedenfalls haben wir bisher da keine Beschwerden wegen zu wenig Druck von Haevy Metal bis TOTO Openair gehabt!

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
    Veranstaltungstechnik GmbH

  • Patrick Krause
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    • 24. Dezember 2009 um 13:31
    • #8

    Du wirst es kaum glauben, aber wir haben den Vergleich in einem relativ großen Venue gemacht.

    Alcons LR14 vs. M'elodie vs. VerTec4887 vs. Sequenza

    Ich habe auch nicht gemeint, dass das LR14 leistungsmäßig zu schwach ist - sonderlich klanglich nicht dem entspricht, was ich persönlich für Metal tauglich finde und haben möchte.
    Eben aus diesem Grund, käme das VerTec 4487 oder M'elodie in's Spiel (das Sequenza gefiehl mir persönlich auch nicht so richtig).
    (Natürlich gäbe es noch zig andere Systeme - diese haben wir aber nicht im Hause,..)

    Kannst du mich noch kurz aufklären, welche die "entsprechenden" Sub-Bässe für das LR14/16 sind?
    Meines Wissens nach gibt es nur die LR14B & LR16B. Das sind 'normale' Flugbässe (die sich natürlich auch auf'm Boden stacken lassen). Andere 'große' Bässe gibt es von Alcons nicht. Oder ich bin zu blind..

    MonEngineer InFlames|KoRn|Toto|Trivium|SteelPanther

  • ribbon
    Verifiziert
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    125
    • 24. Dezember 2009 um 14:01
    • #9
    Zitat

    Kannst du mich noch kurz aufklären, welche die "entsprechenden" Sub-Bässe für das LR14/16 sind?
    Meines Wissens nach gibt es nur die LR14B & LR16B. Das sind 'normale' Flugbässe (die sich natürlich auch auf'm Boden stacken lassen). Andere 'große' Bässe gibt es von Alcons nicht. Oder ich bin zu blind..


    Das sind BF302 oder BF362. Haben aber kein Fluggeschirr.
    Wir nutzen da in Zusammenarbeit mit einer Bremer Firma 2x18" Adamson Spektrix-Sub. Die lassen sich sowohl als Groundstacking oder auch mit entsprechendem Kredel als Flugbässe einsetzen. Mit dem Controller von Adamson sind sie auch sehr gut als Cardoid-Bass zu gebrauchen.

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
    Veranstaltungstechnik GmbH

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